FDP will Islamunterricht an deutschen Grundschulen einführen

Von Jürgen Fritz

Eigentlich würde die FDP sich ja einen konfessionsübergreifenden Religionsunterricht wünschen – so jedenfalls die Behauptung. Ein solcher widerspreche aber dem Grundgesetz und da es für dessen Änderung derzeit keine politischen Mehrheiten gebe, wolle man dann eben einen Islamunterricht in deutschen Schulen einführen. Und das schon ab Klasse 1 Grundschule. Wozu das? Vielleicht um Anhängern dieser Lehre die Möglichkeit einzuräumen, kleine Kinder schon möglichst früh und damit tiefgreifend und nachhaltig zu indoktrinieren, um sie so zu rekrutieren? Betrachten wir das Ganze genauer.

Ein „mit dem Grundgesetz in Einklang stehender Islam“-Unterricht in deutschen Grundschulen ab Klasse 1

Neben dem bereits bestehenden Religionsunterricht wollen die „Liberalen“, dass Ethik und Islamischer Religionsunterricht in Zukunft ab Klasse 1 angeboten werden. Mit Ethik ist hoffentlich ein Moralphilosophieunterricht gemeint, der von speziellen wissenschaftlich geschulten Lehrern erteilt wird. (Ich selbst habe Pädagogik und Moralphilosophie studiert und Ethik als ergänzendes schulisches Unterrichtsfach gewählt.)

Der islamische Unterricht soll nach den Vorstellungen der FDP erteilt werden durch in Deutschland ausgebildete Lehrer auf der Basis „eines mit unserem Grundgesetz in Einklang stehenden Islam“. Solch ein Unterricht sei „das beste Mittel, islamistischen Hasspredigern den Boden zu entziehen.“

Was einmit unserem Grundgesetz in Einklang stehender Islam sein soll, dürfte dabei das Geheimnis der FDP bleiben. Einen solchen gibt es a) nämlich nicht und kann es b) gar nicht geben. Hier fehlt den „freien Demokraten“ offensichtlich jegliche Fachkenntnisse bezüglich der islamischen Weltanschauungslehre oder des Grundgesetzes – oder beides. Inwiefern?

Koran und Sunna können gar nicht grundgesetzkonform zusammengestrichen respektive völlig uminterpretiert werden

Die islamische Weltanschauungslehre wird grundlegend determiniert durch die sogenannten „heiligen Schriften“ des Islam: a) Koran, b) Hadithsammlung und Prophetenbiographie (Sira), beides zusammen auch Sunna genannt. Hadithe sind Überlieferungen der Aussprüche und Handlungen des sogenannten „islamischen Propheten“ Mohammed (sowie der Aussprüche und Handlungen Dritter, die Mohammed stillschweigend gebilligt haben soll). Koran plus Sunna (Hadithe und Sira) bilden also das Fundament der Weltanschauung.

Im Koran selbst wird nun aber behauptet, dass dieser das Originalwort Allahs sei, der als der eine und einzige Gott ausgegeben wird, der alles geschaffen habe und über alles richte. Zugleich wird behauptet, dass Allah unfehlbar sei. Somit kann auch der Koran, der ja das Originalwort Allahs darstellt, nicht fehlerhaft sein und er darf auf keinen Fall von Menschenhand zusammengestrichen oder abgeändert werden. Das käme einem unglaublichen Frevel gleich.

Wenn also jemand hingeht – ein völlig fachunkundiger FDP-ler, ein Pseudomuslim oder wer auch immer – und streicht aus Koran und Sunna alles raus, was grundgesetzwidrig ist – das werden unter Umständen hunderte Seiten sein! – oder fängt an zu lehren, dass man vieles, was dort steht, nicht beachten müsse, dann ist das, was dann stehen bleibt, nicht mehr das Original der „heiligen Schrift“ des Islam. Das wäre so, wie wenn sie aus einem Haus riesige Teile des Erdgeschosses und der ersten OG herausreißen. Was dann übrig bleibt, ist kein Haus mehr. Wahrscheinlich kracht dann alles zusammen und sie können aus den Steinen etwas Neues bauen. Aber das ist dann ein anderes Haus.

