Sein und werden

Von Jürgen Fritz

„Alles ist, aber das Sein wird.“ – Johann Wilhelm Ritter, Fragmente aus dem Nachlass eines jungen Physikers

Sein und werden

A: Im Anfang war das Sein.
B: Es gibt kein Sein und auch kein gleichbleibendes Seiendes. Alles verändert sich ständig. Es gibt nur werden.
A: Das Werden ist.

*

Titebild: Pixabay, CC0 Creative Commons

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21 Antworten auf „Sein und werden

      1. RBPascal

        Der Grundwiderspruch unserer abendländischen Philosophie besteht jedoch zwischen Ruhe und Bewegung. Dies ist aber kein dialektischer Widerspruch und führt daher in eine metaphysische Sackgasse.
        Innerhalb des Bleibens kann man die Dialektik wieder anwenden und kommt zu den Kategorien der Personalität: weiblich schaffende, männlich einschränkende Dynamiken und als Synthese: Das Kind.

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  1. Surgeon100

    Das ist eine Philosophie, wie sagte Paulus, eine lose Lehre !

    Wer meint, dass er etwas sei, der hört auf etwas zu werden.
    Das Sein ist, und jeder Mensch ist etwas, nämlich das, was ist in seinem Inneren ist.
    Das aber soll sich ändern, das muss sich ändern.

    Der Mensch ist böse von Jugend auf (Zitat).
    Durch den Neid des Teufels ist der Tod in die Welt gekommen (durch Neid und Hass): sieht jeder.

    Ziel ist:
    Siehe, das Alte ist vergangen, es ist alles ! neu geworden ! (Zitat)

    Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleische wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. (Zitat)

    Es gibt jemand, der ist, und von Ewigkeit her. Beim ist wie es heißt keine Veränderung des Lichts.
    Dieser fordert den Menschen auf, sich zu ändern.
    Es gibt jemand, der möchte das unbedingt verhindern, mit Millionen Tricks und falschen Lehren und Einbildungen und Verführungen.
    Nur wenige haben das verstanden.

    Der erstere ist real existent, wie der menschliche Geist auch, beide existieren von der Materie und vom Körper unabhängig.

    Bewußtsein und Energie sterben nicht, das sagt schon die Physik. (siehe u.a. auch Bücher von Dr. van Laack, Chirurg, Orthopäde, Physiker, Aachen)

    Wenn der Mensch sich nicht im Innersten ändert, denn aus dem Innerste kommt alles, das Böse und das Gute, Gedanken, Worte, Geist, dann geht er so ins Jenseits, in den Bereich des reinen Geistes,
    wie er im Inneren ist.
    Und wenn er da böse ist – die rationalen und gesellschaftlichen Fassaden und Ablenkungen fallen dann alle weg !
    – dann ist er dort so und unter seinesgleichen.
    Unter richtig Bösen und Korrupten und Menschenhassern ist das dann die Hölle.
    Wers nicht glaubt: Man stecke mal hundert Böse in ein abgeschlossenes Haus, und warte, was passiert.

    Es gibt also ein übergeordnetes Sein und Ich, das den Menschen auffordert, sich zu ändern. Die Prüfung und der Test ist das Leben selbst. mitten drin, egal wo.

    Es gibt ganz klare Wege zu dieser Änderung, die Regeln kennt nur Gott, das höchste Selbst und Sein, real existent wie die Psyche eines Menschen, nur unendlich viel größer und mächtiger.
    Nur will dieser keine Marionetten, der Mensch ist selbst aufgefordert, den Kampf um das Gute und gegen das Böse (auch real existent) selbst zu kämpfen,
    denn nur dann wird er erwachsen und neu (ähnlich der Kindererziehung, wenn Eltern ihre Kinder, die nur Gaben und Geschenke sind), valide aufs Leben vorbereiten und zu selbständigen Persönlichkeiten machen.

    Voraussetzung dafür ist erstmal ein Anfangsglaube, der aber nicht so bleiben soll, sondern zur Erkenntnis führen soll, zum kompletten, validen geistigen Sehen. Und dann handeln.

    Der Weg ist da und klar, für die Wissenden und Sehenden.

