Rebellion in Rom? Kardinal fordert, Franziskus aus der katholischen Kirche auszuschließen

Ein Gastbeitrag von David Berger

Seit fünf Jahren ist der 81-jährige Argentinier Jorge Mario Bergoglio der 266. Bischof von Rom und damit Papst, Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und Souverän des Vatikanstaats. Franziskus inszeniert sich gerne als Papst der Armen und der sozialen Gerechtigkeit, sucht stark die Nähe zu anderen Religionen unter Vernachlässigung des je Eigenen, wie nicht wenige meinen. In seinem ersten apostolischen Schreiben vom November 2013 betonte er, der „wahre Islam“ stünde jeder Gewalt entgegen. Nun gibt es Anzeichen, dass der Widerstand gegen Franziskus innerhalb der Kirche wachsen könnte, wie David Berger berichtet.

Rebellion oder gar Schisma in der katholischen Kirche?

Papst Franziskus und Angela Merkel haben nicht nur eine Neigung zum Islam-Appeasement und zur Refugees-welcome-Ideologie gemeinsam.  Auch die Tatsache, dass sie für die Treuesten der Treuen als Verräter an den Grundideen der Institutionen gelten, für die sie stehen, vereint sie zunehmend.

Die katholische Tageszeitung Die Tagespost berichtet nun von  einer Art Rebellion, die sich in der katholischen Kirche gegen Franziskus abzeichnet. Einen Höhepunkt erlebte diese „Franziskus muss weg“-Bewegung vor einer Woche im römischen Tagungszentrum „The Church Village“.  Etwa 400 besorgte Katholiken waren in das Tagungszentrum gekommen. Unter ihnen auch die beiden für ihren strengen Katholizismus sehr bekannten und bei überzeugten Katholiken als Helden geltenden Kardinäle Walter Brandmüller (Augsburg) und Kardinal Burke (Foto rechts).

Im Geiste mit dabei war Kardinal Meisner mit seinem Diktum, dass die Lehren von Papst Franziskus die Kirche ins Schisma (Kirchenspaltung) stoßen, und dem man daher von dem Umfeld des Papstes aus den Entzug der Kardinalswürde angedroht hatte. Einige gehen sogar davon aus, dass ihn das gesundheitlich so mitgenommen hatte, dass er unerwartet verstarb.

Forderungen nach öffentlicher Verurteilung der päpstlichen Häresie

Zu einem Höhepunkt kam die Veranstaltung, als Kardinal Burke das Wort erhob. Guido Horts schildert in der Tagespost was dann geschah:

>>Kardinal Burke legte in seinem Vortrag über die Korrektur eines Papstes, der seine Vollmacht missbraucht habe, dar, dass man diesem keinen Prozess machen könne, aber die Situation entsprechend des Naturrechts, des Evangeliums und der kanonischen Tradition in zwei Schritten bereinigen müsse.

Als er vom ersten Schritt, der an den römischen Papst direkt gerichteten Aufforderung, den Fehler zu korrigieren, zum zweiten Schritt, der öffentlichen Verurteilung der päpstlichen Häresie, überleitete, explodierte in dem fensterlosen Kellersaal der mit den Händen zu greifende Unmut: eine Gruppe von Frauen – meist jung, einige mit Rosenkränzen in den Händen, keine Nonnen, aber dank züchtiger schwarz-weißer Kleidung einer geistlichen Gemeinschaft zuordenbar – fing an zu schreien: „Macht es“, „Wir kommen in die Hölle“, „Wir stehen hinter euch“, „Er ist häretisch“. 

Nach einer Pause fuhr Burke fort und zitierte schließlich den heiligen Paulus: Und wenn wir selbst oder ein Engel vom Himmel etwas anderes als das verkünden würden, was euch verkündet worden ist, „anathema sit“. Tobender Applaus.<<

Kardinal fordert Kirchenausschluss für Franziskus

Anathema sit, das heißt so viel wie: Papst Franziskus soll aus der Kirche ausgeschlossen werden. Das dürfte es in der katholischen Kirche schon lange nicht mehr gegeben haben, dass ein Kardinal der Kirche, der zudem bei den einflussreichen US-Katholiken in sehr hohem Ansehen steht, im Schatten des Petersdoms dazu auffordert, den Papst wegen seiner Irrlehren aus der Kirche auszuschließen.

