Psychologie der Massen (I): Infantilität und Gefühle statt Verstand und Urteilsvermögen

(Annette Heinisch, 22.05.2019) So manchen von uns beschleicht ja ziemlich regelmäßig, meistens von montags bis sonntags, das Gefühl, ohne Gerichtsverfahren zu einer lebenslänglichen Haft in einem Käfig voller Narren verurteilt worden zu sein. Der Westen, dessen Markenzeichen und ursprüngliches Alleinstellungsmerkmal der Einsatz des Verstandes und der Vernunft war, scheint – in einen Wirrwarr unausgegorener Gefühle verwickelt – Selbstmord auf Raten zu begehen. Sinnbild dieser infantilen, vernunftfreien Zeit ist Greta, ein pubertierendes Mädchen, das dazu aufruft, in Panik zu verfallen und dementsprechend zu handeln. Sie wird dafür gefeiert. Doch was steckt hinter dem Ganzen und wie konnte es so weit kommen? Annette Heinisch geht den Dingen auf den Grund und gräbt dabei tief. Sehr tief.

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Der Massenmensch

(Jürgen Fritz, 07.02.2019) Der Massenmensch lebt ganz im Gefühl. Die Welt der Gedanken bleibt ihm weitgehend fremd. Die Rute auf seiner Haut kann er unmittelbar spüren, ebenso eine Umarmung oder wenn ihm jemand über den Kopf streicht. Auch wenn ihm andere Beifall klatschen oder aber ihn ausbuhen, schneiden, ignorieren. All das kann er direkt fühlen.

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Das Herz ist im Kopf

(Jürgen Fritz, 08.08.2018) Verletzliche Schönheit berühre das Herz, schrieb die deutsche Lyrikerin Else Pannek (1932 – 2010). Stilles Vertrauen heile das Herz, meinte der deutsche Lyriker, Dramatiker und Übersetzer Friedrich Wilhelm Gotter (1746 – 1797). Und Victor Marie Hugo (1802 – 1885), der berühmte französische Schriftsteller, war sicher: „Reine Liebe dehnt das Herz“. Irgendwie verstehen wir all dies sofort intuitiv. Doch was ist hier jeweils mit „Herz“ gemeint und sitzt dies Gemeinte wirklich in der Brust?

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