EU-Wahl: So würden die Deutschen heute wählen

(Jürgen Fritz, 19.05.2019) Ab Donnerstag beginnen die Wahlen zum sogenannten „Europäischen Parlament“, das eigentlich EU-Parlament heißen müsste, da es nicht alle 50 europäischen Staaten mit rund 750 Millionen Europäern abbildet, sondern – inklusive dem Noch-Mitglied Großbritannien – nur 28 Staaten mit ca. 510 Millionen Bürgern. In Deutschland wird heute in einer Woche, am Sonntag, den 26. Mail 2019 gewählt. Was in den nächsten Tagen noch passieren wird, weiß natürlich kein Mensch, aber was wir relativ zuverlässig sagen können, ist, wie die Deutschen abstimmen würden, wenn die Wahl schon heute wäre. Es gäbe zwei große Gewinner und zwei große Verlierer, darunter einen ganz großen.

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Woraus der Sozialismus sich in Wahrheit speist

(Jürgen Fritz, 07.05.2019) Gestern meldete Forsa, dass die SPD nach Kevin Kühnerts wilden Enteignungsphantasien um zwei Punkte gefallen sei, mithin in nur einer Woche fast eine Million Anhänger verloren hätte. INSA bestätigt diesen Zwei-Punkte-Verlust der SPD heute morgen aber nicht. Und die INSA-Umfrage wurde im Gegensatz zu Forsa komplett nach dem Kühnert-Interview durchgeführt. Trotzdem bleibt die SPD bei INSA stabil bei 16 Prozent. Dies wäre ein Indiz, dass Kühnert durchaus einen Nerv eines beachtlichen Teils der Bevölkerung getroffen haben könnte. Doch betrachten wir es genauer und überlegen, womit dies zusammenhängen könnte, falls dem wirklich so sein sollte.

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Die Grünen: völlig unterschätzt

(Jürgen Fritz, 02.05.2019) Die große Gefahr für die Union ist nicht die AfD, deren Potential ist und wird doch sehr begrenzt, die große Gefahr sind Die Grünen. Diese können CDU und CSU viel mehr Stimmen wegnehmen. Ihr Potential wird von vielen konservativen und rechten Wählern, die sich oft sehr schwer tun, sich in Denk- und Urteilsweise jener hineinzuversetzen, bisweilen völlig unterschätzt. Während die AfD derzeit ein Potential von maximal 14 bis 19 Prozent hat, mehr würden die AfD auch dann nicht wählen, wenn diese optimal performen würde, wovon sie weit entfernt ist, haben die Grünen laut INSA-Analyse ein Potential von 19 bis 37 Prozent.

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Novum: AfD erstmals in einem Bundesland bei über 25 Prozent

(Jürgen Fritz, 27.04.2019) Vor einer Woche der Paukenschlag von Emnid, dass die Deutschen im Osten insgesamt bereits zu 23 Prozent die AfD wählen wollen, nun der nächste Paukenschlag: Erstmals überhaupt steigt die Alternative für Deutschland in einem Bundesland auf mehr als 25, nämlich auf 26 Prozent. Und das vier Monate vor der Landtagswahl.

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AfD in Sachsen bei 25 Prozent, stärker als Grüne, SPD und FDP zusammen

(Jürgen Fritz, 06.04.2019) Vor zwei Wochen berichtete JFB über die IM Field/FB Czaplicki-Umfrage bezüglich der in knapp fünf Monaten anstehenden Landtagswahl in Sachsen. Diese Umfrage wurde im Auftrag der Leipziger Zeitung erstellt und kam zu sehr überraschenden, ja seltsamen Ergebnissen, die irgendwie nicht so ganz glaubwürdig erschienen. Demnach sollte die AfD innerhalb von drei Monaten von 25 auf 18 Prozent gefallen und Die Grünen in 15 Monaten von 4 auf 16 Prozent gestiegen sein. JFB blieb natürlich am Ball und beobachtete das Geschehen weiter und siehe da, nun erschien eine neue Befragung, die zu deutlich anderen Ergebnissen kommt als die wenig glaubhafte IM Field-Umfrage.

