Richter spricht Klartext zu Immigrant: „Wenn es bei uns so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“

Ein Gastbeitrag von David Berger

Regelmäßig im Asylheim randaliert, das Sicherheitspersonal mit einem Messer angegriffen, eine Bierflasche nach einem Kind geschleudert, Polizisten und Frauen wüst beschimpft. Der libysche Asylant Mohamed F. hatte sich einiges zu Schulden kommen lassen. Der Staatsanwalt forderte gleichwohl nur 15 Monate auf Bewährung. Doch da hatte er nicht mit Richter Stephan Zantke gerechnet, wie David Berger berichtet.

15 Monate Bewährung? Nee, der kriegt zweieinhalb Jahre Haft

Die Bild spricht von einem „Knallhart-Urteil gegen einen libyschen Intensivtäter“. Es geht um den 29-jährigen Mohamed F., der nun zu zweieinhalb Jahren Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

Der Verurteilte hatte nicht nur in seinem Asylheim in Zwickau regelmäßig randaliert, sondern auch Sicherheitspersonal mit einem Messer angegriffen, außerhalb des Asylheims ein Bierflasche gegen ein 7-jähriges Kind geschleudert, Polizisten und Frauen bespuckt und als „Huren“, „Nazis“ und „Scheiß-Deutsche“ beschimpft.

Die Staatsanwaltschaft hatte nur 15 Monate auf Bewährung gefordert. Der Richter Stephan Zantke (54) ging nun in seinem Urteil weit darüber hinaus.

An den Angeklagten gerichtet sagte er u.a.: „Wie ein wilder Berserker haben Sie sich verhalten. Sie erhalten von unseren Steuern ein Dach überm Kopf – und jetzt müssen wir noch Ihren Schaden bezahlen. Sie sind frauenfeindlich und achten nicht mal Kinder. Und weiter: Was wäre passiert, wenn wir solche Straftaten in Libyen begehen? Wir würden wohl nicht mehr leben (…) Wenn es bei uns so scheiße ist, warum sind sie dann hier?“

Dann verpasst er dem Libyer statt den vom Staatsanwalt geforderten 15 Monaten zur Bewährung eine zweieinhalb jährige Haftstrafe.

Imad Karim mahnt eindringlich, dem Vorbild von Richter Zantke zu folgen

Der Migrationskritiker Imad Karim dazu: „Wenn Richter und Staatsanwälte innerhalb der kommenden zwei Jahren dem Beispiel vom Richter Stephan Zantke nicht konsequent und bundesweit folgen, sehe ich etwas kommen, das ich hier lieber nicht aussprechen werde!

In einer rechtsstaatlichen Gesellschaftsordnung verlassen sich die Menschen auf den Staat und dessen souveräne Gerichtsbarkeit. Versagen Gerichte und somit Richter, deren Unabhängigkeit im Grundgesetz festgeschrieben ist, durch Fehlurteile bzw. durch politisch motivierte Rechtsprechungen, den Bürger und seine legitimen Interessen zu schützen, werden die Menschen irgendwann, und das kann bald folgen, beginnen, sich fernab des Staatsmonopols zur Wehr zu setzen.“

P.S.

Mohamed F. hat in vier Tagen seinen nächsten Prozess. Er hatte einen Marokkaner mit einer abgebrochenen Bierflasche verletzt.

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Philosophia perennis. Er erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des sehr geschätzten Autors und Blogbetreibers David Berger.