Die APO (Außerparlamentarische Opposition) 2018 ist also auch in der katholischen Kirche angekommen. Und das ist auch gut so. Denn keiner hat der katholischen Kirche und damit dem christlich-jüdischen Abendland durch sein unüberlegtes, teilweise tatsächlich den Glauben verratendes Agieren seit dem Zweiten Vatikanum solchen Schaden zugefügt wie Franziskus.

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Philosophia perennis, eines der inzwischen erfolgreichsten und führenden freien Medien in Deutschland. Er erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des Autors und Blogbetreibers David Berger.

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Zum Autor: David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch Der heilige Schein über seine Arbeit im Vatikan als homosexueller Mann. Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Homomagazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritk. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die ZeitJunge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

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Titelbild: YouTube-Screenshot

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22 Antworten auf „Rebellion in Rom? Kardinal fordert, Franziskus aus der katholischen Kirche auszuschließen

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  2. D. Egbert

    So sehr ich mich über eine „APO“ in der katholischen Kirche freuen würde, so wenig vermag ich es zu glauben. Von den 4 Kardinälen, die einen vorsichtigen „Widerstand“ anmeldeten, leben ohnehin nur noch 2: der von Franziskus kaltgestellte Burke und der jetzt immerhin schon 89jährige Brandmüller. Und „Beinahe-Nonnen“ mit Rosenkränzen in den Händen, die hysterisch „Er ist häretisch“ kreischen, sind für mich auch nicht unbedingt ein hoffnungsvolles Zeichen. „Linkskatholiken“ haben zudem einen strategischen Vorteil: sie haben wenigstens den Mumm, sich deutlich zu politischen und gesellschaftlichen Themen zu äußern. Dafür sind sich „Rechtskatholiken“ aber in aller Regel viel zu „fein“ – um ein nettes Wort für „feige“ zu verwenden. Mal klare Kante zu zeigen bei Themen wie „Masseneinwanderung“ und „Islamisierung“? Aber nicht doch: „Man könnte uns ja für ‚rechts‘ halten“. Lieber beschäftigen sich diese tapferen Glaubenskämpfer dann mit irgendwelchen liturgischen Quisquilien, ist ja auch ungefährlicher. Bei jeder Antifa-Aktion, bei jeder Multikulti-Demo marschieren linke katholische Priester, Vereine und Pfarreien in vorderster Front. Aber umgekehrt: bei „Pegida“, bei „Merkel muß weg“, bei „Kandel ist überall“ – wo sind denn da alle die empörten Franziskus-Kritiker und alle die angeblich ach so konservativen katholischen Priester und Laien?

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  3. Surgeon100

    Die RKK ist doch keineswegs kongruent.
    Sondern auch korrupt.
    Ist der Post von Berger der ja selbst gegen gewisse Regeln verstößt aus Hass oder Islamhass geschrieben ??
    Die EVK ist in Auflösung begriffen, was das Christentum anbetrifft.
    Die anderen Kirchen teilweise auch, oder sie sind sektenhaft.
    Kaum einer weiß doch heute noch, was Christentum ist und was es eigentlich will.
    Auf jeden Fall ist es keine Soziallehre. Oft eher das Gegenteil.
    Dennoch hat man unverschuldet Armen danach auf jeden Fall zu helfen.
    Der neue Papst macht hier also einiges besser,
    verrät aber auch vieles.
    Islamappeasement ist nach Luther ganz klar falsch.
    Wenn man aber sich selbst und die Grundlagen verraten hat, „appeased“ man vielem.
    Das eigentliche Christentum haben selbst die meisten Christen nicht verstanden,
    die Atheisten haben eh keine Ahnung von geistigen Dingen, sie verleugnen sie ja komplett,
    obwohl sie mittendrin stehen.
    Das Eigentliche entwickelt sich weitab von der Masse, ganz im Verborgenen.
    Und das ist auch gut so.
    Die Wahrheit offenbart sich eh immer nur denen, die aus der Wahrheit sind und den Echten,
    den anderen verbirgt sie sich konsequent.
    Denn sie können diese und werden sie auch nicht fassen, weil sie eben nicht aus der Wahrheit sind und an dieser auch kein Interesse haben.

