Rheinland-Pfalz: SPD fällt hinter CDU zurück, Grüne überholen FDP und AfD

(Jürgen Fritz, 26.02.2021) 16 Tage noch bis zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Seit 2016 regiert dort Rot-Gelb-Grün unter der Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Nach neuen Umfragen könnte die SPD erstmals seit 34 Jahren hinter die CDU zurückfallen. Die Grünen dagegen werden ihr Ergebnis von 2016 wohl mehr als verdoppeln, ziehen wahrscheinlich an FDP und AfD vorbei, welche fast ein Drittel ihrer Stimmen zu verlieren droht.

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Union fällt erstmals seit zehn Monaten unter 35 Prozent

(Jürgen Fritz, 17.02.2021) Anfang April 2020 stiegen CDU/CSU erstmals seit 2017 über 35 Prozent. Die COVID-19-Pandemie brachte der Union einen deutlichen Aufschwung. Innerhalb von zwei bis drei Monaten stieg sie von 26 auf 39 Prozent und konnte ihre hohen Werte lange halten. Doch nun fällt sie im Wahl-O-Matrix-Mittel aller Institute erstmals wieder unter 35 Prozent. Etwas zulegen können dagegen die SPD und die FDP, welche erstmals seit einem Jahr Die Linke eingeholt hat.

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FDP hat Die Linke fast eingeholt, Union weiter weit vorne

(Jürgen Fritz, 07.02.2021) Drei Wochen nach der Wahl von Armin Laschet zum neuen CDU-Vorsitzenden zeigt sich: Dies hatte kaum Auswirkungen auf die Wahlpräferenzen der Deutschen. Diese würden auch heute zu gut 36 Prozent die Union wählen. Grün-Rot-Dunkelrot käme zusammen lediglich auf ca. 41,6 Prozent. Die AfD bleibt klar unter 10 Prozent, nur die FDP kann ein wenig zulegen und hat erstmals seit einem Jahr die schwächelnde Linkspartei fast eingeholt.

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31 bis 32 Prozent der Deutschen sähen Gründung einer Friedrich-Merz-Partei positiv

(Jürgen Fritz, 22.01.2021) Am Samstag wählten knapp tausend Delegierte Armin Laschet online zum neuen CDU-Vorsitzenden. Nur 34 Prozent der Deutschen halten das für eine gute Wahl. Die geringste Ablehnung erfährt Laschet dabei nicht bei den Wählern der CDU, sondern bei denen drei anderer Parteien. Fast 35 Prozent der Deutschen möchten, dass Merz mehr Einfluss auf die Bundespolitik bekommt und 31 bis 32 Prozent sähen es positiv, wenn Friedrich Merz eine eigene Partei gründen würde.

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Der letzte Bundestagswahltrend vor Laschet

(Jürgen Fritz, 17.01.2021) Knapp tausend Delegierte wählten gestern entgegen der Neigung von 17 Millionen Unionsanhängern und völlig entgegen dem Wunsch der 400.000 CDU-Mitglieder ausgerechnet den zum CDU-Bundesvorsitzenden, den Parteibasis und Wähler am wenigsten wollten. Interessant wird sein, wie sich dies in den kommenden Umfragen und Wahlen niederschlägt. Hier der Stand aller Befragungen, die vom 29. Dezember bis zum 14. Januar durchgeführt wurden.

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Ergebnis durchgeführter CDU-Mitgliederbefragungen: 60 bis 65 Prozent wollen Friedrich Merz

(Jürgen Fritz, 15.01.2021) Morgen fällt die Entscheidung, wer der neue CDU-Bundesvorsitzende wird, und vielleicht auch schon eine Vorentscheidung über die Unions-Kanzlerkandidatur und den kommenden Bundeskanzler. Drei Kandidaten stehen zur Auswahl: Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen. Die CDU- und CSU-Wähler tendieren klar zu Merz vor Röttgen. Und die CDU-Mitglieder? Die stimmten bei den Befragungen, die durchgeführt wurden, zu rund 64 Prozent für Friedrich Merz.

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CDU-Vorsitz: 41 Prozent der Unionswähler wollen Merz, Laschet nur 11 Prozent

(Jürgen Fritz, 14.01.2021) Der morgen beginnende CDU-Parteitag wird ein historischer solcher sein. Zum einen wird erstmals ein Parteitag einer großen deutschen Partei online durchgeführt. Zum anderen wird das endgültige Ende der Ära Merkel eingeläutet. Drittens wird der neue CDU-Vorsitzende gewählt, vielleicht auch schon viertens der kommende Unions-Kanzlerkandidat und nächste Kanzler. Zumindest aber schwingt diese Frage mit.

