Sind Jahwe, der Christengott und Allah Anhänger des ethischen Objektivismus?

Von Jürgen Fritz

Ethische Objektivisten gehen im Gegensatz zu Skeptizisten – Subjektivisten und Relativisten – davon aus, a) dass es moralische Wahrheiten gibt und b) dass diese auch erkannt werden können. Sind also die drei einen und einzigen Götter entschiedene Anhänger des ethischen Objektivismus?

Der objektivistische Flache-Erde-Anhänger liegt auf der Meta-Ebene richtig, auf der Objekt-Ebene aber falsch

ML: Herr Fritz, würden Sie sagen, dass die drei monotheistischen Götter quasi entschiedene Anhänger des ethischen Objektivismus sind?

JF: Ja, absolut.

ML: Aber das ist doch eigentlich etwas Gutes, oder nicht?

JF: Durchaus.

ML: Wo setzt denn dann Ihre Kritik an diesen an?

JF: Um Gottes willen, wie käme ich dazu, die drei Herren zu kritisieren? Nein, nein, das liegt mir völlig fern. Zudem ist es ja zumindest in dem einen Fall nicht so gerne gesehen und in einem anderen sogar explizit verboten. Ich kann ja nichts Verbotenes machen, selbst wenn ich wollte. Aber ich will auch gar nicht!, um das ganz klar zu sagen – für die Akten quasi.

ML: Ich verstehe. Also jetzt mal nur angenommen, wenn Sie daran Kritik üben wollten, rein hypothetisch!, wie würden Sie diese dann formulieren? Vielleicht kann man es ja geschickt verpacken.

JF: Geschickt verpacken? Ich bin doch kein Amazon-Mitarbeiter. Nein, nein, das liegt mir alles zur Gänze fern. Ich möchte diese drei Herren nicht kritisieren. Ich kann nur so viel sagen: Also unter uns Sterblichen ist es ja so, dass es solche und solche Anhänger des ethischen Objektivismus gibt. Die Entscheidung für diese metaethische Position ist schon mal sehr gut. Sodann kommt es aber 2. darauf an, dies auch inhaltlich richtig zu füllen.

Also wenn jemand sagt: „Entweder ist die Erde rund oder nicht, beides zugleich kann nicht sein; und wenn der Eine so meint und der andere so, können nicht beide zugleich Recht haben“, dann ist das schon mal sehr gut. Im zweiten Schritt kommt es aber darauf an, die Form der Erde auch richtig zu bestimmen. Der objektivistische Flache-Erde-Anhänger liegt auf der Meta-Ebene richtig, auf der Objekt-Ebene aber falsch.

ML: Ich verstehe. Das richtige Gefäß nutzt quasi wenig, wenn man einen völlig falsche Flüssigkeit hineinkippt, womöglich sogar Gift.

JF: Voilà.

Es gibt gute und schlechte ethische Objektivisten, kein solcher zu sein, ist aber ganz sicher schlecht

ML: Und was wäre noch wichtig?

JF: Als 3. wäre wichtig, wenn man meint, etwas als absolut richtig erkannt zu haben, es dem anderen nicht mit Gewalt oktroyieren zu wollen, sondern es so gut wie möglich zu erklären versuchen. Das heißt man muss begründen und argumentieren.

ML: Und Sie meinen, das würden die drei Herren nicht so arg gut …

JF: Kein Kommentar.

ML: Was noch?

JF: Als 4. erscheint es mir wichtig, immer die Möglichkeit mit zu denken, dass man sich auf der Objekt-, auf der inhaltlichen Ebene doch täuschen könnte.

ML: Dass also die Flüssigkeit, die man ins Gefäß kippt in diesem konkreten Fall vielleicht doch nicht die richtige ist?

JF: Genau. Bei manchen Dingen sind wir ja fast zu hundert Prozent sicher, bei anderen vielleicht nur zu 80 oder 60, bei wieder anderen noch weniger. Deshalb begründen wir ja Dinge. Das Begründen ergibt nur einen Sinn, wenn wir Gründe anführen, die mindestens ebenso glaubhaft erscheinen wie das zu Begründende, im Idealfall vor allem in der Kombination sogar glaubhafter. Wir sollten aber immer dessen eingedenk sein, dass wir irren könnten. Und es sollte uns klar sein, dass das subjektive Sicherheits- oder Gewissheitsgefühl kein sicheres Wahrheitskriterium ist. Vor einigen Jahrtausenden waren sich alle ganz sicher, dass die Erde flach ist.