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    1. trumpelman

      @S100,
      habe das bei Philosophia Perennis bereits gelesen.
      Ist von Berger.

      Ansonsten:
                          Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Mithin ist das „Christentum“ perdu, am Ende, nur noch Business.
      Das „Christentum“ kann man tragen oder ablegen wie einen Hut.
      Geblieben ist von ihm hauptsächlich eine lukrative Industrie im Sozialbereich.
      Der Rest ist zum größten Teil bereits gemiedener Hokuspokus.

      Der Islam dagegen ist eine sich ausbreitende Terrorherrschaft über Individuen, die wie
      Sklaven dienstverpflichtet werden und nicht „fliehen“ dürfen, sondern „kämpfen“ müssen.

      Also? – Es ist so einfach wie 1 + 1… – Wer kann aber noch „rechnen“?
      – mlskbh –

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  4. Denkender 1949

    Dieser Papst ist ein Vasall der im Hintergrund agierenden Machteliten wie Soros und Konsorten.
    Er dient sich dem Islam an und verrät den Glauben, unterstützt von den westlichen Regierungsmarionetten. Weg mit diesem aufgeblasenen Popanz und Wichtigtuer und Verräter am echten christlichen Glauben.
    Anmerkung: Ich bin kein Atheist.

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    1. nebukadnezarin

      wieso sollte er seinen Glauben verraten? an was glaubt er denn? wenn nicht an Jesus Christus, gibt es eigentlich nur noch eine Alternative…… aufgepasst, er ist der Papst der aus Rom flüchten wird !

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  5. maddin67

    Ich bin immer noch Steuerzahler für die katholische Kirche. Ich war als Kind Ministrant und konnte mir bis zu dem Zeitpunkt, als ich erfuhr, wer neuer Bischof von Würzburg werden wird, nicht vorstellen aus der Kirche auszutreten.
    Ich gedachte eigentlich in geweihter Erde verbuddelt zu werden. Mittlerweile bin ich beinahe bereit aus der Kirche auszutreten. Ich fürchte mich noch ein wenig vor der „Exkommunikation“. Ich gestehe, ich warte noch, bis der neue Würzburger „Bischof“ inthronisiert ist. Diesen Systemlingen muss das Geld und die Macht entzogen werden.
    Dass dieser Papst der erste Jesuit auf dem Papstthron ist und dass der eigentliche Papst Benedikt heißt, müsste bei aufgewachten Katholiken einen Sturm der Entrüstung hervorbringen. Aber die demokratischen Menschen sind alle gleich, sie wollen ihre Könige, auch wenn die dann anders heißen.

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    1. Heidrun Keck

      Ich war bis vor 40 Jahren überzeugte, aber nicht gläubige, Protestantin, weil ich dachte, lieber evangelisch (und damit protestierend) zu sein, als diesen „Mummenschanz“ und diese Beweihräucherung mitmachen zu müssen und diese unsäglichen Doktrinen ertragen zu müssen, weil meine Eltern mich halt einfach in diesem Glauben taufen ließen – mich auch weitgehend so erzogen. Ich machte dabei mit, ließ mich einfach auf keine Kontroverse ein, weil ich wusste, ich würde sowieso (vor allem bei meinem Vater) den Kürzeren ziehen. (Das war auch in der politischen Diskussion so.) Wie dem auch sei, ich wusste bereits seit meinem ca.. 10. Lebensjahr, dass ich nicht gläubig bin oder je sein werde. Habe trotzdem bei Problemen als Kind inbrünstig abends im Bett gebetet und das wirklich ernst gemeint. Nach Jahren war mir klar geworden, dass ich mich auf einem Irrweg befand, weil ich niemals geholfen bekam (auch nicht in Form eines erlösenden Gedankens). Habe mich trotzdem konformieren lassen (war ja auch super im auswendig lernen), weil ich das meinen Eltern nicht antun wollte. Aber danach war ich nur noch in der Kirche, wenn es sein musste – habe mich auch gedanklich davon völlig gelöst – nur noch die feierlichen familiären Feste wahrgenommen und mich lange mit dem Gedanken des Austretens aus der Kirche herumgeschlagen. (Weil ich auch dachte, die Kirche hilft bedürftigen Menschen. Heute weiß ich, dass sie nie wirklich geholfen, sondern sich nur bereichert hat und alle „guten Taten“ nur dann gewährt wurden, wenn man zu „Gegenleistungen“ bereit war, sprich: eben man Mitglied der Gemeinde wurde, im Kirchenchor war oder sonstige Aufgaben übernahm. Bzw. sie „bedient“ ja schon mehr andere „Religionen“ als das Christentum.) Mein Mann wollte das nie, ist aber im Endeffekt nach der Trennung (2011) in 2013 zusammen mit mir ausgetreten.
      Der Grundstein für die endgültige Entscheidung (unabhängig von meiner Ungläubigkeit) wurde gelegt, als sich die evangelische Kirche mehr und mehr der katholischen anzupassen begann….plötzlich waren da solche dunkelroten Gewänder, ein komischer Singsang hielt Einzug in die Gottesdienste, etc. Für mich völlig unverständlich! Wo war meine geliebte Minimalistik geblieben? Fehlte nur noch, dass sie plötzlich anfangen würden, Weihrauch abzubrennen.
      Danach war es nur noch eine Frage der Zeit…
      Heutzutage passen sich beide Kirchen nicht nur einander an, sondern biedern sich förmlich dieser gottlosen und unterdrückenden Ideologie an. Ist für mich gänzlich inakzeptabel….:(

