Philosophie versus Religion: Vom Mythos zum Logos

(Jürgen Fritz, 19.06.2020) Wenn man vom Anfang der Philosophie – und damit auch dem wissenschaftlichen Denken – spricht, stellt sich natürlich die Frage nach dem Vorher. Auch die Menschen vor dieser Zäsur, vor dieser Wendezeit des menschlichen Geistes hatten das Bedürfnis nach Sicherheit und einer Ausrichtung in der Welt. Was gab ihnen Halt und Orientierung? Es war dies der Mythos.

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Wie man ein guter Mensch wird: durch gute Handlungen

(Jürgen Fritz, 17.10.2019) „Das erste ist, dass der Mensch zu wissen beginnt, dass das Gute und Wahre etwas Höheres ist. Ganz äußerliche Menschen wissen nicht einmal, was gut und was wahr ist. Denn sie meinen, alles, was Gegenstand der Selbstliebe und Weltliebe ist, sei gut, und meinen, alles, was jene Liebe begünstigt, sei wahr.“ – Emanuel Swedenborg, Himmlische Geheimnisse, Nr. 20

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Praktischer Egoismus: Zuerst komme ich, dann ich und zuletzt ich

(Jürgen Fritz, 01.10.2019) Wenn sich jeder um sich selbst kümmert, ist für alle gesorgt, sagt der Volksmund. Doch ganz so einfach sind die Dinge natürlich nicht, was spätestens dann klar wird, wenn es zu Interessenkonflikten kommt. Denn dann würde offensichtlich schlicht das Recht des Stärkeren greifen, der eben mehr Durchsetzungskraft besäße, sich um seine Interessen zu kümmern. Was unterscheidet nun aber den Egoisten vom Egozentriker und was den praktischen vom theoretischen: vom logischen, psychologischen und ethischen Egoismus?

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Die Anfänge der Hochkultur: Wie alles begann

(Jürgen Fritz, 05.10.2018) Mit dem Entstehen der ersten Hochkulturen wird der Übergang vollzogen von der Ur- zur Weltgeschichte. Die ersten Hochkulturen entwickelten sich an Flüssen. Vor ca. 10.000 Jahren werden erstmals nomadisierende Sammler und Wildbeuter zu sesshaften Fischern, Viehzüchtern, Ackerbauern und schließlich seit rund 5.000 Jahren zu Hochkulturschaffenden. Wie alles anfing.

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Vertrauen in die eigene Intuition

(Jürgen Fritz) „Ich verbringe nicht viel Zeit damit, Meinungsumfragen rund um die Welt durchzuführen, um herauszufinden, ob das, was ich glaube, richtig ist. Ich muss nur wissen, was ich fühle“, meinte George W. Bush im November 2002, zu der Zeit als er US-Präsident war. Wie sicher sind unsere Intuitionen? Können sie zu einer enormen Fehlerquelle werden und wenn ja, wie kann diese Fehlerquelle minimiert werden? Spielt hier so etwas wie Denkfaulheit eine entscheidende Rolle und könnte das eine Ursache für viele katastrophale Fehlurteile von Linksintellektuellen sein?

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Gerechtigkeit in der Gesellschaft und in der Seele

(Jürgen Fritz) Gerechtigkeit in einer Gesellschaft kann es nur geben kann, wenn die Gerechtigkeit sich in den Seelen der Menschen wiederfindet. Das aber heißt harmonische, schöne Seelen, in der die drei Teile derselben – Logos, Thymos, Eros – sich in einem ausgewogenen Verhältnis befinden und alle drei gut entwickelt sind, keiner die anderen vollkommen dominiert und keiner von ihnen völlig verkümmert ist.

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