Deutsch als Landessprache im Grundgesetz verankern?

Ein Gastbeitrag von Michael Klonovsky

Die AfD brachte den Antrag in den Bundestag ein, Deutsch als Landessprache im Grundgesetz zu verankern. Michael Klonovsky erklärt, weshalb das sinnvoll wäre. Wir wohnen nämlich nicht in einem Land, wir wohnen in einer Sprache. Und die deutsche Sprache ist ein Kulturgut, in dem in tausend Jahren unendlich viel Kultur geronnen ist. Oder wie Jean Paul schrieb: Die deutsche Sprache ist die Orgel unter den Sprachen. Dies gilt es zu schützen.

I. Vorrede zur Rede

Gestern haben sie im Bundestag über einen Antrag der AfD debattiert, den Satz: „Die Landessprache in der Bundesrepublik Deutschland ist Deutsch“ als Artikel 22 Absatz 3 ins Grundgesetz einzufügen. Die Blockparteien schickten ihre rhetorischen Genies ins Rennen, um den Antrag getreu den Gepflogenheiten dieser parlamentarischen Hüpfburg abzuschmettern. Dass ich der Groteske mit einer Mischung aus grimmiger Heiterkeit und entomologischer Neugier hospitierte, liegt auf der Hand. Parlamentarismus und Geist, das ist wie Merkel und Stil: Man sollte seine Erwartungen bezähmen. Es ist ja auch nicht vonnöten, dass Politiker mit Kennerblick durch Galerien flanieren oder connoiseurhaft Texte rezitieren, sie sollen nur ihre Arbeit machen. Bekanntlich tun sie meistens nicht einmal das. Dass sie noch die Landessprache benutzen, um sich gegenseitig ihrer Bedeutung zu versichern, ist reine Gewohnheit.

Für mich war die sogenannte Debatte übrigens ein Déjà-vu. Vor über einem Jahr hatte die AfD im Dresdner Landtag einen vergleichbaren Antrag gestellt – damals ging es um die Aufnahme des Deutschen als schützenswertes Kulturgut in die sächsische Landesverfassung –, und ich hatte sowohl die Rede verfasst, die eine Landtagsabgeordnete im schönsten Sächsisch vortrug, als auch als sog. Experte einer Parlamentskommission Rede und Antwort gestanden. Selbstverständlich wurde der Antrag auch damals abgelehnt, mit denselben reflexhaften Unterstellungen von Tümelei bis Diskriminierung, mit denen sich der Durchschnittslinke und der Allerweltsgrüne durchs politische Leben gaunern. Man darf von parteipolitisch Konditionierten keine Flexibilität erwarten, und strenggenommen hatte ich das weder in dem einen noch in dem anderen Fall getan.

Das mediale Echo auf die Bundestagsreden war ähnlich vorhersehbar und vor allem adäquat; wissend, „daß der Zeitungsmann/Keinen deutschen Satz mehr kann“ (Peter Hacks), liest unsereins die Kommentare in den erfreulich zügig dahinsiechenden Gazetten mit hoffnungsfroher Gleichgültigkeit, etwa diesen hier. Wie steindumm die medialen Wortführer geworden oder schon immer gewesen sind, kann jeder ermessen, der die neueren „selbstkritischen“ Einlassungen von Premiumjournalisten zu den Ursachen des Leserschwunds liest; sie kapieren einfach nicht, dass die Leute von ihrem Belehrungs- und Erziehungsgeschwafel die Nase voll haben und dass sich kein Mensch, der eine Ausbildung genossen hat und auf eigenen Beinen steht, ausgerechnet von einem Journalisten die Welt erklären lassen will, zumal er seine Informationen inzwischen auch anderswo beziehen kann. Dieser tatsächliche „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ (St. Jürgen) hat den Genossen Medienschaffenden das Informations(dosierungs)monopol genommen und setzt sie einem Konkurrenzdruck aus, auf den die Armen ähnlich verschreckt bzw. verdattert reagieren wie die SED-Pressstrolche auf das Zerbröseln ihrer Kundschaft im Herbst 1989.

Zurück zum Verfassungsrang des Deutschen. Die Rede von damals suchte und fand ich auf meiner Festplatte. Da sie weiland kaum jemand gehört hat, rücke ich sie hier leicht gekürzt ein (stellen Sie bitte in Rechnung, dass es sich um eine Rede ans Parlament und nicht um einen Brief an Hugo von Hofmannsthal oder Eckhard Henscheid handelt).

