Zentralrat der Vergewaltiger beschließt, fortan nicht mehr „Vergewaltiger“ genannt werden zu wollen

Von Jürgen Fritz

Der Zentralrat der Vergewaltiger hat beschlossen, nicht mehr „Vergewaltiger“ genannt werden zu wollen. Dies käme einer Stigmatisierung und Diskriminierung einer Minderheit gleich, die man nicht länger hinnehmen wolle. Der Zentralrat-Beschluss sorgt derzeit für heftigen Wirbel in Berlin.

Grundgesetzänderung oder ein Vergewaltigungs-nicht-aussprech-weil-diskriminierend-Durchgriffs-Gesetz?

Lange genug habe man diese schlimmen Schmähungen über sich ergehen lassen, ließ der Zentralrat der Vergewaltiger verlautbaren, doch damit sei jetzt endgültig Schluss. Man verbitte sich ein für alle mal mit dem bösen Wort mit V vorne tituliert zu werden. Nur weil man Verbrechen begangen habe, sei das noch lange kein Grund für derartige Diskriminierungen und Stigmatisierungen.

Linkspartei, Grüne, SPD, CDU, CSU und FDP haben sich dem bereits angeschlossen und wollen ein Gesetz auf den Weg bringen, welches diesen Ausdruck mit V vorne unter Strafe stellen soll. Stattdessen müssen alle deutschen Bundesbürger ab dem 1. April 2018 von „Personen, die anderen ein Erlebnis der besonderen Art verschafft haben, welches in Einzelfällen als nur einseitig angenehm respektive als einseitig eher unangenehm empfunden wurde“ sprechen. Diese Formulierung sei im Sinne der politisch korrekten Sprache bis zum 1. April auswendig zu lernen, sofern man sich zukünftig zu diesem Themenkomplex in der Öffentlichkeit straffrei äußern wolle.

SPD, Grüne und Linkspartei fordern darüber hinaus, dies im Grundgesetz zu verankern, während CDU, CSU und FDP der Auffassung sind, ein einfaches Gesetz würde reichen. Darüber gedenkt man nun, mehrere Monate in Parlament und Medien zu streiten. Alle anderen Themen müssten derzeit ruhen. Die nächsten sechs TV-Talkshows sollen sich nur mit dieser Thematik beschäftigen, ob die Gesetzesänderung ins Grundgesetz muss oder ob ein einfaches von Heiko Maas zu erarbeitendes Vergewaltigungs-nicht-aussprech-weil-diskriminierend-Durchgriffs-Gesetz, oder kurz: Vnawd-DG ausreicht.

Nur die Rechtspopulisten von der AfD sind dagegen

Diese Vorschrift soll aber nicht für Ausländer respektive Immigranten oder deren Nachfahren bis in die 27. Generation gelten, so diese aus den Regionen kommen, aus denen ab September 2015 die meisten Einwanderer kamen, da empirische Studien belegen, dass diese auch in der 27. Generation der deutschen Sprache nur rudimentär mächtig sind und daher nicht davon ausgegangen werden kann, dass sie wissen, was sie reden. Insofern wäre es wiederum ihnen gegenüber diskriminierend, wenn man sie gleich behandeln würde wie deutsche Staatsbürger, die keinerlei Immigrationshintergrund nachweisen können.

Die einzige Partei, die gegen die Neuregelung opponieren möchte, sind die Rechtspopulisten von der AfD. Alice Weidel gab ein kurzes Statement ab: „Wir werden diesen Unsinn nicht mittragen und werden umgehend einen Untersuchungsausschuss Vergewaltigung in den Deutschen Bundestag einbringen.“ Dies evozierte bei Martin Schulz , der zwar nicht angetrunken, aber irgendwie stark benommen wirkte, ein „Diese Nazis wollen doch wirklich jede Minderheit unterdrücken. Es ist unerträglich!“ Andrea Nahles assistierte mit dem, was sie am besten kann: „Denen müsste man noch mehr als den anderen in die Fresse geben.“

Horst Seehofer meinte: „Wir haben verstanden“, konnte oder wollte aber nicht sagen, was er denn verstanden habe. Immer wieder raunte er vor sich hin „Wir haben verstanden“, wollte gar nicht mehr damit aufhören, selbst als alle Kameras schon abgebaut waren. „Wir haben verstanden. Wir haben verstanden. Wir haben verstanden …“.

