Welcher Gott ist stärker?

Von Jürgen Fritz, So. 14. Apr 2019

Fußballweltmeisterschaft. Endspiel. 89 Minuten sind vorüber. Es steht noch immer 0:0. Das Match ist hochklassig. Taktisch sind beide Mannschaften exzellent eingestellt. Vor allem in der Defensive und in der Laufarbeit liefern sie jeweils eine Meisterleistung ab. Auch technisch alles vom Feinsten. Das Einzige, was fehlt, ist das längst überfällige Tor, denn trotz der jeweils überragenden Defensivarbeit gab es doch einige sehr schön herausgespielte Torchancen, wenngleich noch keine zwingende. Jetzt aber in der 90. Minute schafft es die Mannschaft A, der Gastgeber der WM, sich in einem Konter durchzuspielen. Der Mittelstürmer von A läuft alleine auf den Torwart von B zu. Niemand ist mehr zwischen ihnen. Keiner kann den Stürmer von hinten mehr einholen.

Den Ball kann ich nicht mehr erwischen, aber den Fuß

Wie lange haben alle auf diesen Moment gewartet?! Endlich eine hundertprozentige Torchance, die dieses großartige Finale auch verdient hat. Die Zuschauer auf den Tribünen sind völlig aus dem Häuschen. Noch niemals in der gesamten Fußballgeschichte war Land A Weltmeister. Kommt jetzt der ganz große Moment? Steht er unmittelbar bevor? Die Uhr zeigt an: 90. Minute. Wenn der Mittelstürmer von A jetzt das Ding reinmacht, wird die Mannschaft B kaum noch eine Chance haben, den Ausgleich zu machen. Die Zuschauer fiebern bei jedem Schritt den der Stürmer macht, förmlich mit. Er führt den Ball eng und gekonnt am Fuß, zeigt keinerlei Nervosität. Kommt jetzt sein ganz großer Moment? Wird er zum Matchwinner und zum WM-Helden?

Er läuft auf den Torwart zu. Dieser kommt aus dem Tor heraus gelaufen, ist schon über zehn Meter vor der Torlinie und läuft weiter nach vorne. Der Stürmer schaut kurz hoch, sieht den herausstürmenden Torhüter. Sie sind jetzt nur noch wenige Meter voneinander entfernt. Sie laufen weiter aufeinander zu. Dann plötzlich, ein, zwei Meter bevor sie aufeinanderprallen schlägt der Stürmer nach einer kurzen Körpertäuschung nach links einen scharfen Haken nach rechts, legt den Ball seitlich am nach vorne laufenden Torwart vorbei. Dieser wirft sich nach dem Ball, aber er kommt zu spät, er kann ihn nicht mehr zu fassen bekommen. Jetzt bleibt nur noch eine Chance, denn ansonsten kann der Stürmer den Ball in aller Seelenruhe ins leere Tor schieben. Den Ball kann er nicht mehr zu fassen bekommen, aber den Fuß des Stürmers.

Lieber Gott, das ist mein großer Moment, bitte lass mich jetzt nicht alleine

Dieser ist in vollem Lauf. Er sieht, dass sein Haken gut war, dass er sich den Ball genau richtig vorgelegt hat, scharf genug, damit der Torwart nicht schnell genug reagieren konnte, aber auch nicht zu scharf, dass er zu weit zur Seite wegrollt und damit den Winkel zum Tor zu klein werden lässt. Die Zuschauer sind wie elektrisiert. Er ist eigentlich schon am gegnerischen Torhüter vorbei, sieht das leere Tor vor sich und den Ball keine zweit Meter vor seinem Fuß. Jetzt muss er nur noch den Ball einholen und ihn mit rechts rein schieben. Doch plötzlich spürt er, wie ihm der linke Fuß mit aller Kraft weggezogen wird. Auf Grund der hohen Laufgeschwindigkeit verliert er sofort das Gleichgewicht. Er will jetzt auf keinen Fall zu Boden gehen, versucht alles, sein Gleichgewicht zurückzuerlangen, aber es ist zu spät. Der Oberkörper ist längst soweit vorne und der Fuß nach hinten weggezogen, er hat keine Chance mehr und fällt zu Boden. Sofort ertönt der Pfiff. Strafstoß.