ML: Das ändert aber nichts bezüglich der richtigen Flasche!?

JF: Exakt.

ML: Und gibt es denn auf der Inhaltsebene nicht auch Dinge, gerade im Bereich des Moralischen, bei denen wir uns sogar extrem sicher sein können, dass sie richtig sind?

JF: Absolut. Hier wahrscheinlich sogar mehr als überall anders. Unser Weltbild hat sich die letzten Jahrtausende enorm verändert. Man denke nur an die Vorstellungen bezüglich der Form der Erde, bezüglich des Aufbaus des Universums und der Position der Erde im All, bezüglich Raum und Zeit usw. usf. Bestimmte moralische Grundüberzeugungen dagegen blieben durch all die Jahrtausende relativ konstant, zum Beispiel, dass man nicht morden soll, dass man keine Versprechen geben soll, in der Absicht, sie nicht zu halten etc.

ML: Wenn wir jetzt zusammenfassen wollten, könnten wir sagen:

  1. Es gibt quasi gute und schlechte ethische Objektivisten.
  2. Gar kein ethischer Objektivist zu sein, ist aber auf jeden Fall schlecht, weil dann alles beliebig wird.
  3. Wichtig ist, das, was man für das Gute hält, so gut als möglich zu begründen. Entscheidend ist im Zweifelsfall die bessere Begründung.
  4. Seine Vorstellung vom Guten mit Gewalt durchzusetzen, dergestalt man den anderen dazu nötigt, die eigene Vorstellung zu übernehmen, ist auf jeden Fall falsch.
  5. Wenn man die Möglichkeit einkalkuliert, dass man sich täuschen könnte, dass man also einem Irrtum anheim fällt bezüglich des Erkennens des objektiv Guten in einem konkreten Einzelfall (Nobody is perfect), bleibt man a) offen für Kritik und damit für Weiterentwicklung und ist b) weniger geneigt, den anderen mit Gewalt nötigen oder per Manipulation steuern zu wollen, zumal man dann den anderen als selbst auch der Erkenntnis fähiges Wesen nicht ernst nähme.

JF: Besser hätte ich es nicht formulieren können.

*

Titelbild: Pixabay, CC0 Creative Commons

**

Aktive Unterstützung: Jürgen Fritz Blog ist vollkommen unabhängig, werbe- und kostenfrei (keine Bezahlschranke). Es kostet allerdings Geld, Zeit und viel Arbeit, Artikel auf diesem Niveau regelmäßig und dauerhaft anbieten zu können. Wenn Sie meine Arbeit entsprechend würdigen wollen, so können Sie dies tun per klassischer Überweisung auf:

Jürgen Fritz, IBAN: DE44 5001 0060 0170 9226 04, BIC: PBNKDEFF, Verwendungszweck: Jürgen Fritz Blog. Oder über PayPal  5 EUR – 10 EUR – 20 EUR – 30 EUR – 50 EUR – 100 EUR

Advertisements

17 Antworten auf „Sind Jahwe, der Christengott und Allah Anhänger des ethischen Objektivismus?

  1. Der Beurteiler

    „Seine Vorstellung vom Guten mit Gewalt durchzusetzen, dergestalt man den anderen dazu nötigt, die eigene Vorstellung zu übernehmen, ist auf jeden Fall falsch.“
    Richtig, aber wenn viele Moslems ohne jede Toleranz hierher kommen und mich töten wollen, dann ist auch Gewalt als Gegenwehr erlaubt – wer sich nicht benehmen kann, muss die Folgen als Konsequenz auf sein Handeln hinnehmen.

    Gefällt 1 Person

    1. Surgeon100

      Physische Gewalt geht nie (nur als Abwehr, das ist klar),
      aber viele drehen heute ja schon bei Worten durch,
      besonders Grüne und Linke !
      Geistige Gewalt und Macht ist doch was Nettes !

      In einem Nachbarschaftsforum hier vor Ort suchte eine Teenie-Tante mal nach veganen Freundinnen.
      Ich habe mich dann rein fachlich zum Thema vegan geäußert,
      besonders wenn das Ganze ersatzreligiösen Charakter bekommt.
      Dann ging die Hatz der angeblich Toleranten los,
      wie die Nazis,
      obwohl rein fachlich und sachlich !

