Was bedeutet deutsch sein?

Ein Gastbeitrag von Michael Klonovsky

Deutsch sein heiße, eine Sache um ihrer selbst willen zu tun, meinte Richard Wagner. Andere meinen, so etwas wie deutsch sein gäbe es überhaupt nicht. Eventuell dürsten sie zugleich danach das nicht Existente ein für alle mal zu vernichten. Wieder andere meinen, das Deutsche gäbe es sehr wohl und sie sind der Auffassung, dies wäre etwas durchaus Erhaltenswertes. Was aber bedeutet überhaupt deutsch sein? Michael Klonovsky ging der Frage nach.

Ein Deutscher muss nicht deutsch sein

Regelmäßig sehen sich Konservative in Talkrunden mit der Frage konfrontiert, was denn für sie eigentlich deutsch bzw. ein Deutscher sei, vorgetragen meist im Duktus eines höheren Kindergärtners, der es an der Zeit findet, über die Nichtexistenz des Weihnachtsmannes aufzuklären.

Zunächst ist die Antwort recht einfach: Deutsch ist – nein, falsch – ein Deutscher ist, wer einen deutschen Pass besitzt. Ein Deutscher muss demzufolge gar nicht deutsch sein. Menschen, die einen deutschen Pass besitzen, können jeder beliebigen Ethnie angehören. Wenn umgekehrt zum Beispiel Heribert P. aus München in den Sudan auswanderte, worüber viele traurig wären, ganz besonders der Verfasser dieses Diariums, und dort brav die Staatsbürgerschaft annähme, könnte er von sich behaupten, er sei sudanesischer Staatsbürger. In gewissem Sinne könnte er sogar sagen, er sei jetzt ein Sudanese, auch wenn das einiges Schmunzeln auslösen dürfte. Aber nimmermehr, er sei sudanesisch. Dergleichen dauert Generationen.

Wenn Achmed oder Mustafa sagen, sie seien Deutsche, weil sie einen deutschen Pass besitzen, ist das rechtlich korrekt; deutsch im Sinne eines Bündels von über Generationen tradierten und vererbten Eigenschaften sind sie damit (noch) keineswegs geworden. Das ist kein Werturteil, sondern eine Beschreibung; im umgekehrten Falle wäre es nicht anders. Haben Achmed und Mustafa zugleich noch ihren türkischen Pass, sind sie weder Deutsche noch deutsch, sondern etwas Drittes – sofern sie nicht zu jener stattlichen Schar türkischer Einwanderer oder Einwandererkinder gehören, die sich ohne Einschränkung als Türken empfinden.

Die Sehnsucht der „Guten“ (Naiven) nach schnellstmöglicher Auflösung der Nationalstaaten

Unsere Bestmenschen würden jetzt einwenden, dieses Dritte sei das Fundament für die Zukunft, es sei gut, dass nationale Loyalitäten porös werden, und bald sei dies Thema nur noch ein Spuk aus der Vergangenheit. Die Stichhaltigkeit dieser These würde sich im Konfliktfall zeigen – ich halte es hier mit Carl Schmitt, dass nur der Ernstfall in Betracht kommt, weil der Normalfall banal ist –, aber der Definition, was deutsch ist, kommen wir mit solchen Erwägungen nicht näher.

Die Frage danach wird in der Regel gestellt, um den Gefragten lächerlich zu machen, weil er an so etwas Absurdes oder Überholtes überhaupt glaubt. Deutschsein, deutsches Volk, deutsche Nationalität, all das sind bloß Konstrukte, die zwar im Grundgesetz auftauchen, aber auf den historischen Müll gehören, weil sie dem Fortschritt in die multiethnische, „bunte“ Gesellschaft im Wege stehen, lautet die korrekte Antwort. Konsequenterweise müsse man die Völker und ihre Nationalstaaten sukzessive auflösen. Die Unterschiede zwischen ihnen seien ohnehin so groß nicht und kaum zu definieren.

