Drei OB, drei Parteien, ein Brief an den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg

(Dokumentation, 26.07.2020) Nach den Krawallnächten in Stuttgart und dann auch in Frankfurt am Main, mit denen eine völlig neue Dimension der Aggressivität, Respektlosigkeit und Gewalt erreicht wurde, wie es sie in der Geschichte der Bundesrepublik so bisher nicht gab, verfassten die Oberbürgermeister von Tübingen, Schwäbisch Gmünd und Schorndorf, Boris Palmer (Grüne), Richard Arnold (CDU) und Matthias Klopfer (SPD), diese Woche einen gemeinsamen „Brandbrief“ an den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann (Grüne) und den Innenminister Thomas Strobl (CDU). JFB gibt diesen komplett wieder und dokumentiert ihn vollständig.

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Boris Palmer: Wir brauchen eine nächtliche Ausgangssperre

(Jürgen Fritz, 22.07.2020) Boris Palmer mag nicht immer mit allem richtig liegen, was er sagt und schreibt, wer tut das schon?, aber er gehört auf jeden Fall zu den Politikern, die oftmals unideologisch, ja rational und mit ungewöhnlicher Ehrlichkeit an die Dinge herangehen. So schreibt er aktuell: „Die Probleme nach Corona verlaufen nicht entlang der üblichen Kampflinien. Es wäre daher Zeit, dass zumindest die Vernünftigen sie verlassen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Ich neige übrigens zu der Auffassung, dass wir eine nächtliche Ausgangssperre brauchen. Wenn die Clubs zu sind, verkraften die Städte die Dauerparty auf Plätzen und Grünflächen nicht.“ JFB dokumentiert hier seinen gesamten Text.

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Polizisten sagen: Die Stuttgart-Randalierer waren überwiegend Migranten

(Dokumentation, 27.06.2020) Vor einer Woche kam es in Stuttgart zu solch schweren Ausschreitungen, wie sie die Stadt noch nie gesehen hat. Der Polizeigewerkschaftler Rainer Wendt warnte bereits, solche Exzesse werde es künftig in großen Metropolen geben, dann in Kleinstädten. Thomas Berbner vom NDR benannte in den tagesthemen auch bereits die geistigen Brandstifter dieser Gewaltexzesse, namentlich die taz sowie Saskia „58 und Antifa“ Esken. Inzwischen wissen wir, dass 52 Prozent der festgenommenen Randalierer Nichtdeutsche sind und unter den Restlichen mehrere weitere einen Migrationshintergrund haben. Boris Palmer kommentierte ein Bild mit den Worten „Weiße Männer kann ich kaum entdecken“. Nun berichtet Thomas Mohr, der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft Mannheim, was seine in Stuttgart eingesetzten Kollegen schilderten.

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Mathe-Nachhilfe für Boris Palmer: Corona-Tote verlieren im Schnitt über 9 Lebensjahre

(Jürgen Fritz, 16.05.2020) Das könne gar nicht sein, dass die restliche Lebenserwartung der Menschen, die an COVID-19 sterben, bei neun Jahren liege, weil ja ein Drittel der Fälle in Pflegeeinrichtungen stürbe und die Menschen dort im Schnitt nur noch elf Monate leben würden, meinte der Grünen-Politiker und Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer in der Donnerstagsendung maybrit illner. Doch das kann sein, lieber Herr Palmer, und ist mathematisch sogar recht leicht berechenbar über eine einfache lineare Gleichung mit einer Unbekannten.

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Was die Coronakrise deutlich macht: Wir alle lernen uns besser kennen

(Jürgen Fritz, 30.04.2020) Vor zwei Monaten erreichte die Corona-Pandemie Europa, seither beherrscht uns das neuartige Coronavirus weitgehend. Dabei zeigt mir das Ganze vor allen Dingen eines: wie sehr viele in ihrer jeweiligen Weltanschauung, in ihrer Ideologie, ihren kognitiven Konstrukten gefangen und wie wenig sie fähig sind, das Problem selbst jenseits ihrer jeweiligen Klischees und verfestigten Vorurteile zu erfassen, einzuschätzen und zu bewerten, wie sehr der Zugang zur Realität bei vielen doch durch bestimmte Filter und inadäquate Deutungsmuster verzerrt ist. Diese tiefgehende Krise lässt aber auch noch etwas anderes zu Tage treten.

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Wann, warum und wie viel Alexander Mitsch der AfD spendete

(Jürgen Fritz, 15.02.2020) Offensichtlich sehen wir derzeit einen massiven Diffamierungsfeldzug gegen die WerteUnion, der nicht nur von anderen Parteien und extrem linkslastigen M-Medien, sondern auch aus den eigenen Reihen der CDU geführt wird. Nachdem wer auch immer es offensichtlich durch massive Drohungen schaffte, Prof. Dr. Ralf Höcker, den Sprecher des Vereins, zum Rückzug aus sämtlichen politischen Ämtern zu bewegen, wird nun hochgespült, dass Alexander Mitsch, der Vorsitzende der WerteUnion, der AfD vor Jahren Geld spendete.

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AfD büßt nach Halle in der Wählergunst ein

(Jürgen Fritz, 15.10.2019) Bei Forsa hatte es sich Samstag schon angedeutet, heute wird es von INSA bestätigt: Der Anschlag von Halle hat der AfD geschadet. Dieser fand letzten Mittwoch statt. Laut Forsa, das meist eher niedrige AfD-Werte errechnet, gaben von Montag bis Mittwoch noch 13 Prozent der Wähler an, sie würden derzeit die AfD wählen, am Donnerstag und Freitag waren es nur noch 11 Prozent. Im Wochendurchschnitt ergab das einen Mittelwert von 12 Prozent gegenüber 13 in der der Vorwoche. Auch bei INSA, das meist die höchsten Werte für die Alternative für Deutschland ermittelt, fällt die AfD heute nun um einen ganzen Punkt (knapp 500.000 Wähler) von 16 auf 15 Prozent.

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Hat es Sinn, mit Neuen Linken respektive Linksradikalen zu reden?

(Jürgen Fritz, 27.04.2019) Vor zweieinviertel Jahren veröffentlichte ich einen Artikel, warum man mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollte, der für sehr viel Aufsehen sorgte. Offensichtlich war es mir gelungen, mitten in ein riesiges Wespennest zu stechen. Nun ist nicht jeder Grüne, nicht jeder Neue Linke ein psychopathologisch gestörter Gutmensch, das hatte ich, wer den Text genau liest, niemals behauptet. Wenn ich über die Gefährlichkeit von verletzten Flusspferden schreibe, sage ich nicht, dass alle Flusspferde verletzt und gefährlich seien, und ich sage nicht, dass andere Tiere, zum Beispiel verletzte Raubkatzen ungefährlich wären. Heute will ich die Fragestellung ausweiten: Hat es überhaupt Sinn, mit Neuen Linken und Linksradikalen zu reden, wenn ja welchen, oder kommt dies letztlich einem sinnlosen Unterfangen gleich?

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