    Der Mensch heute aber sagt:
    Ich existiere aus mir selbst, ich brauche niemanden anderes. Sein Ego.
    Wissenschaft und Erkenntnis würden angeblich ausreichen.
    Wohin das führt, sieht man überall.
    Weder Wissenschaft, noch Aufklärung noch irgendeine Erkenntnis haben die Welt dauerhaft verbessert.
    Oft sogar im Gegenteil.
    Warum ??

    Weil der Mensch wie man überall sieht, aktuell politisch, in der gesamten Menschheitsgeschichte, im Kern böse ist und etwas Böses in sich hat.
    Immer wieder.
    Viele leugnen das, aber es ist so !
    Das Gute ist des Besseren Feind.
    Selbst der, der vermeintlich gut ist und Gutes tut, selbst da ist noch vieles zu verbessern.
    Man kann immer etwas finden.
    Und jeder weiß. wie oft das angeblich Gute nur Fassade ist,
    Selbstbeweihräucherung und Show in der Gesellschaft. Das ist schon wieder im Kern böse dann !

    Es gab jemand, der wollte das ändern, er gab sein Leben und veräußerte sich selbst, heißt es von ihm.
    Aber man nahm ihn nicht an,
    und obwohl er die Erneuerung von innen her predigte, und gegen jede Form der geistigen Unterdrückung aufstand,
    ermordete man ihn, weil er damit als gesellschaftlich und politisch gefährlich erachtet wurde.
    Denn er wollte den Menschen neu, wissend und sehend machen, dass er sich nicht mehr unterdrücken und verführen lässt.

    Von ihm ist bekannt, dass er sich gerade den Unterdrückten und Armen und Ehrlichen und Suchenden zu wandte,
    nicht ! den anderen !

    Aber der Mensch heute und immer wieder zu allen Zeiten sagt:
    Ich brauche das nicht, ich kann alles selbst, ich existiere aus mir selbst.
    Und er kennt sich selbst nicht mal, nimmt meist nicht wahr, was ihn beeinflusst und checkt seine wahren Motivationen nicht.
    Jeder sagt das, der Narzisst, selbst Hitler hat das gesagt und gelebt, selbst Mao,
    der einzelne Mensch auf der Straße.
    Und sie isolieren sich alle, jeder hält viel von und auf sich, und das Ergebnis sieht man.
    Erich Fromm, einer der größten neueren Gesellschaftskritiker sagte einmal den Satz dazu:

    Jeder ist heutzutage König !

    Der Mensch sieht die Materie, Wissenschaft, Reichtum, Wohlstand, und meint, er sei etwas. Nämlich das !
    Aber im Inneren ist er meist nichts, gar nichts !
    Sieht man auch !

    Was kann der Mensch ?? Er kann weder Leben schaffen, auch kein geistiges Leben, denn das kommt woanders her.
    Er sieht das bloß nicht.
    Er kann nichts tun, was nicht auch einen Nachteil hat.
    Alles was er tut, hat irgendwo eine negative Auswirkung. Siehe Umwelt, siehe Weltraummüll z.B.
    Er könnte das aber, wenn er das Vollkommene suchen würde und sich unterweise lassen würde und wirklich zuerst innerlich neu werden würde.

    Will er aber nicht, denn er meint, er könne alles aus sich heraus.
    Kann er aber nicht, wie man sieht überall und in der gesamten Menschheitsgeschichte.

    Wer ist der der ihn auffordert sich zu ändern ?
    Das ist der, der einmal antwortete, als er nach seinem Namen gefragt wurde:

    Ich bin der, der ich sein werde.

    Du sollst dir kein Bild von Gott machen !
    Der Mensch sucht sich immer ein Bild zu machen, es dann einzusortieren und es zu unterdrücken oder sich darüber zu stellen.

    Wer ist der andere ??
    Der ewige Zweifler, Zerstörer und Verführer, zudem Ankläger etc pp
    Er sagt:
    Sollte wohl Gott gesagt haben ???
    Der eine sagt was ist ! und wie der Weg ist, und es absolut wahr, und wenn nur ein ! Mensch das erfasst und erkennt wie ein Blitz,
    kommt der Zweite sofort an und sagte:
    Sollte es wohl so sein ?? Sollte wohl Gott gesagt haben ?????

