Berliner Polizei an Linksradikale: „Wir wissen die Beteiligung sehr zu schätzen und bedanken uns dafür sehr“

Ein Gastbeitrag von David Berger

Immer wenn man denkt, verrückter, abstruser, unglaublicher und abgrundtiefer könne es nicht mehr kommen, dann stellt sich just dies doch ein. Ein wunderbares, nein ein erschreckendes Beispiel dafür hat David Berger für uns gefunden. Setzen Sie sich bitte sattelfest hin, halten sich gut fest und zwar mit beiden Händen links und … nein nicht rechts, mit beiden Händen links natürlich.

Berliner Polizei bedankt sich bei Linksradikalen

Es ist so verrückt, dass sich die Berliner Polizei gar nicht mehr vor Anfragen wehren kann. Vorausgegangen war die von der Polizei Berlin beziehungsweise ihrem Zuständigen für die sozialen Netzwerke inzwischen bestätigte Nachricht, dass die Polizei sich mit einem Lobgesang auf ihren umstrittenen Einsatz beim Frauenmarsch am vergangenen Samstag schmückt.

Die Polizei hatte auf Facebook von ihrem Einsatz, der nun zu einem Untersuchungsausschuss im Bundestag führen wird, berichtet. Und die der kriminellen „Antifa“ nahe stehende geschlossene (!) Facebook-Gruppe „ichbinhier“ hat dies sehr schnell dankbar geteilt.

Daraufhin zeigte sich die Berliner Polizei wieder dankbar. Sie schreibt (in der linksradikalen Gruppe!): „Wir wissen die Beteiligung sehr zu schätzen und bedanken uns dafür sehr.“

Auf alle Nachfragen, ob dieses Dankschreiben der Polizei an die Antifa-nahe Gruppe wirklich von der Berliner Polizei stamme, kam jedes mal die gleiche Antwort: Ja, tut es.

Belege

Unter anderem fragte IQ_Stimulator bei der Berliner Polizei nach:

1

Und hier die Antwort der Berliner Polizei:

2

Und weil das alles so unglaublich ist, wurde immer wieder nachgefragt, so auch von Roy Bergwasser und auch hier wurde es nochmals von der Berliner Polizei bestätigt:

3

Abschlussfrage von Jürgen Fritz

Und nun stellen Sie sich bitte vor, die Berliner Polizei würde sich bei einer rechtsradikalen Gruppe für das Teilen ihres geschönten Berichtes bedanken. Halten Sie so etwas für möglich? Sonst noch Fragen, wie es um Berlin steht?

*

Dieser Artikel erschien zuerst auf Philosophia perennis und erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des sehr geschätzten Autors und Blogbetreibers David Berger.

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Zum Autor: David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch Der heilige Schein über seine Arbeit im Vatikan als homosexueller Mann. Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Homomagazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritk. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die ZeitJunge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

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Titelbild: YouTube-Screenshot aus Frauenmarsch in Berlin am 17.02.2018 / Polizei räumt, gibt dann aber auf

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22 Antworten auf „Berliner Polizei an Linksradikale: „Wir wissen die Beteiligung sehr zu schätzen und bedanken uns dafür sehr“

  1. Bloggich

    Einfach unglaublich. Unglaublich, dass eine öffentliche Behörde derart handelt und sich dann auch noch öffentlich outet.

    Man gewinnt tatsächlich den Eindruck, dass ihre Kommentare auf Beifall warten. Das ist nicht zu fassen

    Gefällt 5 Personen

  2. Pingback: Berliner Polizei an Linksradikale: „Wir wissen die Beteiligung sehr zu schätzen und bedanken uns dafür sehr“ – MoshPit's Corner

  3. Der Blogwart 2.0

    Um da mal ein klein wenig Aufklärung zu betreiben: (und das ist KEINE Entschuldigung!!!) nicht die Berliner Polizei twittert da, ebenso wenig wie Donald Trump oder Sigmar Gabriel oder Heidi Klum, es ist das PACK. Das sind bezahlte Individuen, nicht mal zwingend Fanboys/girls, welche die Aufgabe übernommen haben, auf Tweets und FB Nachrichten SOFORT zu antworten. Deren Meinung kann, muss aber nicht mit dem Inhaber des Accounts übereinstimmen! Oft, sogar sehr oft schießen sie über das Ziel heraus. Da „Ihre“ Meinung unter dem Account des Namensgebers läuft, ist eine Revision / Rücknahme des Gesagten unmöglich. Rechtlich gesehen eine Grauzohne. Realistisch gesehen ein weitere Grund, allem zu Mißtrauen, was da in den Sozialen Netzwerken gepostet wird.

    Gefällt 2 Personen

    1. Reinhard Wehpunkt

      Das ist keine Aufklärung, was Sie betreiben, sondern Verdummung.

      Es ist der offizielle Auftritt der Berliner Polizei auf Twitter und die dort abgegebenen Beiträge sind offizielle Verlautbarungen der Berliner Polizei, verlinkt auch von der Website der Berliner Polizei:
      https://www.berlin.de/polizei/

      Hier eine kurze Beschreibung des Twitter-Auftritts der Berliner Polizei ohne wichtigtuerische Relativierungsversuche:
      https://www.heise.de/newsticker/meldung/Berliner-Polizei-Chef-verteidigt-Twitter-Auftritt-3935457.html

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      1. Der Blogwart 2.0

        Ach so, Sie glauben also wirklich, die Polizei sitzt PERSÖNLICH da und twittert? Würde die Frage aufwerfen, ob es nichts Besseres zu tun gibt… Und selbstverständlich haben Promis und Politiker auch nichts anderes zu tun als zu twittern und Beiträge auf Facebooks usw zu posten? Bald kommt der Osterhase…

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    2. Carla Schütte

      …verantwortlich bleibt aber doch die Polizei…

      wenn Mitarbeiter von Jens Maier einen Tweet absetzen, wird auch er dafür verantwortlich gemacht

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  4. trumpelman

    Und wieder kann ich nur anmerken:
         Es ist ein ungeheures Defizit, dass die Veranstalter von wichtigen Demonstrationen niemand Geeigneten dazu abstellen, ausschließlich das Verhalten der „Ordnungskräfte“ – vor allem Polizei – videografisch zu dokumentieren.

    Gäbe es solche gezielten Dokumentationen ud würde sich das in den Köpfen u.a. der Polizei festsetzen, sähe Vieles anders, nämlich besser aus. Und auch die Justiz könnte sich dann nicht so oft aus allem herausmogeln.
          Doch kriege das mal in die Hirne der DEMOlogen rein!
                 („Jaja, mal sehen…“ – Und dann kommt nix! Oder die Frage, ob da ein Smartphone reicht…)
    .

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    1. Heidrun Keck

      Und selbst wenn, solche Dokumentationen würden doch nicht anerkannt werden oder auch nur wieder als Fake hingestellt werden. Was einem wieder mal die eigene Ohnmacht vor Augen führt. Damit will ich aber nicht sagen, dass alle diese Bemühungen sinnlos wären. Noch keine Rebellion ist von heute auf morgen erfolgreich gewesen. Beharrlichkeit wird sich mit der Zeit auszahlen!

      Gefällt 1 Person

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