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    1. Heidrun Keck

      OmG, ich hoffe, du irrst (oder wer auch immer..irrt), Benjamin!
      Es wäre eine Horrorvorstellung, denn so weit sind wir ja schon länger!
      Aber dann soll es bitte sofort losgehen…..jedes weitere Jahr ist unerträglich und alles was davor und danach passiert/passierte, ist nicht oder kaum noch reparabel.

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  7. trumpelman

    Es wird die rk Kirche sein, die den Islam „integriert“.
    Wie genau… – das mag dahin stehen.

    Doch die heraufdämmernde NWO braucht ein absolut sicheres
    Kontroll- und Unterdrückungssystem, wie der Islam es liefert.
    Indem Islam und rk Kirche sich behutsam „vermischen“, profitieren
    beide Seiten und die NWO. Die Scharia mag zu einer Kirchendoktrin
    werden, die wiederum Teil des säkularen Rechtssystems werden kann.
    Schon ist die Scharia weg und trotzdem „islamverträglich“ da.
    Staatliche (politische) und religiöse Organisation werden verschmelzen
    (etwa wie heute „Parteien“ Kommunen, Länder und den Staat
    beherrschen und die Bürger kontrollieren.)

                       Denkt in vielen Jahrzehnten oder gar in Jahrhunderten…
    Der „deep state“ tut es auch.
    – mlskbh –

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  8. Sarden

    Nach den Plänen für die NWO soll ja eine Einheitreligion geschaffen werden, die ihren Teil dazu beitragen soll, die Menschen besser zu kontrollieren und versklaven zu können.

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  9. Der Beurteiler

    Von mir aus kann neben dem Pabst auch die Kirche selbst von der Bildfläche verschwinden – es wäre sinnvoller das Geld statt für die Pfaffen lieber für anständige Krankenhäuser, Pflege- und Altenheime und erst recht für gute Schulen auszugeben.

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  10. R.B. Stufen Pascal

    Die Rebellen haben vergessen, das sich die Unfehlbarkeit des Papstes aus der direkten Nachfolge Christi ableitet und damit das Fundament der katholischen Kirche ist. Wer das in Frage stellt, stellt die Legitimation der katholischen Kirche in Frage und damit ihre Existenz und kann gleich austreten und die Legitimation seines Glaubens in der Kompetenz der Auslegung biblischer Texte suchen (evangelische Kirche)

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    1. Surgeon100

      Es ist klar, dass kein Mensch unfehlbar ist. Damit fängt es schon an.
      Die Entwicklung der RKK kennt man ja.
      Ein Bischof von Rom machte sich zum ersten Papst.
      Dann Macht, Geld, Verweltlichung, Politik.
      Es ist klar, dass das mit dem Christentum des Jesus nichts zu tun hat und hatte.
      Unfehlbar, was für ein Witz.
      Bewiesen hat man immer nur das Gegenteil.
      Jesus selbst sagte, als der reiche Jüngling auf ihn zukam und fragte, guter Meister, was muss ich tun, um ins Himmelreich zu kommen ??
      als Antwort erst mal:
      Was nennst Du mich gut ?? Gott alleine ist gut !
      Und:
      verkaufe alles was Du hast und gib es den Armen etc pp
      Das ist aber nicht wörtlich gemeint, sondern nur teilweise, sondern erst mal geistig,
      denn der Vogel hing wie so viele rein an seiner Materie, die war sein (toter) Gott.