Warum das FDP-Konstrukt reiner Unsinn ist

Wer so etwas macht, ist auch kein Muslim, Moslem oder Mohammedaner. Muslim sein bedeutet insbesondere, die Quellen des Islam, Allah und Mohammed nicht in Frage zu stellen. Insofern haben die orthodoxen, die echten Muslime absolut Recht, wenn sie sagen, dass derjenige, der die Grundlagen der islamischen Lehre in Frage stelle oder gar negiere, kein echter Muslim ist. Aus ihrer Logik bekämpfen sie dann ganz konsequent solche „Abtrünnigen“, bedrohen sie massiv, verfolgen sie und bringen sie oft auch um.

All das sind keine Fehlinterpretationen der orthodoxen Muslime, sondern im Gegenteil, ein strenges sich an die „göttlichen“ Vorgaben halten, was ihr „Gott“ (Allah) exakt so und nicht anders vorschreibt. Koran und Sunna, die „heiligen Schriften“, verlangen genau dies, dass man sich streng an sie hält. Dies ist ein essenzieller Unterschied zur „heiligen Schrift“ der Christen, der Bibel, welchen vielen nicht klar ist.

Teilzeitmuslime („Ich glaube das zwar alles, manchmal halte ich mich dran, manchmal nicht, je wie mir beliebt“), Rosinenpickermuslime („Ich picke mir heraus, was mir am Islam gefällt, und nur daran halte ich mich“) und Scheinmuslime („Ich glaube das alles gar nicht wirklich, halte mich aber nach außen hin zumindest an einiges, um nicht aufzufallen“) sind im Islam nicht vorgesehen und sind gar keine authentischen Mohammedaner. Ein bisschen Moslem sein gibt es nicht. Insofern ist die Forderung der FDP nach einem „mit unserem Grundgesetz in Einklang stehenden Islam“ barer Unsinn.

Religionskundlicher (wissenschaftlicher) Unterricht

Diese abstruse Forderung der „freien Demokraten“ blieb zwar nicht ohne Widerspruch innerhalb der Partei, warum müsse die säkular orientierte FDP jetzt „noch eine Religion an die Schulen holen“, hieß es beispielsweise. Oder: Religion sei „ein privates Hobby“ – für Orthodoxe und Buddhisten gebe es auch keinen Religionsunterricht. Die Mehrheit der „Liberalen“ entschied aber anders. Die Schulen müssten für eine frühe Orientierung in allen Religionen sorgen. Denn man wolle keinen religiösen Unterricht „dem Wildwuchs in den Hinterhöfen der islamischen Religionsgemeinschaften“ überlassen, so lautete die Begründung. Was aber heißt das: eine frühe Orientierung in alle Religionen? Will die FDP einen religionskundlichen islamischen Fachunterricht oder will sie gar einen bekenntnisorientierten Islamunterricht?

Religionskundlicher Unterricht informiert die Schüler neutral darüber, woran Anhänger der Religion (= Weltanschauung) X glauben, wie sie sich die Welt vorstellen und wie diese Vorstellungen zustande gekommen sind, auch welche Widersprüche, Ungereimtheiten, Absurditäten und Gefahren die jeweilige Weltanschauungslehre enthält. Er kritisiert also auch die Schwächen der jeweiligen Religion und zeigt auf, welche schrecklichen Verbrechen die Anhänger der jeweiligen religiösen Weltanschauung begangen haben.

Im Falle des Islam wäre hier zum Beispiel die Entwicklung des Hautfarbenrassismus zu nennen. Erst in der arabischen Kultur fand das Konzept des Untermenschen zur Hautfarbe, dies schon in der vorislamischen Zeit. Die arabische Philosophie, insbesondere der große Avicenna (Ibn Sina, um 1.000) und Ibn Khaldun (1332 – 1406). Erst Jahrhunderte später kam dieser Hautfarbenrassismus über vor allem über die medizinischen Schriften des Avicenna nach Europa. Europäer haben solche Gedanken bis dahin niemals entwickelt. Solche Dinge müssten in einem wisschenschaftlich, an der Wahrheit orientierten Fachunterricht behandelt werden. Ganz besonders auch die mehr als 1.300-jährige Geschichte der arabisch-islamischen Sklaverei, die alle anderen Sklavenhaltergesellschaften bei weitem (!) in den Schatten stellt. Es waren muslimische Araber, die Afrika über mehr als tausend Jahre brutalst vorstellbar ausgebeutet haben. Auch das gehörte in einen solchen Unterricht.