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K-Frage: Deutsche und Unions-Wähler sehen Spahn als ähnlich ungeeignet wie Laschet

(Jürgen Fritz, 12.01.2021) SPIEGEL und BILD berichten, dass Jens Spahn, der nach vorne zum „Team Laschet“ gehört, im Hintergrund seine eigenen Chancen sondiert auf eine Kanzlerkandidatur. Im „Team Laschet“ scheint man sich, sobald die Türen verschlossen sind, nicht so ganz einig zu sein, wer Koch und wer Kellner ist. Eine aktuelle Erhebung von Civey zeigt nun: sowohl die Deutschen insgesamt als auch die Unions-Wähler wollen weder Laschet noch Spahn, sondern zwei andere.

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SPD fällt wieder unter 15 Prozent

(Jürgen Fritz, 10.01.2021) Sechs Tage bis zur Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden, achteinhalb Monate bis zur Bundestagswahl. Welche Partei würden die Deutschen heute wählen? Inzwischen liegen fünf Erhebungen aus dem neuen Jahr vor. Wahl-O-Matrix hat sie ausgewertet. Hier das Ergebnis.

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In Bayern erfährt Friedrich Merz mehr Zustimmung als Röttgen und Laschet zusammen

(Jürgen Fritz, 06.01.2021) Bayern ist nur eines von 16 Bundesländern, aber mit über 13,1 Millionen Menschen das mit den zweitmeisten Bewohnern (ca. 16 Prozent von ganz Deutschland). CSU-Mitglieder dürfen natürlich nicht den CDU-Vorsitzenden wählen, gleichwohl ist es nicht uninteressant, wie die drei Anwärter auf den Parteivorsitz bei der bayerischen Bevölkerung ankommen. Und diese haben eine mehr als klare Präferenz.

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Nur 19 Prozent halten Annalena Baerbock als Kanzlerin für geeignet

(Jürgen Fritz, 25.12.2020) Sie selbst traue sich das Kanzleramt durchaus zu, sagte die gemeinsam mit Robert Habeck Bundesvorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, kürzlich. Die Frage ist, ob auch die Bürger ihr dieses schwere Amt zutrauen respektive wie viele von diesen. Sehr wenige offensichtlich, wie ein aktuelle Umfrage von Civey zeigt: Nicht einmal einer von fünf.

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Wer keine grüne Kanzlerin will und schlau ist, wählt die Union

(Jürgen Fritz, 20.12.2020) Annalena Baerbock spricht im BILD-Interview bereits offen davon,  sich das Kanzleramt zuzutrauen. Die Kräfteverhältnisse in Deutschland sind seit langem recht eindeutig. An den Grünen in der Bundesregierung wird kaum noch ein Weg vorbeigehen. Die Frage wird eine andere sein: Wer wird Koch und wer Kellner? Wer Frau Baerbock und Herr Habeck lieber als Kellner mit möglichst wenig Einfluss denn als Chefkoch sehen würde, der sollte im September strategisch geschickt votieren.

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92,2 Prozent der ARD-Volontäre wählen Grün-Dunkelrot-Rot

(Stefan Groß-Lobkowicz, 07.12.2020) Die nächste Generation von Journalisten bei ARD und Deutschlandradio wählt zu 92,2 Prozent Grüne, Linkspartei und SPD. Dürften nur sie wählen, würde die Union an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, FDP und AfD sowieso. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von ARD-Volontären unter dem Journalistennachwuchs des Rundfunkverbundes und dem Deutschlandradio. Stefan Groß-Lobkowicz berichtet.

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Fast 70 Prozent halten Laschet als Kanzlerkandidat für ungeeignet und es werden immer mehr

(Jürgen Fritz, 23.11.2020) Seit mehr als einem halben Jahr liegt die Union in sämtlichen Umfragen nicht nur weit vor allen anderen, sie ist fast doppelt so stark wie der Zweitplatzierte. Ohne CDU/CSU scheint es keinerlei mögliche Regierungskoalition zu geben. Insofern gilt auch ab 2021 ein Unionskanzler als die mit großem Abstand wahrscheinlichste Option. Ein möglicher Kandidat hierfür wäre Armin Laschet. Doch dessen Bewertung durch die Bürger fällt mehr als ernüchternd aus.

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AfD fällt unter 10, Union steigt auf über 36 Prozent

(Jürgen Fritz, 19.11.2020) Bei über 17 Prozent lag die AfD im September 2018 im Wahl-O-Matrix-Mittel aller Institute, bei einigen sogar bei 18 bis 18,5 Prozent. Doch seit mehr als zwei Jahren geht es fast nur noch in eine Richtung: nach unten. Nun fällt sie sogar wieder unter 10 Prozent. Die Union setzt dagegen ihren Höhenflug, den wir seit März beobachten können, fort, steigt nun wieder über 36 Prozent, während die Grünen unter 19 Prozent sinken.

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