Alice Weidel im Exklusivinterview mit David Berger

Ein Gastbeitrag von David Berger

Die smarte AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel gab Philosophia perennis ein sehr interessantes Exklusiv-Interview, das mit freundlicher Genehmigung von David Berger, dem Betreiber von Philosophia perennis, hier wiedergegeben wird.

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Foto: (c) PR

A. VORWORT VON DAVID BERGER

„Die AfD hat ein Problem mit Homosexuellen“ lautete gestern noch eine Schlagzeile von Zeit-Online. Und in der Tat gilt die AfD bei vielen Menschen als „homophobe“ Partei. Unerklärlich bleibt vor diesem Hintergrund allerdings die Tatsache, dass eine offen mit ihrem Lesbisch-Sein umgehende Frau wie Alice Weidel zur Spitzenkandidatin der AfD für die Bundestagswahl werden konnte. Hat die AfD wirklich ein Problem mit Schwulen und Lesben? Alice Weidel hat gestern mit mir darüber gesprochen.

B. DAS INTERVIEW

David Berger: Die AfD war und ist gegen die Ehe für Alle. Frau Weidel, wie stehen Sie ganz persönlich zur Ehe für Alle?

Alice Weidel: Ich lebe mit einer Frau zusammen und wir ziehen gemeinsam Kinder groß. Auch aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen begrüße ich grundsätzlich, und im Zweifel auch gegen die Mehrheitsmeinung meiner Partei, mehr Rechte für gleichgeschlechtliche Paare. Aber die aktuelle Jubellaune geht meiner Meinung nach an der Lebenswirklichkeit vieler homosexueller Menschen vorbei.

De facto sind die Probleme ganz andere als die „Ehe für alle“

Also, de jure gibt es jetzt durch die Ehe für Alle ein paar marginale Veränderungen gegenüber der eingetragenen Lebenspartnerschaft, allerdings gibt es de facto für Schwule und Lesben in diesem Land ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Tatsache, dass homophobe Übergriffe massiv zugenommen haben.

Verstehen Sie, den Schwulen und Lesben in diesem Land kann es am Ende des Tages egal sein, ob ihre Beziehung „eingetragene Lebenspartnerschaft“ oder „Ehe“ heißt, wenn sie sich dafür kaum noch Arm in Arm in großen Städten auf die Straßen trauen können.

Aber die sogenannten progressiven Kräfte in diesem Land freuen sich jetzt einfach mal darüber, wie weltoffen und tolerant unsere Gesellschaft durch dieses Gesetz doch geworden sei. Nur mit der Lebenswirklichkeit und den echten Gefahren für Schwule und Lesben hat das nicht viel zu tun.

Offen gelebte Homosexualität verschwindet langsam aus unserem Straßenbild

David Berger: Sie sprechen von Lebenswirklichkeit, können Sie erklären, welche Veränderungen Sie maßgeblich beobachten? 

Alice Weidel: Natürlich, ich gebe Ihnen drei kleine Beispiele:

In den 90er Jahren konnte man nicht durch die Innenstädte von Berlin, Hamburg und vor allem Köln laufen, ohne ständig Händchen haltenden und einander küssenden schwulen und lesbischen Paaren zu begegnen, die ihre Freiheit genossen. Das ist heute, jedenfalls in dieser Intensität, nicht mehr zu beobachten. Denn die Menschen haben immer mehr Angst vor den Reaktionen. Und ich spreche nicht von den Reaktionen deutscher Rentner sondern von denen vor allem junger muslimischer Migranten. Ich habe natürlich keine Statistik, die diesen Rollback belegen könnte. Aber mein subjektiver Eindruck ist ganz klar:

Offen gelebte Homosexualität verschwindet langsam aber sicher aus dem Straßenbild. Solche Entwicklungen laufen schleichend und kaum merklich über viele Jahre ab, aber es gibt sie. 

Und ausgerechnet die Aktivisten, die sich vorgeblich für die schwul-lesbische Community engagieren, tun nichts gegen diese Entwicklung, im Gegenteil. Diese Aktivisten empören sich lieber darüber, dass es noch nicht in allen Spaßbädern Familienkarten für Regenbogenfamilien gibt oder regen sich wochenlang darüber auf, dass an manchen Ministerien oder Rathäusern zum CSD keine Regenbogenflaggen gehisst werden.

Die Angst und Gewalt nehmen zu

Ich gebe Ihnen ein anderes Beispiel. Eine Freundin von mir arbeitet in Berlin als Lehrerin an einer Schule mit einem hohen Migrantenanteil. Aus Sorge vor den Reaktionen der Schüler, aber vor allem ihrer hauptsächlich muslimischen Eltern traut sie sich nicht, ihre Lebensgefährtin mit zu Schulveranstaltungen zu nehmen oder sich in der Nähe der Schule mit ihr zu zeigen. Sie hat sich nicht einmal im Lehrerkollegium geoutet. Die Angst davor, dass das jemals herauskommt, bedrückt sie wirklich sehr.

Und schließlich ein Beispiel, das mir Kölner Bekannte berichtet haben: Dort haben inzwischen fast alle Bars im größten schwul-lesbischen Ausgehviertel Sicherheitspersonal. Früher wäre das undenkbar gewesen. Trotzdem sieht man dort nahezu jedes Wochenende Polizeieinsätze gegen stehlende, raubende, prügelnde und grapschende Täter. Und die entstammen genau der Klientel, die sich in der Silvesternacht 2015 vor dem Kölner Hauptbahnhof zusammengerottet hat. Diese Leute sind nicht weg. Sie treten nur nicht mehr in Massen sondern jetzt in kleinen Gruppen auf und machen unvermindert weiter. Und die schwul-lesbische Szene ist eines ihrer liebsten Einsatzgebiete.

Die einzig große Gefahr ist die Islamisierung

Das waren nur drei kleine Beispiele. Ich könnte die Liste fortsetzen. Frau Göring-Eckardt freut sich auf die Veränderungen, die die Einwanderung und der verlässlich wachsende muslimische Bevölkerungsanteil mit sich bringen. Mich gruselt diese Entwicklung. Ich bin nicht naiv oder blind. Ich sehe die großen Gefahren für unsere Art zu leben. Mit der Ehe für Alle hat die Schwulen- und Lesbenbewegung das letzte große Ziel erreicht.

Jetzt kehren die links-grün dominierten Homosexuellen-Verbände nur noch die letzten Krümel tatsächlicher oder gefühlter Diskriminierung zusammen und übersehen mit ihrem Tunnelblick auf immer albernere Themen den sprichwörtlichen „Elefanten im Raum“, also die einzige große Gefahr, die uns wirklich droht. Und das ist die Islamisierung.

Die Wähler spüren die Demokratiefeindlichkeit unserer Gegner

David Berger: Wenn man sich die großen Medien und ihre Berichterstattung zur AfD in den letzten zwei Wochen anschaut, hat man den Eindruck: ein Skandal löst den anderen ab. Auf der anderen Seite sagen die Wahlprognosen der AfD ein zweistelliges Ergebnis vorher, das sehr zuverlässige Prognosetool von ScienceFiles geht inzwischen sogar von 15 % aus. Wie erklären Sie sich das?

Alice Weidel: Die Kampagnen der Mainstream-Medien haben sich in Rekordgeschwindigkeit abgenutzt. Immer mehr Menschen erkennen die Absicht hinter der Berichterstattung, sie sind durch die ständigen maßlosen Übertreibungen immun geworden gegen falsche oder zumindest tendenziöse Berichte der Massenmedien.

Auch werden die Kampagnen immer durchschaubarer und bedienen sich inzwischen auch persönlicher Angriffe weit unter der Gürtellinie. Wer so vorgeht, der will sich nicht inhaltlich mit unserer Partei auseinandersetzen, sondern sie einfach nur mundtot machen. Das ist demokratiefeindlich. Und das merken die Wähler.

