Ines Laufer, David Berger und Karoline Seibt gleichzeitig gesperrt – Wie gegen Meinungsunterdrückung wehren?

Ein Gastbeitrag von Collin McMahon (Jouwatch)

Ines Laufer veröffentlichte am Freitag zunächst auf fisch&fleisch, dann auf juergenfritz.com und auf anderen Blogs einen ihrer akkurat recherchierten Beiträge zur Migrantenkriminalität. Weil sie das Offenkundige mit Zahlen belegte und das Ganze auf Facebook postete, wurde sie, aber auch David Berger und Karoline Seibt, die ihren Artikel ebenfalls einstellten, alle drei für 30 Tage gesperrt. Wie können wir als Nutzer uns gegen diese willkürlichen Sperrungen wehren? Hier vier Tipps.

Ines Laufer

Ines Laufer wurde bekannt mit ihren akribischen Aufarbeitungen zur ausufernden Mirgantenkriminalität, die von den Mainstream-Medien und „Kriminologen“ wie SPD-Mann Christian Pfeiffer stur geleugnet wird, obwohl jeder Polizist, JVA-Beamte und Staatsanwalt sie leidvoll bestätigen wird – privat.

In Zusammenarbeit mit jouwatch war sie im Januar 2017 die Erste, die 11 von 12 Opfer des Anschlages vom Breitscheidplatz Namen und Würde gab. (Einer der Opfernamen wurde aus dieser Liste auf Wunsch der Angehörigen wieder entfernt.) Die Bundeskanzlerin hat ihren Hinterbliebenen fast ein Jahr lang nicht kondoliert.

Am Freitag veröffentlichte Ines Laufer ihre neueste, fundiert belegte Analyse der aktuellen Kriminalitätsexplosion, die unser Land und Leben so nachhaltig bedroht, aber scheinbar in Politik und Regierung keinen interessiert. Dieser Text erschien anschließend unter anderem hier auf diesem Blog, auf jouwatch und auf Philosophia Perennis von David Berger.

Auch David Berger und Karoline Seibt gesperrt

Die Logik darin ist sehr ähnlich wie die des pakistanischen YouTubers Feroz Khan: „Wie Linke Politik Migranten geschadet hat“. Fakten sind weder rassistisch noch fremdenfeindlich. Es sind Fakten. Trotzdem wurden Ines Laufer, David Berger und die Anwältin Karoline Seibt wegen des Teilen dieses Textes für 30 Tage auf Facebook gesperrt.

David Berger sagte gegenüber jouwatch: „Das Schlimme ist nicht, dass ausgerechnet ich gesperrt wurde. Das Schlimme ist, dass ich – und neben mir Ines Laufer und Karoline Seibt – als Anschauungsobjekte benutzt werde gemäß der Devise: bestrafe einen, erziehe viele! Und es wirkt. Das habe ich diesmal besonders gemerkt: Die Zensoren von Facebook können sich auf die Schultern klopfen, sie haben alles richtig gemacht. Jetzt läuft der Mechanismus von alleine. Reihenweise löschen User den Link zu dem Artikel von ihrem Facebookprofil. Die Lektion von Facebook hatte Erfolg. Das erfolgreiche Modell wird fortgesetzt werden: In Zukunft werden die Leute, die jetzt löschen, solche Artikel gar nicht mehr teilen.“

Ines Laufer schrieb uns dazu gestern: „Heute Morgen wurde auch ich selbst wegen des Artikels gesperrt. Für 30 Tage. Die Verlinkung zu dem Artikel auf fisch+fleisch gelöscht! Und das, nachdem der Beitrag über 7.000 Mal innerhalb von 2 Tagen geteilt wurde und somit durchaus als „viral“ bezeichnet werden darf.“

Am 28. 9. 2015 wurde Angela Merkel bei einem Treffen der UNO von einem offenen Mikro mitgehört, als sie Facebook-Chef Mark Zuckerberg aufforderte „mehr zu tun“ gegen sogenannte „Hate Speech“ (völlig unsinniger Rechtsbegriff) im Internet. In Deutschland gibt es in Form des § 130 StGB – Volksverhetzung bereits seit 1959 ein sehr breit formuliertes Gesetz gegen „Hassrede“.