Der Stürmer schnapp sich sogleich selbst den Ball. Kein anderer wird diesen Elfer schießen, das ist klar. Auch alle Mitspieler sehen das so. Er ist ohnehin der beste Elfmeterschütze in der Mannschaft und das ist sein Strafstoß. Der Torwart der gegnerischen Mannschaft erhielt zusätzlich die rote Karte, weil er eine sichere Torchance durch ein Foul vereitelte. Der Trainer nimmt nun einen Feldspieler heraus und wechselt hierfür den Ersatztorhüter ein. Dieser hüpft sich ein wenig warm und läuft zum Tor, macht dabei immer wieder ruckartige Wendungen nach links und rechts, um sich auf Touren zu bringen. Jetzt steht er im Tor auf der Linie. Der Ball liegt auf dem Elfmeterpunkt. Der Stürmer steht ca. sieben, acht Meter vom Ball entfernt.

Nun schauen beide hoch zum Himmel. Der Stürmer sagt innerlich: „Bitte, bitte lieber Gott, lass mich diesen Strafstoß verwandeln! Bitte lass ihn mich rein machen! Lass ihn mich bitte reinmachen! Gib mir die nötige Kraft und Ruhe! Führ du meinen Fuß!“ Auch der Torwart ist religiös gläubig und auch er betet und bittet innerlich: „Lieber Gott, bitte lass mich diesen Elfer halten, ansonsten ist alles aus und wir verlieren das Spiel! Das ist mein großer Moment, bitte hilf mir jetzt. Lass ihn mich halten! Bitte!“

Von den Fingerspitzen an den Innenpfosten, von da an den Kopf und dann raus

91. Minute: Der Stürmer schaut noch einmal kurz hoch auf das Tor, ab dann konzentriert er sich nur noch auf den Ball. Jetzt gibt es nur seine beiden Beine, den Ball, das Tor und seine Augen, die vollkommen fokussiert sind auf das runde Leder, welches in ein, zwei Sekunden vielleicht schon im Eckigen sein wird. Er läuft los. Im Stadion herrscht Totenstille. Totale Anspannung. Er trifft den Ball mit dem rechten Innenriss, trifft ihn fast perfekt. Es ist ein harter Schuss ins – aus seiner Sicht – rechte untere Eck, etwa 30 Zentimeter links vom Pfosten. Der Ball würde also eigentlich gut reinpassen.

Der Torwart hatte sich überlegt, für welche Ecke er sich entscheiden soll, aber es konnte es irgendwie nicht. Dann sagte er sich „Ich werde mich auf meine Intuition verlassen“. Er war ein mittelmäßiger Elfmeterkiller, nicht der beste, aber auch nicht der schlechteste. Etwa jeden Fünften hatte er in der Vergangenheit gehalten. Die erste Voraussetzung war, dass man sich für die „richtige“ Ecke entschied, also die gleiche wie der Schütze. Das war letztlich Glück, das wusste er nach all den Jahren. Selbst wenn man alle möglichen Statistiken von jedem Spieler hatte, wo er öfter hinschießt, half das nur minimal, weil man nie wissen konnte, ob jener es in diesem Moment nicht anders machen würde. Im letzten Augenblick, unmittelbar bevor der Schütze den Ball berührte, entschied er sich also für die aus seiner Sicht linke Ecke. Es war die richtige Entscheidung.