II. Die Rede

‚Wir wohnen nicht in einem Land, sondern in einer Sprache‘, notierte der Schriftsteller Emile Cioran. Sprache ist Wohnung, Sprache ist Heimat, Sprache ist ein Werkzeug zur Weltaneignung und das Hauptverkehrsmittel im Umgang mit anderen Menschen. Mit Worten formulieren wir unser Wissen und unsere Pläne, mit Worten bringen wir unsere Liebe zum Ausdruck, aber auch unseren Kummer. Mit Worten preisen wir das Leben und tragen wir Konflikte aus, etwa heute und hier den Konflikt darum, ob die deutsche Sprache besonderen Schutz braucht.

Meine Damen und Herren, wir sind dieser Ansicht. Uns erscheint das Deutsche zugleich schützenswert und schutzbedürftig. Wir müssen also drei Fragen beantworten. Warum Kulturgut? Warum Schutz? Und was bedeutet Förderung?

Meine Damen und Herren, eine Sprache wird zum Kulturgut, wenn hinreichend viele Menschen in ihr Bedeutendes geschrieben haben. Die deutsche Sprache ist ein Kulturgut, weil in tausend Jahren unendlich viel Kultur in ihr geronnen ist – ich erspare mir jetzt eine Aufzählung deutscher oder deutschsprachiger Autoren von Weltrang, weil meine Redezeit begrenzt ist. Die deutsche Literatur nimmt unter den Literaturen der Welt jedenfalls einen exponierten Platz ein.

Aber keineswegs nur in diesem Sinne ist eine Sprache ein Kulturgut. Jede Sprache verkörpert eine ganz bestimmte Art der Weltsicht und des Weltverständnisses. Die verschiedenen Sprachen sind Speerspitzen der kulturellen Evolution. Die Artenvielfalt der Sprachen ist deshalb so schützenswert wie die Artenvielfalt in der Natur.

Unter dem Druck der Globalisierung und der durchgesetzten englischen Weltsprache sind heute sämtliche anderen Sprachen mehr oder weniger bedrohte Arten. Selbst altehrwürdige Hochsprachen wie das Französische, das Italienische oder eben unser Deutsch stehen davor, in den nächsten hundert Jahren zu Regional-Idiomen abzusinken, die irgendwann nur noch in der Gastwirtschaft oder beim Kartenspiel gesprochen werden – wenn wir nicht auf sie achtgeben.

Sie halten das für übertrieben? Dann sollten Sie an wissenschaftlichen Kongressen teilnehmen oder bei Konferenzen in deutschen Banken und deutschen Großunternehmen hospitieren: Überall redet man Englisch, sogar wenn nur Deutsche am Tisch sitzen. Seit einigen Jahrzehnten zieht sich die deutsche Sprache aus immer mehr Wortschatzbereichen zurück. An Hochschulen wird zunehmend auf Englisch geforscht, gelehrt und publiziert. Das bedeutet zum einen Weltoffenheit, gewiss – zum anderen aber, dass viele neue Gedanken und Begriffe gar nicht mehr ins Deutsche Einzug halten. Wenn man das konsequent weiterdenkt, gelangt man zu dem Schluss, dass dereinst komplexe Themen auf deutsch nicht mehr darstellbar sein werden.

Wir wollen darauf nicht pessimistisch reagieren, sondern mit der Förderung der Artenvielfalt. Wir wollen keineswegs das Englische schwächen – ganz im Gegenteil! –, sondern das Deutsche stärken. Meine Damen und Herren, eine Sprache zu schützen heißt, eine neue Generation von Lesern und Schreibern zu fördern, die imstande ist, mit diesem kulturellen Erbe etwas anzufangen und es gleichzeitig schöpferisch fortzusetzen.

Es geht also nicht darum, den Stellenwert der englischen Sprache in der sich zunehmend globalisierenden Wissenschaftswelt oder bei der Völkerverständigung in Zweifel zu ziehen. Vielmehr soll klargestellt werden, dass gerade wegen der sich in weite Teile des gesellschaftlichen Lebens ausbreitenden englischen Sprache ein besonderer Fokus auf die Bewahrung der deutschen Sprache gelegt werden muss.