      Am Ende empfahl mir der Betreiber ein Buch über gewaltfreie Kommunikation !
      obwohl selbst und alleine andere verbal und emotional gewalttätig waren !

      Da sieht man, wie irre und krank manche Leute sind !
      Das Gute wird für Böse erklärt, und das eigene Böse für gut !
      Das Licht wird als Finsternis benannt,
      und die Finsternis als Licht umbenannt !
      Wieder mal das wahre Böse und Kranke im ! Menschen !

      Und die Posterin, eine unseriöse Person,
      wollte dann noch fast zum Psychiater,
      weil sich ein Fachmann mal wahrheitsgemäß zum Thema geäußert hat !
      So was kann so weit gehen, dass Leute die Wahrheit zur Justiz bringen und anzeigen wollen,
      angeblich werden sie durch Wahrheit psychisch geschädigt !
      Am Ende sieht man: das sind gar keine Menschen mehr, das sind Irre und Zombies !

      Gefällt mir

      1. Der Beurteiler

        Viele Menschen finden für ihre Befindlichkeiten im Internet leicht ein Sprachrohr, da kann auch ein bestimmter Lebensstil und wenn es nur ums vegane Kochen geht, schnell Ersatzreligion werden! Wenn diese Typen dann glücklich sind, ist es ja akzeptabel, wenn jedoch die eigene Familie drunter leiden muss und das gesamte Umfeld, wird es pathologisch.

        Gefällt mir

      2. Surgeon100

        Es gibt immer mehr Ersatzreligionen von kranken Menschen.
        Die Psyche braucht halt einen Füllstoff, und wenn man nichts hat, und leer ist,
        kommen andere Dinge und Verführungen statt Geist.
        Sportwahn besonders heute bei Frauen, genannt auch Muckibudensucht,
        Smartphonesucht (wie kann es sein, dass man auf dem Weg zur und von der Arbeit zu Fuß oder in Öffentlichen sich praktisch das Gehirn und die Äuglein nur im Smartphone versenkt, während man schon auf der Arbeit nebenher ständig dran hing oder in den Pausen sowieso),
        die viele sogar zum Psychiater führt und krank macht,
        und zudem außer Herumschnattern mit wenig Inhalt da kaum was abläuft,

        Reinigung der Psyche angeblich durch Nahrungskontrolle und vegane Ersatzreligion,
        die bis zum Fanatismus führt,
        obwohl Psyche und Geist mit Nahrung keinerlei Berührungspunkte haben,

        dann viele andere klassische Süchte wie Alk und Drogen,
        die sich aus der inneren Leere entwickeln,
        weil die Psyche nach Sinn und Erfüllung sucht.
        Und nachgewiesenermaßen wird die Gesellschaft kränker, vor allem in Großstädten,
        Vereinsamung etc pp
        Zunahme von Psychopharmakaeinnahme,
        die Therapeuten und Psychiater sind Hauptanlaufpunkte geworden,
        alles Symptome kranker, gestörter Seelen.

        In der Suche nach Erfüllung und der falschen Suche in der Materie und materiellen Welt
        wird alles übersteigert,
        selbst in den Singlebörsen wird nach einem Gott oder Göttin gesucht,
        bei der inneren Leere und
        den übersteigerten Sucherwartungen bleibt dann der Sex die höchste Erfüllung,
        und der Mensch wird zum triebhaften Tier.

        Und dann kommen noch gerade in Deutschland die immer mehr Anhänger der größten Sekte der Atheisten,
        die eine geistig leere und damit tote Welt verkünden,
        die angeblich nur aus Materie besteht,
        obwohl das Gegenteil sichtbar ist,
        und nehmen den armen kaputten Menschen die letzte innere, oft unterbewußte und versteckte Hoffnung !

        Etwas spontan, aber so ungefähr.

        Tags: Sucht, Religion, Suche, Sinn, Geist, Krankheit, Ersatzreligion

        P.S. Nur kurz in der Dusche aufm Smartphone getickert ! 🙂

        Gefällt mir

      3. Der Beurteiler

        Darum ist es ja auch allein nur unter Deutschen schwierig „normal“ zu leben. Jetzt kommen noch integrationsunwillige Türken und „Flüchtlinge“ hinzu und das Chaos ist komplett! Durch die Flutung wird unser aller Leben noch komplizierter und gefährlicher.

