Kurzinterview mit der neuen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer

Von Jürgen Fritz, Mi. 17. Jul 2019

Nach der gestrigen Wahl von Ursula von der Leyen zur neuen EU-Kommissionspräsidentin soll, wie inzwischen bekannt wurde, die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer den frei werdenden Posten der Verteidigungsministerin übernehmen. Dabei hatte diese vor kurzem noch ausgeschlossen in ein Kabinett Merkel als Ministerin unter dieser einzutreten. JFB fragte nach, wie es zu dem plötzlichen Sinneswandel gekommen ist.

Gibt es jetzt nicht mehr viel zu tun in der CDU für AKK?

JFB: Frau Kramp-Karrenbauer, viele Menschen sind nun doch etwas verwundert. Sie sollen jetzt plötzlich das Verteidigungsministerium von Ursula von der Leyen übernehmen, da diese den Posten der EU-Kommissionspräsidentin antreten wird, obschon sie ja bei der EU-Wahl niemals überhaupt zur Debatte stand und gar keine Spitzenkandidatin, ja überhaupt keine Kandidatin war. Und hatten Sie selbst nicht erst vor kurzem gesagt, dass Sie auch bei einer möglichen Kabinettsumbildung nicht Ministerin unter Bundeskanzlerin Angela Merkel werden wollten. „Ich habe mich bewusst entschieden, aus einem Staatsamt in ein Parteiamt zu wechseln“, sagten Sie, wenn wir (und auch andere) das richtig notiert haben. Und weiter: Es gebe in der CDU viel zu tun.

AKK: Hab ich das wirklich gesagt? Sie sollten nicht immer so ernst nehmen, was ich sage. Erstens bin ich eine Frau und zweitens auch noch eine Politikerin. Haha!

*

Titelbild: Spiegel-Screenshot

**

Aktive Unterstützung: JFB ist vollkommen unabhängig und kostenfrei (keine Bezahlschranke). Es kostet allerdings Geld, Zeit und viel Arbeit, Artikel auf diesem Niveau regelmäßig und dauerhaft anbieten zu können. Wenn Sie meine Arbeit entsprechend würdigen wollen, so können Sie dies tun per klassischer Überweisung auf:

Jürgen Fritz, IBAN: DE44 5001 0060 0170 9226 04, BIC: PBNKDEFF, Verwendungszweck: JFB. Oder über PayPal  5 EUR – 10 EUR – 20 EUR – 30 EUR – 50 EUR – 100 EUR

Werbeanzeigen