Der Tag, an dem Theo van Gogh auf offener Straße hingerichtet wurde

Von Jürgen Fritz

Vor 13 Jahren geschah in den Niederlanden etwas, das das ganze Land in eine Schockstarre versetzen und nachhaltig verändern sollte. Jetzt wurde immer mehr Menschen klar: die Multi-Kulti-Gesellschaft war gescheitert. Dieser Traum von Sozialromantikern war geplatzt. Was war passiert?

Ein enfant terrible im Kampf für Freiheitsrechte

Theo van Gogh war ein niederländischer Filmregisseur, Publizist und Satiriker. Er war ein Urenkel des Bruders von Vincent van Gogh und galt in den Niederlanden als enfant terrible. Mit provokanten, auch zynischen Äußerungen und Spott löst er immer wieder Kontroversen in den Medien hervor. So kritisierte er die multikulturelle Gesellschaft, die einen Angriff gegen die „Normen und Werte der westlichen Gesellschaft“ darstelle und den „aggressiven und rückständigen Islam“ verteidige. Van Gogh beschränkte sich aber keineswegs auf islamische Themen, er attackierte ebenso jüdische und christliche Werte und Symbole. Der Einsatz für Freiheitsrechte war ihm ein ganz besonderes Anliegen.

Submission (Unterwerfung)

Einen seiner letzten Filme, Submission (Unterwerfung), erstellte er in Zusammenarbeit mit der ehemaligen Muslimin und Islam-Kritikerin Ayaan Hirsi Ali. Der Film handelt von vier muslimischen Frauen, die über ihre Missbrauchserfahrungen sprechen. Zu sehen sind die verschleierten Gesichter der Erzählerinnen und ihre durchsichtig bekleideten Körper, beschrieben mit fünf Suren aus dem Koran, die die Frau zur Unterwerfung unter ihren Ehemann auffordern. Ihre Körper sind gezeichnet von Schlägen und Striemen.

Die Fernsehausstrahlung im August 2004 führte zu heftigen Reaktionen unter Muslimen, woraufhin Hirsi Ali wegen mehrfacher Morddrohungen zeitweilig unter Polizeischutz gestellt wurde, nicht jedoch van Gogh, der ebenfalls Morddrohungen erhielt. Doch bei diesen Drohungen sollte es nicht bleiben.

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Theo van Gogh am Flimset

„Nun wisst ihr auch, was euch erwartet“

Anfang November 2004 ist van Gogh morgens gegen 08:45 Uhr mit dem Fahrrad unterwegs ins Filmstudio zur Abnahme seines Dokumentarfilmes 06/05 über die Hintergründe des Mordes an dem Politiker Pim Fortuyn. Nach Augenzeugenberichten wird er nun von einem Mann auf dem Fahrrad eingeholt, der sofort auf ihn zu schießen beginnt. Van Gogh stürzt vom Rad, blutend schleppt er sich über die Straße. Mitten im Berufsverkehr. Aber sein Mörder folgt ihm. Schießt weiter auf ihn ein.

Als van Gogh mit acht Schüssen niedergestreckt am Boden liegt, soll er gesagt haben: „Gnade! Wir können doch drüber reden!“. Aber dieser Mann will nicht mit ihm reden. Mit einer Machete schneidet er ihm die Kehle durch. Theo van Gogh wird regelrecht abgeschlachtet. Auf offener Straße. Am hellichten Tag. Mitten in Amsterdam. Und alle schauen zu. An die Leiche heftet der Mörder mit zwei Messerstichen ein fünfseitiges Bekennerschreiben, welches auch eine Morddrohung an Hirsi Ali enthält.

Einen fassungslosen Passanten neben dem blutigen Leichnam motzte der Killer an, was es denn da zu glotzen gebe. Auf die schockierte Bemerkung „Das kannst du doch nicht machen!“ antwortet er: „Und ob ich das kann! Und nun wisst ihr auch, was euch erwartet.“ Dann verlässt er ohne jede Hektik den Tatort.

Theo van Gogh wurde auf offener Straße regelrecht hingerichtet, weil er einen Film gedreht hatte, der zeigte, wie im Islam Frauen unterdrückt werden.

„Ich habe keine Sekunde Bedauern verspürt“

Der Attentäter Mohammed Bouyeri liefert sich kurze Zeit später einen heftigen Schusswechsel mit der Polizei, bei welchem zwei Beamte verletzt werden, bis der Täter endlich kampfunfähig geschossen werden kann. Der Mann besitzt die marokkanische und niederländische Staatsbürgerschaft.

