Wenn wir Menschen sterben lassen, Armin Laschet, um die Wirtschaft zu retten, ist das vor allem eins: würdelos

(Jürgen Fritz, 21.05.2020) Norbert Röttgen fand gestern Abend bei Markus Lanz deutliche Worte über Armin Laschet, wenngleich er dessen Namen nicht explizit nannte. Aber das war erstens auch gar nicht nötig und zweitens übernahm das der aufmerksame Lanz. Und Röttgen widersprach ihm nicht. Hier mein persönliches Bekenntnis zu dem Herrn aus NRW und Post von Sarah Bosetti für Armin Laschet.

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Liberale Demokratie statt Tyrannei der Mehrheit

(Jürgen Fritz, 27.02.2020) Jede Verfassung hat einen verbindlichen Kernbestand, der nicht in Frage gestellt werden darf und nicht verhandelbar ist. Dieser Kernbestand kann nicht vom Volk per Mehrheitsentscheid abgewählt werden. Und wer diesen Kernbestand durch seine Gesinnung (schon die Einstellung reicht aus) oder Handlungen ablehnt, macht sich selbst automatisch zum Verfassungsfeind. In der liberalen (freiheitlichen) Demokratie gehören dazu insbesondere die universalen Menschenrechte, die Volkssouveränität (Demokratieprinzip), die Gewaltenteilung und die Rechtsstaatlichkeit. Das Demokratieprinzip und die Menschenrechte können in einer liberalen Demokratie also nicht demokratisch abgeschafft werden und nicht jeder, der in freien Wahlen gewählt wurde, ist deswegen schon ein liberaler Demokrat.

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Vor allem AfD und Grüne, aber auch FDP und Linke verhindern Spahns Widerspruchsregelung

(Jürgen Fritz, 17.01.2020) „Schade. Trotz 60 Prozent Zustimmung in der Bevölkerung stimmt der Bundestag mit 379:292 gegen die Widerspruchsregelung. Ich hatte mit einem knapperen Ergebnis gerechnet. Dass es so eindeutig wurde, lag daran, dass der AfD-Block geschlossen gegen die Widerspruchsregelung gestimmt hat“, schreibt Thomas Oppermann (SPD), Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Stimmt das? Hat vor allem die AfD den Gesetzesentwurf von Karl Lauterbach (SPD), Jens Spahn (CDU) und anderen verhindert? JFB hat es untersucht.

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Spahns Organspende-Entwurf: Wer nicht widerspricht, wird zum menschlichen Warenlager

(Daniel Matissek, 14.01.2020) Am Donnerstag bringt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn seinen Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende in den Deutschen Bundestag ein. Dort wird darüber abgestimmt, ob in Zukunft nach seinem Hirntod jeder automatisch zum Organspender wird, der zu Lebzeiten nicht ausdrücklich Widerspruch dagegen eingelegt hat. Ein verfassungswidriger und freiheitsfeindlicher Ansatz, der mit einem humanitären Totschlagargument begründet wird und gegen die Selbstbestimmung (Würde) des Menschen verstößt, meinen Daniel Matissek und JFB.

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Wie unsere Kinder wieder abgerichtet werden: „Meine Oma ist ne alte Umweltsau“

(Jürgen Fritz, 28.12.2019) „Sie können singen – und sie können frech. Die Mädchen vom WDR Kinderchor Dortmund mit unserem Song zum Jahreswechsel. In Zeiten des Klimawandels müssen auch Klassiker wie ‚Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad‘ ganz neu getextet werden …“ schreibt der WDR auf seiner Seite. Und so hört sich der neue Text dann an: „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad … das sind tausend Liter Super jeden Monat, meine Oma ist ne alte Umweltsau“. Die Indoktrinierung der Menschen erreicht in dieser Abrichtung der Kinder, die als Waffe gegen die eigenen Großeltern eingesetzt, die zum bloßen Mittel zum Zweck degradiert werden, eine neue Stufe der Abscheulichkeit. 

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Jeder Mensch hat ein Recht auf Scheidung als Teil seiner Selbstbestimmung

(Jürgen Fritz, 27.10.2019) Frauen trennen sich manchmal von ihren Männern, manchmal auch umgekehrt. Nein, das ist nicht schön. Ja, das kann sehr schmerzhaft sein, zumal wenn man auch noch gemeinsame Kinder hat. Ja, es wäre viel schöner, wenn alle Beziehungen immer auf Dauer glücklich verlaufen würden. Aber so ist es nun mal nicht. Zum geistig-seelisch Erwachsenwerden gehört, dass man lernt, mit solch schweren persönlichen Rückschlägen adäquat umzugehen, denn ein Mensch wird auch durch einen Liebesschwur oder eine Heirat nicht Eigentum eines anderen.

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Wie man ein guter Mensch wird: durch gute Handlungen

(Jürgen Fritz, 17.10.2019) „Das erste ist, dass der Mensch zu wissen beginnt, dass das Gute und Wahre etwas Höheres ist. Ganz äußerliche Menschen wissen nicht einmal, was gut und was wahr ist. Denn sie meinen, alles, was Gegenstand der Selbstliebe und Weltliebe ist, sei gut, und meinen, alles, was jene Liebe begünstigt, sei wahr.“ – Emanuel Swedenborg, Himmlische Geheimnisse, Nr. 20

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Wo ich politisch stehe

(Jürgen Fritz, 13.10.2019) Ich merke, dass einige in letzter Zeit Probleme haben, mich innerhalb ihrer eigenen Kategorisierung politisch einzuordnen. Teilweise werde ich wohl für einen Konservativen oder gar einen Rechten gehalten, weil ich die Neuen Linken seit Jahren so vehement und scharf kritisiere. Nun, das hängt eher damit zusammen, dass ich immer die am meisten kritisiere, die gerade den größten Schaden anrichten oder die in meinen Augen für Fehlentwicklungen verantwortlich sind. Ein Konservativer war ich mein ganzes Leben noch nie. Ich bin viel eher ein Progressiver (Fortschrittsgläubiger und -orientierter), ein Kind der Aufklärung, aber auf keinen Fall ein Sozialist oder Neuer Linker, sondern ein Liberaler, der die Errungenschaften der Aufklärung als etwas sieht, das unbedingt verteidigt werden muss.