Im Fallen sah er den Ball. Mit aller Kraft streckte er sich nach diesem. Er sah, dass es ein scharfer und gut platzierter Schuss war. Er sah aber auch, dass der Ball nicht völlig außerhalb seiner Reichweite war. Er holte alles aus seinen 1,90 Meter heraus. Sein ganzer Körper war gespannt wie ein Bogen, die Augen auf den Ball gerichtet. Und tatsächlich konnte er ihn mit seinen Fingerkuppen leicht berühren und ablenken. Leider jedoch nicht sehr stark. Für die ganze Hand oder gar die Faust reichte es nicht. Der Ball trudelte nun zur Seite weg, genau auf den Innenpfosten zu. Dann berührte er diesen und ging von da zurück an den Kopf des Torwarts und von da weg vom Tor. Was für eine kuriose Szene! Die Zuschauer, Zigtausende waren wie betäubt.

Verlängerung

Ein Verteidiger von B reagierte am schnellsten, rannte in den Strafraum und drosch den Ball seitlich aus der Gefahrenzone. Die Mitspieler waren völlig aus dem Häuschen. Einige rannten schnell zu ihrem Ersatztorwart, der sie gerade vor der sicheren Niederlage bewahrt hatte, umarmten ihn. Aber das Spiel ging schon weiter. Jetzt hieß es aufpassen, dass sie sich in den letzten Sekunden nicht doch noch einen Treffer einfangen. Die Mannschaft A war dagegen völlig konsterniert, ebenso die Zuschauer. Zwei Minuten später pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab. Verlängerung.

Der Trainer von A versuchte alles, seine Spieler wieder aufzubauen, aber irgendwie spürten alle, dass die Mannschaft nun irgendwie geknickt war. Sie hatten wirklich ein gutes Spiel geliefert, waren wahnsinnig viel gelaufen. Sie hatten noch mehr investiert als der Gegner und auch ein wenig mehr Torchancen. Vor allem aber hatten sie die Riesenchance in der 91. Minute. Das kriegen sie irgendwie nicht mehr aus dem Kopf, vor allem der Mittelstürmer. Die Mannschaft B dagegen ist wie aufgedreht. Sie hatten das Spiel schon zu drei Viertel, wenn nicht zu vier Fünftel verloren und nun war alles wieder offen. Ihre Beine waren zwar irgendwie auch müde, aber seltsamerweise kein bisschen schwer. Jeder einzelne Spieler war jetzt sogar heiß auf die Verlängerung. Sie wussten alle, dass die nächsten 30 Minuten richtig weh tun würden, aber irgendwie hatten alle Zuversicht, dass sie es schaffen könnten. Dann ging es weiter.

Jetzt geht alles sehr schnell

Sechs, sieben Minuten nach dem Abpfiff standen beide Mannschaften, die die Seiten wieder gewechselt hatten, bereit und der Schiedsrichter pfiff die Verlängerung an. Jetzt ging alles sehr schnell. In der fünften Minute der Verlängerung kam es erneut zu einem Strafstoß. Ein Verteidiger von A hatte einen Schuss im Strafraum mit der Hand abgewehrt. Es war eine Reflexbewegung. Er konnte selbst nicht sagen, warum er das machte, aber seine Hand ging eindeutig ein Stück weit vom Körper weg hin zum Ball. Jeder hatte es gesehen und es gab auch keine Proteste. Der Strafstoß war gar nicht mal besonders gut geschossen, weniger scharf und weniger gut platziert als der in der 91. Minute, aber der Torwart von A hatte sich für die falsche Ecke entschieden. Wäre er zur anderen Seite gesprungen, hätte er den Ball wahrscheinlich sogar fangen können. Hätte, hätte Fahrradkette. Das Ding war drin und jetzt stand es 1:0 für B.