Die AfD ist die einzige Schutzmacht für Schwule und Lesben in Deutschland

David Berger: Eine ähnliche Situation haben wir in der Homosexuellen-Community Deutschlands. Hier wird die AfD von Homo-Aktivisten schon mehr als zwei Jahre und unter enormem finanziellen Einsatz erbittert bekämpft. Und erlangt nun bei einer Wahlumfrage unter fast 40.000 homosexuellen Männern ebenfalls 12 Prozent, genau so viel wie die Grünen, die über Jahrzehnte hinweg als die Partei für Homosexuelle galten. Sind diese 12 Prozent masochistisch oder leiden sie an einem Stockholmsyndrom?

Alice Weidel: Der Kampf der Homosexuellen-Verbände gegen die AfD ist mir persönlich nicht einmal groß aufgefallen. Wir wurden in den letzten Jahren auf so vielen Ebenen so massiv angegangen, da machten diese Verbände den Kohl auch nicht mehr fett. Umso mehr erfreut es mich, dass wir trotzdem einen so großen Zuspruch unter Schwulen und Lesben erleben.

Wenn man ehrlich ist, erscheint die AfD auf den ersten Blick natürlich nicht als die erste Adresse, wenn es um die Rechte von Homosexuellen geht. Ich bitte Sie aber auch darum, das nicht als Euphemismus zu verstehen. Vielmehr meine ich damit, dass der erste Blick oft trügt, denn bei genauerer Betrachtung ist die AfD die einzige echte Schutzmacht für Schwule und Lesben in Deutschland.

Alle anderen arbeiten letztlich gegen die Interessen von Homosexuellen

Alle anderen, einschließlich der Kirchen, Gewerkschaften, Homosexuellen-Verbände und vorneweg der Speerspitze des hegemonialen Diskurses, sprich der Grünen, arbeiten – bestimmt unbewusst, aber doch leider eindeutig – gegen die Interessen von Schwulen und Lesben. Denn sie leugnen die Gefahr, die uns dadurch droht, dass der muslimische Bevölkerungsanteil in Deutschland immer weiter wächst und mit ihm die Intoleranz gegenüber unserer Art zu leben. 

Die AfD ist die Partei, die für Recht und Ordnung und für die Bewahrung unserer freiheitlichen westlichen Kultur und Zivilisation steht. Und davon profitieren alle Bürger, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Ich kann also kein Stockholmsyndrom diagnostizieren – die Verteidigung der eigenen Lebensweise durch Schaffung innerer Sicherheit und Bewahrung unserer kulturellen und zivilisatorischen Errungenschaften trifft den Grund für den Zulauf zu uns wohl eher.

Der Islam ist der Homosexualität nicht gerade freundlich gesonnen

David Berger: Sie sprechen von muslimischen Problembezirken und der Gefahr für Schwule und Lesben sich dort als solche erkennbar aufzuhalten. Liegt dieser Hass auf Homosexuelle dort wirklich am Islam, der ja einige Jahrhunderte lang ausgesprochen homofreundlich gewesen sein soll und angeblich im Koran auch nicht homofeindlicher ist als das Alte Testament? Oder nicht vielmehr an der Tatsache, dass Menschen mit Migrationshintergrund bei uns schlechtere Chancen haben, dadurch weniger gebildet sind und daher mit anderen Randgruppen größere Schwierigkeiten haben?

Alice Weidel: Ich bin weder Historikerin, noch Theologin. Deshalb kann ich Ihnen den ersten Teil der Frage, also ob der Islam jemals homofreundlich war, nicht beantworten. Auch ein Vergleich zwischen dem Alten Testament und dem Koran ist mir nicht möglich. Das spielt für mein Leben aber auch nur eine untergeordnete Rolle.

Was jedoch sehr wohl eine Rolle spielt, ist, dass der heutige Islam der Homosexualität gar nicht freundlich gegenüber tritt, um es vorsichtig auszudrücken.

Alle Einwanderergruppen haben sich sehr gut assimiliert, außer den türkischstämmigen

Deutschland hatte in den vergangenen Jahrzehnten stets Zuwanderung aus der ganzen Welt. Insbesondere die große Einwanderungswelle der sechziger und siebziger Jahre hat viele Menschen nach Deutschland gebracht. Italiener, Jugoslawen, Spanier, Portugiesen, Griechen. Nach der Wende und dem Zusammenbruch der Sowjetunion gab es eine weitere große Migrationsbewegung, namentlich die Deutschrussen und mit ihnen auch viele andere Menschen aus dem ehemaligen Ostblock. Alle diese Einwanderergruppen haben sich hier perfekt integriert, ja assimiliert und sind heute unsere Mitbürger.

Eine Ausnahme stellen leider die türkischstämmigen Menschen dar. Auch da möchte ich nicht pauschalieren, es gibt sehr wohl gut integrierte und für unsere Gesellschaft wichtige Leistungsträger, aber ein sehr beachtlicher Teil dieser Menschen ist uns fremd geblieben und das obwohl viele, viele Jahre des Zusammenlebens hinter uns liegen. Unsere Art zu leben und die Freiheit, die insbesondere Mädchen und Frauen hier genießen, nicht nur sexuell, sondern allgemein in der Gestaltung ihres Lebens, wirkt auf sie offenkundig abstoßend. Jetzt stellt sich die Frage, wie viel ihre Religion, der Islam, hiermit zu tun hat.

Das könnte sehr wohl mit dem Islam zusammenhängen

Ich persönlich glaube, der Islam hat sehr viel damit zu tun. Ich möchte keine Diskussion darüber führen, ob dieses oder jenes so wortwörtlich im Koran steht, oder welche Hadithe historisch relevanter sind als andere, oder ob die Verhaltensweisen nur überlieferte kulturelle Prägungen sind, die mit dem Islam vermeintlich nichts zu tun haben. Das ist alles unerheblich.

Fakt ist, dass Studien unter hier geborenen, in diesem Staat erzogenen Jugendlichen, zeigen, dass Homosexualität ganz oben auf der Liste der verbotenen Handlungen, sprich Sünden steht. Und deshalb sind, in einem nicht unerheblichen Ausmaß, auch die Enkel der Gastarbeiter nicht in der Lage, homosexuelle Lebensweisen zu akzeptieren. Innerhalb dieser Gruppen geht es noch schlimmer zu.

Toleranz muss Grenzen haben

Es gibt Berichte von homosexuellen Migranten in Deutschland, die nach ihrem Coming Out gegen ihren Willen zwangsverheiratet wurden. Meine Art zu leben, also mit einer Lebenspartnerin gemeinsam Kinder aufzuziehen, gilt ihnen als „haram“, also verboten.

Deshalb hört meine Toleranz spätestens da auf, wo mir keine entgegengebracht wird. Ich halte die Erklärung mit den angeblich „schlechteren Chancen“ im Übrigen für einen bizarren Mythos, denn er impliziert strukturellen Rassismus durch die Mehrheitsgesellschaft. Darauf würde ich mich sogar einlassen, wenn es in der gesamten westlichen Welt auch nur ein einziges leuchtendes Beispiel für die gelungene Integration muslimischer Gemeinschaften in eine nicht-muslimische Mehrheitsgesellschaft gäbe. Aber das gibt es nicht. In Deutschland herrscht Chancengleichheit.

Verachtung für unseren Rechtsstaat und unsere Kultur dürfen wir nicht dulden

Die Angriffe auf Homosexuelle zeigen aber nicht nur den Hass bestimmter Migrantengruppen, sie zeigen auch deren Verachtung für unseren Rechtsstaat und unsere Kultur – also genau jenen Staat und genau die Kultur, die ihnen eine freie Entwicklung ermöglicht.

Wenn Eltern ihre Kinder so erziehen, dann ist das unverantwortlich. Solche Familien sind offensichtlich niemals wirklich bei uns in Deutschland angekommen.

Ich zweifle immer mehr an der geistigen Zurechnungsfähigkeit mancher Leute

David Berger: Vor eineinhalb Jahren wurden zwei junge Schwule von einer Gruppe arabischer Männer am Kottbusser Tor in Berlin mit peitschenden Ledergürteln über den Platz getrieben. Die großen Medien berichteten erst, nachdem mein Blog das Video davon bekannt gemacht hatte. Homoaktivisten wie Volker Beck äußerten sich, trotz vielfacher Aufforderung, dazu gar nicht. Dr. Birgit Bosold vom Schwulen Museum der SZ sagte in einem Interview, dass für Homosexuelle von Islamkritikern eine viel größere Gefahr ausgeht als vom Islam bzw. Muslimen. Was meinen Sie hierzu?

