EU: Deutschland kann noch 190 Mio. Migranten aufnehmen

Ein Gastbeitrag von Christian Horst, Di. 6. Nov 2018

Die Zahl der Afrikaner hat sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts fast verzehnfacht und sie wächst immer weiter – Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Gleichzeitig schrumpft die Zahl der Europäer. Wäre es da nicht das Einfachste, so offensichtlich die Gedankenspiele in UN und EU, ein paar hundert Millionen Afrikaner und, wenn wir schon dabei sind, auch noch ein paar hundert Millionen aus dem arabischen bzw. islamischen Kulturkreis einfach nach Europa  umzusiedeln, um dieses gleichsam zu verjüngen und aufzufrischen? Christian Horst mit erschreckenden Einsichten und Planspielen von EU bzw. UN, die einem Angst und Bange machen können.

Die Versorgungssuchenden und unsere Noch-Kanzlerin

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ – Wenn man sich den Eid der Bundeskanzler vor Augen führt und ihn mit den Entscheidungen der jetzigen Bundeskanzlerin, die sie praktisch im Alleingang trifft, in Beziehung setzt, so konnotiere ich dies mit Begriffen wie wortbrüchig, treulos, illoyal oder verräterisch.

Nachdem die Tore in 2015 sperrangelweit für alle Versorgungssuchenden, wie Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn sie nennt, geöffnet wurden, ebbt auch in 2018 der Zustrom nicht ab, denn jedes Jahr kommen Menschen in der Größenordnung einer mittleren Großstadt zu uns – und bleiben.

Wie sieht unsere Zukunft in Deutschland aus, wenn unsere Regierenden beharrlich jeden Schutz unseres Territoriums verhindern und für undurchführbar erklären, während nach Untersuchungen des renommierten PEW-Instituts ein Großteil der subsaharischen Afrikaner auswandern wollen? Insgesamt zwei Drittel der Befragten dort (gesamtes Subsahara-Afrika) wollen ihr Land verlassen, in Ghana sogar 75 Prozent und Nigeria 74 Prozent sowie etwa die Hälfte der Befragten in Kenia, Tansania, dem Senegal und Südafrika. Bevorzugt wollen die Leute in die USA oder nach Europa. Bis in die USA ist es aber weit.

Die Explosion der Bevölkerungszahlen Afrikas

Noch um 1900 hatte Afrika ca. 130 Millionen Einwohner, jetzt bereits über 1.200 Millionen, also fast das Zehnfache. Und bis Ende des Jahrhunderts werden es wahrscheinlich fast 4.500 Millionen sein, während die Zahl der Europäer überhaupt nicht anwächst, sondern sogar schrumpfen wird von ca. 740 auf ca. 650 Millionen. Auf einen Europäer (inkl. Russland) werden dann sieben Afrikaner kommen.

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Die Fertilität ist in Afrika so hoch wie in keiner anderen Region der Welt. Der Durchschnitt liegt in Afrika bei 4,5, gefolgt von Asien mit 2,3. Eine afrikanische Frau bringt also im Laufe ihres Lebens im Schnitt vier bis fünf Kinder lebend zur Welt, hundert Frauen 450 Kinder. 

Die Staaten Niger, Südsudan, Tschad, Somalia, Dom. Rep. Kongo, Malawi, Burundi, Angola und Mali führen die Fertilitäts-Weltrangliste an, mit Werten von 6,0 und sogar noch darüber. Hundert Frauen im Niger bringen es im Laufe ihrer Lebens sage und schreibe auf 760 Kinder (7,6 pro Frau).

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Zum Vergleich die Zahl von Deutschland: 1,6. Hundert Frauen in Deutschland – nicht deutsche Frauen, sondern Frauen in Deutschland – bekommen also in ihrem Leben nur 160 Kinder, deutsche Frauen noch weniger (um die 140, ca. 1,4 pro Frau). Wir schrumpfen also. Die Zahlen sind hier nachzulesen.