Nun brach die Mannschaft A völlig ein. Die Konzentration war bei allen irgendwie weg. Niemand glaubte mehr an den Sieg. Dieser Elfmeter war wie ein zweiter Tiefschlag innerhalb weniger Minuten. Es fühlte sich bei einigen Spielern tatsächlich auch so an, als jemand ihnen die Luft nehmen würde. Sogar das Atmen fiel jetzt schwer. Und nun folgte Fehler auf Fehler. Die Raumaufteilung stimmte nicht mehr, man war nun immer einen Schritt zu spät, es kam zu katastrophalen Fehlpässen, die man so über 90 Minuten nicht gesehen hatte, die Beine wurden immer noch schwerer. Folgerichtig fiel einige Minuten später das 2:0 und dann in der zweiten Hälfte der Verlängerung auch noch das 3:0. Jetzt wünschten sich alle Spieler von B nur noch, dass der Schiedsrichter endlich abpfeifen möge. Der Schlusspfiff kam einer Erlösung gleich. Am liebsten hätten sich alle sofort in ihren Kabinen verkrochen, aber die Siegerehrung mussten sie auch noch über sich ergehen lassen, dann die quälenden Interviews.

Er kommt einfach nicht darüber hinweg

Die Zuschauer haben dem Mittelstürmer von A nie so ganz verziehen, dass er den Strafstoß in der 91. Minute nicht verwandeln konnte. Das Land sollte nie wieder ein WM-Finale erreichen und die Karriere des Stürmers bekam einen Knick, von dem er sich niemals erholte. Er war einfach nicht mehr der Gleiche wie zuvor. Dabei war er erst Mitte zwanzig.

Mit 29 Jahren beendete er nach einem Bänderriss seine Karriere. Aber in Wahrheit war es nicht der Bänderriss, der ihn aufhören ließ. Es war etwas anderes. Er kam niemals über diesen verschossenen Elfmeter hinweg, wobei er ja eigentlich gar nicht verschossen war, der Torwart hat ihn eben gehalten. Er ging in die Fußballgeschichte ein als derjenige, der in der 91. Minute den Strafstoß im Endspiel der Weltmeisterschaft nicht verwandelt hatte. Das wurde für immer als Erstes mit seinem Namen verbunden. Noch Jahrzehnte später sagten die Leute, wenn sie seinen Namen hörten „Ist das nicht der, der damals den Elfmeter nicht reinmachte?“. Mit Mitte 50 starb er an einem Herzinfarkt.

War der andere Gott stärker oder gibt es nur einen und der liebte ihn weniger?

Dreißig Jahre nach dem denkwürdigen WM-Finale erzählte ein fußballbegeisterter Vater seinem ebenso fußballbegeisterten Sohn von diesem Endspiel, seinem Verlauf, dem Strafstoß in der 91. Minute, von der Sekunde, die alles entschied. Auch dass beide unmittelbar zuvor gebetet haben.

„War der Gott des Torwarts stärker als der Mittelstürmers?“, fragt der Sohn. „Oder beteten sie zum gleichen Gott und dieser liebte den Torwart mehr als den Mittelstürmer?“ „Hmm“, antwortet der Vater, „genau die Frage hat der Stürmer sich wohl auch jahrzehntelange gestellt und ist nie darüber hinweggekommen.“ Es werde bereichtet, so der Vater weiter, dass er sehr gläubig wesen sei und das Ganze so gedeutet habe, dass Gott ihn damit bestrafen wollte, weil er mit ihm und seinem Lebenswandel nicht zufrieden gewesen wäre. Das habe ihn irgendwie zerbrochen.

Wenn es gut ausgeht, danken die Leute ihrem Gott, wenn es nicht gut ausgeht, suchen sie die Schuld bei sich

„Was aber“, fragt der Sohn weiter, „wenn es gar keinen Gott gibt und es für den Schützen einfach nur Pech war, dass der Torwart sich für die gleiche Ecke entschieden hat und gerade noch so an den Ball ran kam und für den Torhüter einfach nur Glück?“ „Gott gibt es auf jeden Fall“, antwortet der Vater, „in der Vorstellung vieler Menschen. Und wenn er da mal drin ist, kriegt man ihm meist auch nie wieder raus.“ „Ist das gut oder schlecht, wenn Gott in der Vorstellung drin ist?“, fragt der Sohn weiter. „Das ist eine sehr gute Frage, mein Kleiner“, antwortet der Vater. „Was denkst du denn?“