Das Ziel des religionskundlichen Unterrichts ist mithin, die Schüler über die Weltanschauung X wahrheitsgetreu zu informieren, sie also zu bilden, dass sie das Wesentliche darüber wissen, a) was Juden, Buddhisten, Hindus, Christen oder eben hier Muslime für wahr halten, b) wonach sie ihr Leben ausrichten (Wertvorstellungen und Normen), c) wie die Religion entstanden ist und sich entwickelt hat und d) welche Gefahren von ihr ausgehen, insbesondere ob sie mit unsere Verfassung, den Grund-, Bürger- und Menschenrechten in Einklang steht bzw. wo sie ihr widerspricht und wie sehr sie dies tut, ob das reparabel ist oder irreparabel, so dass sie mit unserem Grundgesetz inkompatibel ist.

Bekenntnisorientierter Unterricht (Anhänger-Rekrutierung)

Bekenntnisorientierter Unterricht will dagegen nicht neutral informieren und bilden, will nicht aufzeigen, vergleichen, neutral bewerten und kritisieren, Schwächen und Widersprüche aufzeigen, sondern hochspekulative Vorstellungen und oft sagenähnliche Geschichten als Wahrheiten vermitteln und die Kinder dazu bringen, dass sie später ihr Leben an diesen spekulativen Vorstellungen ausrichten. Mit allen Konsequenzen!

Während religionskundlicher Fachunterricht von Lehrkräften unterrichtet wird bzw. werden müsste, die eine wissenschaftliche Ausbildung genossen haben und gelernt haben, sich fachlich und sachlich mit ihrem Gegenstand zu befassen, um dies dann ihren Schülern weiter zu vermitteln (Ziel: Bildung), wird konfessionsgebundener Religions- bzw. Islamunterricht von Lehrkräften erteilt, die a) selbst Muslime sind und b) deren Ziel ist, neue Islamanhänger zu rekrutieren. Das Ziel ist hier also nicht eine möglichst breite Bildung, sondern ganz gezielte Lenkung in eine Weltanschauung hinein und zwar hier eine solche, die dem Grundgesetz und den Menschenrechten in wesentlichen Punkten vollkommen entgegengesetzt ist.

Was will die FDP in Wahrheit?

Somit stellt sich die Frage: Was will die FDP: a) wahrheitsgetreu informieren, aufklären und bilden über diese grundgesetzwidrige Weltanschauung, über ihre Entstehung, ihre Lehre und die Gefahren, die von dieser ausgehen, oder b) dieser religiös-politisch-totalitären Weltanschauung in deutschen Schulen auf deutschem Hoheitsgebiet die Möglichkeit einräumen und dies sogar noch vom deutschen Steuerzahler finanzieren zu lassen, dass die islamischen Offiziere und Generäle neue Soldaten für die Ausbreitung ihrer Lehre rekrutieren können?

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Titelbild:  Youtube-Screenshot

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22 Antworten auf „FDP will Islamunterricht an deutschen Grundschulen einführen

  1. truckeropa66

    ´nun man könnte versuchen, schon den kleinen Kindern, die in diese Religion geboren wurden, aufzuzeigen. was von Islam in Deutschland nicht geht, weil es gegen das GG steht.
    Aber zweifle daran das dies in irgend einer Form auf Fruchtbaren Boden fällt.

    Folglich: IST DAS ALLES NUR STIMMUNGSMACHE!

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  2. ikhlas93

    […]Im Falle des Islam wäre hier zum Beispiel die Entwicklung des Hautfarbenrassismus zu nennen.[…]

    Könnten Sie das bitte einmal belegen, insbesondere von Ibn Khaldun? Mir ist dergleichen nichts bekannt. Ganz im Gegenteil, denn in seiner Muqaddima koennen wir folgendes lesen

    «Einige Genealogen, die keine Ahnung von der Natur (solcher) Dinge haben, meinten, dass die Schwarzen die Kinder von Ham, dem Sohn von Noah, seien, die infolge der Verfluchung Hams durch Noah mit schwarzer Hautfarbe gezeichnet worden wären. Sie wähnten ferner, dass dieser Fluch dann in Hams Hautfarbe sowie darin, dass Allah dessen Nachkommen zu Sklaven werden ließ, sichtbar geworden wäre.

    Was sie hierüber berichten, gehört zu den Phantastereien von Geschichtenerzählern. Die Flüche Noahs gegen seinen Sohn Ham sind in der Thora festgehalten, und es findet sich in ihr keinerlei Hinweis auf schwarze Hautfarbe. Noah verfluchte ihn, auf dass Hams Kinder zu Sklaven seiner Brüder, aber niemandes sonst würden. In der These über die Abstammung der Schwarzen von Ham spiegelt sich das Nichtwissen um die Natur von Wärme und Kälte sowie um deren Einflüsse auf die Luft und die Lebewesen, die diese Umgebung hervorbringt.»

