Lauterbach und Merz gewinnen ihre Wahlkreise mit 45,6 bzw. 40,4 – Esken scheitert mit 17,2 Prozent

(Jürgen Fritz, 29.09.2021) Gleich drei CDU-Minister schafften es bei der Bundestagswahl nicht, ihren eigenen Wahlkreis zu gewinnen: Helge Braun, Julia Klöckner und Annegret Kramp-Karrenbauer. Noch deutlich schlechtere Ergebnisse erzielten Claudia Roth, Anton Hofreiter, Katja Kipping, Annalena Baerbock, Dietmar Bartsch, Saskia Esken, Susanne Hennig-Wellsow, Katrin Göring-Eckardt sowie die beiden einstelligen Schlusslichter Alice Weidel und Janine Wissler. Mit überragender Zustimmung gewannen ihre Wahlkreise dagegen Carsten Linnemann, Lars Klingbeil, Karl Lauterbach, Alexander Dobrindt und Friedrich Merz, alle mit mehr als 40 Prozent der Erststimmen.

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Union kann minimal zulegen, bleibt aber deutlich hinter der SPD

(Jürgen Fritz, 19.09.2021) Die SPD verharrt auf knapp 26 Prozent, CDU/CSU haben ihren Abwärtstrend gestoppt und können minimal zulegen. Die Grünen bleiben 5 bis 6 Punkte hinter der Union und 10 Punkte hinter der SPD abgeschlagen. Die FDP fällt Richtung 11 Prozent, die AfD hält sich recht stabil bei über 11, Die Linke bei über 6 Prozent. Damit gibt es nach heutigem Stand vier mögliche, realistische Regierungskoalitionen.

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Union kann Abwärtstrend stoppen, Grüne fallen weiter, Die Linke auf Neun-Jahres-Tief

(Jürgen Fritz, 12.09.2021) Für die SPD, die nun auf fast 26 Prozent steht, hielt der Höhenflug diese Woche noch an, CDU/CSU können ihren Abwärtstrend noch nicht drehen, aber zumindest bei über 21 Prozent stoppen, während es für die Grünen erstmals seit 2018 auf unter 16 Prozent weiter nach unten geht. FDP und AfD recht stabil bei 11 bis 12 Prozent, Die Linke aber fällt auf ein Neun-Jahres-Tief, liegt nur noch minimal über 6 Prozent.

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Wolfram Weimer stellt die SPD und die SED („Die Linke“)

(Jürgen Fritz, 10.09.2021) „Das, was wir erreichen wollen, das, was wir tun wollen, das muss moralisch begründet sein“, sagte Helmut Schmidt in seiner letzten Bundestagsrede im September 1986. Die Erreichung des Ziels verlange pragmatisches, vernunftgemäßes politisches Handeln, das Ziel aber müsse moralischen Grundsätzen entsprechen. Doch wie steht es heute mit der Moralität der SPD? Diese Frage griff Wolfram Weimer am Mittwoch explizit auf.

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Ein Triell hat keinerlei Existenzberechtigung mehr

(Jürgen Fritz, 09.09.2021) Annalena Baerbock kann jetzt zuhause bleiben und sich einen schönen Abend machen, zum Beispiel Seifenblasen in die Luft pusten. Für die Grünen geht es Richtung 15 Prozent. Im Rennen ums Kanzleramt sind sie raus. Bitte umgehend aus dem Triell ein Duell ums Kanzleramt machen oder auch Christian Lindner, Alice Weidel und Janine Wissler einladen. Alles andere wäre massive Wettbewerbsverzerrung (Manipulation).

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Merkel muss sich im Bundestag verteidigen, dass sie ihre eigene Partei empfiehlt

(Jürgen Fritz, 09.09.2021) Wir schreiben den 7. September 2021. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel, die mehr als 18,5 Jahre lang CDU-Vorsitzende war, empfiehlt in ihrer vielleicht letzten Rede im Deutschen Bundestag, ihre eigene Partei, die CDU bzw. in Bayern die CSU zu wählen. Armin Laschet sei der Richtige, um das Land in die Zukunft zu führen. Was dann im höchsten deutschen Parlament passiert, ist mehr als bemerkenswert.

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Strategisch wählen: Wie Rot-Grün-Dunkelrot verhindern?

(Jürgen Fritz, 26.08.2021) Einigen anderen wird es vielleicht ähnlich gehen wie mir. Für mich gibt es inzwischen keine Partei mehr, die ich für wählbar halte. Ich weiß noch nicht, was ich am 26. September bzw. im Falle der Briefwahl vorher tun werde. Eventuell werde ich erstmals überhaupt nicht teilnehmen oder ich wähle rein strategisch. Hierzu einige wahltaktische Überlegungen.

