Es geht nur noch darum, wer über wen herrschen wird

(Michael Klonovsky & Jürgen Fritz, 14.03.2019) Anfang März gab Macron seine Vorstellungen einer zentralistischen EU zum Besten. Einige Tage später antwortete dann Alexander Gauland auf die Pläne Macrons in einem Gastkommentar in der Welt. Fast noch interessanter als diese Antwort waren die Reaktionen hierauf. Denn diese lassen tief blicken und zeigen, worum es denen, die seit langem die Hegemonie an sich gerissen haben, inzwischen ausschließlich geht. Michael Klonovsky und Jürgen Fritz berichten.

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Rechtsmedizinisches Gutachten im Falle Magnitz liegt vor

(Jürgen Fritz, 17.01.2019) Viel war spekuliert worden, ob nicht doch ein Schlaggegenstand im Spiel gewesen sei, als der AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz vor zehn Tagen von hinten brutal angegriffen und erheblich verletzt wurde, so dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Stellen, wo sich die Wunden befanden, sprachen eher für eine Sturzverletzung, die Beschaffenheit der Wunde an der Stirn dagegen eher für einen Schlag mit einem kantigen Gegenstand. Somit stellte sich die Frage: Sturz- oder Schlagverletzung? Nun liegt ein rechtsmedizinisches Gutachten vor, welches hierzu Stellung bezieht.

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Ehemaliger britischer Brexit-Minister: Merkel trägt Mitschuld am Scheitern des geordneten Brexits

(Collin McMahon, 16.01.2019) Der ehemalige Brexit-Minister David Davis hat Angela Merkel eine Mitschuld am Scheitern des Brexit-Deals gegeben: „Europa war entschlossen, dafür zu sorgen, dass wir keinerlei Vorteile haben würden“, sagte Davis im Interview in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL. Vor allem Merkel habe von Anfang an die Losung ausgegeben, es dürfe „keine Rosinenpickerei“ geben: „Tatsächlich sagte Frau Merkel, wenn ich mich richtig erinnere, sinngemäß, dass Großbritannien auf keinen Fall vom Brexit profitieren dürfe“, so Davis. Collin McMahon mit weiteren Informationen.

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Griechen-Günther: Personalpolitik à la CDU – Der Filz im hohen Norden

(Jörg Meuthen, 14.01.2019) Daniel Günther, CDU, ist seit Juni 2017, also gerade einmal eineinhalb Jahre, schleswig-holsteinischer Ministerpräsident und seit November 2018 auch aktueller Bundesratspräsident. Günther gilt nicht nur als einer von Merkels größten Lieblingen, er war auch derjenige, der mit am schnellsten mögliche schwarz-dunkelrote Koalitionen mit der SED-Nachfolgepartei ins Gespräch brachte. Der Aufstieg Günthers zum Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins hat aber nicht nur ihn persönlich karrieremäßig nach oben gebracht. Auch sein unmittelbares Umfeld, so sein Bruder, der Vater und die Mutter seines Patenkindes machten nun alle blitzartige Karrieresprünge, mit zum Teil immensen Gehaltssteigerungen. Jörg Meuthen beleuchtet das Treiben im hohen Norden, wie man es sonst eher aus Griechenland kennt.

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Schreiben, was ist, oder: Schreiben, was sein soll?

(Axel Stöcker, 04.01.2019) Claas Relotius hat Mediengeschichte geschrieben, das aber dergestalt, wie es dem Magazin, für welches er zuletzt hauptsächlich schrieb, nun gar nicht Recht sein kann. Denn plötzlich schauen nicht nur einige, sondern fast alle da genauer hin, wo diejenigen, die uns allwöchentlich und alle Tage mit Informationen versorgen, es gar nicht gerne haben, dass da hingeschaut wird. Und es dämmert dem ein oder anderen, dass dieser unscheinbare junge Mann nur die Spitze eines Eisberges, ein Exemplar eines ganzen Typus von Journalisten sein könnte, dass wir überall von Relotiussen umgeben sind, die anderen ihr Blatt nur vorsichtiger als er reizen, so dass sie nicht ganz so leicht und nicht ganz so spektakulär auffliegen. Axel Stöcker beleuchtet die Spiegel-Affäre 2.0.

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Heute vor einem Jahr: Udo Ulfkotte stirbt und eine Spiegelschreiberin freut sich diebisch darüber

(Ines Laufer) Heute vor einem Jahr ist Udo Ulfkotte verstorben. Einer der mutigsten Journalisten, wie Eva Herman schrieb. Einer der sich ganz dem verschrieben hat, dem sich auch die Autoren von Jürgen Fritz Blog verschrieben haben: der Aufklärung. Aufklärer werden aber immer auch gehasst. Gehasst von denen, die nicht möchten, dass bestimmte Dinge gesagt, geschrieben und ans Licht der Öffentlichkeit gebracht werden. So war dies auch vor einem Jahr. Ein Name steht hierbei paradigmatisch für das, was sich in unserem Land auf breiter Front abspielt im Umgang mit Kritikern und Aufklärern: Hatice Ince. Ines Laufer erinnert uns an deren Gebaren, als sie vom Tod Udo Ulfkottes erfuhr und zeigt auf, was dahinter steckt.

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