Deutsch soll eine Sprache bleiben, in der jeder komplexe Gedanke ausgedrückt werden, in der man auf der Höhe der Zeit bleiben kann. Texte lassen sich aus einer Sprache nie hundertprozentig in eine andere übersetzen, das heißt: eine Sprache überlebt nur bruchstückhaft in einer anderen. Deswegen plädieren wir für eine substanzielle Zweisprachigkeit. Wir wollen, im Idealfall, wunderbare Deutschsprecher, die ebenso gut das Englische beherrschen. In den Worten des englischen Schriftstellers Wystan Hugh Auden: ‚Solange Deutsche Deutsch sprechen und ich Englisch, ist ein echter Dialog zwischen uns möglich; so richten wir das Wort nicht einfach an unsere Spiegelbilder.‘

Meine Damen und Herren, die Länder der Europäischen Union haben mehrheitlich ihre Sprachen als Ausdruck ihrer Kultur in den jeweiligen Verfassungen verankert. In der Schweiz und in Österreich findet sich die deutsche Sprache verfassungsrechtlich normiert. Frankreich schützt seine Sprache seit 1994 durch ein eigenes Gesetz die sogenannte Loi Toubon.

Die unterbliebene Normierung des Schutzes und der Förderung der deutschen Sprache in der Sächsischen Verfassung mag dem Umstand geschuldet sein, dass man das bisher nicht für notwendig erachtet hat. Die deutsche Sprache mag als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt gewesen sein. Von dieser Selbstverständlichkeit kann jedoch nicht mehr ausgegangen werden.

Bevor jemand einwendet, es werde wenig nützlich sein, eine Sprache in der Verfassung zu verankern, lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, was alles in der Verfassung verankert wurde. Die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern beispielsweise. Die Förderung des vorbeugenden Gesundheitsschutzes für Kinder und Jugendliche. Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, also der Umwelt. Die Denkmalspflege. Der Schutz der Kulturgüter: Das Land setzt sich für ihr Verbleiben in Sachsen ein. Meine Damen und Herren, wir setzen uns für ein Verbleiben der Deutschen in der deutschen Sprache ein.

Es ist zu beobachten, dass unsere Sprache zum einen durch den ansteigenden Einfluss von Fremdwörtern, zum anderen durch ideologische Einflüsse geprägt und auch verunstaltet wird. Dazu gehört vor allem die ‚gendergerechte Sprache‘. Aus Sicht ihrer Verwender und Propagierer soll die vermeintlich geschlechtsdiskriminierende deutsche Sprache im Sinne der Gleichbehandlung korrigiert wird. Im neuen Genderschreibstil heißt es ‚StudentInnen‘, ‚Student*ìnnen‘ oder ‚Student_innen‘. Und das ist nur die Spitze des vor allem universitären Neusprechs; wer die Verlautbarungen der geschlechterpolitischen Vorreiter liest, versteht vor lauter Sonderzeichen, neuen Geschlechtern und geschlechtsneutralen Endungen kein Wort mehr.

Was aber vor allem gegen diese Sprachkorrektur spricht ist, dass sie Texte verschandelt, dass sie ästhetisch abstoßend ist. Eine Sprache muss sich dynamisch aus sich heraus entwickeln, keinesfalls darf sie durch Dekrete von Gleichstellungsideologen ‚von oben‘ geändert werden.

Meine Damen und Herren, ich bin Ihnen noch einen Vorschlag schuldig, wie die deutsche Sprache konkret zu fördern wäre. Wissen Sie, was die Worte Briefwechsel, Bittsteller, Fernglas, Stelldichein und Marschflugkörper gemeinsam haben? Sie sind erfunden worden, um ein Fremdwort zu ersetzen. Heute sind sie uns vollkommen geläufig, aber bevor die deutsche Entsprechung eingeführt wurde, sagte man nur: Korrespondenz, Supplikant, Teleskop, Rendezvous und Cruise Missile. Was wir heute wieder brauchen, sind kreative, phantasievolle Eindeutscher von Fremdworten, also Erfinder neuer deutscher Entsprechungen vor allem für englische Begriffe. Warum dafür nicht einen jährlichen Sprachneuschöpfer-Preis ausloben? ‚Wortschatz‘ heißt einer der treffendsten deutschen Begriffe. Dieser Schatz sollte täglich erweitert und vergrößert werden.

Meine Damen und Herren, Jean Paul hat geschrieben, die deutsche Sprache sei die Orgel unter den Sprachen. Sorgen wir dafür, dass sie noch lange und aus allen Registern ertönt.

*

Appendix 1: Wer zum Thema weiterlesen will, speziell was die Einverleibung von Fremdworten ins Deutsche angeht, bitte hier.