Sowohl das auf dem Opfer zurückgelassene Bekennerschreiben als auch ein Abschiedsbrief, den der Attentäter bei sich trug, lassen darauf schließen, dass der Täter aus einem radikalmuslimischen Hintergrund heraus handelte. Einige Zeit später wird Theo van Goghs Sohn laut seiner Familie mehrfach Opfer von Übergriffen muslimischer Jugendlicher.

Bei seinem Prozess sagt Mohammed Bouyeri dem Richter, als Muslim dürfe er jedem „den Kopf abhacken“, der Allah beleidige. Er würde es jederzeit wieder tun. In Briefen an islamische Hilfsorganisationen, die ihn von außen tatkräftig unterstützen, äußert er bis heute seinen Triumph: Er habe keine Sekunde Bedauern verspürt.

Warum geschieht solches wieder und wieder und wieder?

Um zu verstehen, was in solchen Menschen wie Mohammed Bouyeri vor sich geht, vor allem aber um sich klar zu machen, warum gerade immer wieder Muslime auffällig gehäuft zu solch grausamen Verbrechen fähig sind, muss man das tun, wovor sogenannte ‚Islamexperten‘ und ‚Islamwissenschaftler‘ sich zumeist scheuen, nämlich die islamische Weltanschauung schonunglos in ihrer Tiefenstruktur freilegen, insonderheit die fatale Vermischung von Blutrausch mit dem Sakralen. Hierzu sei dieser Artikel empfohlen.

Theo van Gogh aber sollten wir niemals vergessen. Er konnte vielen auf die Nerven gehen. Er war ein Provokateur. Muslime nannte er öfters „Ziegenficker“. Nichts war ihm heilig. Nie nahm er ein Blatt vor den Mund. Vor allem aber war er ehrlich, von Grund auf ehrlich und ein Freund der Freiheit. Ein Feind der Unterdrückung des Menschen durch den Menschen. Genau das hat ihn sein Leben gekostet. Mitten in Europa im 21. Jahrhundert.

Machete

Machete, mit der Theo von Gogh die Kehle durchgeschnitten wurde

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Bilder: Youtube-Screenshot

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19 thoughts on “Der Tag, an dem Theo van Gogh auf offener Straße hingerichtet wurde

  1. Igo Kirchlechner

    „Auch wenn es die meisten Muslime nicht wahrhaben wollen: der Terror kommt aus dem Herzen des Islams, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Korans leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen.“ (Zafer Senocak, türkischer Schriftsteller)

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    1. lynx

      Ach immer diese Pauschalierungen… Der aggressiv politische Islam ist jüngeren Datums (ach, ich weiß, jetzt heulen alle wieder auf und verweisen auf die blutgetränkte Geschichte…). Es gab und gibt muslimische Zivilisationen, die auch nicht gewalttätiger sind als andere. Denken Sie nur einmal an die größte muslimische Nation dieser Welt: Indonesien – was hört man denn von dort? Da gibt es zwar auch gewalttätige Fundamentalisten, die sind aber gottseidank eine krasse Minderheit.

      In dem, was Sie sagen, können Sie die Worte Islam und Koran auch einfach durch Christentum und Bibel ersetzen: zu gewissen, lange andauernden Zeiten, war das Christentum unter Berufung auf den Missionsbefehl äußerst aggressiv unterwegs. Das hat sich erst kürzlich gelegt.
      Juden konnten die längste Zeit in islamischen Kulturen wesentlich unbehelligter leben als in christlichen.

      Zugegeben, der Koran ist deutlich aggressiver als das Neue Testament, sind die Unterschiede zum Alten Testament aber so groß? Müssten wir die Passagen zum auserwählten Volk nicht vielleicht auch auf den Index setzen als „gute“ Christen? (Ohne uns aber jetzt wiederum mit Juden anlegen zu wollen – Sie sehen, es ist kompliziert).

      Benennen wir Gewalttäter als solche und machen nicht alle Muslime zu solchen – mutmaßlich wollen 92 % von ihnen einfach nur ihre Ruhe haben (100 % abzgl. Arschlochquote, die jeder Kultur eigen ist, erfahrungsgemäß). Wahrscheinlich fühlt sich jetzt wieder jemand berufen, mich zu den 8% Deppen bei uns zu stecken: meinetwegen.

