Da braut sich was zusammen

(Jürgen Fritz, 09.09.2018) „Ich bin froh, dass du es bist, der mich umbringt“, sagt die 17-Jährige. „Es tut mir sehr leid, dass ich dich offensichtlich irgendwie gereizt oder verärgert habe“, fügt sie hinzu. „Wahrscheinlich war ich zu wenig aufmerksam ihm gegenüber“, denkt sie sich. „Bestimmt hat er sich etwas gewünscht und ich habe es nicht gleich bemerkt, bin dem Wunsch nicht schnell genug nachgekommen oder habe ihm zu wenig Beachtung geschenkt. Das wird ihn gekränkt haben.“ Aber dann befällt die Sterbende doch noch eine Sorge.

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Manipulation der Massen: die Einhämmermethode und die Erzeugung von Aussätzigen

(Jürgen Fritz, 05.09.2018) Selbstbestimmung, Autonomie, Souveränität, Würde beginnen dort, wo die Manipulation durchschaut und ausgehebelt wird. Daraus folgt, dass der, welcher sich der Manipulation bedient und sich trefflich auf sie versteht, wenig Interesse haben dürfte an selbstbestimmten, autonomen, souveränen Wesen, würden diese ihm doch den Boden seiner Kunst, mithin sein Geschäftsmodell und seine Machtgrundlage entziehen. Nicht nur die Realität ist also stets der Feind der Macht, da sie diese begrenzt, noch mehr die Aufklärung, ganz besonders die Aufklärung über die Techniken der Manipulation.

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Das Endziel der Neuen Linken: die Erste Welt soll untergehen

(Jürgen Fritz, 29.08.2018) Die Linke war seit dem 18. Jahrhundert traditionell universalistisch ausgerichtet, auf Freiheit, Gleichheit, Emanzipation und Gerechtigkeit für alle Menschen. In diesem Sinne bin ich ein Alt-Linker (kein Marxist). Doch diese Orientierung endete allmählich nach dem Ersten Weltkrieg, der Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, und dann endgültig nach dem Zweiten. Nach diesen beiden fürchterlichen Kriegen, die ganz Europa und die ganze westliche Welt tief traumatisierten, hatten die Weißen das Zutrauen in sich selbst verloren, das Zutrauen und die Selbstliebe. Was nutzt die ganze Zivilisation, der Humanismus, die Aufklärung, all das, wenn es diese zwei schrecklichen Kriege nicht verhindern konnte, fragten sich die Europäer, vor allem die sensibleren unter ihnen, und suchten von da an Erlösung von sich selbst.

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2077: Ein Blick zurück aus der Zukunft

(Jürgen Fritz, 22.08.2018) Wir schreiben das Jahr 2077. In nur wenigen Jahrzehnten hat Europa sein Antlitz vollkommen verändert. Ganze Staaten zerfielen, sind vom Erdboden verschwunden, andere neu entstanden. In den Genfer Verträgen versucht man nun erstmals seit der zweiten großen Völkerwanderung, die gemeinsamen Geschicke Europas auf ein neues Fundament zu stellen, in der Hoffnung den Frieden so sichern zu können. Doch wie kam es überhaupt zu dieser ganzen Entwicklung, die in atemberaubender Geschwindigkeit den ganzen Kontinent so sehr veränderte? Ein Blick zurück aus der Zukunft.

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Vom Nutzen der Vorurteile für das Überleben

(Jürgen Fritz, 20.08.2018) Vorurteile genießen gewöhnlich einen schlechten Ruf, vor allem die negativen solchen. Wer das Wort „Vorurteil“ jedoch nicht neutral, sondern pejorativ gebraucht und das auch noch völlig einseitig, der fällt offensichtlich dem Vorurteil anheim, dass negative Vorurteile a priori und per se etwas Schlechtes seien, womöglich sogar immer falsch wären. Inwiefern ist dies unangemessen und kann sogar gefährlich werden?

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Die Königin der Mediokrität

(Jürgen Fritz, 15.08.2018) Angela Merkel ist wieder unterwegs, stellt sich „dem Bürger“, führt mit ihren Untertanen einen „Dialog“ und bezaubert ihr Volk mit ihrer einzigartigen, unnachahmlichen, ausgefeilten Rhetorik, ihren so klaren, tiefsinnigen Gedankengängen. Na wenn das kein Anlass ist, der Königin der Medien und der Mediokrität zu huldigen!