    Wie bei einem leidenden Menschen, dem plötzlich die Ursache klar wie ein Blitz, was er ändern kann und wie und woher er bisher drauf reingefallen ist.
    Dann kommt der Böse, der Menschenhasser, der Zerstörer mit:
    Sollte es wohl so sein ????? und versucht alles zu zerstören, das Aufstehen, die Erkenntnis etc pp

    Beide sind real existent, beide kenne ich, an keinen von beiden muss ich mehr glauben.
    Volle Kenntnis dieser beiden „Größen“,
    da in jungen Jahren jahrelang danach geforscht, geistig, es wissen wollend,
    nach den Ursachen von Gut und Böse und der Existenz.
    Mit beiden ist nicht zu spaßen, auch nicht zu philosophieren,
    denn beides ist real existent und hat umgehende Auswirkungen und massive geistige Kräfte.
    Die Sehenden und Wissenden sehen es.

    Aber: Mit hörenden Ohren hören sie nicht, mit sehenden Augen sehen sie nicht. (Zitat)

    Ich habe euch versammeln wollen wie eine Henne ihre Kücklein, aber ihr habt nicht ! gewollt !

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    1. RBPascal

      Ändern können wir nichts – aber loslassen. Das SEIN muss nicht verändert werden, Es wartet auf uns in unserem Inneren. Der Verstand und seine Bilder können verführerisch sein. Aber wir können und müssen ihn in der Welt benutzen. Wenn er uns benutzt, beginnt das Problem. Dann hilft nur Schweigen.

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      1. Surgeon100

        ??????
        Hört sich eher esoterisch an.
        Das sog. Sein muss erst mal definiert werden, und das geht gar nicht. Das Sein per se gibt es auch nicht. Es gibt Psyche, Geist und Verstand (Ratio / Intellekt).
        Loslassen ist für mich Müll, reine Esoterik.
        Wenn da einer ein Problem hat, soll er es angeblich loslassen. Ist aber völlig falsch !
        Ein Problem muss gelöst werden ! Und ggf. soweit auf die Spitze getrieben werden, bis es gelöst ist !

        Der Verstand ist gar nichts, sondern wird von Geist und Psyche benutzt.
        Wenn diese also stimmen, sind auch die „Bilder“ sauber.

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      2. tao300

        antw. an surgeon100
        1. das Sein kann man nicht „de-finieren“ denn finis heisst“Ende/Grenze.“
        Wenn man es begrenzt ist es nicht mehr das Unendliche, Undefinierbare =
        http://gutenberg.spiegel.de/buch/tao-te-king-195/4
        —————————————–
        2,das Loslassen ist nicht Müll sondern das Wichtigste was man zu einem SINN-vollen Leben braucht.Deshalb benützen seit Jahrtausenden alle echten Weisen jede Gelegenheit die ihnen der Alltag bietet um es zu lernen und zu üben damit sie SINN-voll ind nicht traumatisiert die schwersten Prüfungen auf ihrem Lebensweg meistern können.
        3, Wenn Du mal Deine Geliebte oder Dein Kind sterben lassen musst weil sie/es unheilbar krank ist und wenn dir der Arzt mal sagt dass er mit Dir am Ende seiner Kunst ist dann wirst du schon sehen was Dein angeblicher „Müll“ eigentlich bedeutet.
        Surrender ist der Anfang und das Ende allen bewussten Lebens.
        Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
        Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
        Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
        Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
        Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
        Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
        Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
        In andre, neue Bindungen zu geben.
        Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
        Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

        Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
        An keinem wie an einer Heimat hängen,
        Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
        Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
        Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
        Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
        Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
        Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

        Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
        Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
        Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden …
        Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
        https://www.google.ca/search?q=hesse+stufengedicht&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&dcr=0&ei=mCKGWrOCJoagzwKqnJvgDw

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  2. Margit

    Also wat ist die Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ick es, wenn ick es aber einem Fragenden erklären sollte, weiß ick es nicht?! Wir alle besitzen zwar Uhren,(HANDYUHREN) auf denen wir die Zeit ablesen können, doch niemand von uns weiß was wir da eigentlich ablesen, heißt vielleicht ist es eine bloße Illusion, weil die Vergangenheit die Zukunft der Gegenwart ist, oder andersrum (RUM-prost)!