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      1. VincentGdG

        Klar war die katholische Kirche grausam und brutal, sie wollte – solange sie die Möglichkeit hatte – jede Kritik unterbinden, z.B. durch die Inquisition.

        Der Unterschied:
        Die Grausamkeiten der katholischen Kirche waren nicht durch die christliche Lehre gedeckt, ihre Handlungen widersprachen den Lehren Christus sogar in großen Teilen. Es war ein gewachsener Machtapparat, der mit echter Religion nicht mehr viel am Hut hatte. Jesus Christus – wenn es ihn so gegeben hat, wie es erzählt wird – hätte das niemals gut geheißen.

        Der Islam hat seinen Einfluss durch Massenmord, Sklavenhandel und Unterdrückung gewonnen. Nicht ein Land wollte freiwillig zum Islam konvertieren, wieso auch? Solange Mohammed es mit guten Reden probierte, lachten ihn alle aus.
        Er wurde dann ein irrer Kriegsherr, der mit Söldnerarmeen Städte und am Ende sogar Länder islamisierte, indem er die dort lebenden Menschen umbrachte oder als Sklaven verkaufte. Wer von den „länger dort lebenden“ das Glück hatte, am Leben gelassen zu werden, der durfte die Islamisten mit Zwangsabgaben durchfüttern.

        Und das alles war gestützt durch „Eingebungen eines Engels“, also geschah es im Namen seines Gottes. Darauf berufen sich die Islamisten heute noch.

        Die heutigen Moslems sind Nachkommen der wenigen am Leben gelassenen Einwohner ihrer Länder, An ihnen sieht man, was man durch Erziehung zum Hass auf Andersgläubige seit frühester Kindheit anrichten kann.

        Das finde ich so pervers am Islam, dass die Länder früher ganz andere Religionen hatten, mit denen sie glücklich waren. Ein irrer Massenmörder zwang die Leute zu seiner „Religion“ und heute verehren die Nachfahren ihn.

        Siehe auch: http://derprophet.info/inhalt/schneller-einstieg-ins-thema/

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      2. lynx

        Ich will Ihnen Ihre Sorge bzgl. des Islam ja nicht nehmen oder ausreden, aber auch Ihre Beispiele belegen eigentlich nur, dass der Islam in seinem Streben nach Dominanz sich nicht wesentlich von anderen großen Religionen unterscheidet:
        – Die christliche Lehre hat die gewalttätige Expansion des Christentums zwar nicht gedeckt: aber hat es einen Unterschied gemacht in der Realität? Macht es heute einen Unterschied bei fundamentalistisch-evangelikalen Suprematisten z.B. in den USA?
        – Die Ausbreitung des Islams ist auch dem Handel zu verdanken, nicht nur mit Sklaven, insbesondere im asiatischen Raum
        – Ist irgendwo das Christentum friedlich und freiwillig eingeführt worden? Haben die Leute ganz freiwillig ihre vorherigen Lokalreligionen aufgegeben? Schon die Einführung als römische Staatsreligion ist einer gewonnenen Schlacht zu verdanken. Karl der Große setzte die Christianisierung als Machtmittel ein, die Sachsen können sich vielleicht noch erinnern? Usw.
        – Es gibt ja Leute, die der Ansicht sind, dass der Monotheismus als solcher das Problem ist und nicht unbedingt ein Fortschritt – aber das ist ein weites Feld.

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      3. R.J.

        Sie bringen die übliche Kollektion apologetischer Phrasen. Tatsachenverweise dienen ja in vielen „intellektuellen“ Milieus nur als ad hoc einzusetzendes Spielmaterial und nicht dazu, ein realistisches Gesamtbild zu gewinnen.

        Beachten Sie bitte (1) die Zustände in den islamisch dominierten Ländern (in keinem herrscht z.B. Religionsfreiheit, in vielen faktische Verfolgung Andersgläubiger; Indonesien ist keine Ausnahme, siehe mindestens eine der dortigen Provinzen),

        (2) die historisch überlieferten Zustände zu so gut wie jeder Zeit (von Legenden der sog. Toleranz sehen wir ab, siehe die sog. Schutzsteuern und Rechtlosigkeit, ebenso die Sklavenhalterei und -jagd (bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts), die alle westliche Praxis quantitativ und qualitativ in den Schatten stellte),

        (3) die komplette intellektuelle Unproduktivität seit dem Mittelalter (in dem hauptsächlich die Philosophie der Antike in verkürzter Form weitergeführt wurde; von für die geistige Grundlegung der Neuzeit unerheblichen oder vorgeblichen Erfindungen können wir absehen, wie im Mittelalter gilt bestenfalls philosophia ancilla theologiae),