Alice Weidel: Ich kenne dieses grausame Video und auch die Geschichte dahinter. Einfach unfassbar, aber noch unfassbarer als die Tat selbst, finde ich die Reaktion, oder besser die Nicht-Reaktion der sogenannten Interessensvertreter der Homosexuellen. Würden sie ihre Funktion halbwegs ernst nehmen, würden sie keine Sekunde zögern, sich schützend vor die Opfer solcher schrecklichen Taten zu stellen. Ein ähnlicher Fall hat mich persönlich ganz besonders berührt. Er hat sich Anfang 2016 in Dortmund ereignet.

Ein transsexuelles Paar spazierte über die Straße und wurde von drei Nordafrikanern sexuell belästigt. Als die Männer bemerkten, dass es sich um transsexuelle Menschen handelt, hat man sie zunächst wüst auf Arabisch beschimpft und anschließend versucht, die beiden auf offener Straße zu steinigen! 

Die beiden konnten nur durch eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife gerettet werden. Ich glaube, die jungen Männer haben damals gegenüber den Polizisten sogar bereitwillig zugegeben, dass sie das als ihre religiöse Pflicht angesehen haben.

Wie man unter diesen sich rasant verändernden Umständen immer noch behaupten kann, die Gefahr durch Islamkritiker sei größer, als die durch den Islam selbst, erschließt sich mir nicht. Aber ich zweifle auch immer mehr an der geistigen Zurechnungsfähigkeit solcher Leute.

Wir werden verteufelt und verleumdet und die Indoktrination wirkt

David Berger: Auch nach diesem Interview wird in den Kommentarspalten von jenen Usern, die nur den Titel gelesen haben, der Kommentar auftauchen: „Seid ihr lebensmüde, die AfD zu wählen? Wisst ihr nicht, dass die uns wieder in Konzentrationslager stecken will?“

Alice Weidel:  Das ist tatsächlich ein Kampf gegen Windmühlen – aber es ist ein sehr wichtiger Kampf. Wir werden verteufelt, verleumdet und ständig mit der dunkelsten Zeit der deutschen Vergangenheit in Verbindung gebracht. Viele Menschen haben tatsächlich Angst vor uns, weil sie dieser Indoktrination aufsitzen. Ich kann ihnen das auch gar nicht verdenken. Die Panikmache wirkt allein schon durch ihre ständige Wiederholung.

Die AfD ist die Partei, die alle Bürger unseres Landes schützt

Unsere Aufgabe kann es aber nicht sein, solche Aussagen unwidersprochen stehen zu lassen oder uns arrogant abzuwenden. Wir müssen immer wieder aufs Neue diskutieren und mit unseren guten und richtigen Argumenten zu überzeugen versuchen. Die AfD ist die Partei, die alle Bürger unseres Landes – ungeachtet ihrer sozialen Stellung, ethnischen Herkunft oder sexuellen Orientierung – schützt.

Wir sind die einzige politische Kraft, die sich traut, die Bedrohungen, Diskriminierungen und Angriffe auf homosexuelle Menschen in Deutschland durch vornehmlich muslimische Migranten zu thematisieren. Alle andere fürchten sich davor.

Wir sagen: Es ist unerträglich, dass es No-Go-Areas für Homosexuelle gibt, es ist nicht hinnehmbar, dass rechtschaffene Bürger nur wegen ihrer sexuellen Orientierung in Deutschland Angst haben müssen.

C. JOURNALISTISCHE OFFENLEGUNG

Dr. David Berger, der Interviewer und Macher von Philosophia perennis, ist zwar CDU-Mitglied, hat sich aber offen dazu bekannt, bei der Bundestagswahl die AfD zu wählen. Er ist ebenfalls homosexuell und warnt seit vielen Jahren vor der Islamisierung Europas.

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Dieses Interview erschien zuerst auf dem sehr empfehlenswerten Blog von David Berger Philosophia perennis.

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Islamausübungsverbot – auf lange Sicht unumgänglich

Von Jürgen Fritz

Immer wieder wird in westlichen Ländern ein Verschleierungsverbot diskutiert, teilweise inzwischen auch eingeführt. An das eigentliche Problem hat sich bislang aber niemand herangewagt: ein Islamausübungsverbot. Langfristig wird daran aber kein Weg vorbei führen, wenn die freie, aufgeklärte Welt überleben will.

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Die äußerliche, oberflächliche Diskussion um die Vollverschleierung

Diskutiert wird die letzten Jahren meist nur, ob wir in unserem Land die Vollverschleierung verbieten wollen bzw. sollen oder nicht. Belgien, Frankreich und die Niederlande haben dies vor Jahren bereits beschlossen und eingeführt. Auch in Tunesien, Kamerun, im Tschad und im Kongo gibt es solche Verbote. Eine freie Gesellschaft dürfe doch aber Frauen nicht verbieten, sich anzuziehen, wie sie wollen, meinen die einen. Niqab (Bild oben) und Burka (zusätzlich verschleierte Augen) seien aber ein Symbol der Unterdrückung, der Diskriminierung der Frau und widersprechen damit den Grund- und Menschenrechten, meinen die anderen. Denn es gilt Art. 3 Absatz 2 Grundgesetz:

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“

Daher müsse dieses Symbol, welches dem Gleichheitsgrundsatz widerspricht, verboten werden. Ja, was denn nun? Sollen wir die Vollverschleierung von Frauen im öffentlichen Raum verbieten oder nicht?

Die Sichtweise, Menschen ihre Kleidung im öffentlichen Raum nicht vorzuschreiben beziehungsweise in keiner Weise einzuschränken – zuhause ja ohnehin nicht – ist sicherlich grundsätzlich richtig, sofern es sich um freie Gesellschaften handelt, in denen sich keine Gruppe einnistet, die einer totalitären Weltanschauung anhängt, welche qua ihrer Lehre danach trachtet, diese Weltanschauung überall durchzusetzen und zu verbreiten.

Bei der islamischen Weltanschauung und Lehre handelt es sich aber um eine solche, die nicht zwischen Welt 1 (Diesseits, Immanenz) und Welt 2 (Jenseits, Transzendenz) trennt, sondern die Regeln des Zusammenlebens im Diesseits aus uralten, archaischen (geistig völlig rückständigen) Schriften ableitet, die an- und vorgeblich aus dem Jenseits (Welt 2) und damit aus dem Absoluten herrühren sollen, die mithin nicht hinterfragbar, nicht kritisierbar und nicht weiterentwickelbar sind.

Denn Allahs Wort, so die Behauptung derer, die an solches glauben, könne nicht verbessert werden, da er als Allwissender imaginiert wird und Allwissende nicht entwicklungsfähig sind. Sie wissen ja von Anfang und zu jedem Zeitpunkt immer schon alles (daher können sie auch nicht denken im engeren Sinne, da dieses ja auf neue Erkenntnis abzielt, was voraussetzt, dass man eben noch nicht alles weiß).

Worum es in Wahrheit geht

Solche Regeln aus einer spekulativ angenommenen Transzendenz dürfen aber in einer aufgeklärten Welt niemals über die Gesetze gestellt werden, die die Staatsbürger einer freien, republikanischen, demokratischen Gesellschaft sich in Freiheit – und das heißt nach Rousseau und Kant in einem Akt der freiwilligen Unterwerfung unter das allgemeine Sittengesetz (kategorischer Imperativ) im Sinne des Allgemeinwohls – selbst gegeben haben.

Wenn die vorgeblichen Regeln aus der Transzendenz die Frau systematisch diskriminieren ebenso wie alle, die nicht bereit sind, an dieses Konstrukt, diese Imagination oder metaphysische Spekulation zu glauben, und zudem noch der Anspruch erhoben wird, dass diese Jenseitsregeln das Diesseits (Welt 1) aller absolut verbindlich regeln sollen, dann haben wir es ganz eindeutig mit einer verfassungswidrigen Weltanschauung zu tun.

