Brand- und Messeranschlag in Lübecker Bus

(Jürgen Fritz, 20.07.2018) Heute am frühen Nachmittag, zwischen 13 und 14 Uhr. Ein vollbesetzter weißer Linienbus ist unterwegs von Lübeck ins Ostseebad Travemünde. Viele Menschen sind auf dem Weg ins Wochenende. Einige wollen möglicherweise zur Travemünder Woche, die am Abend eröffnet werden soll. Dann spielen sich im dem Bus der Linie 30 auf der Travemünder Landstraße im Stadtteil Kücknitz dramatische Szenen ab.

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Bundesverfassungsgericht: Bürger müssen Zwangsgebühr für regierungstreuen Rundfunk weiter erdulden

(Jürgen Fritz, 20.07.2018) Drei Viertel dessen, was „Tagesschau“ und „Heute“ senden, sei Regierungspropaganda, der Rest Schrott, schrieb Henryk M. Broder schon vor drei Jahren in Das ist ja irre!: Mein deutsches Tagebuch. Nun könnte man meinen, das sei ja nicht weiter schlimm. Man kann sich heutzutage ja auch anders informieren. Was aber, wenn just die öffentlich-rechtlichen Sender zusammen mit den großen Verlagshäusern noch immer die Meinungsbildung der Masse dominieren und sich zugleich sogar von denen finanzieren lassen, gegen die sie ihre Propaganda betreiben? Wäre das nicht pervers? Das Bundesverfassungsgericht sieht das ganz anders.

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Widerstand gegen die Widerwärtigkeit der Welt

(Jürgen Fritz, 20.07.2018) Der Mensch bedarf in der Welt mit all ihren Widerwärtigkeiten des Trostes. Und er bedarf der Orientierung. Von wo sollten Trost und Orientierung aber kommen, wenn nicht von einem Höheren? Und was vermag der Künstler der Widerwärtigkeit der Welt entgegenzusetzen? Lesen Sie hier, welche Ungeheuerlichkeit Peter Paul Rubens, einer der bekanntesten Maler des Barock, zu dieser Frage beizusteuern hatte.

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Wie sehr hat sich die Parteienlandschaft innerhalb von fünf Jahren verändert?

(Jürgen Fritz, 19.07.2018) Der Mensch neigt dazu, das Mögliche in Bezug auf Veränderungen im kurzfristigen Bereich extrem zu überschätzen, umgekehrt aber im langfristigen Bereich extrem zu unterschätzen. Wer hätte im Juli 2013 gedacht, dass aus der AfD, der damaligen Zwei-Prozent-Partei so schnell eine 17 Prozent-Partei werden könnte, die mit der SPD, die damals zwölfmal so stark war, auf Augenhöhe sein würde? Blicken wir zurück auf die letzten fünf Jahre und wagen dann einen Blick nach vorne in die Zukunft.

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Warten auf Putin – Wie der russische Präsident sein Pünktlichkeitsproblem strategisch einsetzt

(Jürgen Fritz, 19.07.2018) Pünktlichkeit sei die Höflichkeit der Könige, meinte einst Ludwig XVIII. Nun gilt Wladimir Wladimirowitsch Putin als von Natur aus unpünktlicher Mensch. Doch scheint es auch so zu sein, dass er sein regelmäßiges Zuspätkommen strategisch einsetzt. Am Ausmaß, wie lange er seinen Gesprächspartner warten lässt, ist einiges ablesbar, insbesondere die Wertschätzung für diesen. Und nun raten Sie mal, wen Putin besonders gerne und lang warten lässt.

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Causa Merz-Tichy oder: Wenn der eine Held nicht neben dem anderen stehen will

(Jürgen Fritz, 18.07.2018) Friedrich Merz möchte den Ludwig-Erhard-Preis nicht haben. Warum nicht? Weil er Preise generell nicht so mag und weil er nichts mit Roland Tichy zu tun haben will, dem Vorsitzenden der Ludwig-Erhard-Stiftung, der ihm den Preis womöglich überreicht und eine Laudatio auf ihn gehalten hätte. Was hat es mit dieser Posse auf sich? Was steckt dahinter und worum geht es tatsächlich?

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Die Herrschaft der Niederen muss überwunden werden, wenn nicht jede Höhe abgetragen werden soll

(Jürgen Fritz, 18.07.2018) Nicht die Höhe: der Abhang sei das Furchtbare!, so Friedrich Nietzsche (1844 – 1900), der Denker des Abgründigen und der Höhe zugleich. Höhe könne jedoch nicht geschenkt, sondern wolle erklommen werden, notierte der deutsche Schriftsteller Paul Richard Luck (1880 – 1940). Was aber, wenn der Mensch nicht mehr klettern will, sondern fordert, dass ihm alles nach unten gebracht werde, auch die Höhe? Was, wenn der Niedere mehr und mehr die Herrschaft übernimmt und die seinen in höchste Ämter wählt?