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Nicht mal jeder vierte AfD-Wähler in Thüringen will Björn Höcke als Ministerpräsident

(Jürgen Fritz, 27.03.2019) Ernüchternde Zahlen für Björn Höcke in seinem eigenen Bundesland, wo er seit 2014 Fraktionsvorsitzender im Landtag ist. Sieben Monate vor der Landtagswahl fällt die AfD dem bundesweiten Trend folgend auch in Thüringen und zwar von 22 Prozent im November auf nun 20. Noch ernüchternder: nur fünf Prozent der Thüringer wünschen sich Björn Höcke als Ministerpräsidenten und sogar bei den AfD-Wählern nur 24 Prozent, nicht einmal jeder Vierte. Erholen kann sich dagegen die CDU. Doch was bedeutet dies im Hinblick auf die Regierungsbildung?

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SPD droht bei EU-Wahl ein Waterloo, aber auch Grüne verlieren seit Monaten massiv

(Jürgen Fritz, 09.03.2019) Elf Wochen noch bis zur EU-Wahl. Nie war eine solche von größerer Bedeutung als dieses Jahr. Denn nun werden die Weichen gestellt für die Zukunft der Europäischen Union. Die Briten werden nach ihrer Entscheidung für den Brexit bei dieser Wahl bereits nicht mehr mit abstimmen. Doch noch immer sind fast 400 Millionen EU-Bürger aufgerufen, das einzige direkt demokratische gewählte Organ der EU zu wählen. Heute wurde nun eine INSA-Umfrage veröffentlicht, wie die Deutschen aktuell wählen würden und die zeigt bereits einiges recht deutlich.

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Schafft die AfD rechtzeitig vor der EU-Wahl die Trendwende?

(Jürgen Fritz, 04.03.2019) Fast fünf Monate lang ging es für die AfD in nahezu allen Umfragen zwar langsam, aber stetig bergab. Doch nun könnte sich gerade noch rechtzeitig zwölf Wochen vor der wichtigen Europawahl eine Trendwende andeuten. Denn gleich drei Umfrageinstitute verzeichnen in den letzten Tagen wieder steigende Werte. Der Abwärtstrend der Grünen scheint dagegen anzuhalten.

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Mehrheit für Schwarz-Grün: So würden die Deutschen im Januar 2019 wählen

(Jürgen Fritz, 28.01.2019) 16 Monate sind seit der letzten Bundestagswahl vergangen. Vieles hat sich seither getan. Zunächst kam es zu Verhandlungen für eine sogenannte Jamaika-Koalition, die jedoch Ende November 2017, zwei Monate nach der Wahl, platzten. Schließlich kam es doch wieder zu einer schwarz-roten Regierung, der dritten innerhalb von vier Legislaturperioden, die fast sechs Monate nach der Wahl endlich ihre Arbeit aufnahm. Doch sowohl Union als auch SPD, die beide desaströse Wahlergebnisse eingefahren hatten, verloren noch weiter an Zustimmung, während die AfD und vor allem die Grünen enorm zulegen konnten. Schließlich zog die Kanzlerin Ende Oktober 2018 die Notbremse und kündigte ihren Rücktritt als CDU-Vorsitzende an. Seither sehen wir eine klare Trendwende.