Die Unterschiede zwischen nationalen Großkollektiven sind mit Händen greifbar

Diese Prämisse ist offenkundig falsch. Jeder weiß und sieht auf den ersten Blick, dass es mit Händen zu greifende Unterschiede zwischen den nationalen Großkollektiven gibt. Der Japaner unterscheidet sich vom Tschechen, der Kolumbianer unterscheidet sich vom Nigerianer. Es sind nicht nur genetische und ethnische Prägungen, die sie unterscheiden, sondern auch kulturelle und religiöse; es sind Mentalitäten, es ist ihr Habitus. Die Rasse, das Temperament, die Geschichte, die Traditionen, die Religion, die Sitten, die Verbindlichkeiten, die Gruppenloyalitäten, die Rolle der Frau, die Rechtsprechung, die Einstellung zur Wahrheit: An solchen Existentialien machen sich zahlreiche Unterschiede fest. Wer konfliktfrei von einer in eine andere Großgruppe wechseln will, muss sich nach deren Kriterien richten.

Wir können überall in Deutschland geborene Kinder und Jugendliche beobachten, die erkennbar keiner europäischen Ethnie entstammen, sich aber in ihrem Habitus und ihrer Sprache von ihren deutschen Mitschülern nicht unterscheiden. Wir können aber ebenso solche hierzulande geborenen Kinder und Jugendliche fremdethnischer Abstammung beobachten, deren Habitus sich nicht angeglichen hat.

Die Sehnsucht nach Auflösung im globalen Großenganzen

Bei unkriegerischen Migrationsbewegungen passen sich die Einwanderer üblicherweise dem Habitus der Aufnahmegesellschaft an und verändern diesen gleichzeitig unmerklich. Vollziehen sich solche Prozesse allmählich und gleichsam „in Tröpchen“, ist alles gut. Vollziehen sie sich zu schnell und in großen Wellen, können sie zu blutigen Konflikten führen und Länder destabilisieren. Auch wenn das einwandernde Kollektiv sich ostentativ von der Einheimischen abgrenzt, deutlich abweichende Sitten pflegt und sich im Fortpflanzungsverhalten unterscheidet, sind Konflikte unausweichlich.

Fast alle Völker leben heute noch ganz selbstverständlich in ihren nationalen Klausuren, ohne sich dafür im Geringsten abzuschotten. Aber der Wunsch, sich im globalen Großenganzen ethnisch aufzulösen, ist ein exklusiv westlicher und vor allem deutscher, wobei auch in keinem westlichen Land tatsächlich Mehrheiten dafür zu gewinnen wären.

Deutsch sein bedeutet …

Was aber soll denn nun deutsch sein? In gebotener Kürze und mit aller Bereitschaft zum Fragmentarischen sei eine Antwort skizziert. Wilhelm Busch etwa ist deutsch, diese Mischung aus Gemütlichkeit, Schadenfreude, Boshaftigkeit und Geist. „Ordnung muss sein“ ist deutsch. Ingenieurskunst und Made in Germany als weltweites Gütesiegel sind deutsch. Deutsch ist die Mentalität, eine Sache zu Ende zu führen. Es ist deutsch, zu viel zu arbeiten und eine gewisse Unfähigkeit, die Früchte dieser Arbeit zu genießen, ist es ebenso. Die ewige Frage, was deutsch sei, ist deutsch.

Deutsch sind der Tiefsinn, die Pflichtethik und die Neigung zum Prinzipiellen, Kehrwoche und Metaphysik. Deutsch sind eine gewisse Provinzialität, die Neigung zum Konformismus und ein unverwüstlicher Untertanengeist, alles Folgen des jahrhundertelangen Umgebenseins von unfreundlichen Nachbarn. Der Sozialismus ist deutsch, die deutsche Seele ist im Innersten sozialistisch. Deutsch ist es, „die Elementa zu spekulieren“ und für alles Nichtspekulative technische Lösungen zu finden.

Deutsch sind die Brüder Humboldt als Mitbegründer jener Leitkultur, deren Leidenschaft der Erforschung fremder Kulturen gilt, sowie die Idee der Universität als Ort universeller Bildung. Deutsch ist die Treue zu einer Idee bis zur Idiotie. Deutsch sind der Riesling und die Burgen am Rhein, „Eine feste Burg ist unser Gott“, das „Meistersinger“-Vorspiel und der Einzug der Gäste in die Wartburg im „Tannhäuser“, der Mond der Romantik, die Begriffsmühlen des deutschen Idealismus, aber auch jene des Amtsschimmels, gehaltene Versprechen und das völlige Fehlen von Eleganz im täglichen Umgang… – ich breche hier ab.