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    1. RBPascal

      Zeit ist die Möglichkeit zur Veränderung. Diese Veränderung geschieht durch Auswahl von wahrscheinlichen Lösungen (Energie abbauen und Lustgewinn) oder eben durch die Entscheidung zu einer unwahrscheinlichen und komplexen Lösung (Energie investieren und Frustration bzw. moralische Arbeit).

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      1. RBPascal

        Nein, Zeit ist nur eine Form innerhalb des SEINs. Zeit existiert nur in der physikalischen Welt, wo es um das Herstellen neuer Formen oder um deren Vernichtung oder Bewahrung geht – um die Ordnung von Ursache und Wirkung. In den höheren Welten hat Zeit eher den Charakter einer räumlichen Dimension. Ursache und Wirkung sind nicht kausal verbunden, sondern sind durch Wahrscheinlichkeiten verknüpft, Dashalb ist unser Tun auf Erden so relevant auch für unsere spirituelle Existenz. So wie ein Spieler in einer Subwelt nach definierten Regeln sein Haus in der echten Welt verspielen kann, so hat auch unser Handeln hier unten Dauer und Wirkung in den höheren Welten.

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  3. Pingback: Sein und werden – Leserbriefe

  4. tao300

    Danke für diese sinnvolle Bewusstwerdungsanregung !
    Man könnte auch sagen:
    A: Im Anfang war nicht mal das Nichts (denn zu sagen :“Im Anfang WAR das Nichts“ würde ihm Sein attribuieren)
    B: Aber diese mysteriöse absolute Abwesenheit jeglichen Seins barg in sich das Geheimnis des Alles-Werdenkönnens, des So-seinkönnens, denn wenn das Yin sein Maximum erreicht erscheint es vorübergehend als sein eigenes Gegenteil, also beide erscheinen als „werdendes“ Nichtsein, mal seiend,mal nichtseiend.
    ————————————————————————————
    Ja, manche Physiker sind der Wahrheit / letztendlichen Wirklichkeit näher als die Priester und Imame. Man kann seit einiger Zeit immer deutlicher beobachten dass einerseits die offiziellen Religionen mit all ihrem Pomp immer mehr in der Nacktheit „der neuen Kleider des Kaisers“ dastehen während andererseits ehrliche Wissenschaftler immer tiefer in die Mysterien eindringen die hinter der Astrophysik, hinter den GehirnNeuronen, jenseits der Elementarteilchen lauern, und dort erschüttert die Erfahrung machen dass sie nicht nur zum All gehören sondern selbst das All sind das im kleinen zu sich SELBST erwacht.
    Der erste Satz aus einem urkirchlichen Papyrus = https://www.die-bibel.de/media/articles/pdf/5128_dokument.pdf
    1,Jesus spricht: »Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet. (2) Und
    wenn er findet, wird er bestürzt sein. (3) Und wenn er bestürzt ist, wird er erstaunt
    sein. (4) Und er wird König sein über das All.«
    ein anderer Satz :(67) Jesus sprach: „Wer das All erkennt, sich selbst aber verfehlt, verfehlt
    das Ganze.“
    (77) Jesus sprach: „Ich bin das Licht, das über ihnen allen ist. Ich bin das
    All, das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist bis zu mir
    ausgedehnt. Spaltet ein Holz, ich bin da. Hebt den Stein auf, und ihr werdet
    mich dort finden.“
    —————————————————————————————————–
    Ein grosser Indischer Philosoph namens Aurobindo (Übersetzer der wichtigsten vedischen Quellentexte) hat uns in seinem symbolischen Gedicht „Savitri“ eine sehr poetische Version des grossen Rätsels der kosmischen Anfänge hinterlassen =

