Gründe und Motive: innere Schönheit

(Jürgen Fritz, 31.07.2020) Wenn wir nach dem Guten fragen, müssen wir zwei grundlegend verschiedene Fragen unterscheiden: 1. Warum ist es gut, H zu tun, beziehungsweise warum ist die Handlung H moralisch? 2. Angenommen es kann aufgezeigt werden, warum es gut ist, H zu tun, so kann man fragen: Warum soll ich das Gute denn überhaupt wollen, sprich warum soll ich überhaupt moralisch sein? Die erste Frage ist die nach einem Rechtfertigungsgrund, die zweite die nach einem Motivationsgrund, also danach, welches Motiv ich haben sollte, das als gut Erkannte und als gut Gerechtfertigte denn auch zu tun.

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Weisheit und Charakter (ethische Kompetenz) bedeuten: dreifache Unterwerfung

(Jürgen Fritz, 29.04.2020) Worin besteht Weisheit und das, was man gemeinhin Charakter nennt oder wie Aristoteles es bezeichnete: ethische Tugenden neben den Verstandestugenden? Weisheit und Charakter (Moralität, Sittlichkeit) bestehen letztlich in nichts Geringerem als in einer dreifachen Unterwerfung. Unterwerfung nicht gegenüber der Gewalt, nicht gegenüber der Macht, nicht gegenüber der Unterdrückung, nein, Unterwerfung gegenüber drei anderen Instanzen.

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Gauland zeigt Größe

(Jürgen Fritz, 04.06.2018) Die einen sehen wie Insassen einer geschlossenen Nervenheilanstalt überall ständig Gespenster: „kalkulierte Provokationen“, „Rassisten“, „Nazis“ und was weiß ich nicht noch alles. Die anderen möchten sich zum Teil schon fast sektenartig zusammenrotten und wer es wagt, Kritik auch nur an einem einzigen Wort eines AfD-Politikers zu üben, von dem möchte man sich am liebsten lossagen. Doch zum Glück gibt es noch einige Vernünftige, denen Reflexionsvermögen, Selbstkritikfähigkeit sowie Charakter noch nicht abhanden gekommen sind.

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