Afghanischer Asylant sticht schwangerer Frau mehrfach Messer in den Bauch

Von Jürgen Fritz, Mi. 16. Jan 2019

Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz. Am Freitagabend, den 11. Januar, kommt es gegen 18 Uhr in einem Krankenhaus, in dem eine schwangere 25-jährige Frau als Patientin stationär untergebracht ist, zu einer Auseinandersetzung zwischen ihr und einem gleichaltrigen afghanischen Asylanten. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung zieht der Afghane plötzlich ein Messer. Was dann geschieht, lässt einem den Atem stocken. Es endet in einer Tragödie.

Er sticht der Schwangeren mehrfach in den Bauch

Nach bisherigen Mitteilungen von Polizei und Staatsanwaltschaft spielte sich der Vorfall wie folgt ab. Der Afghane und die Polin waren ein Paar. Ob die beiden am Tag des Geschehens noch zusammen waren oder ob die Beziehung bereits beendet war, ist noch nicht geklärt. Fest steht, die Frau befindet sich am Freitag in Bad Kreuznach im Krankenhaus und sie ist schwanger. Ob das Kind, das sie erwartet, von ihm ist, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Der Afghane lebt als Asylbewerber in Biblis (Hessen) und ist zuvor polizeilich nicht aufgefallen. Am Freitagabend besucht er die schwangere Frau in der mehr als 70 Kilometer entfernten Klinik.

Jetzt kommt es in dem Krankenzimmer, in welchem die schwangere Frau untergebracht ist, zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden, warum ist noch nicht klar. Plötzlich zieht der Asylant ein Messer und sticht mehrfach auf die Frau ein. Er sticht der Schwangeren mehrfach in den Bauch. Eine andere Frau, die mit der Polin zusammen im Zimmer untergebracht ist, ruft per Patientenknopf um Hilfe. Sie muss die Tat mit ansehen. Der Afghane verlässt nun das Krankenhaus „zunächst ohne nennenswerte Eile“. Später stellt er sich am Bahnhof von Bad Kreuznach Bundespolizisten.

Das ungeborene Kind überlebt die Misshandlung nicht

Die schwangere Frau wird durch den Angriff lebensbedrohlich verletzt. Sie muss notoperiert werden. Am Samstag gilt ihr Zustand als stabil, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Mainz mitteilen. Das ungeborene Kind wird aber ebenfalls verletzt. Dieses kann nicht mehr gerettet werden, es überlebt die zugefügten Verletzungen nicht. „Das Kind ist infolge der Misshandlung zu Tode gekommen“, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Weshalb die Frau in der Klinik behandelt wurde und in welchem Monat sie schwanger war, war zunächst noch nicht bekannt.

Der Afghane sitzt in Untersuchungshaft. Zur Tat selbst schweigt er. Ihm werden versuchter Mord, vollendeter Schwangerschaftsabbruch und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Die Obduktion des getöteten Kindes soll Hinweise auf den Vater bringen. Ob der mutmaßliche Täter bei dem Angriff auf die gleichaltrige Frau sein eigenes Kind umgebracht hat, war auch am Dienstag noch unklar. Laut Staatsanwaltschaft in Bad Kreuznach sei mit der Obduktion in der Mainzer Rechtsmedizin am Dienstag oder Mittwoch zu rechnen.

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Titelbild: Symbolbild, Pixabay, CC0 Creative Commons

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