        Gefällt 1 Person

      4. Surgeon100

        @ Das Urteil:

        Wie Integration ?? Integration in was ??
        In Werte- und Würdelosigkeit ??
        Während doch längst bekannt ist, dass die Gesellschaft keine Vorbilder vermittelt und vor allem keinen Sinn ??

        Integrieren in was also ??
        Allenfalls in Werte und Standards des Einwanderungslandes und dessen GG.

        Aber wie, wenn selbst die Deutschen sagen, dass das GG reine Fiktion ist, also Menschenwürde etc pp ???

        Ich bin auch nicht integriert, und was es noch nie !
        Und wenn ich mich in die Masse integrieren würde und eine moralisch hochgradig defekte Gesellschaft,
        würde ich mich mit Sicherheit vorher erschiessen !

        🙂

        Gefällt mir

      5. Der Beurteiler

        „Allenfalls in Werte und Standards des Einwanderungslandes“
        GENAU! Das ist doch schon mal was, ganz ohne Messer und Bomben, ohne Kriminalität oder anderen negativen Dingen.

        Gefällt mir

      6. Surgeon100

        @ Das Urteil:

        Und was ist mit der deutschen Führungselite in Firmen und Politik ??

        Die sind korrupt, in was sollen sich da Leute integrieren ??
        Und wenn sie es tun, werden sie am Ende merken, dass sie auch nur verarscht werden.

        Deutschland ist in Sachen Korruption weit zurück gefallen.
        Nur die Fassade steht noch, dahinter sieht es anders aus, während es in Russland und anderen Ländern offene Korruption gibt.
        Dann weiß man wenigstens woran man ist,
        und fällt nicht mehr auf Fassaden rein.

        Hier zeigen der Kapitalismus und Materialismus ihre offenen Fratzen:

        Arme kommen hierher und glauben, es gibt was, aber es gibt wenig,
        und wenn man was will durch Arbeit
        wird man auch veräppelt.
        Das müßte ihnen vorher gesagt werden,
        und selbst die Deutschen werden ausgenommen wie Weihnachtsgänse von der Politik und Firmen.
        Es gibt immer weniger für die Masse,
        und für ganz wenige dafür immer mehr !
        Das ist ja bekannt !
        Schröder hat es angefangen als Verräter der Sozialdemokratie,
        und Merkel hat er konsequent fortgesetzt !

        In was soll man also integrieren,
        wenn das System eh korrupt ist,
        und die Leute es auch merken,
        denn ganz blöde sind sie ja nicht !
        (Hatte ich oben schon mal gefragt !)

        Gefällt mir

      7. Der Beurteiler

        Es gibt wahrscheinlich nie die perfekte Zeit, darum sollte man meiner Meinung nach das Beste daraus machen! Neben Gesetzen und schlechter Politik, zählt der eigene Wille und der Menschenverstand. Ich kann mich integrieren, in dem ich mich mit den Zuständen in Deutschland und der Welt arrangiere, was nicht bedeutet alles gut zu finden oder jeden Mist mitzumachen.

        Mir geht es hier in erster Linie um „Flüchtlinge“, die nur an sich und die Familie denken, die alles als Gott(Allah)gegeben hinnehmen, die noch nicht einmal arbeiten wollen oder können, weil sie zu blöd sind bzw. wissen, auch so versorgt zu werden, ohne eine Leistung zu erbringen.

        Da braucht man nicht bis ins kleinste Detail zu gehen oder die deutsche Führungselite mit Halbwilden in Verbindung zu bringen!

        Gefällt mir

  2. WK

    Jürgen Fritz hat wieder einmal zugeschlagen, mit Begriffen, die kaum jemand nachvollziehen kann. Er selbst vermutlich auch nicht. Der sich selbst widerlegende Schwachsinn – um ihn sinngemäß zu seinem Jesus-Pamphlet zu zitieren.

    Sein Geschreibsel liest sich hochtrabend – ist aber inhaltsleer. Er ist und bleibt ein Essayist. 🙂

    Gefällt mir

    1. WK

      Johann Wolfgang von Goethe

      Rezensent

      Da hatt ich einen Kerl zu Gast,

      Er war mir eben nicht zur Last;

      Ich hatt just mein gewöhnlich Essen,

      Hat sich der Kerl pumpsatt gefressen,

      Zum Nachtisch, was ich gespeichert hatt‘.