    (Ibn Khaldun / gest. 808 n.H., in al-Muqaddima, übersetzt von Mathias Pätzold, Übersetzung leicht redigiert)

    Im jeden Fall lehnt die Lehre des Islam jegliche Art von Rassismus ab

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    1. Heidi Preiss

      So, so, lehnt jede Art von Rassismus ab. Mit Verlaub gesagt, glauben Sie wirklich, was Sie da schreiben? Es gibt im Netz eine überaus lehrreiche Seite über den Islam „Der Prophet“ – kann Ihnen nur empfehlen, sich dort einmal durchzuarbeiten.

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      1. ikhlas93

        Ich habe mir schon lange abgewöhnt solche Seiten zu besuchen.

        Bei Musnad Ahmad ist folgender Hadith vom Propheten tradiert

        Oh ihr Menschen! Euer Gott ist Einer und euer Stammvater (Adam) ist einer. Ein Araber ist nicht besser als ein Nicht-Araber, und ein Nicht-Araber ist nicht besser als ein Araber, und ein roter Mensch ist nicht besser als ein schwarzer Mensch und ein schwarzer Mensch ist nicht besser als ein roter Mensch, außer in der Frömmigkeit

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    2. R.J.

      Ihre Antwort trägt alle Züge von Propaganda (Islaprop). Was zählt, sind die Tatsachen, vor allem die historischen, und nicht, was sich in irgendwelchen Schriften finden lässt, die keine praktische Relevanz hatten.

      Der Islam ist historisch und ideologisch gesehen die Sklavenhalterideologie par excellence, die islamische Wirtschaft beruhte basal auf Sklaverei, und noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts erfolgten Jihads, die vornehmlich der Sklavenjagd dienten. Die Versklavung war zwiefach begründet: erstens handelte es sich um sog. Ungläubige bzw. Abtrünnige, die man ohne Weiteres versklaven und/oder umbringen konnte. Und/oder es handelte sich um rassisch Minderwertige. Allenfalls wurde in diesem Zusammenhang die Frage kontrovers diskutiert, ob Moslems versklavt werden dürften; daher war man primär beim Unterwerfen, nicht Missionieren aktiv, das war weniger problematisch.

      Die Theorie, dass das Klima Menschen beeinflusse, geht auf die Antike zurück und reichte so weit, dass man annahm, manche Menschengruppen seien dazu bestimmt, beherrscht zu werden. Die Verschärfung, dass gewisse Menschengruppen geradezu Untermenschen seien, stammt aus dem Islam, ebenso wie der Gedanke, das könne man an der Hautfarbe erkennen. Hierbei stehen in der Regel zwei minderwertige Rassen (Schwarz und Weiß) einer hochwertigen (Braun, Araber) gegenüber (demgemäß galten neben Europäern auch Chinesen, Türken und Slawen als minderwertig; man erinnere sich der jahrhundertelangen Sklavenraubzüge bis in die Tiefe Russlands, die vermutlich die Entwicklung Südosteuropa maßgeblich gehemmt haben).

      Die Entwicklung dieser Vorstellungen (und der damit einhergehenden Praxis) läuft in der islamischen Philosophie über Maqdisi, Avicenna bis zu Ibn Khaldun. Avicenna behauptet explizit, das Klima produziere Sklaven von Natur aus, im Liber Canonis, Schwarze seien intellektuell minderwertig. Gleiches für Sa’id al-Andalusi. Ibn Khaldun schrieb, die schwarzen Völker seien zur Sklaverei bestimmt, sie hätten wenig Menschliches und Eigenschaften ähnlich denen von stummen Tieren. Auch Maimonides (jüdischer Philosoph im maurischen Spanien) ordnet Schwarze und Türken zwischen Menschen und Affen ein. Damit geht die historische Realität absolut konform (siehe dazu sowie zu den Quellen z.B. das Buch von Egon Flaig und die Bücher von B. Lewis: Race and Color in Islam 1971, Race and Slavery in the Middle East 1992). Versklavung/Ausrotten und Rassismus hängen eng zusammen. Es ist absolut bezeichnend, dass es im Islam niemals eine Sklavenbefreiungsbewegung gegeben hat und bis heute die Sklaverei keineswegs als mit dem Islam inkompatibel, sondern nur als „nicht praktikabel“ gilt (das kann sich rascher ändern als West-Naivlinge glauben). Eine Religion, die für alle, die ihr nicht anhängen, den Sammelbegriff „Ungläubige“ plus eine Herunterstufung ihres Lebensrechtes übrig hat, spricht ihr Urteil sehr klar über sich selbst. Daran ändert auch Ihre Augenwischerei nichts.

