Hessen: Mit Turbolader in den Abgrund?

Ein Gastbeitrag von Jörg Meuthen, Sa. 20. Okt 2018

Die Grünen, SPD und Die Linke (SED) kämen in Hessen laut neuesten ARD- und ZDF-Umfragen im Moment auf ca. 49 bis 50 Prozent. Das heißt, es droht eine Horror-Koalition aus Grün-Rot-Dunkelrot. Der Spitzenkandidat der Grünen und stellvertretende hessische Ministerpräsident Tarek Al-Wazir hat diese Tage übrigens auf explizite Nachfrage in „#hrWAHL – Der Vierkampf“  (ab Minute 40:17) diese Horror-Koalition nicht ausgeschlossen. Er hat sich geweigert, sich davon auch nur ein Stück weit zu distanzieren. Was das bedeutet, dürfte jedem klar sein. Jörg Meuthen fragt, ob nun sogar noch der Turbolader in den Abgrund eingeschaltet werden soll, und zeigt auf, wie das Schlimmste verhindert werden kann.

Grün-Rot-Dunkelrot könnten auf ca. 50 Prozent kommen!

Vorgestern wurden die aktuellen Werte des ZDF-Politbarometers für Hessen veröffentlicht, die jedem bürgerlichen Wähler, der um das Wohlergehen unseres Vaterlandes wie auch des wichtigen Bundeslandes Hessen besorgt ist, den Atem stocken lassen müssen. Aus jenen Zahlen geht nämlich hervor, dass es bei der in acht Tagen stattfindenden Wahl in Hessen eine grün-rot-dunkelrote Mehrheit geben könnte.

Die Werte im Einzelnen für diese drei Parteien:

  • Die Grünen: 22%
  • SPD: 20%
  • Linke: 8%

In Summe wären das 50 Prozent – eine parlamentarische Mehrheit für eine links-rot-grüne Chaostruppe. Eine links-rot-grüne Chaostruppe, die im Falle ihres Wahlsieges aus diesem wichtigen Land ein ideologisches Schlachtfeld machen wird.

Fraglos ist die schwarz-grüne Regierung des Merkelisten Bouffier hart zu kritisieren – und das tun wir zur Genüge im hessischen Wahlkampf -, aber was sich hier am politischen Horizont abzeichnet, das sprengt alles bisher Dagewesene, zumindest in den westdeutschen Flächenländern. Reicht den hessischen Wählern denn nicht der Blick ins benachbarte Nordrhein-Westfalen, das nach vielen Jahren verheerender rot-grüner Ideologen- und Dilettantenwirtschaft am Boden liegt? Glaubt denn tatsächlich irgendjemand ernsthaft, durch die Hinzuziehung von Dunkelrot – also der Partei, die sich selbst in einem Gerichtsprozess als Rechtsnachfolgerin der SED bezeichnete – würden irgendwelche rot-grünen Spinnereien einem mäßigenden Korrektiv unterzogen?

Mit Turbolader in den Abgrund? – Wie das grün-rot-dunkelrote Chaos abgewendet werden kann

Vollkommen absurd und utopisch. Das Gegenteil eines mäßigenden Korrektivs wäre der Fall: Das Hinzuziehen der Linken in die Regierung von Hessen käme dem Einbau eines Turboladers gleich – wohlgemerkt nicht eines Turboladers zur Erhöhung der Leistung, sondern zur Beschleunigung des Niedergangs.

Ein Niedergang, der in Anbetracht der Protagonisten beeindruckend sein dürfte: Angeführt würde diese Chaostruppe nämlich vom „grünen“ Ministerpräsidenten Tarek Al-Wazir, assistiert von Thorsten Schäfer-Gümbel (vielleicht als Innenminister?) und der Linken-Spitzenkandidatin Janine Wissler (Politikstudium von 2001 bis 2012! Anmerkung: Jürgen Fritz: Aber das sind doch nur 22 Semester. Das war doch relativ zügig. Ich weiß gar nicht, was Sie hier andeuten wollen, Herr Meuthen. Das war doch sehr ökonomisch.) möglicherweise als Wirtschaftsministerin. Macht Euch auf was gefasst, Ihr Hessen!  Und zwar auf ein echtes Gruselkabinett, das fünf fürchterlich lange Jahre Euer schönes Land drangsalieren wird.

Liebe Leser, wenn Sie in Hessen leben oder Freunde, Verwandte und Bekannte in diesem wichtigen Bundesland haben: Setzen Sie sich in vielen Gesprächen dafür ein, dass diese drei Parteien KEINE Mehrheit im hessischen Landtag bekommen. Der Blick nach NRW muss jedem, der des Sehens noch mächtig ist, die Augen öffnen! Seien Sie daher im höchsteigenen Interesse mutig und bekennen sich zur einzigen Partei, die dieses politische Schreckens-Szenario für Hessen wirksam verhindern kann, nämlich zur AfD: Je mehr Stimmen wir den genannten Parteien noch bis zum Wahltag abnehmen können, umso verlässlicher werden die grün-rot-dunkelroten Chaos-Träume am Wahlabend ausgeträumt sein. Zeit, Hessen das grün-rot-dunkelrote Chaos zu ersparen.

P.S. von Jürgen Fritz

Unter dem Aspekt, Grün-Rot-Dunkelrot verhindern, spielt es letztlich keinerlei Rolle, wie sich die Stimmen zwischen CDU, AfD und FDP verteilen. Wenn Grüne, SPD und SED eine Mehrheit haben, haben sie eine Mehrheit, egal wie stark zum Beispiel die CDU ist. Selbst wenn diese auf 40 Prozent käme, würde ihr das nichts nützen, wenn Grün-Rot-Dunkelrot auf 50 Prozent kommen. Das heißt, es muss darum gehen, Stimmen aus dem linksextremistischen grün-roten-dunkelroten Lager nach AfD, FDP oder CDU rüber zu ziehen, wobei eine starke CDU wiederum Merkel in Berlin stärken wird.

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Dieser Text erschien zuerst auf der Facebookseite von Jörg Meuthen. Einleitung (Teaser), Hervorhebungen, Zwischenüberschriften und Bildauswahl von Jürgen Fritz.

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Zum Autor: Prof. Dr. Jörg Meuthen ist studierter, promovierter und habilitierter Wirtschaftsswissenschaftler und Politiker. Seit Juli 2015 ist er einer von zwei Bundessprechern der AfD. Von Juli 2015 bis Oktober 2016 war er einer von drei Landessprechern der Partei in Baden-Württemberg. Er war Spitzenkandidat der AfD Baden-Württemberg für die Landtagswahl 2016 und ist seit Mai 2016 Landtagsabgeordneter, seit 2017 zusätzlich als Nachrücker Mitglied im Europaparlament. Bis zum November 2017 war Jörg Meuthen AfD-Fraktionsvorsitzender im Landtag von Baden-Württemberg.

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Titelbild: YouTube-Screenshot von Tarek Al-Wazir (GRÜNE) und Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD)

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