AfD steigt bei Forsa, Civey und Insa – SPD und Linke verzeichnen Einbußen

Von Jürgen Fritz

Die Bilder rund um den G20-Gipfel in Hamburg haben nicht wenige Menschen tief erschüttert, zeigen sie doch, was in unserem Land schon länger schief läuft. Hier erste Indizien, wie sich dies auf das Wahlverhalten der Deutschen auswirkt.

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Wie wirken sich die Bilder aus Hamburg auf das Wahlverhalten der Deutschen aus?

Auch wenn die erschreckenden Bilder vom G20-Gipfel in Hamburg nur zum geringen Teil in die jetzt veröffentlichten neuen Umfrageergebnisse eingeflossen sind, lässt sich bereits erkennen, wer unter diesen Ereignissen am meisten leiden dürfte. Gesten und heute erschienen die Umfragen von Forsa, Civey und INSA. Obschon die Befragungen teilweise noch vor dem G20-Gipfel durchgeführt wurden, lassen sich bereits erste Auswirkungen ablesen.

SPD fällt bei Forsa auf neues Fünfmonatstief

Die CDU verliert bei Civey 0,1 und bei INSA 0,5 Punkte. Insgesamt also sehr wenig. Mehr verliert dagegen die Linkspartei (SED-Nachfolgerin), nämlich bei Civey 0,2 und bei INSA sogar einen ganzen Punkt. Noch mehr aber verliert die SPD, bei Forsa einen und bei Civey 0,9 Punkte. Bei Forsa erreicht sie mit jetzt nur noch 22 Prozent den niedrigsten Wert seit Ende Januar. Bei den Grünen sehen wir keine Veränderung. Minimal zulegen kann die FDP, das aber nur bei Civey um 0,6 Punkte.

AfD ist die Partei der Stunde

Der große Gewinner der letzen ein, zwei Wochen ist dagegen die AfD, die als Einzige bei allen drei Instituten zulegen kann. Bei Forsa einen ganzen, bei Civey 0,7 und bei INSA 0,5 Punkte, wo sie jetzt erstmals bei einem Institut wieder einen Wert von über 9 Prozent erzielt, nämlich 9,5. Im Wahl-O-Matrix-Durchschnitt aller Umfragen der letzten vier Wochen steigt die AfD damit wieder über 8 Prozent, Tendenz weiter steigend.

Wenn jetzt Bundestagswahlen wären

Wären am kommenden Sonntag Bundestagswahlen, dann kämen die Parteien, wenn wir die Umfragen der letzten vier Wochen zu Grunde legen, auf folgende Stimmanteile:

  1. CDU/CSU: 36 – 40 %
  2. SPD: 22 – 25 %
  3. Linke: 8 – 9,5 %
  4. FDP: 8 – 9 %
  5. AfD: 7 – 9,5 %
  6. Grüne: 6,5 – 9 %
  7. Sonstige: 3 – 6 %

Die Durchschnittswerte betragen:

2017-07-12

Wohin zeigt der Trend?

Es ist zu vermuten, dass bei den ausstehenden Umfragen von Allensbach, Ipsos, Yougov, GMS, Emnid, Infratest dimap und Forschungsgruppe Wahlen der Abwärtstrend von SPD und der Linkspartei sich bestätigen und verstärken wird. Umgekehrt deutet alles darauf hin, dass trotz gezieltem Boykott und höchst manipulativer Berichterstattung der Kartellmedien („Lügenpresse“) der Aufwärtstrend der AfD sich weiter verstärken dürfte, da immer mehr Menschen erkennen werden, dass die innere Sicherheit das Schlüsselthema der kommenden Monate und Jahre sein wird und die AfD in diesem Bereich allen anderen, denen es hier an jeglicher Glaubwürdigkeit mangelt, um Lichtjahre voraus ist.

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Bild: © AfD – Grafik: © Jürgen Fritz

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5 Kommentare zu „AfD steigt bei Forsa, Civey und Insa – SPD und Linke verzeichnen Einbußen

  1. Was ist nur mit den Deutschen los? Das frage ich mich auch. Ich bin Schweizer und lebe in der Schweiz. In der Schweiz ist die Pateienlandschaft ähnlich, und die Schweiz macht fast jeden Blödsinn aus Deutschland leider (mit etwas Verzögerung) auch mit.

    Viele deutsche Politiker sind dermassen krampfhaft politisch überkorrekt, dass es schon an Selbstverleugnung und Selbstzerstörung grenzt. Ich sehe das als Spätfolge der Dreissigerjahre, des 2. Weltkrieges und der 68-ger Revolten, als der Sozialismus salonfähig wurde. Nach der Integration der DDR wurden viele sozialistisch erzogene Intellektuelle in Deutschland Politiker, und in Deutschland kann man von der Politik gut leben.

    Die Deutschen sollten aufhören, sich für das Debakel der Nazizeit schuldig zu fühlen. Die heutige Generation lebte damals noch nicht. Es war zudem in dieser Zeit nicht alles schlecht, doch das wagt kein Deutscher heute öffentlich zu sagen.

    Deutschland geht es dank der Tüchtigkeit der Deutschen wirtschaftlich (noch) so gut, dass es sich den Sozialismus (noch) leisten kann. Es kann es sich leisten, z.B. als fast einziges Land der Welt, die KKW abzuschalten und die Flüchtlinge zu verwöhnen.

    Es gibt in Deutschland zudem viel zu viele Beamte, und jeder versucht, sich zu verwirklichen, weil er eben tüchtig ist. Das führt zu einem Dschungel an Gesetzen, den kaum noch jemand durchschaut. Deutschland ist ein sehr kompliziertes Land. Die Deutschen waren von ihrer Geschichte und ihrem korrekten Charakter her schon immer obrigkeitsgläubig. In der Schweiz hatten wir seit Jahrhunderten weder mächtige Fürsten noch Blutadel. Wir haben von alters her eine direkte Demokratie, und das Volk lässt sich von der Obrigkeit nicht alles gefallen, da es sich mit politischen Mitteln wehren kann.

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  2. Hat dies auf philosophia perennis rebloggt und kommentierte:
    „Es ist zu vermuten, dass bei den ausstehenden Umfragen von Allensbach, Ipsos, Yougov, GMS, Emnid, Infratest dimap und Forschungsgruppe Wahlen der Abwärtstrend von SPD und der Linkspartei sich bestätigen und verstärken wird. Umgekehrt deutet alles darauf hin, dass trotz gezieltem Boykott und höchst manipulativer Berichterstattung der Kartellmedien („Lügenpresse“) der Aufwärtstrend der AfD sich weiter verstärken dürfte, da immer mehr Menschen erkennen werden, dass die innere Sicherheit das Schlüsselthema der kommenden Monate und Jahre sein wird und die AfD in diesem Bereich allen anderen, denen es hier an jeglicher Glaubwürdigkeit mangelt, um Lichtjahre voraus ist.“

    Gefällt 2 Personen

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