      Zu behaupten, „der Islam“ lehne jede Form von Rassismus ab, ist ungefähr so wie zu behaupten, Kommunismus und Leninismus-Stalinismus lehnten Unterdrückung und Morden ab, schließlich fände sich ja so viel Schönes & Edles in den Schriften von Marx bis Stalin. Dass im Übrigen die weitaus meisten Araber Schwarze bis heute verachten, ist hinlänglich bekannt. Das ist arabischer Rassismus, und arabischer Rassismus ist genuin moslemischer Rassismus, sehen sich doch die Araber als die eigentlichen Mohammedaner.

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      1. ikhlas93

        Sie messen das Auto anhand des Fahrers. Wenn wir nun anfangen Religionen nach heutigen Wertvorstellungen anhand historischer Taten und Aussagen der jeweiligen Anhänger zu evaluieren, dann würde keine Weltreligion gut abschneiden. Vielleicht könnte man noch darüber philosophieren was heute aus Amerika und dem Sklaventum geworden wäre, wenn damals die Südstaaten gewonnen hätten. Macht alles nur in einem geringem Maße Sinn, da irgendwo jede Religion, Staat, Volk usw. Leichen im Keller versteckt hat. Maßstab sollte, jetzt im diesem Fall, der Koran, die Sunnah und die Sira sein.

        In seiner (Mohammad) Abschiedpredigt hat er folgendes gesagt.

        […] Die gesamte Menschheit stammt von Adam und Eva. Ein Araber hat weder einen Vorrang vor einem Nicht-Araber, noch hat ein Nicht-Araber einen Vorrang vor einem Araber; Weiß hat keinen Vorrang vor Schwarz, noch hat Schwarz irgendeinen Vorrang vor Weiß außer in der Gottesfurcht […]

        BTW, kennen Sie Bilal ibn Rabah? Er war der erste Mensch, der den Adhan (Muezzin) ausgerufen hat. Er war ein Schwarzer.
        Sofern man der islamischen Lehre Rassismus vorwerfen kann, dann wäre das in etwa so, wenn ein Schwarzer den Song Stand up and be counted, go with the Ku Klux Klan singen würde.

        Soll heißen, dass ein Mensch nur anhand seiner Gottesfurcht gemessen wird. Wenn der Islam auch nur ein Fünkchen Rassismus aufweist, dann wären diese Ereignisse, jedenfalls für mich, zutiefst irritierend.

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      2. R.J.

        Ad Iklashs93 29.01.18 10:43:

        Ihre Antwort ist ein typisches Ablenkungsmanöver. Ich messe den Islam an seiner historischen Realität bis auf den heutigen Tag, und das ist bei einer Religion, die den Nichtwandel geradezu zum Programm gemacht hat, noch mehr als bei jeder anderen angemessen. Diese Realität heißt geistige Enge & physische Unterdrückung, ich brauche mir nur das ebenso krankhafte wie primitive Verhältnis zur höheren, nichtreligiösen Kultur oder zur Sexualität anzusehen.

        Erst recht gilt das für einen Atheisten. Sie schreiben „Soll heißen, dass ein Mensch nur anhand seiner Gottesfurcht gemessen wird“ Der Atheist zeigt aber keine Gottesfurcht. Oder wollen Sie fabulieren, er zeige, wenn er anständig sei, quasi Gottesfurcht. Was, wenn der das leugnet? Hat dann wohl minderes Maß. Können Sie mir auf Basis der Fakten in den islamischen Staaten und der Historie aufzeigen, was man als säkularer Mensch vom Islam Gutes zu erwarten hat? Dass man eventuell unter seinem „Schutz“ leben darf, sofern man sich nur tief duckt und schweigt? Die internationalen Befragungen zeigen ganz klar, dass die große Mehrzahl der Mohammedaner Lehren anhängt, die in keiner Weise mit den westlichen Auffassungen von Freiheit und Menschenwürde vereinbar sind. Selbst in Mitteleuropa wollen an 70-80% jede Kritik am Islam strafrechtlich verfolgen. Das ist es, was zählt.