Niqab und Burka respektive die Vollverschleierung sind nur ein Symbol dieser grundgesetzwidrigen, freiheits- und damit menschen- und menschenrechtsfeindlichen Weltanschauung, die letztlich darauf abzielt, genau das, wofür die Befürworter der freien Kleidungswahl eintreten wollen, für immer abzuschaffen. Insofern bleibt die ganze Burka-Diskussion völlig an der Oberfläche und erfasst nicht, worum es eigentlich geht.

In Wahrheit respektive unterhalb der Oberfläche geht es nicht um ein Verbot von Niqab und Burka (Stellvertreterdiskussion oder Ablenkungsmanöver), sondern um ein Verbot aller grund- und menschenrechtswidrigen, aller verfassungs-, freiheits- und menschenfeindlichen Weltanschauungen, also um ein Verbot des Islam selbst.

Und was ist mit der Religionsfreiheit?

Nun führen aber die Islam-Apologeten stets phrasen- und parolenhaft entweder irrtümlich (Unwissenheit) oder vielleicht auch als strategisch eingesetzte Waffe (Raffinesse und Hintertriebenheit) Artikel 4 des Grundgesetzes an und berufen sich auf diesen. Dazu folgendes:

Artikel 4 Grundgesetz ist weithin unverstanden und wird vom Bundesverfassungsgericht (religiös infiltriert?) seit Jahren viel zu weit und falsch ausgelegt. Der Ausdruck „Religionsfreiheit“ kommt im Grundgesetz überhaupt nicht vor, wurde vielmehr vom Bundesverfassungsgericht selbst installiert. In Artikel 4, Absatz 1 GG ist von Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit die Rede:

„Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“

Die Glaubens- und Bekenntnisfreiheit werden explizit als unverletzlich gekennzeichnet. Das, was in Ihrem oder meinem Kopf respektive in unserer Seele vor sich geht, geht keinen anderen etwas an. In einem freien Land kann jeder sowohl über das Diesseits (Welt 1) als auch über ein kontingentes (nicht notwendig existierendes) Jenseits (Welt 2) denken, was er will, und hierbei fühlen, wie ihm beliebt. Auch darf niemand zu irgendeinem Bekenntnis gezwungen werden.

Die Religionsausübung kann und muss bisweilen eingeschränkt werden!

In Absatz 2 ist sodann von freier Religionsausübung die Rede. Hier geht es also nicht um Gedanken und Gefühle, sondern um Handlungen, die andere Bürger tangieren können:

„Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“

Eine Unverletzlichkeit ist hier nicht formuliert und diese kann es in Bezug auf Handlungen auch nicht geben. Warum nicht?

Handlungen dürfen niemals dem Geist des Grundgesetzes widersprechen, auch nicht den Gesetzen. Handlungen, ob religiöse oder nicht, dürfen nicht die Grundrechte und die Freiheit anderer ungerechtfertigt einschränken. Vor allem aber dürfen Handlungen nicht darauf abzielen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung und insbesondere die Grund- und Menschenrechte abzuschaffen.

Die Religionsausübung darf also nicht nur eingeschränkt werden, sie muss eingeschränkt werden! Und zwar immer dann, wenn sie der Verfassung, die Rechte anderer oder dem allgemeinen Sittengesetz (kategorischer Imperativ) widerspricht. Siehe dazu Artikel 2, Absatz 1 GG:

„Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“

Das Menschenrecht auf „Religionsfreiheit“ ist somit auf das Denken und Fühlen sowie das Bekennen begrenzt. Es umfasst nicht das Leben und Handeln nach den religiösen Regeln, hier: nach der Scharia.

Staatsbürgerliche Rechte und Pflichten stehen über der Religionsausübungsfreiheit

Art. 140 des Grundgesetzes legt hierbei ganz eindeutig fest, dass die Artikel 136 bis 141 der Weimarer Reichsverfassung von 1919 Teil des Grundgesetzes sind (Inkorporation). Und in Artikel 136, Absatz 1 der Weimarer Reichsverfassung heißt es unmissverständlich:

„Die bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten werden durch die Ausübung der Religionsfreiheit weder bedingt noch beschränkt.“

Damit aber ist die Rangordnung ganz klar und unumstößlich festgelegt: Die staatliche Rechtsordnung (staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten) steht immer über der Religionsfreiheit und über den religiösen Regeln. Genau dies negiert aber die islamische Weltanschauung, die meint – und jeder Muslim muss dies mitmeinen, wenn er sich keinen Frevels schuldig machen will! – die an- und vorgeblichen Gesetze Allahs stünden über jeder weltlichen Ordnung, da diese – aus islamischer Sicht – ja nur Menschenwerk sei.

Warum an einem Islamausübungsverbot kein Weg vorbei führt

Dieser Widerspruch ist schlechterdings nicht aufhebbar und die gesamte islamische Weltanschauung damit unheilbar verfassungswidrig, für immer mit dem Grundgesetz sowie allen freiheitlichen Verfassungen dieses Planeten inkompatibel, da Allahs Wort (Verbalinspiration – das Originalwort Gottes) im Gegensatz zur Bibel (nur göttlich inspiriertes Menschenwort) nicht weiterentwickelbar, nicht revidierbar ist.

Die Ausübung des Islam muss somit verboten werden, da dieser auf lange Sicht auf die Abschaffung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung abzielt und von diesem Ziel nicht abrücken kann, ohne sich selbst zu verraten. Alles andere als ein Islamausübungsverbot käme aber wiederum einem Verrat an unserer eigenen Verfassung, an der freien Welt, an Aufklärung und Humanismus, an den Menschenrechten und am Mensch-Sein des Menschen selbst gleich.

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Literaturempfehlungen

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Bild: Pixabay, CC0 Public Domain

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Weche dämm Islam doo

Von Jürgen Fritz

Ein Pfälzer macht sich Gedanken über den Islam.

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Wieso kriechen nen die iwwerhaupd nix uff die Reih do unne?

Weche dämm Islam doo häbb ich mer jedzd amol a bissel Gedangge gemachd. Däss isch jo so was Ähnliches wie a Relichion. Die glaawen jo ach annen Godd. Die häßen dänn bloß annerschd. Alla oder so.

Jedzd häbbisch mich awwer gfrochd, wie däss kumme duud, daß die Islamer odder Mossläms odder wie die häßen, daß die sich dauernd gecheseidich umbringgen, weil jeder besser wisse will, was der Alla do iwwerhaupd will, und daß die sunnschd iwwerhaupd nix uff die Reih kriechen. Die sinn doch ach nidd bleeder wie mir. Jedenfalls nidd viel. Awwer die hänn jo gar nix do unne, außer vielleicht ihr Eehl unn Kalaschnikofs. Unn selbschd die hänn se nidd selwer konschdruierd und gebaud. Wie kummden däss?

Frieher warn die jo gar nidd so bled

Dabei warn doch die Arabber frieher in de Medizin unn in de Maddematik mol ganz weid vorne, vor dausend Johr odder so. Unn sogar Fillosoofe hänn die amol katt. Awwer dänne ihre Biecher die hänn se dann ins Faier gschmisse. Und warum? Ai weche däm Islam! Die machen jo alles kabudd, was nidd vun däm Dings do kummd, vun dänne ihrm Memmed oder wie der hääßd. Unn Maddematik und Fillosofie hodd där jo gar nidd verschdanne.

Die missen sich doch dauernd uff de Bodde schmeiße, sich selwer unnerwerfe. Wenn do änner, jedzd nur mol zum Beispiel, grad a Rechenuffgab löse wolle deed, dann missd der sich midde drin uff de Bodde schmeiße und bääde. Bis där widder hoch kummt, hodd der doch alles widder vergässe.

Dengge hänn die nidd so gern

Unn iwwerhaupt, däss Dengge däss wollen die doch gar nidd do unne. Do käm vielleichd änner uff die Idee, daß do gar nidd alles stimme dud, was in dänne ihrm heilische Buch, däm Kaplan odder wie däss häßt, was do drin stehe duud. Do hänn die doch Angschd devor!

Unn wenn däs Dengge kontrollierd unn verbode wärd, ja jedzd üwwerlechen dochemol ihr Laid, do weehrn doch ach bei uns alle so äähnlich wie ich jedzd. Do kann doch gar nix Gescheids debei rauskumme. Vielleichd missd mer jo dän Kaplan do äähfach ganz umschreiwe.