„Ich weiß nicht so recht“, sagt der Sohn. „Aber wenn es mehrere Götter gibt und die in Konflikt geraten, müsste man ja immer Angst haben, dass der Gott der anderen stärker ist. Und wenn es nur einen gibt, wie soll der dann entscheiden, wenn der Eine um dies bittet und der Andere um das Gegenteil? Außerdem fällt mir auf, dass die Leute dann, wenn es gut ausgeht, Gott dafür danken, wenn es aber nicht gut ausgeht, die Schuld bei sich suchen und nicht bei Gott. Das heißt, er bekommt alles Gute zugeschrieben und sich selbst schreiben die Menschen aber alles was misslingt zu. Ist das nicht ungerecht?“ 

Wetten, dass mein Gott stärker ist als deiner?

„Ja, die Menschen machen wohl irgendwie gerne sich selbst schlecht“, sagt der Vater, „und projizieren alles Gute in ein anderes Wesen hinein.“ „Was heißt projizieren?“, fragt der Sohn. „Wenn man etwas, das in einem selbst ist, in seiner Vorstellung nach außen überträgt in die Außenwelt und meint es sei dort, während es in Wahrheit in einem selbst ist.“ „Das heißt, es könnte sein, dass die Leute zwar eine Vorstellung von Gott haben könnten, aber den gibt es nur in ihnen, aber nicht draußen?“ „Ja, genau.“ „Und das Beten wäre dann, um sich selbst Mut zu machen und nicht das Gefühl zu haben, dass man ganz alleine ist, besonders wenn man vor etwas Großem oder Wichtigem steht und nicht weiß, ob man das alleine schaffen wird?“ „So könnte man es deuten.“ „Dann wäre ja Beten eigentlich nichts Schlechtes, oder, wenn es einem hilft?“ „Ja, wenn es hilft, scheint es mir wirklich nichts Schlechtes zu sein“, antwortet der Vater. „Dem Mittelstürmer hat seine Vorstellung aber wohl mehr geschadet, oder?“ „Ja, den Eindruck hat man zumindest.“

„Also dass mit diesem Gott muss ich mir nochmal überlegen. So richtig überzeugend ist das ja alles nicht, aber vielleicht tut es einem einfach gut und dann ist es den Leuten wahrscheinlich egal, ob es tatsächlich stimmt oder nicht.“ „Ja“, sagt der Vater, „den Eindruck habe ich auch. Komm lass uns raus gehen und ein bisschen Fußball spielen. Dann haut dir dein alter Herr ein paar Dinger rein.“ „Nie im Leben“, antwortet der Sohn. „Deine Schüsse halte ich doch locker. Da brauche ich nicht mal die Hilfe des Pfostens dazu.“ „Das wollen wir doch mal sehen!“ „Ja, komm lass es uns sehen! Wir können ja beide vorher beten. Wetten, dass mein Gott stärker ist als deiner?“

*

Titelbild: YouTube-Screenshot aus dem Elfmeterschießen bei der EM 2016, Deutschland – Italien

**

Aktive Unterstützung: Jürgen Fritz Blog (JFB) ist vollkommen unabhängig und kostenfrei (keine Bezahlschranke). Es kostet allerdings Geld, Zeit und viel Arbeit, Artikel auf diesem Niveau regelmäßig und dauerhaft anbieten zu können. Wenn Sie meine Arbeit entsprechend würdigen wollen, so können Sie dies tun per klassischer Überweisung auf:

Jürgen Fritz, IBAN: DE44 5001 0060 0170 9226 04, BIC: PBNKDEFF, Verwendungszweck: Jürgen Fritz Blog. Oder über PayPal  5 EUR – 10 EUR – 20 EUR – 30 EUR – 50 EUR – 100 EUR