      Die RKK hat hat das Papsttum erfunden, nachdem alle direkte Nachfolger Jesus genannt Apostel gestorben waren, die meisten wurden ermordet.
      Nun, da musste eben was Neues her.
      Auf Gott oder Eingaben hat man nicht gewartet,
      sondern zugepackt und selbst etwas konstruiert.
      Passt ja auch in dem Vakuum.

      Die RKK hat also die Religion des Jesus an sich gerissen und sie verinstitutionalisiert.
      Was daraus geworden ist, ist bekannt.
      Hexenverbrennung, Geld im Kasten Seele im Himmel etc pp
      Heute Sex mit Knaben, Missbrauch etc pp
      Alles unfehlbarer Müll.

      Die EVK macht Theologie, wie schon richtig bemerkt, während die alte Oma in der Kirchenbank
      geistig und materiell verhungert.
      Die EVK und ein paar andere machen die Lehre von der Lehre, also intellektuelle Zeug und nennen das dann Gott oder Kirche.

      Immerhin hat der gewaltige Luther die Mißstände der RKK angeprangert und wurde dafür verfolgt.
      Das die EVK heute sich weit von Luther entfernt hat,
      merkt sie scheinbar auch nicht !
      Luther ging es um Inhalte, und nichts anderes.
      Der EVK mit Käßmann und Co. geht es um Formen, Äußeres und Politik.
      Mit der Religion der Seele genannt Christentum hat sie auch weitestgehend nichts mehr zu tun.

      Madonnenanbetung = Götzenkult, Seligsprechungen = Menschenkult, Unfehlbarkeit ist alles kein Christentum sondern Sektiererei.
      Die Kirchen heute streiten sich nur noch, wer die beste Theorie hat, die beste Fassade, die beste Organisation.
      Dass das aber gar nichts mehr mit der eigentlichen Religion zu tun hat,
      merken sie anscheinend nicht !
      Das ist echt krank !

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    2. Surgeon100

      Wo hat der Papst etwas mit der direkten Nachfolge Christi zu tun,
      wenn er diesen nie gesehen hat und sich zudem selbst zum Papst gemacht hat als Bischof von Rom ??
      Das ist eine glatte Lüge !
      Den direkten Auftrag haben damals die Apostel empfangen.
      Nachdem diese alle tot waren und größtenteils ermordet wurden,
      nutzt ein Bischof von Rom die Leere und Gunst der Stunde und inthronisiert sich flugs selbst.
      Damit fängt es schon an.
      Und eine direkte Nachfolge gibt es nicht !
      Dies ist zudem geistig, und findet nur dann statt, wenn Jesus oder Gott sich jemanden,
      der es absolut ernst meint und von Gott für echt befunden und berufen wird.
      Von Gott alleine !
      Die RKK hat aber in ihrer Entstehung schon angefangen,
      Gott für sich einzukaufen und zu reklamieren.
      Finde den Fehler !
      Damit hat die Verweltlichung und der Missbrauch der Religion begonnen,
      und 1000e Gurus haben es danach bis heute immer wieder versucht.
      Das aber ist alles Abwesenheit von Religion und auch von Gott,
      aber sie haben es nicht kapiert !

      Religion des Christentums ist alleine, das der Mensch zu Gott geführt werden soll,
      und sich mit dieser real existenten massiven geistigen Macht beschäftigen und sich ändern soll !
      Jedem Menschen auf dieser Welt ist das möglich,
      und es ist geistig, und man muss danach suchen.

      Die Apostel Jesu und andere sollten dazu nur helfen, niemals aber Menschen an sich binden.
      Jesus hat genau das gepredigt, der Mensch direkt in Beziehung zu Gott.
      Und keinen Mißbrauch und Machtausüben damit.
      Und keine unbefugte Selbstinthronisierung etc pp
      Unfehlbarkeit eh nicht, denn das gibt es nicht unter Menschen.

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