Die Moslämms merken jo ach, daß do ebbes nidd stimme kann

Unn dann noch ebbes. Die Moslämms odder wie die hääßen, die merken jo ach, daß do irschendwas schief laave dud. Die frochen sich jo achemol, warum bei dänne immer nur so a Chaos herrschd unn de Laid so schlechd geht. Eigendlich missdst dänne jo grad gut gehe, wenn se doch die ääähnzich richtich Relichion hänn. Do missd sich doch ihrn Alla grad um se kimmre. Also frochen die sich doch ach, was do nidd stimme dud.

Wenn jedzd änner uff die Idee kääm, dasses dän Alla gar nidd gäwwe dud, dann griechd där doch soford Angschd, was die mit dämm mache deeden, wenn där däs sachd odder ach nur dengge dud.

Die arme Kärl wärrn doch immer bloß klääh gemachd

Unn bees wärre uff dänn Alla, däss darf mer jo ach nidd. Die kennen jo nidd sache: „Ja sachemol Alla, warum kümmerschd du dich nid emol a bissel besser um uns? Wieso gehtsen dänne Ungläubiche viel besser? Wieso sinnen die viel schlauer als mir unn wissen viel määh? Führschd du uns a bissel an de Naas rum?“ Däss kännen die doch nidd sache!

Die Moslämms odder wie die häßen die wärren doch immer bloß klääh gemachd und der anner, der Alla ganz groß. Unn dann sinn se sogar noch klänner wie die Ungläubiche unn kummen sich ganz minderwärdich vor.

Kännd mer den Kaplan nidd kompledd umschwreiwe?

Awwer der Zorn, daß däss alles so isch unn die nix uff die Reih kriechen, der muß jo irchendwo hiie. Unn desdewesche sinn die annere die Beese, wo an allem Schuld sinn. Unn deswesche missen die entweder ganz wegg odder unnerworfe wärre. Dann isch känner mä do, an däm mer merke kennd, daß däss alles Quatsch is.

Ai was määhnenen ihr? Weehr däss nidd besser, wämmar dänn Kaplan kompledd umschreiwe deed? Wie kännd man däss mache, ohne daß die däss merken?

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Bild: Youtube-Screenshot

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Sind wirklich alle Religionen gleich?

Von Jürgen Fritz

Das naive, unkritische Bewusstsein meint, Religion sei a priori und per se etwas Gutes, unabhängig vom Inhalt, so als ob, um es bildlich auszudrücken, alles, was in einer Flasche ist, gut schmecken müsse. Was für ein Bewusstsein hatten die Väter des Grundgesetzes? Und wie wird dies inzwischen gegen uns eingesetzt?

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Alle Religionen sind gleich. Basta!

Das naive, unkritische Bewusstsein meint, Religion sei a priori und per se etwas Gutes (andere meinen ähnlich unkritisch ein a priori Schlechtes), unabhängig vom Inhalt, so als ob, um es bildlich auszudrücken, alles, was in einer Flasche ist, gut (oder schlecht) schmecken müsse. Auf die Idee, dass in einer Flasche auch Essig sein könnte oder ein vergiftetes Getränk, kommt es nicht, ja kann es gar nicht kommen, weil es Geschmack des Inhalts und Flasche noch nicht voneinander zu abstrahieren vermag. Der Geschmack ist für das naive, unkritische Bewusstsein an die Flasche gekoppelt, untrennbar mit ihr verbunden.

Was für ein Bewusstsein hatten die Väter des Grundgesetzes?

Hinzu kommt, dass es aus den meisten etwas anders gearteten Flaschen niemals trinkt, dennoch aber seine Geschmackserlebnisse auf alle anderen Flaschen und deren Inhalt überträgt, weil sie doch so ähnlich aussehen. „Es sind doch auch Flaschen! Und was in einer solchen drin ist muss gut schmecken!“ – Was für ein Bewusstsein hatten die Väter des Grundgesetzes?

Inhalte prüfen verboten

Unsere derzeitige Regierung und ihre Kartell-Freunde verbieten übrigens die Prüfung, was in den Flaschen einer bestimmten fremden Sorte, die die meisten von nicht kennen, drin ist. Ja sie verbieten sogar, diese Frage überhaupt aufzuwerfen und das zu thematisieren. Warum wohl? Na weil alles, was in einer Flasche drin ist, a priori gut ist. Also muss man doch den Inhalt gar nicht mehr prüfen. Ist doch klar, oder? Muss man nur ein bisschen logisch denken.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt

Aber dann müsste man ja, wenn man andere vergiften will, einfach nur …

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Mehr muslimische Gefährder als Friedensdemonstranten

Von Hartmut Krauss

Rund vier bis fünf Millionen Muslime soll es in Deutschland inzwischen geben. 10.000 Teilnehmer waren beim muslimischen Friedensmarsch in Köln erwartet worden, doch laut Focus hat die Polizei nur ca. 300 Demonstranten gezählt. Gegen Ende des Friedensmarsches sprach sie von rund 2000 Teilnehmern, darunter aber auch viele Deutsche. Hierzu ein Kommentar von Hartmut Krauss.

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Nicht mit uns! Wir lassen uns nicht täuschen.

Kaddors Showveranstaltung geriet zum vorhersehbaren Flop: Nur wenige Muslime demonstrieren in Köln. Die Erwartungen der Veranstalter des Anti-Islamismus-Protests erfüllten sich nicht. Von den zehntausend erwarteten Teilnehmern kam nur ein Bruchteil. Vermutlich waren darunter auch noch eine ganze Reihe von „Dialogchristen“ und grünen Helfern.

Wer sich mit dem Einstellungsgefüge der Muslime (nicht nur in Deutschland) näher befasst hat, kann darüber nicht wirklich überrascht sein. Oder anders formuliert: Nicht mit uns! Wir lassen uns nicht täuschen. Warum ich dem Reform-Islam nicht auf den Leim gehe und Seyran Ates empfehle, in Berlin lieber einen „Salon Holbach für Muslime“ einzurichten. Ein wohlmeinender Kommentar zum Flop der Kölner Ramadan-Demo.

Mehr muslimische Gefährder als Anti-Terror-Demonstranten

Der Friedensmarsch #nichtmituns in Köln hat es gezeigt: Es gibt in Deutschland mehr Gefährder (und damit potentielle Terroristen) als Moslems, die gegen den Terror aufstehen. Demonstrationen gegen den Terror funktionieren am besten #ohneuns – aus Sicht der Moslems.

Weg von grundrechtswidrigen Dogmen, hin zur kulturellen Moderne

Vor diesem Hintergrund möchte ich Folgendes feststellen: Ich begrüße es, wenn in Europa lebende Menschen aus islamischen Ländern sich von den grund- und menschenrechtswidrigen Dogmen und Handlungsanweisungen des Islam lösen und stattdessen die Grundprinzipien der kulturellen Moderne wie zum Beispiel die Trennung von Religion einerseits und Politik, Staat, Recht andererseits, die Gleichberechtigung, die negative Religionsfreiheit, die Vorrangigkeit der Menschenrechte, das Recht auf freie Partnerwahl und sexuelle Selbstbestimmung etc. übernehmen.

Keine „liberale Muslime“, sondern liberale Menschen aus islamischen Ländern

Für mich sind diese dann aber liberale Menschen aus islamischen Ländern, die mit grundlegenden Dogmen des Islam gebrochen haben – und keine „Muslime“. Sitzt man nämlich der Bezeichnung „liberale Muslime“ auf, so beinhaltet das die Unterstellung, dass es auch objektiv einen „liberalen Islam“ gäbe. Das ist aber nicht der Fall. Denn man kann die objektiv-dogmatischen („identitären“) Grundlagen des Islam nicht willkürlich und gewissermaßen „grenzenlos“ soweit umdeuten bzw. außer Kraft setzen, dass dann Etwas übrig bliebe, das zugleich „Islam“ und „liberal“ ist.