FDP ist geschlossen dafür, dagegen zu sein, oder umgekehrt je nachdem

Christian Lindner kündigte dagegen an: „Wenn die Rechtspopulisten von der AfD einen Untersuchungsausschuss einbringen werden, dann werden wir als freie Demokraten drei Untersuchungsausschüsse in den Deutschen Bundestag einbringen, 1. einen Ver-Untersuchungsausschuss, 2. einen Gewalt- und 3. einen Igung-Ausschuss.“

Auf die sichtlich genervte Rückfrage der Rechtspopulistin Weidel, ob die FDP diesen Quatsch jetzt mitmachen würde oder nicht, antwortete Lindner der Rechtspopulistin dann: „Die FDP ist nie direkt für oder gegen etwas, sie ist immer vorne. Unter meiner Leitung werden die freien Demokraten einheitlich dafür sein, dass man geschlossen dagegen ist, wenn die Rechtspopulisten der AfD dafür sind“. Sollten die Rechtspopulisten aber dagegen sein, dann werde die FDP dafür sein, was aber nichts mit keine Festlegung in der Sache zu tun habe oder gar, dass man gar keine eigene Position habe. Jein, das könne man wirklich jicht sagen.

Die Linke: Ist doch egal, ob eine oder zehn vergewaltigt werden

Claudia Roth dagegen verwehrte sich dagegen, dass nicht-weiße Männer überhaupt Frauen vergewaltigen würden. „Das machen nur weiße Männer. Andere kennen das gar nicht, weshalb sie auch kein Wort dafür haben. Ich selbst war zum Beispiel schon oft in der Türkei und mich wollte noch nie einer vergewaltigen.“

Sahra Wagenknecht meinte, wie eigentlich bei jedem Thema: „So etwas hat es in der DDR und unter Stalin nicht gegeben“, während Katja Kipping ergänzte „Wenn jetzt pro 80 Deutsche ein oder zwei Vergewaltiger dazu gekommen sind und dann nochmals ein oder zwei oder auch drei oder vier oben drauf, das fällt doch gar nicht auf. Wir können doch auch acht oder zehn pro 80 Deutsche aufnehmen.“ Ob jetzt eine, fünf, zehn oder zwanzig Frauen vergewaltigt würden, wo solle denn da der Unterschied sein? „Und unser Grundgesetz muss ohnehin komplett umgeschrieben werden. Das mit dem Recht auf Eigentum und freie Selbstentfaltung muss zum Beispiel komplett raus.“

Claudia Roth: Ich bin keine Analphabetin!

Schließlich meldete sich die Noch-Kanzlerin, deren Name mir gerade nicht einfällt, zu Wort und meinte: „Jetzt sind sie halt mal hier. Und wenn jetzt noch viel mehr kommen, dann sind halt viel mehr da. Na und? Unsere Staatsministerin Frau Özoğuz von den lieben Freunden der SPD hat völlig Recht: Wir, die wir schon länger hier sind, müssen lernen, uns den Gepflogenheiten der neuen Mitbürger stärker anzupassen. Genau das meint doch Integration.“ Wenn die eben gerne mal eine Frau v…, dann sei das eben so. „Und im übrigen verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Gesetze und die Verfassung sind doch ohnehin nicht so wichtig. Wenn ich mich da immer dran gehalten hätte, hätte ich vieles nicht machen können. Wo stünden wir denn dann heute?“

Prof. Dr. Jörg Meuthen kommentierte das Ganze wie folgt: „Was für ein Zirkus! Das sind doch alles ethische und juristische Analphabeten.“ Darauf echauffierte sich Claudia Roth derart, dass sie mit ausgestreckten Krallen auf Meuthen losgehen wollte. Anton Hofreiter, dem sie ein ganzes Haarbüschel raus riss, Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt mussten Roth, die völlig ausflippte, mit Gewalt zurückhalten. Dabei schrie sie: „Ich bin keine Analphabetin! Ich kann das gesamte Alphabet auswendig! A, B, D, E, F, G, H, I …“ – „Du hast das C vergessen“ intervenierte daraufhin Özdemir. – „Was?“„Du hast das C vergessen!“- „Was für ein C?“- „C wie Islam.“ – „Ach so!“

Wie das Ganze weitergeht, ob das Grundgesetz von Grund auf geändert wird oder Heiko Maas sein Vergewaltigungs-nicht-aussprech-weil-diskriminierend-Durchgriffs-Gesetz (Vnawd-DG) mit den Stimmen der SPD und der Union durchgreifend erlässt, werden wir demnächst in diesem Theater hier auf Jürgen Fritz Blog berichten.