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Die Linke-Politiker gratuliert den Afghanen zur Eliminierung der 37 Bundeswehrsoldaten

(Jürgen Fritz, 20.08.2021) Nachdem die Taliban ganz Afghanistan wieder in ihre Gewalt bekommen haben, hat Bijan Tavassoli (Die Linke) dem afghanischen Volk zum Sieg „über die ausländischen Besatzer“ gratuliert, „insbesondere zu jedem einzelnen der 37 von ihnen eliminierten Bundeswehrsoldaten“. Die Taliban sieht Tavassoli als „Befreiungskämpfer“ gegen die bösen „US-Imperialisten“. Das ging selbst seiner Partei zu weit. Diese hat inzwischen reagiert.

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Zuerst Enthauptung, ab 1968 Genickschuss: Wie die DDR-Sozialisten Menschen hinrichteten

(Jürgen Fritz, 16.08.2021) Bis 1968 haben die Sozialisten in der DDR Menschen offiziell enthauptet. Dann stellte man auf Genickschuss um, weil es wiederholt vorkam, dass das Fallbeil den Kopf nicht vollständig abtrennte, teilweise bis zu dreimal hinunterschießen musste, bis der Hinzurichtende tatsächlich tot war. Die letzte Hinrichtung fand 1981 statt, als Dr. Werner Teske auch nach damals gültigem DDR-Recht per Nahschuss rechtswidrig exekutiert wurde.

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Ehemaliger Abgeordneter: Die SPD ist zu einer Schande ihrer freiheitlichen Geschichte geworden

(Jürgen Fritz, 15.06.2021) Niemals wäre die SPD vor 2015 auf die Idee gekommen, soziale Plattformen von Staats wegen zum Ausschnüffeln der Bürger zu verpflichten, sagt der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Gunter Weißgerber. Sie sei zu einer Schande ihrer freiheitlichen Geschichte geworden. Die SPD rückte nach links, die Merkel-CDU zog hinterher und beide schufen rechts der Mitte ein Vakuum für die AfD. So wurde die Gesellschaft gespalten. Es sei der linke SPD-Flügel gewesen, welcher die SED-Nachfolger durch Koalitionen in den Ländern salonfähig machte. Die SPD habe sich von einer sozialdemokratischen zu einer sozialistischen Partei gewandelt. Hinzu sei der von der SPD massiv eingeforderte Merkel’sche Jahrtausendfehler der völlig unkontrollierten Masseneinwanderung gekommen. Seither werde gelogen, dass sich die Balken biegen. Die Partei habe vergessen, das der ideologische Weg ins Paradies auf Erden immer durch Lager führe. Die heutige SPD stehe dem Lager näher als der Freiheit.

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Die Linke fällt unter 7 Prozent, Grün-Rot-Gelb vor Grün-Schwarz

(Jürgen Fritz, 09.05.2021) Vor knapp drei Wochen wurden Annalena Baerbock und Armin Laschet zu Kanzlerkandidaten nominiert. Seither haben sich die Umfragewerte der Grünen und der Union deutlich verändert, wobei die Unterschiede in den letzten sieben Tage etwas zurückgingen. Eine andere Partei befindet sich aber in einer Abwärtsbewegung und erreicht im Wahl-O-Matrix-Mittel aller Institute mit den niedrigsten Wert seit vielen Jahren: DIE LINKE.

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CDU fällt in Landtagswahlen auf historische Tiefpunkte, AfD verliert jeden Dritten ihrer Wähler

(Jürgen Fritz, 15.03.2021) In Baden-Württemberg triumphiert Winfried Kretschmann (Grüne), in Rheinland-Pfalz Malu Dreyer (SPD). Die CDU fällt dagegen in beiden Landtagswahlen in bislang unvorstellbare Bereiche. Der größte Wahlverlierer ist aber zweimal die AfD, die 35 von 100 ihrer Wähler verliert, in absoluten Zahlen wegen der geringeren Wahlbeteiligung sogar über 40. Die Linke bleibt im Niemandsland, die FDP durchwachsen. Einen Überraschungserfolg erzielen dagegen die Freien Wähler.

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Die Linke fällt erstmals seit über einem Jahr hinter die FDP zurück

(Jürgen Fritz, 28.02.2021) Sieben Monate vor der Bundestagswahl zeigt sich die FDP im Aufwind, steigt wieder auf fast 8 Prozent. Die Linke dagegen, die bis Mitte 2018 Werte um die 11 Prozent erreichte, fällt inzwischen unter 7,5 Prozent und liegt damit erstmals seit über einem Jahr auf dem letzten Platz der sechs Bundestagsfraktionen. Und die Union liegt erstmals seit Anfang April 2020 klar unter 35 Prozent.

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Hanau: Wer in seinem Gedenken den Namen der ermordeten Gabriele Rathen unterschlägt

(Jürgen Fritz, 19.02.2021) Heute vor einem Jahr erschoss der 43-jährige Tobias Rathjen in Hanau neun Menschen mit Migrationshintergrund, außerdem seine 72-jährige Mutter und schließlich sich selbst. Viele erinnern heute ehrenwerterweise der Ermordeten. Doch die meisten gedenken nur neun der zehn Ermordeten. Das zehnte Opfer scheint sie nicht zu interessieren, geschweige denn des Erinnerns würdig zu sein, denn Gabriele Rathjen konnte ja keinerlei „Einwanderungsgeschichte“ vorweisen.

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