Die objektiv vorgegeben Lehre ist keine beliebige subjektive Knetgummimasse

Die objektiv vorliegenden dogmatischen Quellen des Islam sind mitnichten eine subjektiv willkürliche Knetgummimasse oder ein hermeneutischer Setzbaukasten, aus der sich jeder so wie Pippi Langstrumpf seinen eigenen Islam basteln könnte. Man braucht ja nur mal ernsthaft durchdeklinieren, was vom Islam wirklich übrig bleibt, damit er grund- und menschenrechtskompatibel ist. (Das wäre dann eine eigenartige Lifestyle-Kultur mit merkwürdig anmutenden Ernährungs-, Stretching- und Reisegewohnheiten.)

Warum ehemalige Muslime ständig als „Muslime“ fehlbezeichnet werden

Dass sich Menschen, die sich von den islamischen Dogmen wegbewegen, dennoch als „Muslime“ bezeichnen, resultiert m. E. aus folgenden Umständen: Gemäß dem islamischen Dogma ist jeder Mensch aufgrund seiner von Allah verliehenen Natur ein Muslim. Erst widrige Lebensumstände machen aus ihm einen Nichtmuslim bzw. „Ungläubigen“.

Zweitens existiert im islamischen Herrschaftsraum bis hinunter ins islamisch geprägte Lebensmilieu keine alternative weltanschauliche Wahlmöglichkeit. Der Islam herrscht „monokratisch“ als unhinterfragbare Deutungs- und Normierungsmacht. Und diese wird im muslimischen Sozialisationsprozess massiv indoktriniert.

Drittens kennt der Islam kein Recht auf freien und sanktionslosen „Religionsaustritt“. Man kann also nicht so einfach wie eine zunächst christlich getaufte Person im nachaufklärerischen Europa später sagen: „Tschüss, das war’s.“ Erst Religionsunterricht und dann Kirchensteuer ade. Demgegenüber erscheint das Muslim-Sein als ontologisch unentrinnbarer Zustand.

Einzig sinnvolle Konsequenz: Loslösung vom Islam

Anstatt also subjektiv endlos an einer Quadratur des Kreises festzuhalten, die objektiv als Beitrag zur Verteidigung und Verharmlosung des „Gesamtpaket Islam“ wirkt, sollte der entscheidende und notwendige Schritt in die säkulare Moderne vollzogen werden. Denn hier steht auf Religionsaustritt weder die Todesstrafe oder die Zwangsscheidung noch der soziale Kältetod.

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Zum Autor: Hartmut Krauss ist studierter Erziehungswissenschaftler, Autor und Verleger. Er ist in der Erwachsenenbildung tätig, war einer der Initiatoren des parteienunabhängigen Arbeitskreises Kritische Marxistinnen und Marxisten und gilt als Subjektwissenschaftler und Postmodernismus-Kritiker mit marxistisch-dialektischer Perspektive. 2008 gehörte er zu den Referierenden der Kritischen Islamkonferenz. Er ist Redakteur der in Osnabrück erscheinenden Zeitschrift HINTERGRUND und war lange Vorsitzender der Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte.

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Bild: Youtube-Screeshot

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Weshalb suchen die Europäer ihr Heil in der Selbstvernichtung?

Von Jürgen Fritz

Die Islamisierung sei weit fortgeschritten und für weite Teile Europas nicht mehr umkehrbar, sagt der Politikwissenschaftler Michael Ley. Diese breche aber nicht einfach so über uns herein, wir lassen sie zu. Woher kommt die Sehnsucht nach Selbstvernichtung und was bedeutet das für die Zukunft Europas?

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Ist die Islamisierung Deutschlands und Österreichs noch aufzuhalten?

Die Islamisierung sei bereits viel weiter fortgeschritten als die meisten glauben, macht der Politikwissenschaftler und Soziologe Dr. habil. Michael Ley bei der Präsentation seines neuen Buches Die letzten Europäer – Das neue Europa auf Einladung der Freiheitlichen Akademie in Wien deutlich. Als Faustregel gelte: Wenn in einer Gesellschaft, in welcher die indigene Bevölkerung sich zahlenmäßig zurückentwickle, 10 Prozent Muslime seien, dann verdoppelten sich diese anteilig etwa alle 10 Jahre. Offiziell gäbe es in Österreich derzeit 8 Prozent Muslime, realistischer sei aber von 10 Prozent auszugehen. Dementsprechend werden es in 10 Jahren etwa 20 Prozent Muslime sein, in 20 Jahren 40 Prozent usw. In wenigen Jahren wird Österreich also islamisiert sein.

80 Prozent der Personen, die seit 2015 kommen, seien Männer zwischen 18 und 30 Jahren. Das sei natürlich kein Zufall, sondern organisiert. Wenn dieser Zustrom so anhalte, dann werde bereits in fünf Jahren, diese Alterskohorte der muslimischen Männer zwischen 18 und 30 sowohl in Österreich als auch in Deutschland gleich stark sein wie die der Österreicher bzw. Deutschen, wie wissenschaftlich berechnet wurde. Hinzu komme, dass die Muslime mehr Kinder bekommen als die indigenen Österreicher bzw. Deutschen. Insofern sei der Zug der Islamisierung unserer Heimat in wenigen Jahren bereits abgefahren und nicht mehr zu stoppen.

Was steckt hinter der Zivilisationszerstörung?

Dies müsse nicht bedeuten, dass unsere Länder untergingen, aber wir alle seien Zeitzeugen einer Zivilisationszerstörung. Und diese Zivilisationszerstörung komme einer Selbstzerstörung gleich. Wir werden nicht islamisiert, wir werden nicht überrollt, sondern wir lassen die Islamisierung zu. Diese zivilisatorische Selbstzerstörung sei also gemacht und es gebe Kollaborateure. Zu nennen wären hier beispielsweise Jean-Claude Juncker (Präsident der Europäischen Kommission).

Ziel sei es, die europäische Zivilisation zu zerstören, in der wahnsinnigen Hoffnung, sie könnten eine neue Zivilisation, eine neue Kultur schaffen. Solche Pläne einer „negroiden Mischkultur“ aus Europäern, Afrikanern und Nahostlern gebe es seit 1925. Und diese Pläne seien übernommen worden von vielen auch in der EU. Was aber sind die Gründe für diesen Multikulturalimus?

Ziel: einen neuen Menschen schaffen

Multikulturalisten gehen davon aus, dass wir keine homogenen Gesellschaften mehr bräuchten, sondern heterogene, weil homogene Gesellschaften zu Nationalismus und Faschismus führen würden. Ziel sei also ein neuer Mensch. Die Idee eines neuen Menschen kennen wir von allen Totalitarismen: von den Nazis, von den Kommunisten usw. Wir hätten es also erneut mit der Idee zu tun, einen neuen Menschen aus der Retorte von oben gelenkt schaffen zu wollen. Dies aber sei nichts anderes als die Verankerung eines neuen utopischen Totalitarismus.

Multikulturalisierung Europas bedeutet nichts anderes als Islamisierung

Dieser neue Mensch komme aus Afrika, er komme aus dem nahen Osten. Das Einzige, was dieser neue Mensch aber mitbringe, sei der Islam. Multikulturalisierung Europas bedeute nichts anderes als dessen Islamisierung. Das aber wollten diese Leute, die die alte Kultur zerstören wollen, nicht sehen. Sie wollten auch nicht sehen, was Islam überhaupt bedeutet. Sie hätten gar keine Ahnung, was der Islam ist. Sie haben noch nie den Koran gelesen. Aber sie wollen mit diesen muslimschen Massen einen neuen Menschen schaffen, ohne überblicken zu können, was sie hier anrichten.

Aber warum denken diese Zivilisationszerstörer überhaupt, dass wir einen neuen Menschen bräuchten? Es würde doch reichen zu sagen, wir wollen keinen Faschismus, wir wollen keinen Kommunismus, wir wollen keinen Nationalsozialismus mehr. Wir wollen freie Gesellschaften, auch in einer europäischen Union. Dieses Motiv, einen neuen Menschen schaffen zu wollen, so Michael Ley, könne nur über unsere europäische Vergangenheit verstanden werden.

Woher kommt die Idee, einen neuen Menschen schaffen zu wollen?