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Jeder zehnte Sozi und fast jeder fünfte Immigrant hat Verständnis für Gewalt gegen AfD-ler

(Jürgen Fritz, 18.01.2019) Gewalt sei kein Mittel der politischen Auseinandersetzung, lauten all die Lippenbekenntnisse, die wir wieder und wieder zu hören bekommen. Doch fragen sich längst viele: Was unternehmen denn diejenigen, die solche Beteuerungen ständig von sich geben, tatsächlich, um diese Gewalt vor allem gegen eine Partei, welche sie selbst permanent verteufeln, in aller Entschiedenheit zu bekämpfen? Nicht wenige meinen sogar, unsere professionellen Beteuerer würden diese Gewalt gegen die AfD sogar finanziell und ideell fördern und befeuern. Und das scheint sich in den folgenden Zahlen, die INSA aktuell für Tichys Einblick ermittelt hat, niederzuschlagen. Zahlen, die man nur als absolut erschreckend bezeichnen kann und die tief blicken lassen.

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AfD verliert in drei Monaten ein Viertel ihrer Anhänger

(Jürgen Fritz, 07.01.2019) In der INSA-Umfrage von Ende September, Anfang Oktober 2018 stand die AfD noch bei 18,5 Prozent. Damit lag sie auf Platz zwei, direkt hinter CDU/CSU, vor der SPD und den Grünen. Ja man dachte, jetzt würde es endlich auf die 20 Prozent-Marke zugehen. Seither hat sich viel getan. Zunächst wurde die AfD von den Grünen, inzwischen auch von der SPD überholt und liegt nun nur noch auf Platz vier. Vor allem aber hat sie in nur gut drei Monaten ein Viertel ihrer Anhänger verloren (ca. zwei Millionen). Somit stellt sich die Frage: Was läuft hier schief aus der Sicht der Alternative für Deutschland?

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AfD in Sachsen zweieinhalb mal so stark wie SPD – CDU droht nächstes Debakel

(Jürgen Fritz, 22.12.2018) Noch gut acht Monate bis zur Landtagswahl in Sachsen, vor welcher nicht wenige Altparteienpolitiker, vor allem in CDU und SPD, sich regelrecht fürchten. Denn eines dürfte jetzt schon klar sein: Diesen beiden Parteien drohen erneut empfindliche Verluste. Die AfD aber wird nicht nur vom ein- in den zweistelligen Bereich aufsteigen, nein, sie wird voraussichtlich die FDP, Die Grünen, die SPD und die Linkspartei (SED) hinter sich lassen, und hat gute Aussichten, mehr als ein Viertel der Sitze im neuen Landtag zu erringen. Der CDU droht nun aber noch etwas anderes, was vor allem dem merkelnahen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, gar nicht gefallen wird.

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Niedersachsen: Grüne und AfD verdoppeln ihre Ergebnisse – SPD bricht völlig ein

(Jürgen Fritz, 22.11.2018) Seit Jahrzehnten war Niedersachsen ein sehr gutes Pflaster für die SPD. Über Jahrzehnte hinweg erzielte sie hier Ergebnisse von um die 40 Prozent oder darüber, teilweise sogar deutlich darüber. Vor 20 Jahren kam sie unter Gerhard Schröder bei den Landtagswahlen hier noch auf ca. 48 und vor einem Jahr immerhin noch auf ca. 37 Prozent. Und nun schauen Sie sich an, was davon übrig geblieben ist. Interessant auch, welche Parteien ihre Zustimmungswerte seit der Landtagswahl im letzten Jahr fast verdoppeln können.

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Geht es jetzt Richtung Einstelligkeit für die SPD?

(Jürgen Fritz, 06.11.2018) „Weiter, immer weiter!“, sagte ein deutscher Fußballer, der damals weltbeste Torwart, gerne, wenn es mal gar nicht gut lief für seine Mannschaft. „Weiter, immer weiter!“ sagen sich wohl auch CDU/CSU und SPD, das aber nun in einem völlig anderen Sinne. Während Oli Kahn den Ehrgeiz hatte, das Ding zu drehen, wenn es nicht so richtig lief, scheinen die genannten Parteien einen ganz anderen Ehrgeiz an den Tag zu legen. Sie wollen offensichtlich auf dem Weg nach unten alles toppen, was es je zuvor gab. Wer aber profitiert davon?

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