Philosophischer Start in den Tag: Betrüger und Verbrecher

(Jürgen Fritz, 26.01.2019) Wer Geschichten – Sagen, Legenden, Märchen, Mythen … – erzählt und dazu sagt, dass es sich um solche handelt, der nichts Gegenteiliges behauptet, ist kein Betrüger, sondern ein Geschichtenerzähler. Wer aber solches erzählt und behauptet, das wären nicht nur Sagen, Legenden, Märchen, Mythen …, das wäre die Wahrheit, der ist nicht bloß ein Geschichtenerzähler. Derjenige, der nun solches erzählt und nicht nur behauptet, das, was er erzählt, wäre wahr, sondern alle anderen Geschichtenerzähler, die mit dem gleichen Anspruch auftreten, verfolgt und deren Geschichten auszurotten versucht, der vor allem alle verfolgt, die seine Geschichten als unglaubwürdig bezeichnen, der ist nicht nur ein Betrüger, der ist gefährlich.

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Du sollst keine anderen Bösewichte neben dem Nazi haben

(Jürgen Fritz, 25.01.2019) Die Aussage, dass die Verbrechen der Nationalsozialisten nicht relativiert, also zu rein gar nichts in Bezug gesetzt werden dürfen, sie vielmehr eine Singularität in der gesamten Menschheitsgeschichte darstellen, daher mit keinen anderen Verbrechen auch nur verglichen werden dürfen, egal wie schlimm diese auch gewesen sein mögen, zeigt, dass hier in einem religiösen Akt das absolut Böse geschaffen werden sollte. Dieses absolut Böse soll sodann als absoluter Bezugspunkt für alles dienen, ein moralischer archimedischer Punkt quasi, anhand dessen man ein Koordinatensystem aufspannt, über welches man sich und die ganze Welt definiert und bestimmt. Aus dem „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ wird das neue erste Gebot: „Du sollst keine anderen Bösewichte neben dem Nazi haben. Es gibt nur den einen und mit ihm ist nichts vergleichbar“.

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Philosophischer Start in den Tag: Religion

(Aphorismen, 25.01.2019) „Religion, eine mittelalterliche Form der Unvernunft, wird, wenn sie mit modernen Waffen kombiniert wird, zu einer echten Gefahr unserer Freiheiten.“ (Salman Rushdie, indisch-britischer Schriftsteller, *1947, Wall Street Journal, 7. Januar 2015)

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Mein Facebookprozess: Verlauf der Hauptverhandlung

(Jürgen Fritz, 24.01.2019) Vor 15 Monaten, im Oktober 2017, hatte ich über meinen Anwalt Dr. Christian Stahl, Kanzlei REPGOW, Klage beim Landgericht Hamburg gegen Facebook Ireland Limited eingereicht wegen einer u.E. eindeutig rechtswidrigen Löschung eines von mir eingestellten Beitrages plus anschließender Sperrung meines Accounts. In den folgenden Monaten nahmen wir mehrere Klageerweiterungen vor, so dass sich der Umfang der Klage von einer auf insgesamt sieben u.E. rechtswidrige Sperrungen ausdehnte. Gestern kam es nun endlich zum Haupttermin des Prozesses vor dem Landgericht Hamburg mit einer mündlichen Verhandlung. Hier ein kurzer Bericht.

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Philosophischer Start in den Tag: Humor

(Jürgen Fritz, 23.01.2019) „Von den Lebewesen lacht allein der Mensch.“ (Aristoteles) Humor, also die Begabung, der Unzulänglichkeit der Welt und seiner selbst, den alltäglichen Schwierigkeiten und Missgeschicken mit heiterer Gelassenheit zu begegnen, finden wir in der Tat nur beim Menschen. Er basiert auf der geistigen Fähigkeit, ein distanziertes Verhältnis zu den Dingen und zu sich selbst einnehmen zu können, ist mithin ein Akt der Befreiuung, der eben darum eine befreiende Wirkung hat. Mit wem du also zusammen lachen kannst, mit dem kannst du dich von allem lösen, so dass das gemeinsame Sich-lösen wiederum eine innere Verbindung erzeugt. (Jürgen Fritz)

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(Un)Gerechtigkeit

(Jürgen Fritz, 22.01.2019) „Und der vorherrschende Glaube an »soziale Gerechtigkeit« ist gegenwärtig wahrscheinlich die schwerste Bedrohung der meisten anderen Werte einer freien Zivilisation.“ (Friedrich August von Hayek) – „Es gibt nur etwas, das schlimmer ist als Ungerechtigkeit, und das ist Gerechtigkeit ohne Schwert in der Hand. Wenn Recht nicht Macht ist, ist es Übel.“ (Oscar Wilde)

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Philosophischer Start in den Tag: Zwei Arten des Irrtums

(Jürgen Fritz, 20.01.2019) Es gibt zwei Arten, sich zu täuschen. Die eine besteht darin, etwas Unwahres zu glauben (zu meinen, etwas sei der Fall, was nicht der Fall ist). Die andere besteht darin, nicht zu glauben, was wahr ist (zu meinen, etwas sei nicht der Fall, was tatsächlich der Fall ist). Eines der schlimmsten aller Übel besteht im Festklammern an Fehlvorstellungen und in der Verweigerung der Anerkennung von Tatsachen, mithin einer doppelten Abkoppelung von der Realität. (Jürgen Fritz)