In der österreichisch-deutschen Geschichte spiele der Nationalsozialismus eine Schlüsselrolle. Die 68er, die Grünen etc. seien Kinder von ehemaligen Nationalsozialisten. Diese beschäftigten sich nicht mit ihren Eltern, sondern bastelten sich ein Feindbild: die Nazis.

Sie konstruieren also ein absolut Böses und wollen dann, in der Hoffnung so die Guten zu sein, genau das Gegenteil erschaffen. Dieses absolut Böse setzen sie mit politisch rechts gleich (was schon mal sehr fragwürdig ist, ob die Nazis wirklich rechts waren, jf), ergo müssen sie links sein, um so die Gewähr zu haben, absolut gut zu sein. (Das Böse in seiner Tiefenstruktur haben sie natürlich überhaupt nicht verstanden. jf)

Und das Ziel dieser „Guten“ ist nun die Schaffung einer neuen Kultur. Voraussetzung hierfür ist aber die Zerstörung der alten bösen deutschen, österreichischen, europäischen Kultur. Die Kinder drehen also die Ideologie der Eltern einfach um. Die Eltern sagten: Heil durch Vernichtung, die Kinder sagen nun: Heil durch Selbstvernichtung. 

Warum wollen auch die anderen Westeuropäer einen neuen Menschen schaffen?

Warum machen dies aber nicht nur Deutsche und Österreicher, sondern auch Franzosen und alle anderen, sogar Dänen, die niemals eine Kolonie hatten? Auch hier wurde ein Feindbild gebastelt, das Feindbild des weißen Mannes, der andere ausbeutet, der andere kolonisiert, der andere unterdrückt. Der Weiße an sich sei ein verabscheuungswürdiges Wesen. Aber wo kommt dieses abstruse Denken, diese Selbstverachtung und dieser Selbsthass her?

Eine Schlüsselperson, so macht Michael Ley klar, war Jean Paul Sartre. Der französische Existenzialist schrieb das Vorwort zu dem Buch „Die Verdammten dieser Erde“ von Frantz Fanon. Fanon, ein französischer Psychiater, Politiker und Schriftsteller war der Theoretiker des Antikolonialismus. Sartre schreibt nun im Vorwort zu „Die Verdammten dieser Erde“: es sei nie schlecht, wenn man einen Europäer erschlägt. Mit dem Erschlagen eines Europäers schlage man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: ein Unterdrücker sei weg und ein Unterdrückter werde Mensch. Und genau dies sei die Einstellung unserer Linken, unserer Grünen zu unserer Kultur: Selbsthass.

Wie mit diesem unbewussten Selbsthass umgehen

Wenn wir diesen Selbsthass nicht bekämpfen, so macht Michael Ley deutlich, dann werden wir unsere europäische Kultur nicht retten können. Was wir hier erleben, sei nichts anderes als die Vorstufe eines Bürgerkrieges. Wer sich aber für die Erhaltung unserer Zivilisation einsetzt, der ist bereits ein „Rechter“, ein „Rassist“, ein „Islamophober“. Es sei völlig egal, wie man argumentiere, diesen Vorwurf bekomme man nicht vom Tisch. Political Correctness verlange von jedem, sich zu seiner Selbstvernichtung positiv zu stellen. 

Islamisierung als zweite Seite der Medaille

Die Selbstvernichtung sei die eine Seite der Medaille, die andere sei die Islamisierung. Was wir seit 2015 erleben, sei eine Hidschra, ein Dschihad durch Einwanderung. Die Hidschra ist die Grundlage des gesamten Islam. Der islamische Kalender beginnt nicht mit der Geburt Mohammeds, so wie der christliche Kalender mit der Geburt des Heilands beginnt, sondern mit der ersten Hidschra von Mohammed von Mekka nach Medina. Die Grundlage des Islam ist nicht eine transzendente Religion, sondern Eroberung. Militärische Eroberung, Ausbeutung, Verknechtung, Versklavung.

Nirgendwo ging es primär darum, dass die Unterworfenen die „Religion“ annehmen sollten. Das konnten sie tun. Viel größer war aber stets das Interesse Dhimmis (Schutzbefohlene, Menschen zweiter Klasse) zu haben. Denn Dhimmis mussten eine Sondersteuer bezahlen (Erpressungsgeld, um nicht gemordet zu werden ähnlich dem Mafia-Prinzip). Dies sei keine, wie viele meinen könnten, radikale Interpretation des Islam, sondern das Wesen des Islam selbst.

Das islamische Weltbild

Das Weltbild des Islam sehe wie folgt aus. Die Welt wurde von Allah erschaffen. Sie gehört Allah. Daher gehören auch Deutschland und Österreich Allah und nicht den Deutschen bzw. Österreichern. Die ersten Menschen waren ursprünglich alle Muslime: Adam, Abraham, Moses, auch Jesus. Aufgabe eines jeden Muslim ist, die Welt wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Dies ist die Lebensaufgabe jeden Muslims (!). Daher gibt es verschiedene Dschihads. Auch wir Deutsche und Europäer wurden als Muslime geboren. Aber unsere Eltern verderben uns quasi, wenn sie uns nicht zu Moslems erziehen.

Der unvermeidliche Clash

Wenn nun diese beiden Kulturen zusammenstoßen, die europäische, westliche und die islamische, dann sind die Probleme nicht nur vorprogrammiert, sie sind unauflöslich. Weshalb? Dem Muslim wird von klein auf eingetrichtert: Mensch sein heißt Muslim sein. Also kann der Nichtmuslim, der „Ungläubige“ nicht als gleichwertig und auch nicht als gleichberechtigt anerkannt werden.

Katholiken, Protestanten und Juden könnten zusammenleben. Das war oftmals schmerzhaft, teilweise schrecklich, aber es sei möglich, weil man eine gemeinsame Grundlage habe. Demokratie setzte voraus, dass ich den anderen grundsätzlich als gleichberechtigt akzeptiere. Das gehe aber nur in einem säkularen Staat, der nicht von einer Religionsgruppe beherrscht wird. Die Christen hätten es erst nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) kapiert, wie man rechtsstaatlich zusammenleben könne, dass man Staat und Religion trennen müsse. Genau dies sei aber im Islam nicht möglich. Weshalb nicht?

Warum der Islam nicht reformiert werden kann

Weil der gesamte Koran ganz anders als die Bibel nach eigenem, nicht hintergehbarem Anspruch wörtliche oder indirekte Rede Allahs ist. Wie soll man aber Gottes Wort reformieren, wenn man diesen zugleich als allwissend, allmächtig und perfektes Wesen postuliert? Das geht nicht!

Juden und Christen könnten immer sagen, die heiligen Schriften seien ja nur menschliche Überlieferungen gewesen. Diese könne man kritisch-hermeneutisch interpretieren. Es sei ja nicht Gottes, sondern nur Menschenwort. Der Koran aber sei, so die Behauptung und der nicht in Frage zu stellende Selbstanspruch, Allahs Originalwort. Dies habe Mohammed (oder die sonstigen Islamerfinder) ausdrücklich und mit allergrößtem Nachdruck so behauptet. Und Mohammeds Wort, welches ja Allahs Wort sei, dürfe nicht in Frage gestellt werden, ohne dass das komplette Konstrukt wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzt. Genau deshalb tun sich alle, die den Islam reformieren wollten und wollen, so schwer.

Bassam Tibi: Euroislam ist nicht möglich

Der aus Syrien stammende deutsche Politikwissenschaftler Bassam Tibi habe vor 40 Jahren den Euroislam propagiert. Er habe 40 Jahre gekämpft für einen Euroislam, der mit demokratischen Rechtsstaatsprinzipien vereinbar ist. (Das war natürlich von vorne herein zum Scheitern verurteilt. jf) Vor einem halben Jahr habe Tibi in einem Artikel in der WELT eingesehen: Das Projekt Euroislam ist nicht möglich. Seither dürfe er in der WELT (und in Deutschland) nicht mehr schreiben, müsse jetzt in der Schweiz veröffentlichen.