*

Titelbild: Youtube-Screenshot

**

Aktive Unterstützung: Jürgen Fritz Blog ist vollkommen unabhängig, werbe- und kostenfrei (keine Bezahlschranke). Es kostet allerdings Geld, Zeit und viel Arbeit, Artikel auf diesem Niveau regelmäßig und dauerhaft anbieten zu können. Wenn Sie meine Arbeit entsprechend würdigen wollen, so können Sie dies tun per klassischer Überweisung auf:

Jürgen Fritz, IBAN: DE44 5001 0060 0170 9226 04, BIC: PBNKDEFF, Verwendungszweck: Jürgen Fritz Blog. Oder über PayPal  5 EUR – 10 EUR – 20 EUR – 30 EUR – 50 EUR – 100 EUR

15 Antworten auf „Zentralrat der Vergewaltiger beschließt, fortan nicht mehr „Vergewaltiger“ genannt werden zu wollen

  1. bibinka

    Herrlich! Nur das Bild dieser Ekeltante…. brrrrrr.
    Mal was anderes, weiß irgendjemand wann der BT wieder tagt? So langsam haben die doch lange genug „frei“
    Gehabt. Ich muß mal wieder die Debatten sehen , und die Schnappatmung.
    Habe gerade gehört, die AfD will den Antrag zur Altersfeststelkung stellen. Na da ist man doch mal gespannt, wie die anderen sich da rausreden wollen.
    Und noch eine Frage habe ich, vielleicht ist ja ein Jurist oder sogar ein AfDler(MdB) unter euch Lesern.
    Die Regierung ist im Moment kommisarisch tätig, aber in der alten Konstellation, also als alte Groko, kann mir mal jemand erklären, wieso die AfD nicht jetzt schon, wenn auch nur kommisarisch, die Opositionsführung hat und die Fachausschüsse unter sich hat? Die SPD stellt immer noch die Minister mit den Gehältern, usw. und dreister Weise auch die Opositionspartei, geschäftsführend!
    Noch was Nahles wird sich dafür stark machen, daß die AfD nicht die führende Opositionspartei wird. Sie wird sich mit den anderen Fraktionen zusammen setzen und es irgendwie verhindern.
    Soviel zur Demokratie!

    Gefällt 2 Personen

  2. Furor teutonicus

    grandios Jürgen,was jetzt noch Satire ist,kann in wenigen Jahren bittere Wahrheit sein. Ich traue diesen Verrückten alles zu. Wer den Roman… Das Heerlager der Heiligen gelesen hat, der wird sehen, dass die Einschläge immer näher kommen. Der Roman wurde 1973 geschrieben. Sollte sich jeder einmal zu Gemüte führen.
    Die wichtigere Frage ist, wie können Leute wie Claudia Roth Vizepräsidentin des Bundestages werden. Wer diese Frage beantworten kann, der weiß woran unser Land krankt

    Gefällt 2 Personen

    1. bibinka

      Vielen Dank, ich habe mir den Roman eben als PDF runtergeladen. Ich habe zwar ein wenig Angst aber ich werde es nachher lesen. LG

      Gefällt mir

      1. Furor teutonicus

        bitte gerne geschehen. Für schwache Nerven ist dieser Roman von Jean Raspail nicht. Die ist ein Kultbuch der den Wahn der heutigen Zeit beschreibt.

        Gefällt mir

  3. Lutz Kirschner

    Einfach Göttlich. Das hätte mich jetzt beinahe meinen Laptop gekostet. Ich musste so lachen, dass ich mein kühles Blondes, dass ich noch im Mund hatte, gerade so am Rechner vorbei prusten konnte. Glück gehabt. Nur leider ist jetzt die Katze nass.
    Auf Facebook gibt es doch tatsächlich Leute, die das nicht für Satire halten. Mein Kompliment.

    Gefällt 1 Person

  4. Aufbruch

    Da sieht man mal, wie man mit Satire die derzeitigen politklimatischen Verhältnisse in diesem unserem Lande auf den Punkt bringen kann. Am Treffendsten ist folgendes: „Die FDP ist nie direkt für oder gegen etwas, sie ist immer vorne. Unter meiner Leitung werden die freien Demokraten einheitlich dafür sein, dass man geschlossen dagegen ist, wenn die Rechtspopulisten der AfD dafür sind“. Den letzten Satz wird man aber auf alle „Etablierten“ anwenden können. In diesem Punkt dürfte die Satire in der nächsten Legislaturperiode zur Realität werden.