    Canto One
    The Symbol Dawn
    IT WAS the hour before the Gods awake.
    Across the path of the divine Event
    The huge foreboding mind of Night, alone
    In her unlit temple of eternity,
    Lay stretched immobile upon Silence’ marge.
    Almost one felt, opaque, impenetrable,
    In the sombre symbol of her eyeless muse
    The abysm of the unbodied Infinite;
    A fathomless zero occupied the world.
    A power of fallen boundless self awake
    Between the first and the last Nothingness,
    Recalling the tenebrous womb from which it came,
    Turned from the insoluble mystery of birth
    And the tardy process of mortality
    And longed to reach its end in vacant Nought.
    As in a dark beginning of all things,
    A mute featureless semblance of the Unknown
    Repeating for ever the unconscious act,
    Prolonging for ever the unseeing will,
    Cradled the cosmic drowse of ignorant Force
    Whose moved creative slumber kindles the suns
    And carries our lives in its somnambulist whirl.
    Athwart the vain enormous trance of Space,
    Its formless stupor without mind or life,
    A shadow spinning through a soulless Void,
    Thrown back once more into unthinking dreams,
    Earth wheeled abandoned in the hollow gulfs
    Forgetful of her spirit and her fate.
    The impassive skies were neutral, empty, still.
    Then something in the inscrutable darkness stirred;
    A nameless movement, an unthought Idea
    Insistent, dissatisfied, without an aim,
    Something that wished but knew not how to be,
    Teased the Inconscient to wake Ignorance.
    A throe that came and left a quivering trace,
    Gave room for an old tired want unfilled,
    At peace in its subconscient moonless cave
    To raise its head and look for absent light,
    Straining closed eyes of vanished memory,
    Like one who searches for a bygone self
    And only meets the corpse of his desire.
    It was as though even in this Nought’s profound,
    Even in this ultimate dissolution’s core,
    There lurked an unremembering entity,
    Survivor of a slain and buried past
    Condemned to resume the effort and the pang,
    Reviving in another frustrate world.
    An unshaped consciousness desired light
    And a blank prescience yearned towards distant change

    http://www.sriaurobindoashram.org/ashram/sriauro/downloadpdf.php?id=43

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  5. Jürg Rückert

    Astrophysiker denken ernsthaft darüber nach, ob unser Kosmos nicht ein Hologramm aus einer zweidimensionalen Information sein könne.
    Der Begriff einer solchen „Information“ könnte auch der Theorie Darwins im Sinne einer erfolgreichen Weiterentwicklung den fehlenden Impuls geben.
    Man weiß, dass manche Entwicklungen auch über eine Zeit von 4 Mrd Jahren aus statistischen Gründen hoch unwahrscheinlich bleiben, wie etwa die Geißel eines einfachen Bakteriums, die nur als fertiges Produkt entstanden sein kann.
    Dazu muss man übrigens keinen Gott bemühen. Wir wären dann aber auf einer höheren Stufe des Nichtwissens.
    Ein weiterer Aspekt wäre die Unentrinnbarkeit aus diesem System.

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    1. tao300

      warum denn nur 2-dimensional?, (und auch warum nur 1 Universum postulieren?)
      Die evidente Vielfalt des beobachtbaren Teils den wir wahrnehmen lässt doch auf extrem vielfältige Dimensionen und deren Erscheinungsformen schliessen.
      Als ich auf einer weit abgelegenen Insel mit Eeingeborenen sprach fragten sie mich immer „von welcher Insel ich käme“ und hatten keine Ahnung dass meine Antwort „Europa“ eigentlich etwas viel viel grösseres meinte als eine „sehr grosse Insel“. Aber damit war ich trotz aller Beschreibungsversuche an der Grenze ihrer Vorstellungskraft angekommen.

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      1. RBPascal

        Wenn Menschen neu auf die Erde kommen, ist eines der ersten Spiele, sich eine Höhle zu bauen. Darin gruseln sie sich ein wenig und fühlen sich gleichzeitig geborgen. Das funktioniert nur, wenn sie vergessen, dass sie die Höhle selbst gebaut haben. Manchmal verstecken sich auch Kinder in der Höhle vor den Eltern. Unser Universum könnte solch eine Höhle sein. Wir haben sie gebaut, wir bewohnen sie zu bestimmten Zwecken, aber wir haben uns entschieden, das zu vergessen. Die Höhle zu erforschen, lüftet das Geheimnis nicht, aber Erinnerung und die Suche nach dem Ein- und Ausgang. Ob es dann einen Gott gibt, und was das mit uns zu tun hat, wird sich draußen zeigen – es sei denn, jemand ruft zum Mittag und nimmt die Decke von den Stühlen.

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