Zahl der COVID-19-Todesfälle steigt auf über 900.000

(Jürgen Fritz, 09.09.2020) Übermorgen wird es ein halbes Jahr, seit die WHO die durch das bis dahin unbekannte Coronavirus SARS-CoV-2 hervorgerufene Erkrankung COVID-19, die im Dezember 2019 in China erstmals auftrat, zur weltweiten Pandemie erklärte. Diese verläuft weit weniger dramatisch als vor sechs Monaten zu befürchten war. Die Zahl der schweren Verläufe explodiert schon seit Anfang April nicht mehr, steigt aber kontinuierlich an. Dabei entfällt über die Hälfte der bisherigen 901.000 Todesfälle auf vier Länder.

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COVID-19: Zahl der Todesfälle steigt auf über 750.000

(Jürgen Fritz, 14.08.2020) Ich möchte heute zunächst einmal eine Teil-Entwarnung geben, zugleich aber auch warnen. Wie das? Im folgenden werde ich versuchen aufzuzeigen, dass über eine dreiviertel Million Todesfälle zwar nicht wenig sind, bei ca. 7,8 Milliarden Menschen aber doch bei weitem viel weniger, als es zunächst den Anschein hat. Zugleich möchte ich erläutern, warum umgekehrt kein Anlass besteht zu völliger Sorglosigkeit oder gar der Auffassung, das Ding sei schon gelaufen. Das ist es leider noch nicht. Aber es ist auch weit weniger dramatisch, als wir das vor vier, fünf Monaten befürchten mussten.

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Über 280.000 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 an einem Tag

(Jürgen Fritz, 23.07.2020) Eine knappe viertel Million registrierte SARS-CoV-2-Neuinfektionen an einem Tag war der bisherige Rekordwert. Dieser wurde am Mittwoch erstmals übertroffen und zwar weit übertroffen: über 280.000 Infektionen wurden gestern weltweit neu registriert. Und dies war, wie die blaue Sieben-Tages-Durchschnitts-Linie im Bild zeigt, kein einmaliger Ausreißer. Nein, auch der gemittelte Wert geht weiter steil nach oben. Das heißt, jede Woche werden mehr Menschen mit dem neuartigen Coronavirus neu detektiert als in der Woche zuvor. Besonders betroffen derzeit: die USA, Brasilien, Mexiko und Indien. Und in Florida und Texas scheint nun das große Sterben zu beginnen.

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Corona: in USA über 60.000 Neuinfektionen pro Tag, zweite Welle in Australien, Israel, Iran

(Jürgen Fritz, 10.07.2020) Die Zahl der weltweit neu registrierten Corona-Infizierten lag die letzten drei Tage jeweils über 200.000. Am Donnerstag überschritt diese Zahl erstmals die 220.000-Marke. In diesen drei Tagen wurden ferner über 16.400 neue COVID-19-Todesfälle gemeldet, jeden Tag 5.400 bis 5.500. Sollte das auf diesem Niveau bleiben, also weder steigen noch fallen, entspräche das über 166.000 Toten pro Monat, zwei Millionen in einem Jahr. Besonders betroffen sind nach wie vor die USA und Brasilien, bei den Neuinfektionen derzeit auch Indien, Südafrika und Mexiko. Zugleich werden nun mehrere Länder, welche die erste Welle bereits überstanden hatten, von der zweiten Welle heimgesucht, insbesondere Australien, Israel und der Iran.

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An oder mit SARS-CoV-2 gestorben?

(Jürgen Fritz, 12.04.2020) Der Hamburger Rechtsmediziner Professor Klaus Püschel sorgt seit einigen Tagen mit etwas fragwürdigen, zum Teil auch logisch nicht ganz konsistenten Bemerkungen für Schlagzeilen. Er halte „die Angst vor Corona für übertrieben“. Mit seinem Team obduziert Püschel die Toten in Hamburg und er stellt fest: Das Virus sei in all den von ihm untersuchten Fällen nur der letzte Tropfen gewesen. Er sei überzeugt, „dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen“ werde. Was ist von diesen Aussagen zu halten, wie auch dem vielfach vorgetragenen Hinweis, viele würden MIT dem neuartigen Coronavirus, aber nicht AN ihm sterben? Sind die gemeldeten Todesfallzahlen viel zu hoch oder sind sie eventuell sogar deutlich zu niedrig?

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Deutschland verzeichnet erstmals über 300 Corona-Tote an einem Tag

(Jürgen Fritz, 09.04.2020) Wissenschaftler der Universität Göttingen schätzen die Zahl der SARS-CoV-2-Infizierten deutlich höher ein als bisher angenommen wurde. Weltweit könnte es bereits zehn Millionen Infizierte geben, teilten die Forscher mit. In Italien und Spanien seien wohl höchstens 3,5 Prozent aller Infektionen entdeckt worden, in Deutschland etwa 15 bis 16 Prozent. Insofern könnten sich bei uns schon bis Ende März rund 460.000 Menschen infiziert haben. Daher erscheint es sinnvoller, die Todesfallzahlen genauer zu betrachten, die gestern leider deutlich in die Höhe schnellten.

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Corona-Pandemie: Bald 60 Mio. Infizierte und Mio. Tote allein in Deutschland?

(Jürgen Fritz, 21.03.2020) Deutschland hat am Freitag mit über 4.528 registrierten Neuinfizierten nach Italien (fast 6.000) und den USA (5.851) den größten registrierten Zuwachs weltweit. Insgesamt haben wir jetzt zum Stand Freitagabend 19.848 nachgewiesene Infektionen – fast ein Viertel so viele wie China mit bald 1,4 Milliarden Menschen ausweist. Nur China (über 81.000), Italien (über 47.000) und Spanien (über 21.500) haben mehr ausgewiesene Infizierte als wir, der Iran und die USA haben ähnlich viele. In den Vereinigten Staaten stieg die Zahl gestern enorm an, fast so sehr wie in Italien. Hinzu kommen in allen Ländern die Dunkelziffern, die in den meisten Ländern höher liegen dürften als in Deutschland oder Südkorea. Was kommt auf Deutschland und die Welt zu und was müssen wir jetzt tun?

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