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Das Grundproblem der liberalen Gesellschaft, die ihre Liberalität nicht absichert gegen ihre Feinde

(Jürgen Fritz, 19.01.2019) Wenn die liberale Zivilisation überleben, mithin ihre Variationsfreundlichkeit nicht einer fremden strikten Variationsfeindlichkeit kampflos preisgeben möchte, welche diese Offenheit und Freundlichkeit ausnutzt, dergestalt sie die liberale Gesellschaft mit ihrer Feindlichkeit infiltriert, um diese so gleichsam von innen zu zersetzen, so wird ein sich selbst erhalten-wollender Liberalismus nicht umhin kommen, das zu tun, was er ohnehin immer tun muss, wenn er sich selbst erhalten will: die Breite der geduldeten Varianz so begrenzen, dass sie das unterschiedlich Freundliche zulässt, nicht aber das ihm und überhaupt jeder Varianz Feindliche.

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Jeder zehnte Sozi und fast jeder fünfte Immigrant hat Verständnis für Gewalt gegen AfD-ler

(Jürgen Fritz, 18.01.2019) Gewalt sei kein Mittel der politischen Auseinandersetzung, lauten all die Lippenbekenntnisse, die wir wieder und wieder zu hören bekommen. Doch fragen sich längst viele: Was unternehmen denn diejenigen, die solche Beteuerungen ständig von sich geben, tatsächlich, um diese Gewalt vor allem gegen eine Partei, welche sie selbst permanent verteufeln, in aller Entschiedenheit zu bekämpfen? Nicht wenige meinen sogar, unsere professionellen Beteuerer würden diese Gewalt gegen die AfD sogar finanziell und ideell fördern und befeuern. Und das scheint sich in den folgenden Zahlen, die INSA aktuell für Tichys Einblick ermittelt hat, niederzuschlagen. Zahlen, die man nur als absolut erschreckend bezeichnen kann und die tief blicken lassen.

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Rechtsmedizinisches Gutachten im Falle Magnitz liegt vor

(Jürgen Fritz, 17.01.2019) Viel war spekuliert worden, ob nicht doch ein Schlaggegenstand im Spiel gewesen sei, als der AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz vor zehn Tagen von hinten brutal angegriffen und erheblich verletzt wurde, so dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Stellen, wo sich die Wunden befanden, sprachen eher für eine Sturzverletzung, die Beschaffenheit der Wunde an der Stirn dagegen eher für einen Schlag mit einem kantigen Gegenstand. Somit stellte sich die Frage: Sturz- oder Schlagverletzung? Nun liegt ein rechtsmedizinisches Gutachten vor, welches hierzu Stellung bezieht.

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Worum es bei der Deklamation der AfD als „Prüffall“ des Verfassungsschutzes tatsächlich geht

(Jürgen Fritz, 17.01.2019) Der Nachfolger von Hans-Georg Maaßen, Thomas Haldenwang, ist als Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz gerade einmal zwei Monate im Amt, da verkünden die M-Medien bereits, die AfD sei nun ein „Prüffall“ des Verfassungsschutzes. Auf Nachfrage habe Haldenwang bestätigt, dies sei ein Novum in der Geschichte des Verfassungsschutzes, dass man eine ganz normale Überprüfung öffentlich wirksam medial publik mache (ausschlachte, JFB), so der Bundestagsabgeordnete Dr. Gottfried Curio. Und Curio macht deutlich, worum es in Wahrheit geht: um die Erstickung der Debatte und der demokratischen Kultur, um das Mundtot-machen politischer Kritik und eine gezielte Verzerrung des demokratischen Wettbewerbs. Besonders verräterisch ist hierbei, wie Ralf Stegner (SPD) sich gestern dazu äußerte.

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Afghanischer Asylant sticht schwangerer Frau mehrfach Messer in den Bauch

(Jürgen Fritz, 16.01.2019) Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz. Am Freitagabend, den 11. Januar, kommt es gegen 18 Uhr in einem Krankenhaus, in dem eine schwangere 25-jährige Frau als Patientin stationär untergebracht ist, zu einer Auseinandersetzung zwischen ihr und einem gleichaltrigen afghanischen Asylanten. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung zieht der Afghane plötzlich ein Messer. Was dann geschieht, lässt einem den Atem stocken. Es endet in einer Tragödie.

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Was sagt die Bremer Polizei zu den Manipulationsvorwürfen? JFB hat nachgefragt

(Jürgen Fritz, 14.01.2019) Am Freitag veröffentlichte die Bremer Polizei Ausschnitte des Videos vom Überfall auf den AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz, bei welchem er erhebliche Verletzungen, insbesondere ein tiefe Wunde an der Stirn sowie Gesichtsverletzungen erlitt. Anschließend wurde von etlichen Personen die Behauptung aufgestellt, das Video sei nicht nur geschnitten, sondern gezielt manipuliert worden. JFB berichtete hierüber bereits und fragte nun bei der Bremer Polizei nach, die sich zu den Manipulationsvorwürfen äußerte.

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