Das Problem sei also nicht, wie gerne suggeriert werde, der Islamismus, sondern der Islam selbst. Der Koran, die Grundlage dieser Weltanschauung, ist nicht vereinbar mit demokratischen Verfassungen. Im Koran stehen mindestens 25 Tötungsaufrufe von Allah selbst, die man nicht interpretieren oder wegreden könne. Der Koran sei mit der deutschen Verfassung und mit einem Rechtsstaat grundsätzlich nicht vereinbar. Und dies könne nicht geändert werden. Eine diesbezügliche Überprüfung des Korans auf Verfassungsgemäßheit finde in Deutschland aber nicht statt. (Niemand traut sich diese Wahrheit der Nichtvereinbarkeit zu konstatieren aus Angst vor den Konsequenzen. jf).

Islam und Antisemitismus

Hinzu kommt noch etwas weiteres. Im Koran finde sich wissenschaftlich nachweisbar mehr Antisemitismus als in Hitlers „Mein Kampf“. Wie aber, fragt Michael Ley, könne man das in einem Land wie Deutschland oder Österreich nach dem Holocaust übersehen? Es gebe eine Untersuchung, die belegt, dass die Muslime in Österreich zu 69 Prozent Antisemiten seine. Bei den Katholiken seien es dagegen nur 9 Prozent.

Massenzuwanderung von Muslimen bedeute also, wir holen uns das wieder ins Land, was wir glaubten nach 1945 mühsam überwunden zu haben. Und das machen „Antifaschisten“. Grüne „Antifaschisten“, rote „Antifaschisten“. Diese beschimpfen Kritiker als Nazis, wenn diese darauf hinweisen, dass sie es seien, die wieder Nazis ins Land holen. Warum tun diese „Antifaschisten“ dies? Unter anderem deshalb, weil sie Wahlen gewinnen und die Stimmen der Muslime haben wollen. Dass sie damit massenweise Antisemitismus ins Land holen, sei ihnen dabei egal.

Ist die Islamisierung Europas noch abwehrbar?

Die Islamisierung Europas sei aber in Teilen bereits so weit fortgeschritten, dass sie nicht mehr umkehrbar sei, meint Michael Ley. Weil wir diese Einstellung haben, werde ein Großteil Europas verloren sein. Marseille und Paris seien nicht mehr zu retten. Ein Großteil Europas sei soweit islamisiert, dass der Prozess nicht mehr gestoppt werden könne. Zu retten seien vielleicht noch Teile Europas, insbesondere Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien, die baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen), da diese Staaten nicht islamisiert seien und die Postmoderne nicht mitgemacht hätten, sondern ihre Identität behalten wollten. Diese Länder werden wahrscheinlich den Nukleus eines neuen Europa bilden.

Die EU werde an verschiedenen Problemen scheitern, nicht zuletzt auch an der Islamisierung, die sie ja selbst bewusst betreibe. Die zwei wichtigsten Faktoren würden bereits abwandern: das Kapital und die gut ausgebildeten jungen Menschen. Es werde also zu einer verstärkten Wanderungsbewegung kommen von Kapital und gut Ausgebildeten a) nach Übersee, b) in diesen neuen europäischen Nukleus, der eher konföderalistisch in Form von Nationalstaaten organisiert sein wird, wo nur die wichtigsten Dinge wie Verteidigung vergemeinschaftet sein würden.

Können Deutschland und Österreich de-islamisiert werden?

Diese Frage werde entscheidend sein, um in das neue Europa aufgenommen werden zu können. Westdeutschland könne man vergessen. Nordrhein-Westfalen könne man nicht mehr retten. Bestimmte Landesteile wie Sachsen oder Thüringen seien vielleicht noch rettbar, weil da sehr wenige Muslime leben, was man diesen Bundesländern gerade vorwerfe. Politisch würden die Parteien gewinnen, die sinnvolle, staatsrechtliche De-Islamisierungskonzepte vorlegen könnten. Alles andere werde die Leute nicht mehr interessieren. Derzeit gebe es in ganz Europa keine einzige Partei, die ein Konzept vorgelegt hätte zur De-Islamisierung. Das habe nichts mit „rechtsradikal“ zu tun, macht Ley deutlich. Jede Regierung habe die Pflicht, die eigene Kultur zu schützen.

Und über die Zusammensetzung des deutschen Volkes habe der Souverän zu entscheiden, also das Staatsvolk. Angela Merkel hätte vor der Grenzöffnung einen Volksentscheid durchführen, mindestens aber das Parlament befragen müssen. Wir hätten hier Regierungen, die Recht brechen in einem Umfang, wie es das seit 1945 nicht gab. Frau Merkel sei eine Schwerstverbrecherin. In Deutschland gebe es eine totalitäre Gesinnungsethik, die es in Österreich so nicht gebe. Dort wolle man diese Einwanderungspolitik mit Gewalt durchziehen, egal was es koste. Ley geht davon aus, dass wir noch fünf bis zehn Jahre Zeit haben, uns vor der endgültigen Islamisierung zu retten.

Wer sind die Kollaborateure

Wer sich in eine andere Zivilisation begebe, müsse sich integrieren. Der Multikulturalismus aber sage, die Immigranten müssen sich überhaupt nicht ändern. Die Einheimischen müssten sich ändern. Wer das macht, gebe aber seine eigene Kultur auf. Was hier tatsächlich stattfindet, sei nichts anderes als Kollaboration. Ein Kollaborateur sei der Kardinal in Köln Herr Woelki. Dieser habe im Frühjahr ein Schiff aufbauen lassen, das aussehe wie ein Migrantenschiff und es habe es an der Stelle im Kölner Dom aufstellen lassen, wo normalerweise die Krippe von Jesu Christi steht. Was bedeutet das? Woelki habe den Erlöser abgelöst. Nicht mehr Jesus Christus sei jetzt der Erlöser, sondern die Immigranten.

Die zweite Kollaborateurin sei Frau Käßmann (ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland). Diese forderte vor zwei Jahren, anstatt die Taliban zu bekämpfen, solle man mit ihnen beten. Frau Käßmann fürchte, dass die AfD die neuen Nazis wären. Auf dem Kirchentag habe sie eine Betgemeinschaft gegen die AfD gebildet. Was haben Herr Woelki und Frau Käßmann noch mit ihren Religionen zu tun, fragt Michael Ley. Beide gehörten genauso wenig zu Deutschland wie der Islam.

Fazit

Der Islam könne nicht integriert werden, weil er eine politische Religion sei. Politische Religionen (ein wissenschaftlicher Fachterminus), wie Nationalsozialismus, Faschismus, Kommunismus, zeichnen sich dadurch aus, dass sie gegen Demokratie und gegen Rechtsstaaten seien. Einen liberalen Hitlerismus oder Stalinismus könne es nicht geben. Diese Vorstellung sei absurd. Ebenso wenig könne es einen liberalen Islam geben. Zu sagen, es gäbe einen friedlichen Islam und einen Islamismus, sei Unsinn, denn sowohl der liberale Muslim als auch der radikale legitimieren sich zu Recht (!) aus dem Koran. Man könne nicht sagen, der Eine von beiden sei illegitim.

Und hier sei auch genau der Unterschied zu sehen zum Juden- und Christentum (was leider so wenige verstehen; jf). Man habe nicht das Recht, im Namen des Christentums irgendjemanden umzubringen. Wer das tut, ist ein Mörder. Im Islam sei dies anders. Hier dürfe man „Ungläubige“ umbringen. Je mehr der Islam sich aber in seinen Ursprungsländern selbst zerstört, desto mehr Muslime werden zu uns kommen. Diesem Problem müssen wir uns stellen, so Michael Ley, und damit rational umgehen. Wir dürften uns dabei nicht einschüchtern lassen von denen, die unsere Kultur und unsere Zivilisation zerstören wollen.

Vortrag von Michael Ley (Min. 22:38 – 1:07:15)

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Dieser Artikel erschien auch auf The European.

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Bild: Pixabay, CC0 Public Domain

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Videobotschaft von Jürgen Fritz zu seiner erneuten Facebooksperrung

Jürgen Fritz nennt die von Facebook angegebenen Gründe für seine erneute Sperrung und liest die zwei Texte vor, die von Facebook gelöscht wurden, weil sie angeblich nicht den Facebook-Gemeinschaftsstandards entsprächen.

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