Deutsch werden dauert Generationen und setzt voraus, dies zu wollen

Das alles seien keine verwertbaren Kriterien, wird mancher einwenden. Sie seien weder verallgemeinerbar noch besonders aktuell. Viele deutsche „Jetztsassen“ (Th. Kapielski) könnten mit alldem nicht das Geringste anfangen. Im Grunde legte ich mit diesem Sammelsurium bloß offen, dass ich in der Vergangenheit lebe. All diese Charakteristika seien vergänglich und würden früher oder später in den Mühlen der Globalisierung mit hinein gemahlen werden ins Mehl der ultimativen Buntheit.

Schon möglich. Aber noch sind sie wirkmächtig, auch im Denken und Verhalten derjenigen, die keine Ahnung davon haben, was ich hier vortrage. Diese Charakteristika genügen vollauf, um die gravierenden Unterschiede zu denjenigen zu beschreiben, die in hellen Scharen zu uns strömen, nichts davon mit sich tragen und angeblich integriert werden müssen. Sie genügen vollauf, um jedem Unverbohrten vor Augen zu führen, wie lange eine solche Integration sogar dann dauern würde, wenn die andere Seite bereit wäre, sich maßvoll anzupassen.

Deutsche Mentalität – eine unermessliche Ressource, die verlustig gehen kann

Im Übrigen handelt es sich bei der deutschen Mentalität, ökonomisch gesprochen, um eine Ressource, die wiederum Parameter wie Verlässlichkeit, Pünktlichkeit, Pflichtbewusstsein, Vertragstreue, Rechtsvertrauen und Rechtssicherheit einschließt. Es dauert Jahrhunderte, bis sich ein solches gesellschaftliches Klima ausbildet, aber auch Ressourcen dieser Art können verbraucht werden und kehren nicht wieder.

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Dieser Text erschien zuerst auf dem sehr empfehlenswerten Blog von Michael Klonovsky Acta diurna, der nur so vor Gedanken, Ein- und Quersichten sprüht. Sollten Sie sich unbedingt öfters ansehen. Er erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des geschätzten Autors und Blogbetreibers.

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Zum Autor: Michael Klonovsky, 1962 im Erzgebirge geboren, ist Romanautor und PublizistAufgewachsen in Ostberlin. Maurerlehre. Abitur. Seit 1990 Journalist. “Wächterpreis der Tagespresse” für die „Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen durch die DDR-Justiz und den Staatssicherheitsdienst“. 1992: Wechsel zum Focus, zunächst als Redakteur, später als Chef vom Dienst bzw. Textchef, Leiter des Debattenressorts, sodann als Autor. Am 31. Mai 2016 endete die Ehe mit Focus, die Partner hatten sich auseinandergelebt. Von Juni 2016 bis Anfang 2017 war er parteiloser Berater von Frauke Petry, von Juni bis November 2017 Sprecher der von Jörg Meuthen geführten Landtagsfraktion der AfD Baden-Württemberg. Michael Klonovsky ist Autor mehrerer Bücher.

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Titebild: Pixabay, CC0 Creative Commons

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22 Antworten auf „Was bedeutet deutsch sein?

    1. Eckbert Sachse

      Wenn dat so wär, denn möd wi woll as Ersdes dat Plattdüütsche dor hinbrengen. ;-
      [Wenn das so wäre, dann müßten wir als Erstes das Niederdeutsche Platt dahin bringen.]
      😉

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  1. Pingback: Was bedeutet deutsch sein? – Leserbriefe

  2. maja1112

    Deutscher ist, wer seine Vorfahren bis 1913 nachweisen kann. Ich kann das und noch länger und kann deshalb behaupten Deutsche zu sein. Mustafa oder Ali werden auch in 1000 Jahren keine Deutschen sein, jedoch sollten sie sich die Rechte an ihrem Land nicht nehmen lassen und sie auch einfordern. Die deutschen Politiker, die ihnen mit dem deutschen Pass einreden, daß sie Deutsche sind, möchten sie nur ihrer Heimat entfremden und ihnen ihre unveräußerlichen Rechte an dieser Heimat nehmen. Sie möchten alle Menschen entwurzeln und alle gleichmachen, was aber eine Utopie dieser Volksverräter ist. Deshalb ist es auch nicht damit getan die Parteien auszuwechseln, denn die stehen alle für die gleiche Sache. Für uns gibt es nur eines, die Verfassunggebende Versammlung in der jeder Deutsche das Recht, wenn nicht sogar die Pflicht hat mitzumachen, wenn er sein Land liebt und es für seine Kinder und Enkel deutsch erhalten will.

