Wie sehr hat sich die Parteienlandschaft innerhalb von fünf Jahren verändert?

(Jürgen Fritz, 19.07.2018) Der Mensch neigt dazu, das Mögliche in Bezug auf Veränderungen im kurzfristigen Bereich extrem zu überschätzen, umgekehrt aber im langfristigen Bereich extrem zu unterschätzen. Wer hätte im Juli 2013 gedacht, dass aus der AfD, der damaligen Zwei-Prozent-Partei so schnell eine 17 Prozent-Partei werden könnte, die mit der SPD, die damals zwölfmal so stark war, auf Augenhöhe sein würde? Blicken wir zurück auf die letzten fünf Jahre und wagen dann einen Blick nach vorne in die Zukunft.

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Warten auf Putin – Wie der russische Präsident sein Pünktlichkeitsproblem strategisch einsetzt

(Jürgen Fritz, 19.07.2018) Pünktlichkeit sei die Höflichkeit der Könige, meinte einst Ludwig XVIII. Nun gilt Wladimir Wladimirowitsch Putin als von Natur aus unpünktlicher Mensch. Doch scheint es auch so zu sein, dass er sein regelmäßiges Zuspätkommen strategisch einsetzt. Am Ausmaß, wie lange er seinen Gesprächspartner warten lässt, ist einiges ablesbar, insbesondere die Wertschätzung für diesen. Und nun raten Sie mal, wen Putin besonders gerne und lang warten lässt.

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Causa Merz-Tichy oder: Wenn der eine Held nicht neben dem anderen stehen will

(Jürgen Fritz, 18.07.2018) Friedrich Merz möchte den Ludwig-Erhard-Preis nicht haben. Warum nicht? Weil er Preise generell nicht so mag und weil er nichts mit Roland Tichy zu tun haben will, dem Vorsitzenden der Ludwig-Erhard-Stiftung, der ihm den Preis womöglich überreicht und eine Laudatio auf ihn gehalten hätte. Was hat es mit dieser Posse auf sich? Was steckt dahinter und worum geht es tatsächlich?

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Die Herrschaft der Niederen muss überwunden werden, wenn nicht jede Höhe abgetragen werden soll

(Jürgen Fritz, 18.07.2018) Nicht die Höhe: der Abhang sei das Furchtbare!, so Friedrich Nietzsche (1844 – 1900), der Denker des Abgründigen und der Höhe zugleich. Höhe könne jedoch nicht geschenkt, sondern wolle erklommen werden, notierte der deutsche Schriftsteller Paul Richard Luck (1880 – 1940). Was aber, wenn der Mensch nicht mehr klettern will, sondern fordert, dass ihm alles nach unten gebracht werde, auch die Höhe? Was, wenn der Niedere mehr und mehr die Herrschaft übernimmt und die seinen in höchste Ämter wählt?

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Alexander Gauland: Frau Merkel, Sie sind gescheitert und einen Neuanfang wird es mit Ihnen nicht geben

(Jürgen Fritz, 17.07.2018) Diesen Monat kam es im Deutschen Bundestag zur Generalaussprache zum Bundeshaushalt. Koalition und Opposition lieferten sich einen traditionell heftigen Schlagabtausch. Insbesondere die Oppositionsführerin AfD ragte hierbei mit gleich mehreren Rednern, wie Alice Weidel und Marc Jongen, aber auch Alexander Gauland, heraus. Irgendwo in dieser Regierung liege ein Dachschaden vor, stellte dieser fest. Merkel sei und bleibe eine Fehlbesetzung, die heiße Luft als „europäische Lösung“ zu verkaufen suche. Sie habe sich der Politik linksradikaler Träumer verschrieben und könne die Union nicht auf Dauer zusammenhalten. Ihre Verteidungsministerin sei in einem Punkt die beste: im Deutschland wehrlos machen. Es sei es an der Zeit, dass Merkel ihren Platz räume.

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Dreitausend Jahre Europa erzählt in fünf Minuten oder: Es ist fünf vor zwölf

(Jürgen Fritz, 16.07.2018) „Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben“ notierte Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) in seiner umfangreichsten Gedichtsammlung „West-östlicher Divan“, erschienen 1819. Aber betrachtet sich der moderne westliche Mensch überhaupt noch als Zwischenglied einer Kette? Hat er noch eine Verbindung zum Gestern, zum Morgen und zum Übermorgen? Oder lebt er nur noch im Jetzt und das ohne jede räumliche Begrenzung?

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CSU: Was ist aus der ehemaligen 60 Prozent-Partei geworden?

(Jürgen Fritz, 15.07.2018) Franz Josef Strauß soll sich im Grabe umdrehen, wird bereits gemunkelt. Einige meinen sogar, der werde sich nicht nur im Grabe wenden, der werde bald auferstehen und die Dinge wieder in die Hand nehmen, wenn das so weiter ginge, da der Tote dies nicht mehr ertragen könne, was sich seit geraumer Zeit in Deutschland und speziell auch in seinem Bayern und seiner CSU abspiele, deren Vorsitzender er 27 Jahre lang war. Doch betrachten wir das Ganze etwas genauer.

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Torkelnde EU: Jean-Claude Juncker schwer krank oder sturzbetrunken?

