Das große Wochenendrätsel: Wer hat’s gesagt?

Von Jürgen Fritz

Und hier ist es: das große Wochenendrätsel. Mal sehen, ob Sie draufkommen, wer das gesagt hat. Wetten, dass nicht?

95 Prozent der „Flüchtlinge“ kommen nur, um in die deutschen Sozialsysteme einzuwandern

Der Schriftsteller Uwe Tellkamp nahm sich diesen Monat das Recht heraus, nicht links zu sein. Was für eine Ungeheuerlichkeit im Deutschland des Jahres 2018! Besonders dieser Satz erregte allgemeines Empören:

„95 Prozent der Flüchtlinge kommen nur, um in die deutschen Sozialsysteme einzuwandern.“

Das könne man doch gar nicht wissen, empörte sich Der Tagesspiegel. Es könne ja schließlich keiner den Leuten in die Seele schauen, was sie denn nun antreibe, tausende von Kilometern nach Deutschland zu reisen. Nun, das können wir ganz leicht herausbekommen, lieber Tagesspiegel, indem wir einfach mal zehn Jahre lang jegliche Sozialleistung für Immigranten streichen. Wetten, dass die Einwanderungsbegehren um mindestens 95 Prozent zurückgehen werden, wenn nicht gar zu über 99 Prozent?

Doch lassen wir das und kommen lieber zu unserem großen Osterrätsel, bleiben aber irgendwie doch beim Thema.

Rätsel Nr. 1

Und hier meine Frage an Sie: Wer hat das hier wohl gesagt?

„Wir wollen wissen, wer nach Europa kommt, wir wollen geregelte Verfahren und eine Kontrolle der europäischen Außengrenze. (…) Nicht alle Menschen, die zu uns kommen, sind auf der Flucht. Manche kommen auch, weil sie neue, bessere Perspektiven suchen. Für sie ist das Asylrecht nicht gemacht.“

Na, was glauben Sie, wer das gesagt hat? Ich helfe Ihnen ein wenig. Das steht im Programm einer deutschen Partei. So, jetzt sind aber Sie dran. Nun raten Sie bitte mal im Programm welcher Partei das steht:

(  ) AfD
(  ) FDP
(  ) CSU
(  ) CDU
(  ) SPD
(  ) B’90/Grüne
(  ) Die Linke

Na? Was meinen Sie? Zu wem würde das am ehesten passen? – Hier die Auflösung.

Rätsel Nr. 2

Lust auf noch ein Rätsel? Okay, eines hab ich noch für Sie, weil Ostern ist. Wer hat das hier gesagt?

„Es gibt kein Recht auf Zuwanderung in Sozialsysteme. – In manchen Großstädten gibt es ganze Straßenzüge mit Schrottimmobilien, in denen Migranten nur aus einem Grund wohnen: Weil sie für ihre Kinder, die gar nicht in Deutschland leben, Kindergeld auf deutschem Niveau beziehen. (…) Es gibt in Europa ein Recht auf Zuwanderung in Arbeit, aber kein Recht auf Zuwanderung in Sozialsysteme ohne Arbeit.“

Wer hat das wohl gesagt? Ich helfe Ihnen wieder ein wenig, aber nur ein wenig. Es war ein deutscher Spitzenpolitiker in einem Interview mit der Berliner Morgenpost. Wem trauen Sie diesen Satz am ehesten zu?

(  ) Alice Weidel, AfD
(  ) Christian Lindner, FDP
(  ) Horst Seehofer, CSU
(  ) Angela Merkel, CDU
(  ) Sigmar Gabriel, SPD
(  ) Katrin Göring-Eckardt, B’90/Grüne
(  ) Sahra Wagenknecht, Die Linke

Haben Sie Ihr Kreuzchen auf Ihr Display gemacht? Wirklich? Okay, dann hier die Auflösung.

Ein schönes Wochenende!

Sie denken jetzt „Ja, mein Gott, die reden ja so, wie sie es gerade brauchen. Heute so, morgen so und übermorgen wieder ganz anders. Wer soll denn denen auch nur noch ein Wort glauben?“ Tja nun, dazu sage ich jetzt nichts. Dieses Rätsel zu lösen, fühle ich mich außerstande. Aber vielleicht ist es ja gar keines.