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  3. bibinka

    Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht! Da ich viel in der Welt rumgekommen bin, war es auch irgendwie egal.
    Geht es in der heutigen Zeit überhaupt um „Das Deutschsein“?
    Geht es nicht vielmehr um etwas, das unsere Art des Lebens zustören will?
    Das uns etwas aufdrücken will, im Namen der Toleranz und der Religionsfreiheit?
    Geht es nicht in Wirklichkeit NUR um den Islam?

    Wie wäre es wenn ein paar Millionen Japaner gekommen wären?
    Hätten wir dann tatsächlich auch diese Probleme? Ich glaube nicht! Da man das Naturell des Japaners, eher als geduldig und ruhig bezeichnen würde.
    Wie wäre es mit Spaniern, oder Dänen. Etwas anders sind sie schon, habe beide kennengelernt, aber würde irgendeinanderer es tatsächlich wagen uns unser Leben, wie wir es gewohnt sind, wegzunehemen?
    Hätte irgendjemand anderes, als ein Moslem, überhaupt die Intention dazu?
    Ich glaube nein! Und deshalb geht es hier nicht ums Deutschsein, sondern es geht einzig und allein um den Islam!
    Schaut man sich die einzelnen Strömungen im Islam an, kann man nur zum Schluß kommen, dass die sich auch irgendwann gegenseitig umbringen, weil der eine und andere nicht islamisch genug ist!

    Gibt es solche Tendenzen auch in anderen Glaubensrichtungen?
    Ja sicherlich, bei den Katholiken und sicher auch im Judentum.
    Anbei ein Link zu einer Doku:
    Glaube Liebe Lust ( teil 1) werd die anderen sehen will auch auf youtube

    Dort gibt es einen Beitrag über den jüdischen Glauben und die Liebe, er darf seine Frau nicht anfassen wenn sie ihre Periode hat. Meine Freundin, selbst Jüdin war entsetzt über diese Auslegung, das nur am Rande!
    Aber was ist der Unterschied?
    Im Gegensatz zum Islam, will keiner dieser Glaubensrichtungen die Weltherrschaft an sich reißen. und wer zum Christentum oder auch Judentum konvertieren will, muss vorher lernen. Nicht wie beim Islam, innerhalb von fünf Minuten ist das durch.
    Also wer irgendwohin konvertieren will, muß vorher sein Gehirn einsetzen! Im Judentum wird er dreimal wieder weggeschickt, bevor er aufgenommen wird!

    Was gibt es noch für Unterschiede?
    Der Wichtigste: wenn Du gehst wirst Du nicht getötet!
    Sie sind beleidigt! Klar, einige werden Dich meiden, aber die Aufforderung einen Konvertieten zu töten, den gibt es nur im Islam, so weit ich weiß!
    Wie kann man sowas nur Religion nennen? Es ist Zwang und Hass nicht mehr!
    Also kommen wir zurück zum zur Frage! Was ist deutsch?

    Alles, was das Leben in Deutschland liebt, ohne einem anderen ein Leid zuzufügen!
    Ich gebe es ehrlich zu, wenn ein Moslem seine Frau verdrischt und sie es in ihrer Unterwürfigkeit über sich ergehen lässt, bitte, einer Domina pfuscht man ja auch nicht ins Handwerk.
    Ich denke, und ich hoffe ich liege richtig, das die Grundeigenschaft im Deutsch sein ist, Leben und leben lassen.
    Und ich sage es schon wieder! Mir ist es egal, an was Du glaubst, solange Du keinem anderen einen Schaden zufügst!
    Darauf mein Lieblings Vater unser