(Jürgen Fritz, 12.07.2018) Er verkörpert die EU wohl mehr als jeder andere: der Präsident der Europäischen Kommission, das Oberhaupt der Exekutive, vergleichbar mit den nationalen Regierungschefs, Jean-Claude Juncker. Der ehemalige luxemburgische Finanz- und Premierminister gilt schon länger als dem Alkohol nicht wenig zugeneigt und das nicht nur nach Feierabend. Doch was er sich nun geleistet hat, scheint alles bisher Dagewesene nochmals in den Schatten zu stellen. Aber sehen Sie selbst.

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Die Troerinnen – der Tag nach der Schlacht

(Jürgen Fritz, 12.07.2018) Troja liegt in Schutt und Asche. Der Tag nach seiner Zerstörung: Die gefangenen Trojanerinnen werden bei den Schiffen ihrer Feinde gesammelt und als Sklavinnen an die Heerführer der Achäer verteilt. Tragischer Höhepunkt: die Tötung des letzten potentiellen Thronfolgers. Astyanax, der kleine Sohn Andromaches und Hektors, muss sterben, damit Troja auf keinen Fall wieder zu alter Macht gelangen kann, wie einst nach der Einnahme durch Herakles, der Priamos am Leben ließ. Das eherne Gesetz: Wer den neuen Machthabern gefährlich werden kann, muss ausgeschaltet werden.

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Was ist dein tiefster Glaubenssatz, der dein Weltbild im Innersten zusammenhält?

(Jürgen Fritz, 12.07.2018) Heute, lieber Leser, sind Sie mal dran mit schreiben und ich mit lesen. Ich möchte also zur Abwechslung die Rollen mit Ihnen tauschen. Zu diesem Zweck werde ich ausnahmsweise die Kommentarfunktion, die ich seit Inkrafttreten unserer famosen Datenschutz-Grundverordnung – ein Herzensanliegen unserer lieben Grünen – geschlossen habe, wieder öffnen, so dass Sie schreiben können. Ich bin gespannt auf Ihre Antworten.

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Julian Nida-Rümelin: Spätestens seit 2015/16 kann niemand mehr sagen, es ginge auch mit offenen Grenzen

(Jürgen Fritz, 11.07.2018) Er gilt als einer der einflussreichsten Denker im Lande. Unter Gerhard Schröder war Julian Nida-Rümelin Staatskulturminister. Das Handelsblatt führte nun ein höchst interessantes Interview mit dem Philosophen. Ein Austausch des Spitzenpersonals sei sowohl in der CSU wie auch der CDU überfällig. Die Währungsunion musste schiefgehen, sei schiefgegangen und konnte nur mit viel Mühe über die Runden gerettet werden, mit der Migration sei es nun wieder so. Demokratische Staatlichkeit ohne funktionierende Grenzen könne es nicht geben. Grenzen seien vielmehr konstitutiv für eine Demokratie. Durch Merkels Botschaft hätten sich viele Menschen überhaupt erst auf den Weg gemacht – das sei Fakt, keine Polemik! Und spätestens seit 2015/16 könne niemand mehr sagen, es ginge auch mit offenen Grenzen.

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Jetzt ist die AfD halt vor der SPD, na und? Wir machen genau so weiter!

(Jürgen Fritz, 10.07.2018) Vor einer Woche lag die SPD bei INSA noch 2,5 Punkte vor der AfD, bei Emnid vor zehn Tagen sogar 5 Punkte. Kann man das innerhalb von nur sieben bzw. zehn Tagen aufholen? 2,5 Punkte entsprechen immerhin fast 1,2 Millionen Wählern, 5 Punkte fast 2,4 Millionen. Die AfD kann das offensichtlich – und sogar mehr als das! Beziehungsweise die SPD verfügt über die herausragende Fähigkeit, ihren Vorsprung vollständig abzugeben und sogar hinter die AfD zurückzufallen. Diese liegt nun erstmals nicht nur gleichauf, sondern vor der SPD. Hier weitere überraschende Daten und Fakten.

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Hier ist er: Horst Seehofers „Masterplan Migration“

(Jürgen Fritz, 09.07.2018) Er hat zur größten deutschen Regierungskrise seit etlichen Jahren geführt und zum größten Zerwürfnis von CDU und CSU seit Bestehen der Bundesrepublik. Lange Zeit wusste kaum jemand, was denn nun genau in diesem nebulösen „Masterplan Migration“ von CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer drin steht. Lediglich dass er 63 Punkte enthalte, von denen 62 angeblich wenig strittig seien, wurde kolportiert. Morgen will Seehofer seinen „Masterplan Migration – Maßnahmen zur Ordnung, Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung“ nun ganz offiziell vorstellen. Epoch Times und Jürgen Fritz Blog liegt der Plan bereits vollständig vor, so dass ihn jeder, der möchte, im Original nachlesen kann.

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Sweden: How Social Democrats and The Green Party are successively ruining a former model country

(Jürgen Fritz, 09.07.2018) In the 1970s, Sweden was the fourth richest country in the world, with unemployment just above zero. It was easy for the Swedes to be generous and to accept migrants from the Third World on a large scale. But what has become of this irreversible social experiment like no rich state has ever tried? The facts are so frightening that one tries to keep them under wraps if possible.

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