30 Prozent der AfD-Wähler wünschen sich die DDR zurück

(Jürgen Fritz, 04.11.2019) Bei den drei Landtagswahlen im September und Oktober im Osten des Landes schnitt die AfD von allen Parteien insgesamt am besten ab, erzielte, wenn man alles zusammenrechnet, 25,4 Prozent der Stimmen. Mehr als jeder Vierte wählte also die AfD. Nun machen aber alle fünf neuen Bundesländer, also inklusive Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, gerade einmal 15 Prozent der Bevölkerung Deutschlands aus. 85 Prozent leben mithin im Westen. Interessanter ist daher die Betrachtung, wie die Parteien derzeit bundesweit dastehen. Und interessant ist auch, was viele AfD-Wähler eigentlich wollen respektive sich zurückwünschen.

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Warum werden Gewalttäter gegen AfD-ler fast nie ermittelt?

(Jürgen Fritz, 14.09.2019) Man muss die AfD nicht mögen. Man kann sie als schlecht oder gar schrecklich empfinden. Anderen geht das mit den Grünen, Linkspartei, SPD oder CDU ähnlich. Eines aber geht gar nicht: Menschen, nur weil sie eine andere politische Ansicht, eine andere Einschätzung unserer gesellschaftlichen Situation haben, tätlich angreifen, sie mit Gewalt einschüchtern, ihre Autos oder Häuser demolieren oder gar ihre körperliche Unversehrtheit antasten. Das ist eine maßlose Grenzüberschreitung, die nicht hingenommen werden darf. Und hier stellt sich eine Frage: Geht unsere Gesellschaft mit dem gebotenen Nachdruck gegen solche Übergriffe vor? Wenn nein, warum nicht?

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Entwickelt sich die AfD zunehmend zur Partei der unteren Mittelschicht?

(Jürgen Fritz, 12.09.2019) Eine Entwicklung lässt sich schon länger beobachten und es gibt zunehmend Belege für diese: Die Partei, die 2013 als hoch kompetente Professoren-Partei startete, welche berechtigte Kritik vor allem am Euro übte, hat sich zunehmend gewandelt, wahrscheinlich auch deshalb, weil sie merkte, wo sie am ehesten Wählerstimmen gewinnen kann. Die heute veröffentlichte YouGov-Studie in Kooperation mit dem SINUS-Institut kommt diesbezüglich zu einem relativ klaren Ergebnis: „Unter AfD-Wählern finden sich besonders häufig veränderungsscheue Gruppen der unteren Mitte oder Unterschicht.“ Doch betrachten wir es etwas genauer.

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Der feine Herr Polenz oder: Nazimentalität auf Nazisuche

(Michael Klonovsky, 06.09.2019) Ruprecht Polenz ist kein unbeschriebenes Blatt. Seit über 50 Jahren ist er bei der CDU aktiv, 19 Jahre lang war er Mitglied des Deutschen Bundestages, acht Jahre Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, zeitweise unter Merkel sogar CDU-Generalsekretär. Inzwischen ist er Vorsitzender der christlich-muslimischen Friedensinitiative und Kuratoriumsmitglied der Christlich-Islamischen Gesellschaft. Er warb aktiv für einen EU-Beitritt der Türkei und forderte öffentlich die Beobachtung von PI-News durch den Verfassungsschutz. Michael Klonovsky hat die jüngsten Aktivitäten dieses feinen Herrn ein wenig unter die Lupe genommen.

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Alle gegen einen

(Jürgen Fritz, 04.09.2019) Bei aller Unterschiedlichkeit haben sich sämtliche Parteien, die schon länger im Deutschen Bundestag vertreten sind, zu einem großen Bündnis zusammengefunden, das da lautet: Alle gemeinsam gegen die AfD. Diese lagerübergreifende Entente bildet quasi ein neues politisches Mega-Lager, das von vielen weiteren Kräften, im Grunde nahezu allen von gesellschaftlicher Relevanz, flankiert wird. Und gegen den gemeinsamen Feind scheinen alle Methoden erlaubt. Gleichwohl scheint die derart Bekämpfte, trotz all der enormen Anstrengungen, frappierenderweise eher stärker denn schwächer zu werden.

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Erste Berliner JFB-Runde: „Herr Gauland, aufwachen!“

(Axel Stöcker, 04.09.2019) Die Berliner Runde ist legendär. Nirgendwo in der Politik wird so deutlich Klartext gesprochen wie dort. Nach dem letzten Wahltag in Sachsen und Brandenburg hat daher auch JFB als aufstrebendes Medium dieses Format aufgegriffen und eine eigene Berliner Runde angesetzt. Und damit das reibungslos abläuft, haben wir extra bei den Profis von der ARD ein Praktikum absolviert. Gerade was Fragetechniken und faire, unparteiische, ausgeglichene Gesprächsführung angeht, konnten wir da noch richtig was lernen. Axel Stöcker leitete die erste Berliner JFB-Runde.

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So ging die Brandenburgwahl aus

(Jürgen Fritz, 02.09.2019) Das vorläufige Ergebnis der Landtagswahlen in Brandenburg liegt vor und dieses weist einige durchaus interessante Details auf, insbesondere was die Vergabe der Direktmandate anbelangt. Für die Regierungsbildung wird auf jeden Fall ein Dreierbündnis notwendig werden. Hierfür gibt es zwei Optionen.

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