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Gehirn und Geist oder: das göttliche Moment in uns

(Jürgen Fritz, 25.09.2019) „Die Tatsache, dass das Gehirn die physikalische Grundlage menschlichen Denkens ist, wird heute allgemein akzeptiert.“ (B.F. Skinner) „Wenn das Gehirn des Menschen so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, dann wären wir so dumm, dass wir es trotzdem nicht verstehen könnten.“ (Jostein Gaarder)

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Stoppt den Verfall! – Von der Wohlstandsverwahrlosung direkt in den Ökosozialismus

(Annette Heinisch, 24.09.2019) „The trend is your friend” – die Devise des erfolgreichen Börsenhändlers war für die letzte Dekade auch die politische Verhaltensmaxime. Die Wirtschaft begrüßte dies vielfach, schien sie doch zu blühen wie nie zuvor. Mittlerweile merkt sie aber, dass eine Zeit, die Guido Westerwelle wohl als spätrömische Dekadenz bezeichnet hätte, verheerende Folgen hat. Es fehlt nun nahezu alles, was unser Land zukunftsfähig machen kann, vor allem aber eines: Eine Führung, die diese Bezeichnung verdient. Führung heißt, Trends zu setzen, nicht ihnen zu folgen. Wer selber nur folgen kann, kann nicht führen. So überrascht es nicht, dass die Regierung inzwischen nicht nur als unfähig, sondern sogar als degeneriert angesehen wird, wie Annette Heinisch herausarbeitet.

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Worum es in allen JFB-Texten letztlich geht

(Jürgen Fritz, 09.02.2019) Man kann Menschen nicht einfach so von heute auf morgen umprogrammieren. Dies ist ein Faktum, welches sich aus der Natur des Menschen selbst ergibt. Geht man etwas tiefer, so stellt sich die Frage, ob das überhaupt richtig ist, Menschen von außen umprogrammieren zu wollen, dergestalt das alte Programm in ihnen gelöscht und ihnen stattdessen ein neues verpasst (andressiert) wird, ja ob das dem Wesen des Mensch überhaupt gerecht wird.

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Worum es bei der Deklamation der AfD als „Prüffall“ des Verfassungsschutzes tatsächlich geht

(Jürgen Fritz, 17.01.2019) Der Nachfolger von Hans-Georg Maaßen, Thomas Haldenwang, ist als Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz gerade einmal zwei Monate im Amt, da verkünden die M-Medien bereits, die AfD sei nun ein „Prüffall“ des Verfassungsschutzes. Auf Nachfrage habe Haldenwang bestätigt, dies sei ein Novum in der Geschichte des Verfassungsschutzes, dass man eine ganz normale Überprüfung öffentlich wirksam medial publik mache (ausschlachte, JFB), so der Bundestagsabgeordnete Dr. Gottfried Curio. Und Curio macht deutlich, worum es in Wahrheit geht: um die Erstickung der Debatte und der demokratischen Kultur, um das Mundtot-machen politischer Kritik und eine gezielte Verzerrung des demokratischen Wettbewerbs. Besonders verräterisch ist hierbei, wie Ralf Stegner (SPD) sich gestern dazu äußerte.

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Philosophischer Start in den Tag: Würde

(Aphorismen, 13.01.2019) „Im Reiche der Zwecke hat alles entweder einen Preis, oder eine Würde. Was einen Preis hat, an dessen Stelle kann auch etwas anderes, als Äquivalent, gesetzt werden; was dagegen über allen Preis erhaben ist, mithin kein Äquivalent verstattet, das hat eine Würde. Was sich auf die allgemeinen menschlichen Neigungen und Bedürfnisse bezieht, hat einen Marktpreis. Das aber, was die Bedingung ausmacht, unter der allein etwas Zweck an sich selbst sein kann, hat nicht bloß einen relativen Wert, d.i. einen Preis, sondern einen inneren Wert, d.i. eine Würde.“ (Immanuel Kant, 1724 – 1804)

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Der Neue Linke als Epigone des epigonalen Nazis

(Jürgen Fritz, 20.10.2018) Der böse Nazi gilt heute als die Verkörperung des Bösen schlechthin, über welche sich der Neue Linke zuallererst definiert, ja welchen er geradezu braucht, um sich selbst zu konstituieren. Ohne den bösen Nazi hätte der Neue Linke mithin gar kein Fundament, keine Basis, stünde gleichsam im Nichts. Dabei verhielten sich die Nationalsozialisten ebenso epigonal gegenüber den Kommunisten, wie sich nun der Neue Linke epigonal zum Nationalsozialisten verhält. „Schon 1918 hatte Lenin sich zu dem Dogma bekannt, der Kampf gegen die Barbarei dürfe vor barbarischen Methoden nicht zurückschrecken. Mit dieser Wendung nahm er die anarchistische Veräußerlichung des Schreckens in den Kommunismus auf“, schreibt Peter Sloterdijk. Doch dieser Schrecken geht noch viel weiter zurück – direkt zu Marx und Engels.

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