Ein Beispiel aus Uganda: Ein besonders fertiler Vertreter ist Mustafa Magambo Mutone aus Uganda. Er ist Vater von 176 Kindern und 90 Enkeln. Er hat 13 Frauen und 10 Freundinnen. Vergleichbares ist mir aus Mitteleuropa nicht bekannt.

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Deutschland kann nochmals über 190 Millionen aufnehmen

Dass diese Explosion der Bevölkerungszahlen Probleme mit sich bringt, liegt auf der Hand. Was ist nun die Lösung? Eine Ein-Kind-Politik wie in China? Die Fertilität liegt dort inzwischen bei 1,8. Oder weiter so wie bisher, also ca. 2.400 Millionen Afrikaner in 2050, 4.500 Millionen bis 2100?

Scheinbar wird die zweite Variante präferiert und die Lösung der afrikanischen Probleme ist die Aufnahme der Überbevölkerung in anderen Regionen. Zu diesen Regionen gehört unsere Heimat: Deutschland.

Dies sind keine Hirngespinste, sondern bereits klar formulierte Ziele von UN und EU. Stichwort Resettlement-Programm. Die EU hat bereits 2010 Berechnungen erstellt, nach denen Deutschland eine Gesamtkapazität von ca. 274,5 Millionen habe, mithin eine Aufnahmekapazität von zusätzlich nochmals ca. 192 Millionen Siedlern, die zu den bestehenden 82,3 Millionen Einwohnern (davon ca. 63 Millionen Deutsche, nicht Ursprungsdeutsche, das sind noch weniger, sondern Bürger mit deutschem Pass) hinzukommen könnten. So die Auffassung der EU und der UN.

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Global Compact for Migration

Vor diesem Hintergrund wird schnell klar, warum der Global Compact for Migration (UN-Migrationspakt) ohne viel mediales Echo oder Diskussion und Beratung in unseren Parlamenten durchgewunken werden sollte. Nun ist die Diskussion aber doch entflammt und man versucht alles, um die Kritiker mundtot zu machen, zu diskreditieren und auszugrenzen. Denn ein Diskurs ist nicht gewünscht. Und ist der UN-Migrationspakt erst mal unterzeichnet, dann ist Deutschland sogar verpflichtet, alle Kritiker an dieser Migrationspolitik aktiv zu bekämpfen.

Seit Angela Merkel die Bühne der bundesdeutschen Politik betreten hat, wird der politische Diskurs, das Ringen und die Diskussion um die bestmöglichen Lösungen, mit Füßen getreten. An seine Stelle sind einsame Entscheidungen getreten, oftmals aus einer Situation heraus, man möchte fast sagen einer Laune heraus. Das Parlament wird nicht gefragt. Die Politik Angela Merkels ist im Grunde autokratisch und zutiefst antidemokratisch. Gertrut Höhler nannte sie schon vor Jahren „Die Patin“.

Eigentlich eine Situation, wie man sie nach 1945 mit allen Mitteln verhindern wollte, aber alle parlamentarischen Sicherungsmechanismen versagen, wenn den Parlamentariern ihr Wohl mehr am Herzen liegt als ihr Land.

Aber auch die Vierte Gewalt, also Presse und Rundfunk, die in unserem System der Gewaltenteilung zur Ahndung von Machtmissbrauch aufgerufen wäre, bleibt größtenteils stumm, da ihre politische Einstellung der der Machtmissbrauchenden gleicht.

Das Pendel ist zu lange und zu weit nach links ausgeschlagen. Der Weg zurück ist bereits eingeschlagen, aber auf dem Weg zurück zur Rechtsstaatlichkeit wird noch viel Schaden angerichtet. Der Global Compact for Migration ist ein weiterer vergifteter Pfeil für unsere aufgeklärte, zivilisierte und friedliche Gesellschaft. Die beste, die es je gab.

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Zum Autor: Christian Horst ist studierter Wirtschaftswissenschaftler. Sein beruflicher Werdegang führte ihn über Exxon, den OTTO Konzern und als Geschäftsführer einer Werbeagentur zu seiner selbstständigen Tätigkeit als Marketingberater.

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Titelbild: YouTube-Screenshot

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