Philosophisches Wort in den Tag: Das Gute

(Jürgen Fritz, 09.02.2019) Was auch immer es sei, spätestens dann, wenn es dem anderen mit Gewalt aufgezwungen wird, hört es auf, das Gute zu sein, so es dieses je war. (Jürgen Fritz)

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Du sollst keine anderen Bösewichte neben dem Nazi haben

(Jürgen Fritz, 25.01.2019) Die Aussage, dass die Verbrechen der Nationalsozialisten nicht relativiert, also zu rein gar nichts in Bezug gesetzt werden dürfen, sie vielmehr eine Singularität in der gesamten Menschheitsgeschichte darstellen, daher mit keinen anderen Verbrechen auch nur verglichen werden dürfen, egal wie schlimm diese auch gewesen sein mögen, zeigt, dass hier in einem religiösen Akt das absolut Böse geschaffen werden sollte. Dieses absolut Böse soll sodann als absoluter Bezugspunkt für alles dienen, ein moralischer archimedischer Punkt quasi, anhand dessen man ein Koordinatensystem aufspannt, über welches man sich und die ganze Welt definiert und bestimmt. Aus dem „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ wird das neue erste Gebot: „Du sollst keine anderen Bösewichte neben dem Nazi haben. Es gibt nur den einen und mit ihm ist nichts vergleichbar“.

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Gut und böse

(Jürgen Fritz) Man müsse das Gute tun, damit es in der Welt sei, schrieb einst Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach. Doch die einen meinen inzwischen, gut und böse gäbe es gar nicht, und die anderen haben große Schwierigkeiten, es richtig zu verorten. Was liegt dem jeweils zu Grunde?

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Menschwerdung

(Jürgen Fritz) Der Mensch ist Bürger zweier Welten. Er ist ein biologisches und zugleich ein Kultur- respektive geistiges Wesen. Erst diese zweite Dimension, die es zu entwickeln gilt, macht den Menschen zum Menschen. Doch wie kann diese zweite Welt erschlossen werden? Welche Rolle spielen Demut und Erhabenheit? Vor allem aber: wie können wir ganz Mensch werden?

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Das Dilemma der europäischen Moderne: der Verlust des Heiligen

(Jürgen Fritz) Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist der eine und einzige Gott ein Konstrukt des menschlichen Geistes, ein Produkt seiner einzigartigen Phantasie, aber auch seiner tiefen Sehnsucht. Braucht die Menge letztlich aber nicht den einen und einzigen Gott der Orientierung, des Lebensgefühls wegen und auch um sich verbunden zu fühlen und eine gemeinsame Grundlage zu haben?

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