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Zum Autor: David Berger, geboren am 8. März 1968 in Würzburg, Studium der Philosophie, Theologie und Germanistik in Würzburg, Köln, Dortmund und Lublin (Polen). An der katholischen Universität Lublin Habilitation im Fach Dogmatik. Ab 1995 regelmäßiger Autor für „Die Tagespost“, wissenschaftliche Fachzeitschriften („Angelicum“, „Gregorianum“, „Divinitas“, „Antonianum“, „Trierer Theologische Zeitschrift“, „Neue Ordnung“ u.v.a) und Lexikonprojekte (BBKL). Bis 2017 zahlreiche wissenschaftliche Monographien zu Thomas von Aquin und der mittelalterlichen Philosophie (u.a. bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft u.a. Fachverlagen). 1998 Promotion zum Dr. phil. bei Prof. Thomas Ruster mit einer Arbeit zu „Natur und Gnade“. 2000-2012 Gymnasiallehrer in Erftstadt (Ville-Gymnasium). 2003 Professor an der Päpstlichen Akademie des hl. Thomas von Aquin im Vatikan sowie Chefredakteur der katholischen Monatsschrift „Theologisches“. 2004 Vizepräsident der Deutschen Thomas-Gesellschaft, Herausgeber des Jahrbuchs „Doctor Angelicus“. 2005 Habilitation in systematischer Theologie (Dr. habil. theol.) an der Universität Lublin und Aufnahme in den Ritterorden von Jasna Gora. 2009 Lektor der Vatikanischen Glaubenskongregation. April 2010 aufsehenerregendes Outing in der Frankfurter Rundschau. Juni 2010 Entlassung aus der Päpstlichen Thomasakademie. November 2010 erscheint sein autobiographischer Bestseller „Der heilige Schein“(7 Auflagen, 2 TB-Aufl.). Mai 2011 Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis durch Kardinal Meisner von Köln. Ab Oktober 2012 Koordination  der Kampagne „Stoppt kreuz.net“ im Auftrag des Bruno Gmünder Verlags von Berlin aus. Ab Mai 2013 Chefredakteur von Deutschlands größtem schwulen Livestylemagazin „Männer“.  Im Februar 2014 wird er wegen angeblicher Islamophobie als Chefredakteur entlassen. Danach für ein Jahr Macher des Online-Magazins „Gaystream“. Seit Januar 2014 lebt und arbeitet er abwechselnd in Berlin, Würzburg und Nizza (Südfrankreich). Juni 2016 Start des Blogs „Philosophia Perennis“, der pro Monat durchschnittlich 2 Mio Aufrufe  verzeichnet. Seit September 2017 Mitglied der WerteUnion Deutschland.

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Bilder: Youtube-Screenshot von Richter Stephan Zantke

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15 thoughts on “Richter spricht Klartext zu Immigrant: „Wenn es bei uns so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“

  1. gilbert808

    Aber das kann man doch nicht machen! Denkt denn keiner an die schreckliche Kindheit des unschuldigen Serientäters? Und die Traumatisierung durch deutsche Huren in knallengen Hosen direkt nach der Flucht? Dabei ist er doch eigentlich ein ganz libyer Vorzeigeasylant.

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  2. Tanzender Berg

    So wahnsinnig knallhart sind zweieinhalb Jahre für solche vielfachen Gewalttaten ja nun auch nicht. Da wäre durchaus noch mehr drin. Bemerkenswert, daß die politisch weisungsgebundene Staatsanwaltschaft eine Bewährungsstrafe, also de facto Straffreiheit, gefordert hat.

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  3. Pingback: Richter spricht Klartext zu Immigrant: „Wenn es bei uns so sch… ist, warum sind Sie dann hier?“ – Leserbriefe

  4. Wolfgang Lörks

    Die Überschrift ist eine Freud´sche Fehlleistung

    Imad Karim warnt eindringlich, dem Vorbild von Richter Zantke zu folgen

    Der Migrationskritiker Imad Karim dazu: „Wenn Richter und Staatsanwälte innerhalb der kommenden zwei Jahren dem Beispiel vom Richter Stephan Zantke nicht konsequent und bundesweit folgen, sehe ich etwas kommen, das ich hier lieber nicht aussprechen werde!

    Muß heißen:

    Imad Karim warnt eindringlich, dem Vorbild von Richter Zantke unbedingt zu folgen

    Sieht man nur die Übnerschrift, und die kommt immer als erstes, denkt schon wieder einer der unsere Justiz wegen „zu harter Urteile“ kritisiert. Im Grunde wissen die Flüchtlinge doch wie nett man in Deutschland, egal was sie anstellen, umgegangen wird. Dann kommt endlich mal einer der den Gesetzesrahmen voll ausschöpft.

    So dämlich Richter gnadenlos“ usw. hat die BILD Zeitung mal geschrieben.

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  5. Wolfgang Johansen

    Es gibt sie also doch noch! Einer der fähigen und mutigen Richter unter einer riesengroßen Menge von ängstlichen und zu sanften Richtern und Staatsanwälten!

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