        (4) das abundante, ja überbordende Angebot zur Unterdrückung oder Vernichtung anderer in den moslemischen Lehrschriften (das nie außer Kraft gesetzt wurde, sondern nach Gusto und Opportunität einsetzbar ist),

        (5) die faktischen Einstellungsprofile von Moslems, wie sie in deutschen, europäischen und weltweiten Umfragen immer wieder aufgezeigt wurden (wenn selbst in Mitteleuropa in der Größenordnung von 50% zum „Originalislam“ des Kalifats „zurückkehren“ wollen, dann heißt das für die anderen Unterdrückung und Terror). Stellen Sie sich nur die Frage, was z.B. ein europäischer Atheist (die unterste Stufe der moslemischen Rangskala gemäß Lehre und empirisch keineswegs selten zu findender Einschätzung) von einer Ausbreitung des Islams Gutes zu erwarten hat.

        „Pauschalisieren“ ist dann angebracht, wenn es um wesentlich Gemeinsames geht. Deshalb sprechen wir z.B. von „Faschismus“ oder „Kommunismus“, obgleich es Unterschiede gab. Das Gemeinsame reicht aber schon zur fundierten Ablehnung und „Phobie“ (kommt nämlich von phobein = (mit Grund) fürchten).

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      4. lynx

        Der altgediente Journalist Ulrich Kienzle, der viel Zeit seines Lebens im Nahen Osten und in muslimischen Ländern zugebracht hat, hat einmal sehr schön gesagt: er kenne kein friedlicheres und freundlicheres Lebensumfeld als unter Muslimen – bis zu dem Zeitpunkt, wo es um Politik geht. Dann gehen sie aufeinander los und man verdrücke sich besser. Das ist jetzt kein Trost aber vielleicht eine vorsichtige Perspektive: wenn sie hier sind, können sie ja vielleicht lernen, ihre Konflikte friedlich-demokratisch auszutragen, sofern wir ihnen das vorleben und natürlich unnachsichtig sind, wenn es anders läuft. Gilt für den einfachen Muslim, nicht den Islamisten: ich sehe nicht, dass Letztere eine Mehrheit sind, nirgends, außer im Kalifat, das es eigentlich nicht mehr gibt.

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      5. Igo Kirchlechner

        Lynx, es ist politisch korrekt von Dir, zu relativieren. Aber ein Schmutzhaufen wird nicht dadurch kleiner, dass es noch 2-3 weitere in der Umgebung gibt und auf die man verweist. Altes Testament, Thora, Talmud und Koran sind sich recht ähnlich, was drastische Passagen in diesen Dogmen betrifft. Es ist aber der Islam, bei dem es derzeit wieder unterm Dachstuhl brennt, und da sollte man dann auch als erstes löschen. Mach Dich mal schlauer, z.B. hier und auf den Folgeseiten: http://www.shopart.com/thorn/koran/umarvertrag.html

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  2. nouseforislam

    Religion sucks! Und zur Zeit „suckt“ der Islam leider am meisten. Ist eben so. Das Alte Testament ist in Europa schon lange keine Richtschnur mehr. Und nicht von ungefähr gibts auch noch das Neue Testament. Gibts sowas auch im Koran? Der Islam ist entwicklungsmässig nun mal über 600 Jahre zurück und seine Gläubigen auch. Sollen wir so lange warten, bis die Herrschaften sich reformiert haben? (Falls die Menscheit dann noch existiert, dann hilft Teppiche küssen auch nicht weiter.)

