Fragen an die International(sozial)isten

Von Jürgen Fritz

Nationales Denken sei a priori und per se schlecht, Internationalität, Globalismus immer gut. So lautet das gängige Paradigma, welches sich längst zum alles dominierenden Dogma entwickelt hat. Doch stimmt das wirklich? Und warum darf dieses Dogma der International(sozial)isten nicht hinterfragt werden? Lassen Sie uns just dies, das Nichterlaubte tun: hinterfragen.

Hinterfragen und Denken nicht erwünscht

Nationales Denken sei a priori und per se schlecht und der International(sozial)ismus sei etwas in sich Gutes. Das sei vollkommen evident. So lautet das heute gängige Paradigma, welches sich längst zu einem Dogma entwickelt hat. Zu einem solchen Dogma, welches längst den gesamten Diskurs dominiert.

Das auch nur zu hinterfragen ist von den hegemonialen, herrschsüchtigen Herrschafts-Eliten (H-Elite), die nicht mit den intellektuellen Eliten (I-Elite) gleichgesetzt werden sollten!, und den von ihnen Herangezüchteten und ihnen blind Folgenden nicht gewünscht, ja wird bei Zuwiderhandlung entsprechend sanktioniert. Grund genug für jeden unabhängigen, eigenständigen, souveränen, autonomen Denker just dieses nicht Gewünschte zu tun.

Fragen an die International(sozial)isten

Ihr Anhänger des International(sozial)ismus, die ihr euch eurem Hegemon und dem von ihm vorgegebenen Paradigma vollkommen unterworfen habt, glaubt ihr allen Ernstes, wenn in Frankreich Marine Le Pen an die Regierung käme, in Deutschland die AfD, in den Niederlanden Geert Wilders usw., dass Frankreich, Deutschland und die Niederlande dann einen Krieg miteinander beginnen würden?

Habt ihr noch nicht gemerkt, dass die europäischen Nationalisten zusammenarbeiten und dass die keinen Krieg wollen, sondern ihre nationale Freiheit und Unabhängigkeit schützen und bewahren möchten, auch weil demokratische Prozesse in noch größerem Rahmen noch niemals funktioniert haben und man den zunehmenden Entfremdungsprozess zwischen immer volksferneren Politikern und dem Demos nicht noch weiter vergrößern, sondern beide wieder mehr annähern, beide wieder mehr zueinander bringen möchte?

Habt ihr noch nie gehört, dass man inklusiven und exklusiven Nationalismus unterscheidet, Patriotismus (die Liebe zum Eigenen) und Chauvinismus (die Verachtung des Anderen)?

Seid ihr noch niemals auf die Idee gekommen, dass man diese Ängste in euch seit Jahrzehnten sorgsam pflegt, um sie gegen euch instrumentalisieren zu können, weil Globalisten, die nicht selten von starken Profitinteressen getrieben sind, die Nationen, mithin die Einheiten, die sich historisch bewährt haben, völlig zerstören wollen? Seid ihr wirklich noch nie auf die Idee gekommen, dass diese Ängste vor nationalliberalem Denken vollkommen irrational sind?

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Titelbild: Pixabay, CC0 Creative Commons

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13 Antworten auf „Fragen an die International(sozial)isten

  1. Der Beurteiler

    Die Aussage über das nationale Denken: „…sondern ihre nationale Freiheit und Unabhängigkeit schützen und bewahren möchten, auch weil demokratische Prozesse in noch größerem Rahmen noch niemals funktioniert haben…“, trifft den Nagel auf den Kopf.

    Die Globalisierungs und Multikultie Fetischisten sollten sich endlich mal auf alte Werte besinnen, wie Stolz auf das eigene Land sein oder Tradition ehren und fortsetzen. Gewachsene Werte sind in meinen Augen pures Gold und sollten nicht achtlos entsorgt werden. Genau das aber geschieht durch das Merkel-Regime.

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  4. Max

    M.E. stammt die Angst vor dem Nationalismus aus den Bildern in den Köpfen, die vom National-Sozialismus herrühren.
    Ohne dabei jetzt einem überbordenden Nationalismus das Wort reden zu wollen:
    aber der „Sozialismus“ im National-Sozialismus wird bei dabei völlig ignoriert. Irgendwie hat man es geschafft, bei der Angst vorm „NS“, nur das „N“ zu fürchten, das „S“ wird völlig ignoriert…

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  5. Martin1

    Berechtigte Fragen und auch guter Artikel dazu!

    In dem Zusammenhang: Fremdenfeindlichkeit!
    Warum soll das etwas Schlechtes sein?
    Wo steht denn geschrieben, dass ich Jeden mögen muss?
    Manche deutschen Mitmenschen mag ich mehr, und andere weniger.
    Aber Ausländer (noch dazu kriminelle, illegal eingewanderte) soll och alle mögen müssen, nur weil sie als Besonderheit einen Einwanderungshintergrund haben?
    Mögen alle Deutschen mich? Mögen alle Ausländer mich?

    Also mit diesem sozialistischen Gebot sollte man auch rasch mal Schluss machen!!!

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  6. F. Jungeleit

    Da nationale/internationale Sozialisten sich dieselbe DNA teilen, verschwinden nach der Machtübernahme die trennenden Konturen. Die DDR vergab stolz den Vaterländischen Verdienstorden und die Sowjetunion rief zum Vaterländischen Krieg auf. Und im Mauerbau und Grenzverteidigung macht den Sozialisten jedweder Couleur niemand etwas vor – für Sozialisten an der Macht sind Grenzen und Abschottung elementare Bausteine; denn totalitäre Systeme sind ja sehr ängstliche Systeme.

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  8. Realistischer

    Das ist alles Teil des Identitätswandels. Auf dem Weg zur trans-identitären Gesellschaft muss zuerst die bestehende Identität zersötrt werden, um Platz zu schaffen für die angestrebte neue Identität. Welche das sein wird, darüber scheint es sehr unterschiedliche Ansichten zu geben – aber in der Zerstörung des Bestehenden sind sich viele einig. Ob aus so viel destruktiver Energie etwas Positives erwachsen kann, ist aber zweifelhaft.

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