      Und kaum ist mir der Kerl so satt,

      Tut ihn der Teufel zum Nachbar führen,

      Über mein Essen zu räsonieren:

      „Die Supp hätt können gewürzter sein,

      Der Braten brauner, firner der Wein.“

      Der Tausendsakerment!

      Schlagt ihn tot, den Hund! Es ist ein Rezensent.

      Statt Rezensent passt auch

      Essayist 🙂

      Gefällt mir

    1. Surgeon100

      Jahwe wenn schon.
      Und Krishna und es gibt noch einen Haufen angenommener Götter im Hinduismus
      und anderen Religionen.
      Real gibt es aber nur einen,
      und den real existenten Teufel als Gegenspieler, der oft genug auch im Menschen steckt, wie man überall sieht !
      Immerhin nehmen Islam und Christentum nur den einen real existenten an,
      ob manche Moslems bei ihren Bücklingen, die keine echten Gebete sind,
      nicht eher den Teufel denn Gott erreichen, müßte diskutiert werden !
      Der IS und Radikale haben mit Sicherheit eher Kontakt zu dem Teufel wenn sie ihren angeblichen Allah anbeten,
      was ihre Taten ja beweisen,
      Aber auch viele andere haben eher Kontakt nach unten,
      was man an ihren Taten, Lügen und der Scheinheiligkeit sieht !
      Immerhin suchen sie aber nach etwas.

      Gefällt mir

  3. Pingback: Sind die drei einen und einzigen Götter Anhänger des ethischen Objektivismus? – Leserbriefe

  4. youngcouncil

    Lieber Jürgen Fritz
    ich habe nicht alles gelesen
    aber
    1. es gibt keine drei Herren da OBEN,
    wenn, dann nur einen und denselben Psychopaten
    der im Judentum, Christentum und im Islam vom Abraham (de facto von uns allen) die Bereitschaft zum Mord an eigem Sohn, einfach nur so als Probe, einfordert.
    Darauf, auf dieser Krankheit, ist die gesamte „objektive“ Ethik und Moral der Zehn Gebote aufgebaut.

    2. Es gibt nicht nur diese eine Wahrheit und diese eine Erkenntnis. Je nach Perspektive kann die Erde flach oder rund sein. Beide Aussagen treffen jeweils zu. Und man sollte niemandem Glaubensbekenntnisse abverlangen sondern Belege und Beweise vorbringen, dass aus einer anderen Perspektive sich die Dinge anders ausnehmen können.

    3. Ich bin kein Relativist, kein chronischer Skeptiker oder was auch immer, ich zweifle wo Zweifel angebracht ist. Und ich zweifle nicht daran was einfach Menschen vorbringen, sondern ich zweifele und relativiere, was offensichtlich irrende Professoren oder Politiker als vorgeblich gut und glaubhaft belegtes Dogma hervorbringen.

    4. Woran ich dagegen überhaupt keinen Zweifel habe, ist die Tatsache, dass alle herkömmliche Ethik und die Moral des Dekalogs gescheitert sind und das es etwas Besseres braucht als die kantsche Aufklärungsformel um bessere Ethik oder Politik zu begründen.

    Ein kleiner Hinweis, ich bin auf diesen Artikel zufällig gestoßen. Ich folge Ihnen auf Twitter und habe es nicht gesehen.
    Für Fehler bitte ich zu entschuldigen, mein Schriftdeutsch hatte ich mir mit knapp 30 selbst angeeignet.
    Dr.Josef Johann Baron

    Gefällt mir

  5. Werner Kaunzner

    Zitat:
    ML: Herr Fritz, würden Sie sagen, dass die drei monotheistischen Götter quasi entschiedene Anhänger des ethischen Objektivismus sind?

    JF: Ja, absolut.
    ————————————————————–
    Hat JF die drei monotheistischen Götter befragt? Oder kam er durch intensives Studium der Thora, des Neuen Testamentes und des Koran zu dieser Erkenntnis? Seine Internet-Beiträge deuten mehr auf Talent für sinnfreie kreative Sprachschöpfungen (Phrasendrescherei) hin, als auf vernünftiges Denken.

    Gefällt mir

Comments are closed