Was kann man tun?

Konkret drei Dinge:

1. Die FDP will am Dienstag einen Antrag gegen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz im Bundestag einreichen, das sie „verfassungswidrig und europarechtswidrig“ nennt. Die AfD will am Mittwoch ein ähnliches Gesetz einbringen.

Auch wenn die Kanzlerin abgewählt wurde und keine Mehrheit hat, heißt das nicht, dass keine Gesetze verabschiedet werden können. Eine Mehrheit aus Bundestagsabgeordneten, die noch an Meinungsfreiheit glauben, ist möglich! Rufen Sie Ihren Bundestagsabgeordneten  an und fragen Sie, ob er/sie für oder gegen die Meinungsfreiheit stimmen wird.

2. Facebook hat über 2 Milliarden Nutzer pro Monat, ca. 30 Millionen in Deutschland. Selbst wenn 200.000 oder 2 Millionen von uns Facebook boykottieren würden, würden sie es letztendlich verschmerzen. Und wir würden unsere Stimme verlieren.

Was wir aber tun können, ist sie dort treffen, wo es ihnen wehtut: Beim Geld. Bei Facebook heißt das, beim Werbekunden. Bei Facebook springt uns ständig Werbung entgegen. Wenn Sie eine große Firma darunter erkennen, nehmen Sie sich fünf Minuten, googeln Sie die Marketing-Abteilung dieser Firma, rufen Sie sie an oder schreiben ihnen und erklären Sie ihnen höflich und sachlich, dass Sie nur Produkte von Firmen kaufen, die für Meinungsfreiheit stehen.

Zu den größten Werbetreibenden in Deutschland gehören Procter & Gamble (Ariel etc.), FerreroL’OréalVolkswagenLidlMetro GroupTelekomSkyBeiersdorf (Nivea etc.) und Unilever.

3. Schneeballeffekt: Bitte teilen Sie diesen Beitrag und empfehlen ihn weiter.

Ergänzung von Jürgen Fritz

4. Eine Rechtsschutzversicherung abschließen (Wartezeit beachten) und Facebook bei rechtswidrigen Löschungen und Sperrungen verklagen.

*

Dieser Artikel erschien zuerst auf Jouwatch, eines der führenden alternativen Medien, und erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des Autors und von Jouwatch.

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Zum Autor: Collin McMahon ist Autor („Lukas und Skotti“) und Übersetzer („Gregs Tagebuch“). Er schreibt gerade an einem Buch über Donald Trump. Hier können Sie den Autor finanziell unterstützen.

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Bilder: (c) Privatbilder Ines Laufer und David Berger

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13 thoughts on “Ines Laufer, David Berger und Karoline Seibt gleichzeitig gesperrt – Wie gegen Meinungsunterdrückung wehren?

  1. maja1112

    Ich würde sagen es ist ganz einfach, Account löschen und zu VK wechseln. Aber es ist ja viel medienwirksamer ständig über Zensur zu schreiben. Also mein Mitleid haben die nicht, oder ist Facebook lebensnotwendig?