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Warum der Versuch, das demografische Problem über Massenmigration zu lösen, alles nur noch schlimmer macht

(Jürgen Fritz, 05.08.2018) „Seid fruchtbar und mehrt euch und regt euch auf Erden, daß euer viel darauf werden.“ (1. Mose 9,7) – „Was fruchtbar ist, allein ist wahr.“ (Johann Wolfgang von Goethe) – „Bereits mehr als ein Sohn pro Vater erzeugt Spannungen. Die Eifersucht oder gar tödliche Feindschaft zwischen beiden ist seit Kain und Abel der Stoff zahlloser Werke der Literatur geworden. Schon dort, wo über mehrere Generationen zwei Millionen Väter drei Millionen Söhne hinterlassen, gibt es Schwierigkeiten. Wo gar sechs oder neun Millionen Jungen bei zwei Millionen Vätern heranwachsen, wird es ganz ernst.“ (Gunnar Heinsohn)

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Zahl der Ausländer steigt in 4 Jahren um 3 Millionen, die der Immigranten noch drastischer

(Jürgen Fritz, 04.08.2018) Insgesamt lebten laut statistischem Bundesamt 2017 ca. 82,7 Millionen Menschen in Deutschland. Vielleicht waren es auch nur 81,7 Millionen. Die genaue Zahl ist derzeit, Anfang August 2018, noch nicht bekannt. Interessant ist nun aber, wie sich diese 81,7 oder 82,7 Millionen zusammensetzten. Noch interessanter, wie sich die Zusammensetzung im Laufe der letzten Jahre veränderte und immer weiter wandelt.

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Wahrheit und Vernunft lassen sich nie dauerhaft unterdrücken

(Jürgen Fritz, 01.08.2018) Wir schreiben den 8. November des Jahres 1723. Ein berühmter Professor der Philosophie, der wahrscheinlich größte Geist der Zeit, macht sich in Halle auf den Weg in seine Vorlesung. Da kommt ein Eilbote der Universität und händigt ihm ein Schreiben aus. Der Mann liest es und wird kreidebleich. Zeugen werden später behaupten, er habe sich erbrochen. Der Schreck fährt ihm in sämtliche Glieder. Kein Gedanke mehr an die Vorlesung, kein Gedanke mehr an seine Studenten. Sofort dreht er um und läuft wieder nach Hause. Der Inhalt des Briefes: eine Ungeheuerlichkeit, eine Schicksalsfrage für Europa.

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Dreitausend Jahre Europa erzählt in fünf Minuten oder: Es ist fünf vor zwölf

(Jürgen Fritz, 16.07.2018) „Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben“ notierte Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) in seiner umfangreichsten Gedichtsammlung „West-östlicher Divan“, erschienen 1819. Aber betrachtet sich der moderne westliche Mensch überhaupt noch als Zwischenglied einer Kette? Hat er noch eine Verbindung zum Gestern, zum Morgen und zum Übermorgen? Oder lebt er nur noch im Jetzt und das ohne jede räumliche Begrenzung?

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Kommt es hart auf hart, fallen moderate Muslime wie Dominosteine

(Michael Klonovsky, 08.07.2018) Die Re-Islamisierung des Orients begann 1979. Binnen weniger Jahre verwandelten sich säkulare, westlich orientierte in restriktive islamische Gesellschaften. Die moderaten Muslime fielen dabei um wie Dominosteine. Die meisten von ihnen werden niemals gegen ihre radikalen Glaubensbrüder kämpfen. Dafür ist die Grundloyalität zu Allah und zur Umma viel zu ausgeprägt, macht Michael Klonovsky deutlich.

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Schweden: Wie Sozialdemokraten und Grüne ein ehemaliges Vorzeigeland sukzessive zu Grunde richten

(Jürgen Fritz, 07.07.2018) In den 1970er-Jahren war Schweden das viertreichste Land der Welt, die Arbeitslosigkeit lag knapp über Null. Es fiel den Schweden leicht, großzügig zu sein und in großem Stil Migranten aus der Dritten Welt aufzunehmen. Doch was ist aus diesem unumkehrbaren Sozialexperiment, wie es noch kein reicher Staat jemals versucht hatte, geworden? Die Fakten sind so erschreckend, dass man versucht, sie möglichst unter Verschluss zu halten.

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Das Sündenbockdenken

(Jürgen Fritz, 03.07.2018) Dreitausend Jahre weiter. Dreitausend Jahre weiter? Noch immer so viel Mittelalter und Archaisches in den Köpfen, noch immer so wenig Denken in strukturellen Zusammenhängen. Noch immer so viel Projektion in möglichst eine Person hinein, die man zum Objekt seines ganzen Frustes (oder seiner ganzen Dankbarkeit) zu machen sich sehnt, um so alles Böse (oder alles Gute) in einem Punkte sammeln zu können und zu meinen, seiner so habhaft zu werden, da strukturelle Zusammenhänge nicht greifbar sind. Noch immer so wenig Gehirne, die in der Neuzeit angekommen sind.

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Was macht ein gutes Leben, was einen guten Menschen aus?

(Jürgen Fritz, 27.06.2018) Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben, meinte der römische Kaiser, Philosoph und Stoiker Marcus Aurelius (121-180). Bisweilen befällt uns die Furcht, unser Leben nicht richtig zu führen. Ein jeder sehnt sich nach dem guten Leben, doch was genau bedeutet „ein gutes Leben“?

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