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  3. nouseforislam

    Eine Islamisierung findet statt. Zumindest was die Präsenz in der öffentlichen Diskussion angeht. Vor diesem fatalen Zeitpunkt in 2015 war der Islam da, auch hier in Deuschland, aber stellte nicht so ein Problem dar, wie er es jetzt tut. Das lag zum einen daran, dass die meisten Muslime hier in Deuschland türkischer Herkunft sind, dass Erdogan noch nicht so einen religiösen Kurs verfolgte und dass der islamische Einfluss noch nicht durch Millionen muslimischer Migranten verstärkt wurde. Allein schon die Tatsache der Anwesenheit so vieler, eher konservativ ausgerichteter Muslime bedingt eine Änderung in der Weise, wie man sein Leben führt, wie man diese Religion betrachtet. Der türkische Islam funktioniert eben anders als der arabische, der wesentlich stammesorientierter und weniger weltlich ist. Und es ist ein Fakt, dass sich das Strassenbild geändert hat, Ich lebe in Dortmund und es sind Änderungen zu beobachten, die sich inzwischen auch auf die bereits länger hier lebenden Muslime erstrecken. Früher haben ich keine Burkaträgerinnen in Kaufhäusern gesehen, lange Gewänder wurden meist von älteren Frauen getragen, es gab keine Koranverteiler in der Einkaufszone. Zudem werden die Kopftuchträgerinnen immer jünger, z. T. sieht man schon fünf- oder sechsjährige mit diesem „Kopfschmuck“ herumlaufen. Das sind alles Entwicklungen der letzten zweieinhalb Jahre. Zu diesen äusserlichen Veränderungen kommt auch unterschwellige arrogante, teils aggressive Haltung dieser reaktionär-religiösen Muslime, eine spürbare Verachtung für die „Kartoffeln“, eigentlich jeden, der nicht ihren religiösen Vorstellungen entspricht. Diese Entwicklung wird ja auch von Arabern und Türken mit einer liberalen oder atheistischen Einstellung bestätigt, scheint aber bei den Beschwichtigungsbürgern noch immer nicht angekommen zu sein. Sind diese blind oder einfach nur dumm? Der Islam bereitet mir einfach Sorgen, er ist nun mal keine Religion, die sich mit modernen, eher laizistischen Gesellschaften verträgt. Da sehe ich im Christen- oder Judentum oder im Buddhismus eine weitaus geringere Bedrohung. Erst wenn wir akzeptieren, dass der Islam eben keine Friede, Freude, Eierkuchen-Religion ist und aufhören, seine konservativen Interessenvertreter zu unterstützen, kann man eventuell eine gewisse Form des Zusammenlebens entwickeln. So, wie es jetzt läuft, halte ich das allerdings für fast ausgeschlossen.

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  4. R.J.

    Ad lynx 7. November 2017, 21:56

    Es ist irrelevant, was irgendein passend gewählter Journalist sagt, ich könnte Ihnen auch gegenteilige Stimmen zitieren. Relevant sind substantielle Gedanken und Argumente.

    Es gab seinerzeit eine Menge Besucher, die das Deutschland Hitlers ganz friedlich fanden. Die Mehrheit der Deutschen war nicht nationalsozialistisch, es genügte eine entschlossene, organisierte Minderheit, sie zur Duldung und dann zum Mitmachen zu bewegen, bis zum bitteren Ende. Und das in einem Land, in dem es eine aufklärerische Tradition gab, in der der Einzelne etwas galt und sich zum Widerstand ermächtigt fühlen konnte. Übrigens war es wie heute vorzugsweise die sog. Intelligenz, die sich opportunistisch hervortat.

    Im Islam gibt es nicht einmal diese Tradition des Widerstands, sondern alles ist der umma untergeordnet. So konnten in ganzen Teilen Nordafrika und anderenorts in den letzten 30 Jahren weitgehend die zaghaften Liberalisierungen rückgängig gemacht werden, und die Mehrheit fügte sich den Radikalen. Das wird hier nicht anders sein und ist an der zunehmenden Veränderung der Äußerlichkeiten zu sehen, vom Kopftuch bis zu demonstrativen Gebeten als Machtbekundung.

    Menschen sind Opportunisten. Wenn man in der hiesigen sog. Intelligenz, d.h. der homogenen Diversität der Hohlkopfresonatoren, vom „Finden der Identität“ fabuliert, verpasst man den Punkt. Man hätte das nämlich von vielen Deutschen nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg auch sagen können. Die faktischen Folgen zählen, nicht die (vorgebliche) Motivation. Es reichen 10%. Tatsachen durch Psychologisieren und Relativieren zum Verschwinden zu bringen und sich und anderen in die Tasche zu lügen, ist eine der beliebtesten Übungen hierzulande.

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  5. Pingback: Trägt der Islam den Keim der Gewalt von Grund auf in sich? Der Fall Theo van Gogh – Alternativnews

  6. Nationalsozialist

    es geht um die rassen ,nicht um religionen.die eger ,araber und turkmenen sind wie sie sind,weil es ihrer genetischen veranlagung als primitive völker entspricht.der islam ist nur beiwerk,gesponsert vom juden , um die primitiven in seinem sinne gegen die weißen völker europas aufzuhetzen und in stellung zu bringen.

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