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  4. Eckbert Sachse

    Ein Aspekt, der sich in jedem von uns wiederspeigelt sind 1.000 Jahre kontinuierliche, föderale Rechtsgeschichte. Wer zu einem Anwalt geht verläßt sich darauf, dass dieser einem die Wahrheit sagt (als „Organ der Rechtspflege“) und das man vor Gericht (doch ganz überwiegend) Recht bekommen kann, solange man keinem Irrtum aufsitzt.
    Wir vertrauen in Rettungsdienste, Polizei, Verwaltung, weil wir nur das „ordnungsgemäße“ kennen. Akkuratesse, wie sie sich in unseren sehr kleinteiligen und um Exaktheit bemühten Gesetzen, DINen, Vereinssatzungen, selbst Hausordnungen wiederspiegelt, ist für uns selbstverständlich. Wir erwarten sogar, dass es überall in der Welt die gleiche Rechts-Ordnung (im wörtlichen Sinne) gibt. Darum fällt es vielen Politikern auch so schwer den Unterschied zur islami(sti)schen Gesellschaft zu begreifen.
    Selbst ohne juristische Vorkenntnisse erkennt jeder von uns auf Anhieb, wenn die Verwaltung mal schlurt. Wir vertrauen dermaßen in die Herrschaft von Recht und Gesetz. Einigkeit und Recht und Freiheit stand auf jeder Münze – nicht ohne Grund. Dies ist ein so elementarer Bestandteil unserer Sozialen-DNS, dass wir es gar nicht bemerken, außer im Ausland oder man nimmt es uns weg.
    So wie jetzt.
    Jetzt merken wir, was wir sind und was nicht.
    Beim Euro hätte man schon merken können, das einige unserer Freunde nicht so sind wie wir und was das bewirkt.
    Bei denene, die noch nicht so lange hier leben udn hoffentlich auch bald wieder weg sind, ist es ganz krass zu erleben, was eine religiöse Ordnung ist und was es heißt Deutsch zu sein.
    Wie ein leider verstorbener Freund mit türkischer Herkunft in den 80ern sagte: Deutsch sein ist nicht Deutsch zu sprechen, sondern zu atmen. Muslime müssen sich irgendwann entscheiden, was sie sein wollen: Moslem oder Deutscher, denn beides geht nicht. Es schließt sich gegenseitig aus.

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    1. Volker Bank

      Die heutigen Generationen vertrauen kaum noch der „Akuratesse“ in diesem Land. Sie wachsen schon ganz anders auf, und wenn ihre Eltern ihnen den Freiraum lassen sich zu entwickeln und ihr eigenes Leben zu leben, dann werden sie es schon hinkriegen. Während manche von uns irgendwann früher hängen geblieben sind, dreht die Welt sich weiter. Hat sie immer. Mehr Vertrauen, weniger Panik.

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  5. Margit

    meine Herren und Damen,
    jeder Mensch hat eine Gene vererbt! Mein Vater 2 m 10 cm groß, mein Sohn 205 m, ich 186 cm, meine Tochter
    182 cm, meine 2 Schwestern 182 cm. Zuerst hatte mein Sohn blonde Haare, später etwas dunkelblond dann später fast schwarz,Locken von sein Vater. Ich echt blond geblieben von ,meine Mutter, meine Tochter braune Haare, dickes Haar, sieht nicht aus wie ich, nicht wie ihr Vater, also suchten wir alte Bilder, schwarze/weiße, fanden dann ein Foto der Ururgroßoma. Mein Sohn, und dessen Frau hat eine Tochter bekommen, blond, also ich bin jetzt Oma, die hat auch unsere Ohren Gene, mein Sohn und ich haben etwas größere Ohren, meine Tochter nicht, Ururgroßoma.
    Mein Sohn und ich haben ein Charakter, meines Vaters, der war Boxer. Mein Sohn und ich sind auch Kämpfer, lach, lach, lach. Ich kann Karate, mein Sohn bstox einmal zu, falls… gewinnt..ich gewinne auch..

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  6. Jürg Rückert

    Deutsch sein, das ist die Frage nach dem, was wir verteidigen würden!
    Die Deutschen hätten eigentlich gar keine Kultur, sagt Özoguz. Kindermund tut Zukunft kund? Haben wir noch gemeinsame Sagen oder ein Liedgut? Nein! Die deutsche Geschichte ist reduziert auf „Nazi“. Wir sind bereits weg, haben es noch nicht geschnallt, oder wir verleugnen es aus Angst vor Reaktionen. Der deutsche Frosch legt Wert darauf langsam gekocht zu werden. Da und dort zuckt er jetzt.
    Der einzige gemeinsame Nenner im Land ist der Wohlstand und der ist nicht nur bedroht sondern bereits im Besitz einer Bad Bank. Wir werden Hyänenrudel auf den Straßen haben! Die Verursächer werden sich noch als letzte Retter anbieten.
    Ich bin so destruktiv! Ich hätte vor Jahrzehnten als Soldat mein Leben für mein Land gegeben. Heute möchte ich auch auf das Denkmal für die Deserteure im 2. Weltkrieg. Mich stellt keiner an irgend einen Wolgastrand oder als Retter unserer Demokratie am Hindukusch. Der Feind im Inneren hat gesiegt.