Wenn Sie dagegen beide Rätsel richtig gelöst haben, wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben ein schönes Wochenende. Falls Sie nicht beide Fragen richtig beantwortet haben, dann auch.

Ihr Jürgen Fritz

*

Titelbild: Pixabay, CC0 Creative Commons

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16 Antworten auf „Das große Wochenendrätsel: Wer hat’s gesagt?

  1. ceterum_censeo

    2 Treffer, hurra! –

    Aber ist es nicht eigentlich grausig? – Wenn die AfD dasselbe sagt, dann schreit es allenthalben: ‚Nazi‘!

    Und was ist mit dem CDU Wahlprogramm 2002, insbesondere Stichwort ‚Migration‘? – War das sz. auch ‚Nazi‘?

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  2. Pingback: Das große Osterrätsel: Wer hat’s gesagt? – Leserbriefe

  3. Der Beurteiler

    „…indem wir einfach mal zehn Jahre lang jegliche Sozialleistung für Immigranten streichen. Wetten, dass die Einwanderungsbegehren um mindestens 95 Prozent zurückgehen werden, wenn nicht gar zu über 99 Prozent?“

    Eine wahre Aussage, Herr Fritz. Damit würde man schnell viele Probleme beseitigen. Wahrscheinlich steigt dann aber auch die Kriminalitätsrate, weil viele „Flüchtlinge“ trotzdem hier bleiben wollten und diesmal „ihr“ Geld gewaltsam eintreiben würden. Da helfen die schon öfters von mir erwähnten ARBEITSLAGER, dort müsste man sie so stark körperlich und geistig brechen, dass sie freiwillig Deutschland so schnell wie möglich verließen!

    Ansonsten allen hier – außer den ANTIFA Verbrechern – schöne OSTERN…

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  4. maru

    Nee, @Beurteiler, bei Ihren Gewaltphantasien wie Arbeitslager oder gar Menschen zu „brechen“ gehe ich NICHT mit.
    Klingt tatsächlich nach „Nazi“, verstößt gegen so ziemlich alle Gesetze und ist zutiefst UNETHISCH.

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    1. Der Beurteiler

      Wer Menschen mit ihrem Leben bedroht aus niederen Gründen, ist in meinen Augen „unethisch“. Wenn einer nur eine Woche in einen Knast kommt, der für viele „Flüchtlinge“ eher an eine „Wellness“ Urlaub erinnert, bringt das nichts.
      Ich bin kein Nazi, aber trotzdem für HARTE Strafen.

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      1. maru

        Dazu muß man sich aber nicht historisch fragwürdiger Strafmaßnahmen bedienen. Ich will auch deren „Strafen“ nicht finanzieren, zumal die Gefängnisse von dieser Klientel eh schon überfüllt sind.
        Ich bin dafür, sie endlich RAUSZUSCHMEISSEN und besser noch, gar nicht erst reinzulassen.

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    2. trumpelman

      @Maru,

      wer hindert einen klugen Gesetzgeber daran, Vorschriften zu erlassen, dass Flüchtlinge welcher Art auch immer zunächst interniert werden und nur Sachleistungen erhalten… – NUR Sachleistungen???
            Erst nach Anerkennung einer wirklichen Asylberechtigung sowie Zuweisung eines Aufenthaltsortes erhalten sie dann die heute wie bei der Sozialhilfe gewährten Leistungen.

      Was auf Merkels Geheiß tatsächlich geschieht, ist der Import eines kulturell inkompatiblen und auffallend kriminellen Subproletariats.
      – mlskbh –

      Gefällt 4 Personen

  5. Ingrid Janzen

    Wie viele hier sage auch ich
    ,, zuerst Grenzen rund um Deutschland dicht.(Tschengen ist eh vorbei)
    Keine Sozialleistungen,
    (sie haben es fast alle bisher missbraucht)“
    Dann werden wir endgültig sehen, daß denen Integration noch nie interessiert hat.
    Möglich daß sie sich ihren erlogenen Garten Eden mit Gewalt erhalten wollen.

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  6. Hansa

    Frohe Ostern Herr Fritz,
    ich hoffe Sie können im Familienkreis mit Kindern feiern.

    Immer dran denken: Unsere Fehlschläge sind oft erfolgreicher als unsere Erfolge.
    Na, wer hat das gesagt?

