Warum man sich nicht als Atheist (oder Agnostiker) bezeichnen sollte

(Jürgen Fritz, 02.07.2018) Der Götterzentriker neigt dazu, die ganze Menschengattung in Theisten, Agnostiker und Atheisten einzuteilen. Aus seiner Perspektive, die von außen zu betrachten er nicht selten völlig unfähig ist, mag das verständlich sein, sollte aber aus philosophischer Sicht nicht nachvollzogen werden. Wer die Herrschaft über die Worte und die Sprache ausübt, der übt sie auch über das Denken und die Mitmenschen aus. Oder wie schon Schopenhauer formulierte: „Was für eine schlaue Erschleichung und hinterlistige Insinuation in dem Wort Atheismus liegt! – als verstände der Theismus sich von selbst.“

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Widerlegung des Relativismus in weniger als drei Minuten

(Jürgen Fritz, 19.06.2018) Der Kulturrelativismus ist der Gegenbegriff zum Universalismus und ist ein wichtiger Bestandteil des Multikulturalismus. Kulturrelativisten meinen, dass es keinen objektiven Maßstab gäbe, um Kulturen vergleichen zu können. Jede Kultur müsse aus sich heraus verstanden werden. Dieser Position liegt ein ethischer Relativismus zu Grunde, der jeden Objektivismus negiert. So etwas wie objektiv gut gäbe es gar nicht. Was hier moralisch gut sei, könne dort moralisch schlecht sein und beide hätten gleichermaßen Recht. Alle relativistischen Positionen können leicht widerlegt werden. Hier einer der kürzesten Beweise.

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Remigration – Wie Europa gerettet werden könnte, wenn der Wille dazu da wäre

(Jürgen Fritz, 04.06.2018) Deutschland und Europa, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Bürger- und Menschenrechte sind in ihrer langfristigen Existenz massiv bedroht. Können wir diese einmaligen Errungenschaften, unsere Kultur und die Zivilisation selbst, alles, was uns lieb und teuer ist, retten und langfristig sichern oder ist das Spiel bereits verloren? Wenn es noch nicht verloren sein sollte, wie könnte eine Rettung überhaupt aussehen?

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Gut für mich – Moral – Ethik – Metaethik

(Jürgen Fritz) Das Giftige nicht zu essen, stattdessen das Wohlschmeckende, das einem gut tut und Energie verleiht, ist bereits eine Bewertung: Dieses ist gut für mich, jenes nicht. Ohne Bewertung, keine Ausrichtung des Lebens. Doch das ist erst der Anfang des Bewertenerlernens. Mit der Weitung des geistigen Horizontes entwickeln sich neue Dimensionen von „gut“, aber auch Kräfte, die just diese Horizontweitungen bis aufs Blut bekämpfen und zu unterdrücken suchen.

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