    Gefällt 2 Personen

  2. Pingback: Ines Laufer, David Berger und Karoline Seibt gleichzeitig gesperrt – Wie gegen Meinungsunterdrückung wehren? – Leserbriefe

  3. Arnulf Knieriem

    Sehr geehrter Herr Dr. Felgentreu,
    als Altsprachler wissen Sie sicher, was das „oida ouk eidos“ von Sokrates bedeutet. Darum frage ich, wie weit sie dem Rechnung in Ihrem Abstimmungsverhalten am Dienstag zum Antrag der FDP bzgl. dem „Netzdurch…-Gesetz“ tragen.
    Ich selber war früher Mitglied der SPD Wilmersdorf, bin aber ausgetreten, als ich merkte, dass die SPD immer mehr zur Partei der Denkgebote und Denkverbote wurde. Mich persönlich erinnert die fast frenetische 100%-ige Zustimmung zu Martin Schulz fatal an „Wollt ihr den totalen Krieg?!“
    Mit freundlichen Grüßen
    Arnulf Knieriem

    Gefällt 1 Person

  4. Andreas Trost

    Am Artikel liegt’s jedenfalls nicht…habe Ines Laufers Beitrag zur Migrantenkriminalität gestern in 4 FB Gruppen gepostet/geteilt aus dem Blog philosophia perennis. Im Laufe des Abends wurde der Beitrag ein gutes Dutzend mal geteilt…also müssten diese Leute incl mir seit gestern auch gesperrt sein. Ist aber nicht…sie sind noch da und schreiben.

    Gefällt 1 Person

  5. Rubber Duck

    Meine Reaktion auf die Werbeflut im Internet und auch bei Facebook: Werbeblocker!
    Hier laufen unter Firefox im Tandem Adblock Plus und uBlock Origin. Facebook bekommt man damit aber noch nicht sauber. Hier hilft aber das AddOn „F.B. Purity“ (www.fbpurity.com) weiter, das für Firefox und Chrome verfügbar ist.
    Der überbordenden Zensur in FB begegne ich hingegen mit zunehmender Abstinenz. Ich Kürze dürfte wohl auch Facebook Lite von meinen Smartphones fliegen, WhatsApp wird und wurde nicht genutzt.

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  6. Paul

    Immer diese hündische Ergebenheit gegenüber FB. Man sieht, selbst bei intelligenten Menschen ist die Intelligenz eingeschränkt vor lauter Eitelkeit….Welchen Zweck verfolgen die ermüdenden Nachrichten und gleichgesetzten Kommentare hinsichtlich der Einschränkung der Meinungsfreiheit auf einem offensichtlichen Staats-Medium?

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  7. Berthold

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich bei dem Thema Migration lange weggesehen habe. Was da momentan abgeht, ist ja wirklich der reine Wahnsinn. Danke, dass ihr euch hier die Mühe macht, das Ganze aufzurollen.

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  8. Ines Laufer

    Dankeschön, lieber Jürgen, dass Du auf diese neuerliche Zensur – die mit dem heutigen Inkrafttreten des Netzwerkzersetzungsgesetz noch anziehen wird – aufmerksam machst und damit „unsere“ Stimme bist!

    Für das neue Jahr wünsche ich Dir und uns viel Kraft und Energie fürs Weitermachen, um immer wieder den Finger in die Wunde der zerstörerischen Merkelpolitik und ihrer Folgen zu legen.

    Für mich beginnt das Jahr mit echtem Abschied von Altem – und ich bitte Dich, doch einmal via eMail Kontakt zu mir aufzunehmen, damit ich Dich ausführlich informieren kann.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Ines

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  9. Ines

    Dankeschön, lieber Jürgen, dass Du auf diese neuerliche Zensur – die mit dem heutigen Inkrafttreten des Netzwerkzersetzungsgesetz noch anziehen wird – aufmerksam machst und damit „unsere“ Stimme bist!

    Für das neue Jahr wünsche ich Dir und uns viel Kraft und Energie fürs Weitermachen, um imm
    er wieder den Finger in die Wunde der zerstörerischen Merkelpolitik und ihrer Folgen zu legen.

    Für mich beginnt das Jahr mit echtem Abschied von Altem – und ich bitte Dich, doch einmal via eMail Kontakt zu mir aufzunehmen, damit ich Dich ausführlich informieren kann.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Ines

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