    Gefällt 1 Person

  5. Hanna

    Fabelhaft! Hab mich schon lange nicht mehr so amüsiert.
    Mal sehen, was passiert, wenn ich dies gleich weiträumig auf Facebook verbreite. Freute mich schon auf die Sperrung Nr. 5, oder 6? (hab den Überblick verloren)

    Gefällt 1 Person

  6. Roooooobert

    Ja lachen ist gesund,befreit und ist ansteckend.Ich werd gleich alle Freunde und Bekannte infizieren mit dieser köstlichen Satire.Danke!you made my day!

    Gefällt mir

  7. Susanne

    …. Satire vom Feinsten!!! Danke!

    Bin im November 2015 „geflüchtet“ (mit meiner Familie- Mann, 2 Kinder, 2 Hunde)
    Nachdem „Refugees welcome“ Gejubel und was dann tatsächlich nach D kam, haben wir unsere Koffer gepackt!

    Meine Familie und Freunde denken schon, das ich langsam paranoid werde, weil ich Ihnen dauernd Links schicke, die für viele schlecht verdaulich sind!
    Ich finde man darf den Kopf nicht in den Sand stecken und denken es wird ja alles irgendwann wieder gut.
    Sind die Deutschen so einfältig oder gutgläubig (ich bin auch eine Deutsche)? Oder haben DIE uns so „hingebogen“ das wir alles, was uns gesagt wird glauben und als gegeben hinnehmen?
    Wann ist das Maß voll? Wann ist die Schmerzgrenze erreicht?

    Menschen wie Sie Herr Fritz oder Hagen Grell, Martin Sellner, Der Volkslehrer, …….. und noch so viele andere, haben den Mut ihre Stimme zu erheben. Sie werden alle als Nazi und Quertreiber tituliert!
    Das stinkt doch zum Himmel!

    Bin ich ein Feigling? Ja, vielleicht bin ich das aber eines weiß ich ganz genau, SO kann und darf es nicht weitergehen.

    Wann gehen Mütter auf die Straße?
    Wann gehen Männer auf die Straße?

    ….. dann, wenn es schon zu spät ist!

    Liebe Grüße

    Gefällt mir

    1. bibinka

      Liebe Susanne, es gibt so viele Menschen die ähnlich denken, die aber Angst vor zwei Wörtern haben. Nazi und Rassist. Mit diesen Wörtern wird nur so um sich geschmissen, aber ich habe schon raus, wie man die meisten dann bekommt! Einfach sagen, ach Du findest es also gut, dass man in Bussen und Bahnen öffentlich onaniert, dass man Frauen angrabscht, vergewaltigt, kleine jüdische Jungen solange schikaniert bis sie die Schule wechseln. Du bist also gegen Meinungsfreiheit, und dafür dass wir islamisch wrrden sollen usw. Wenn man dann am Ende des Gesprächs noch fragt, wer ist hier wohl der Nazi hat man meistens gewonnen.
      Aber, auch dass ist klar, egal wohin man geht, dort wo es Moslems gibt, werden sie über kurz oder lang in der Überzahl sein, und ich fürchte fast auf der ganzen Welt. Was wir hier machen, ist ein wenig die Festung halten, aber der „Feind “ ist schon in der Burg!
      Darf ich fragen, wo es sich gut lebt? Denn eines ist klar, dass wir hier weg müssen!
      Südamerika scheint ziemlich Islamfrei zu sein.
      Mein Protest, ich gehe immer mit einem gut sichtbaren Kreuz auf die Strasse!
      Und ein kleiner Lesetipp, auch für die Bekannten,
      „Alles was sie uns zumuten, sollten sie millionenfach zurück bekommen“.
      Auf ein friedliches und freies Leben!
      Bibinka

      Gefällt mir

      1. Susanne

        Hallo Bibinka, uns hat es nicht sehr weit weg getrieben! Nur auf die Insel, aufs Land!
        Auch hier wird mit Sorge die Entwicklung auf dem „Kontinent“ verfolgt.
        Die Politiker hierzulande sind aber auch nicht besser!

        Die Menschen haben aber weniger Angst und können offen zu Ihrer Meinung stehen, ohne das irgendwelche Keulen auf sie eindreschen.

        Ich werde sehr oft nach meiner Meinung gefragt, die ich auch ungeschminkt weitergebe.

        Auf eine gewaltfreie Zurückeroberung
        Susanne xxx

        Gefällt mir

Comments are closed