        Europa ist aber gerade durch die Trennung von Religion und Staat, durch systematische Kritik und Selbstkritik groß geworden, und die anhaltende Rückständigkeit der moslemischen Gesellschaften beruht darauf, dass diese Trennung in 1400 Jahren nicht erfolgte und keine konstruktiven Formen des Umgangs mit Kritik entwickelt wurden. Immer nur zum-Schweigen-bringen und Umbringen. Es hat seinen guten Grund, dass die gesamte neuzeitliche Wissenschaft und Philosophie, die fundamental für das westliche Denken sind und genuin Neues gegenüber dem Mittelalter darstellen, keine bloße „Verlängerung“, gerade nicht im Islam entstanden sind, ja der Islam ihnen bis heute regelrecht entgegensteht. Bitte machen Sie sich dazu fachkundig (z.B. bei David Wootton).

        Auch hilft es nicht, in üblicher Manier irgendwelche Textbruchstücke hervorzuklauben. Soll ich Ihnen die vielen Gewaltaufforderungen zitieren? Warum wird denn die Sklaverei von den sog. Gelehrten nicht einfach heute offiziell für unislamisch erklärt? Kommen Sie nicht mit dem Argument, es gebe kein Lehramt, denn es könnten doch alle tun, oder nicht? Es entbehrt nicht der Komik, einerseits die Geschichte des Islam historisch und vergleichend zu relativieren nach der üblichen Art „zeitbedingte Greuel“ und „andere haben auch Leichen im Keller“, um gleichzeitig eine beschönigende Auswahl aus den historischen Texten anzupreisen, auf deren Basis die Greuel erfolgten und erfolgen, Texten, die ihrem eigenen Anspruch nach als Ganzes gelten.

        Was Sie verkaufen wollen, ist ein Phantasieprodukt des Islam, wie ein Kommunist, der das sozialistische Paradies preist ungeachtet dessen, dass es immer in Gulags mündete. Es sind Leute wie Sie, die den Weg in den künftigen Himmel schönreden, der dann für viele in der realen Hölle auf Erden endet.

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  4. Gabriele Gastebois

    Der einzig – jedenfalls in meinen Augen – sinnvolle Religionsunterricht an Schulen wäre ein alle Glaubensrichtungen umfassenden und vor allem aufklärender. Alles andere ist Indoktrination.

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  5. maja1112

    Ja meine liebe FDP, ich möchte auch viel und bekomme es nicht, so ist eben das Leben. Es ist schon gut, daß euer %-Anteil so niedrig ist, mehr wäre nicht zu ertragen. Außerdem, ich kenne das noch von meiner Schulzeit, heißt das Fach Religion, oder irre ich. Da der Islam keine Religion ist sondern nur eine verquere Ideologie, wird es wohl nichts mit Schulfach. Wie sagte schon der Gründer der modernen Türkei, Kemal Atatürk, der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Recht hatte er!

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  7. Marswind

    An dieser Stelle würde ich gerne auf eine historische Parallele hinweisen, zwischen der Ausbreitung des Islams im Orient und nun in Europa: Im Jahre 700 war Byzanz die herrschende Macht im östlichen Mittelmeer. Caroll Quigley führt aus (‚Weapons and System‘), daß die Byzantiner die Provinzen in Kleinasien hauptsächlich als Wirtschaftsfaktor erachtete, und daß sie wenig spirituellen Aufbau betrieb und die Landbevölkerung nur wenig in das Reich integrierte. Als sich die Byzantiner im Kampf mit Persien zerrieben, wurde das Reich geschwächt. Die Landbevölkerung wechselt auf die Seite der herannahenden Araber, sah sie als Erlöser und nahm bereitwillig deren Religion an. Das unterscheidet sich vermutlich von der islamischen Landnahme in Syrien, Irak und Ägypten, wo die Hochkulturen schon viel früher verfallen und stark geschwächt waren, und wo wohl mehr Blut geflossen ist.
    Die Parallele zu Deutschland ist, daß wir – wenn man mal die kulturelle Nähe außer Acht läßt – den Muslimen keine kulturelle Identität anbieten, sei es, weil wir nicht dürfen (wir sind ein besetztes Land, wir bestimmen nicht über uns), sei es, weil wir nicht wollen (wir sind auf die Arbeit konzentriert). Als Patriot darf man auch das dem Westen anlasten: Wir arbeiten soviel, weil wir Tribut ans Imperium zollen müssen.

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