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Alexander Gauland: Frau Merkel, Sie sind gescheitert und einen Neuanfang wird es mit Ihnen nicht geben

(Jürgen Fritz, 17.07.2018) Diesen Monat kam es im Deutschen Bundestag zur Generalaussprache zum Bundeshaushalt. Koalition und Opposition lieferten sich einen traditionell heftigen Schlagabtausch. Insbesondere die Oppositionsführerin AfD ragte hierbei mit gleich mehreren Rednern, wie Alice Weidel und Marc Jongen, aber auch Alexander Gauland, heraus. Irgendwo in dieser Regierung liege ein Dachschaden vor, stellte dieser fest. Merkel sei und bleibe eine Fehlbesetzung, die heiße Luft als „europäische Lösung“ zu verkaufen suche. Sie habe sich der Politik linksradikaler Träumer verschrieben und könne die Union nicht auf Dauer zusammenhalten. Ihre Verteidungsministerin sei in einem Punkt die beste: im Deutschland wehrlos machen. Es sei es an der Zeit, dass Merkel ihren Platz räume.

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Finale Massenmigration soll bald beschlossen werden – Was wird dann aus Deutschland?

(Eva Herman, 17.07.2018) In diesem Sommer werden konkrete Pläne verabschiedet zur weltweiten Massenumsiedlung. Doch kaum jemand spricht davon. Wer ist aber der eigentliche Motor hinter diesem Vorhaben, welches so gewaltige Ausmaße anzunehmen droht, dass es unseren Kontinent tiefgreifend und für immer verändern würde? Und was bedeuten diese Beschlüsse für Deutschland? Eva Herman sagt es Ihnen.

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Dreitausend Jahre Europa erzählt in fünf Minuten oder: Es ist fünf vor zwölf

(Jürgen Fritz, 16.07.2018) „Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben“ notierte Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) in seiner umfangreichsten Gedichtsammlung „West-östlicher Divan“, erschienen 1819. Aber betrachtet sich der moderne westliche Mensch überhaupt noch als Zwischenglied einer Kette? Hat er noch eine Verbindung zum Gestern, zum Morgen und zum Übermorgen? Oder lebt er nur noch im Jetzt und das ohne jede räumliche Begrenzung?

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Unter den lebenden deutschen Geisteswissenschaftlern der einzige, den man mit Fug und Recht Philosoph nennen darf

(Michael Klonovsky, 15.07.2018) Er zählt zu den bedeutendsten, aber auch umstrittensten Denkern der Gegenwart. Unbestritten schreibt er das beste Deutsch seiner Gilde: Peter Sloterdijk. Michael Klonovsky besuchte den philosophischen Schriftsteller, wie er sich selbst nennt, vor knapp sechs Jahren auf Korsika und verfasste anschließend eine wunderbare Schilderung der Begegnung.

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CSU: Was ist aus der ehemaligen 60 Prozent-Partei geworden?

(Jürgen Fritz, 15.07.2018) Franz Josef Strauß soll sich im Grabe umdrehen, wird bereits gemunkelt. Einige meinen sogar, der werde sich nicht nur im Grabe wenden, der werde bald auferstehen und die Dinge wieder in die Hand nehmen, wenn das so weiter ginge, da der Tote dies nicht mehr ertragen könne, was sich seit geraumer Zeit in Deutschland und speziell auch in seinem Bayern und seiner CSU abspiele, deren Vorsitzender er 27 Jahre lang war. Doch betrachten wir das Ganze etwas genauer.

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Massenmigration und Vermischung der Völker: Gibt es einen großen Plan dahinter?

(Petra Paulsen, 14.07.2018) 62 Prozent sind für ein Einreiseverbot von Migranten ohne Papiere. 71 Prozent für die Einrichtung von Transitzonen. Doch täglich wird geltendes Recht gebrochen. Wir gegenwärtigen nicht nur einen Asyltourismus, sondern auch eine regelrechte Asylindustrie. Steckt hinter dem Ganzen ein großer Plan? Wenn ja, welcher und in welchen Köpfen. Dass es gewaltige Umsiedlungsvorhaben und Völkervermischungspläne gibt und diese sukzessive umgesetzt werden, scheint evident. Doch wozu das Ganze? Wer will das und aus welchen Gründen? Petra Paulsen tendiert zu einer monokausalen Erklärung, die nach dem einem Sündenbock sucht, der alles im Hintergrund lenkt, was man nicht teilen muss, aber zur Kenntnis nehmen sollte, vor allem die Fakten, die sie zusammengetragen hat.

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Gebürtiger Türke fordert Niederländer auf, das Land zu verlassen, wenn ihnen Multi-Kulti nicht gefällt

(Jörg Meuthen, 13.07.2018) Tunahan Kuzu wurde 1981 in Istanbul, Türkei, geboren. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied der Partij van de Arbeid (PvdA, vergleichbar der deutschen SPD). 2014 trat er aus der PvdA aus und gründete gemeinsam mit Selçuk Öztürk, einem ebenfalls in der Türkei geborenen niederländischen Politiker, die Partei DENK, veröffentlichte mit diesem 2015 ein politisches Manifest zur Gründung einer Bewegung für Migranten. Bei der Parlamentswahl 2017 erreichte DENK bereits drei Abgeordnetensitze. Jörg Meuthen berichtet, wozu Tunahan Kuzu nun die Niederländer im eigenen Land aufgefordert hat.

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