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  8. Sandra Maria Ritter

    Damals und heute

    Als sich an einem Freitag der Himmel verdunkelte
    Weil unser Bruder und Heiland starb
    Rief dieser zu seinem und unserem Vater:
    „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

    Als sich im Jahr 2015 an einem Septembertag
    Die Grenze nach Deutschland
    Wie von selbst öffnete, dachte ich:
    „Um Himmels Willen, sie wissen nicht, was sie tun.“

    Als sich an einem Freitag der Himmel verdunkelte
    Weil unser Bruder und Heiland starb
    Sprach dieser zu seinem Nachbarn:
    „Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“

    Als im Herbst 2015 die Grenze nach Deutschland offen blieb
    Um unschöne Bider zu vermeiden
    Jubelten fast alle deutschen Zeitungen:
    Heute noch werden die Vielen mit uns in unserem Paradies sein.

    Als sich an einem Freitag der Himmel verdunkelte
    Weil unser Bruder und Heiland starb
    Rief dieser seiner Mutter zu: „Frau, siehe, dein Sohn!“
    Und seinem Jünger: „Siehe, deine Mutter!“

    Als sich an einem ganz gewöhnlichen Tag
    Die deutsche Regierungschefin vor den Medien
    In bestem Licht zeigte, rief ein Neuankömmling im Paradies:
    „Siehe, meine Mutter!“

    Als sich an einem Freitag der Himmel verdunkelte
    Weil unser Bruder und Heiland starb
    Rief dieser zu seinem und unserem Vater:
    „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“

    Als an einem Sonntag der Himmel ungewöhnlich hell strahlte,
    während Maria in der Dreisam starb, rief ich zu Gott:
    „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du diese junge Frau verlassen?“
    Ich rief dies, mit wechselnden Namen, seither oft.

    Als sich an einem Freitag der Himmel verdunkelte
    Weil unser Bruder und Heiland starb
    Rief dieser zu seinem und unserem Vater:
    „Mich dürstet.“

    Als sich an einem Freitag erneut der Himmel verdunkelte,
    während ein Menschenbruder, ein Wanderer,
    auf dem Friedhof in Koblenz von Menschenhand grausam starb,
    bekam ich beim Lesen einen trockenen Mund:
    „Mich dürstet.“

    Als sich an einem Freitag der Himmel verdunkelte
    Weil unser Bruder und Heiland starb
    Rief dieser zu seinem und unserem Vater:
    „Es ist vollbracht!“

    Als zwischen Karfreitag und Ostersonntag 2018
    Die Stille des Wartens und Innehaltens mich umgibt
    Frage ich mich: „Wer wird wohl hierzulande einmal sagen:
    „Es ist vollbracht!““?

    Als sich an einem Freitag der Himmel verdunkelte
    Weil unser Bruder und Heiland starb
    Rief dieser zu seinem und unserem Vater:
    „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“

    Als sich, am Tag vor Ostern, der Himmel verdunkelt
    Weil unsere Brüder und Schwestern immer noch tot sind,
    hält die Welt den Atem an:
    In wessen Hände lege ich meinen Geist?
    In wessen Hände legst du deinen Geist?

    Sandra M. Ritter

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  9. Hansa

    nun ist es offenkundig, dies eindeutig vorgetragen aus dem Munde des Bundestagspräsidenten, was dem deutschen Volk an- und zugedacht ist:

    „Bürger müssen akzeptieren, dass es immer mehr Muslime gibt“,

    das zum Auftakt, der Bundestagspräsident führte weiter aus:

    „Wir können nicht den Gang der Geschichte aufhalten (…)“.

    Ei, „welchen Gang“ der Geschichte meinen Sie denn damit, Herr Bundestagspräsident??! Etwa „Germany must perish“??

    Schäuble mahnte, die Muslime hierzulande müssten sich klarmachen, dass sie in einem Land leben, das nicht von muslimischen Traditionen geprägt ist, „Und der Rest der Bevölkerung muss akzeptieren, dass es in Deutschland einen wachsenden Anteil von Muslimen gibt“.

    Ach so, „der Rest“ der Bevölkerung, alles klar und Danke, Herr Bundestagspräsident, der Rest“ hat verstanden!

    Nachlesen können Sie diesen Abgesang auf das deutsche Volk und weitere, geradezu irrwitzige Äußerungen des Bundestagspräsidenten beim focus.

    lutzschaefer.com/index.php?id_kategorie=8&id_thema=324

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