Worin die methodologische Autonomie der Geisteswissenschaften gründet

(Jürgen Fritz, 17.06.2020) Die Naturwissenschaften erforschen, wie der Name schon sagt, die Natur, also das Reich der Naturgesetze. Sie erklären einzelne Ereignisse anhand der entdeckten Gesetze und diese wiederum aus anderen, noch grundlegenderen Gesetzmäßigkeiten, aus denen sie die spezielleren logisch deduzieren. Was aber machen die Geisteswissenschaften, zum Beispiel die Sprach- und Literaturwissenschaften, die Geschichts- und Religionswissenschaften, die Kunstgeschichte und die Musikwissenschaft? Worin gründet ihre methodologische Autonomie?

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Der Psychoanalytiker Hans-Jürgen Wirth über die Paranoia der Verschwörungsgläubigen

(Jürgen Fritz, 09.06.2020) Ungefähr ein Fünftel habe sich von dem, was in diesem Land als wahrheitsfähig diskutiert werde, völlig abgewendet, sagt der Politikpsychologe Prof. Thomas Kliche. Dieses Fünftel bediene sich eigentlich nur noch im Internet und vertraue öffentlich-rechtlichen Medien und Qualitätspresse überhaupt nicht mehr, sondern rezipiere nur noch solche Quellen, die seinen Ansichten und Einstellungen sowieso entsprechen. Das heißt, diese Menschen sind vollkommen unkritisch und für die liberale, aufgeklärte Demokratie wahrscheinlich dauerhaft verloren. Aber nicht nur das, wie der Psychoanalytiker Prof. Hans-Jürgen Wirth deutlich macht. Sie bedienen sich vielmehr systematisch paranoid aufgeladener Feindbilder.

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Angst hält uns vor dem Gefährlichen fern, ist daher essentiell für unser Überleben

(Jürgen Fritz, 22.05.2020) Die Coronakrise hat sehr viel mit Gefühlen, genauer: mit der Emotion der Angst oder Furcht zu tun. Und Gefühle, ganz besonders Emotionen als spezielle Gefühle, die auf etwas in der Welt gerichtet sind, die mithin eine intentionale Struktur aufweisen und uns mit der Außenwelt in Verbindung setzen, uns die Welt überhaupt erste erschließen lassen, sind ein wichtiges Thema auch der Philosophie, da ohne ihr Verständnis kein Verständnis des Menschen möglich ist, der eben kein reines Vernunftwesen ist.

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Angst und Vernunft: Die Kunst, sich richtig zu ängstigen

(Jürgen Fritz, 09.05.2020) Angst sei ein schlechter Ratgeber, meinen einige Törichte. In Wahrheit ist sie natürlich einer der besten Ratgeber, die es überhaupt gibt. Unter einer Bedingung: dass sie nicht von der Ratio, der Vernunft abgekoppelt ist. Dann aber gilt: „Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den Körper“ (Maxim Gorki).

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Rationaler Widerstand gegen die grün-linke Gehirnwäsche

(Annette Heinisch, 07.01.2020) „Unermessliches menschliches Leid entsteht, weil Fragen, die nur das Herz beantworten kann, vom Verstand entschieden werden und umgekehrt, dass dann, wenn der Verstand die Lösung hätte, die Gefühle dominieren … Gefühle eignen sich jedenfalls nicht zur Lösung komplexer Aufgaben … Gut und Böse auf politischer Ebene führt unweigerlich zu Mord und Totschlag.“ Mit diesen Worten wurde komprimiert der Grund des Niedergangs des Westens beschrieben. Emotionen werden gezielt als Instrument der Politik eingesetzt mit den Folgen, für die das 20. Jahrhundert sehr anschauliche Beispiele vorhält. Annette Heinisch hält ein Plädoyer für mehr Rationalität, ja für rationalen Widerstand gegen die grün-linke Manipulation über die Emotion.

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Woraus der Sozialismus sich in Wahrheit speist

(Jürgen Fritz, 07.05.2019) Gestern meldete Forsa, dass die SPD nach Kevin Kühnerts wilden Enteignungsphantasien um zwei Punkte gefallen sei, mithin in nur einer Woche fast eine Million Anhänger verloren hätte. INSA bestätigt diesen Zwei-Punkte-Verlust der SPD heute morgen aber nicht. Und die INSA-Umfrage wurde im Gegensatz zu Forsa komplett nach dem Kühnert-Interview durchgeführt. Trotzdem bleibt die SPD bei INSA stabil bei 16 Prozent. Dies wäre ein Indiz, dass Kühnert durchaus einen Nerv eines beachtlichen Teils der Bevölkerung getroffen haben könnte. Doch betrachten wir es genauer und überlegen, womit dies zusammenhängen könnte, falls dem wirklich so sein sollte.

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