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  7. txxx666

    „Doyç sein“ bedeutet erstmal gar nichts, außer es handelt sich um einen Text, dann bezeichnet es die Sprache. Leute mit Minderwertigkeitskomplexen laden diese harmlose Vokabel mit jeder Menge Großmannssucht auf, ohne sich darum zu scheren, dass mit dieser Nazi(onal)-Scheiße eine ganze Menge schrecklicher Verbrechen untrennbar verknüpft sind; viele sind sogar noch stolz auf Hitler, KZ usw.
    Ich jedenfalls bin Internationalist und hoffe auf ein weltweites Mit- statt Gegeneinander.
    https://misanthrope.blogger.de/stories/2094275/

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  8. bibinka

    Hallo Herr Fritz, ich habe um 10.14 uhr einen Beitrag geschrieben, der noch auf Freischaltung wartet. Gibt es einen Grund dafür? Ich gabe ihn am PC geschrieben, nicht wie sonst vom Tablet, ist das der Grund?
    Liebe Grüße

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    1. Heidi Preiss

      Hallo bibianka, so geht es mir mit einem Kommentar von gestern. Hab schon gedacht, hätte etwas nicht PC-gerecht geschrieben. Kann bei mir allerdings öfters vorkommen.

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      1. bibinka

        Hallo Heidi, schön mal wiedee was von Dir zu hören, ähm, zu lesen. Ehrlicher Weise, verstehe ich das nicht, mit dem freischalten. Ich war ausnahmsweise mal wieder am PC, aber das kann es doch nicht sein. Ärgerlich, weil ich mir mal wieder so viel Mühe gegeben habe. Ganz liebe Grüße

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  9. Heidi Preiss

    Deutsch sein bedeutet für mich stolz zu sein auf meine Nation wie es für jeden Italiener, Griechen, Franzosen etc. eine Selbstverständlichkeit ist. Was haben die Deutschen nicht alles geschaffen – von der Glühbirne, übers Fahrrad bis hin zum Auto und noch vieles, vieles mehr, alles aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Von all den Dichtern und Denkern ganz zu schweigen.Deutschland besteht nicht nur aus 12 Jahren Hitler, auch wenn diese Zeit von den Volksfeinden und Staatssendern wie eine Monstranz tag-täglich hochgehalten wird, die Politschranzen sich jedoch nicht zu fein sind, Gesetze aus dem 3. Reich nach wie vor anzuwenden.Nach 70 Jahren haben wir Deutsche das Recht, frei atmen zu können, einmal muss es gut sein, was allerdings nicht heisst, dass ich den hohlen Claus, ach Quatsch, ich meinte Holocaust, verleugne. Fragen muss man sich allerdings, wieso nur die Deutschen bis zum St.Nimmerleinsstag Schuld, Schuld und nochmals Schuld eingetrichtert bekommen. Und Amerika – dessen Blutspur reicht fast um die ganze Welt, spricht dort einer von einer immerwährenden Schuld? Für einen Neuanfang ist es höchste Eisenbahn, nicht zuletzt im Hinblick auf unsere Kinder und Enkelkinder. Was derzeit jedoch höchste Priorität in meinen Augen ist, dass Umvolkung und Islamisierung in die Mottenkiste kommen und diese Kiste ganz, ganz tief versenkt wird.

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  10. Pingback: Das deutsche Volk wird sein eigenes Land zurückerobern – website-marketing24dotcom

  11. Volker Bank

    Die Frage habe ich mir eben zum ersten Mal gestellt.
    Nach den im Artikel aufgeführten Kriterien bin ich wohl eher kein Deutscher. Aber das ist mir auch egal. Wenn ich die Amis mit ihrem zur Schau gestellten Patriotismus sehe, die Hand aufs Herz bei der Hymne, möchte ich einerseits lachen und andererseits spüre ich ein leichtes Würgen. Also bin ich zwar Deutsch, aber nur weil ich froh bin, kein Amerikaner zu sein. „Stolz“ ist aber was anderes. Wäre es nicht schön, wenn wir alle froh wären, Menschen zu sein? Ist eine Utopie, klar. Aber man wird ja noch träumen dürfen…

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