Appendix 2: Diese Statistik ist nicht mehr ganz aktuell, doch für die Fortsetzung bräuchte man ohnehin eine Lupe.

Sprachanteile ntw Publikationen

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Dieser Text erschien zuerst auf dem sehr empfehlenswerten Blog von Michael Klonovsky Acta diurna, der nur so vor Gedanken, Ein- und Quersichten sprüht. Sollten Sie sich unbedingt öfters ansehen. Er erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des geschätzten Autors und Blogbetreibers.

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Zum Autor: Michael Klonovsky, 1962 im Erzgebirge geboren, ist Romanautor und PublizistAufgewachsen in Ostberlin. Maurerlehre. Abitur. Seit 1990 Journalist. “Wächterpreis der Tagespresse” für die „Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen durch die DDR-Justiz und den Staatssicherheitsdienst“. 1992: Wechsel zum Focus, zunächst als Redakteur, später als Chef vom Dienst bzw. Textchef, Leiter des Debattenressorts, sodann als Autor. Am 31. Mai 2016 endete die Ehe mit Focus, die Partner hatten sich auseinandergelebt. Von Juni 2016 bis Anfang 2017 war er parteiloser Berater von Frauke Petry, von Juni bis November 2017 Sprecher der von Jörg Meuthen geführten Landtagsfraktion der AfD Baden-Württemberg. Michael Klonovsky ist Autor mehrerer Bücher.

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Titebild: Pixabay, CC0 Creative Commons

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29 Antworten auf „Deutsch als Landessprache im Grundgesetz verankern?

      1. Benjamin Goldstein

        Sie nicht? Amtszeitbeschränkung, flexible Wählerlisten, Trennung von Staat und Kirche (im Moment KöR, Religionsunterricht etc)….tausend relevante Verfassungsänderungsvorschläge, die vorher kämen.

        Ich wäre sogar gegen eine Amtssprache in der Verfassung, wenn das GG sonst perfekt wäre. Eine Verfassung muss so auf das Wesentliche beschränkt sein, dass ALLE Bürger sie bei Volljährigkeit wiederholt gelesen und verinnerlicht haben. Das geht nicht bei Novellen. Jede Gruppe meint, mit ihren tagesaktuellen Steckenpferden die Verfassung vollmüllen zu müssen.

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    1. Surgeon100

      Ich habe bisher keine Prioritätenlosigkeit gesehen. Vllt, auch nicht alles beobachtet.
      Aber gute Prioritäten waren schon Grenzschließung, Flüchtlingswahn beenden,
      auch gegen H4 und Verarmung,
      gegen Korruption und Machtmißbrauch in vielen Bereichen uvm.
      Teilweise schon die dringendsten Probleme erst mal angehen.
      Auch gegen EU Bevormundung und gegen EU Superstaat,
      das Nationale und Kultur bewahren etc pp

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  1. gilbert808

    Der Verfall der deutschen Sprache ist hausgemacht: man schaue in die Schulen und was da hinten rauskommt. Frau*Innen als Doofdeutsch ist da noch nicht mal das Problem; es fängt schon bei Rächtschraibunck und Grammatik an. Anscheinend ist inzwischen alles „die Omma sein Bier“, wie es im Ruhrpott heißt. Hinzu kommen die permanente Übersetzung in Türkisch und Arabisch (vermutlich sogar korrekter als das Deutsche) sowie Stuhlkreise, Lichterketten und Singspiele, wenn wieder einmal ein Migrant gefunden wird, der nach 3 Jahren in Deutschland „Mama Merkel“, „Hallo“ und „Asüll“ sagen kann.

    Und wie beschrieben ist die Reaktion der RRG-Fraktion typisch, wenn auch manchmal recht erheiternd wie bei diesem Beitrag des ostfriesischen Abgeordneten Johann Saathoff: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Saathoff-kontert-Afd-Antrag-op-Platt,plattdeutsch666.html Ick gai mol dafon uut, dat neit de heele Republik de Ostfreeske Taal verstaien daut, aber prinzipiell folgend kann man dem wohl auch noch in „Stuagrt“ und „mir san mir“, und Saathoff führt sich damit wohl eher selbst als die AfD mit der Forderung der Verankerung der deutschen Sprache im GG aufs Glatteis.

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  2. maru

    Guter Artikel und ein wichtiges Anliegen. Denn ich schätze mal, nehmen wir die deutsche Sprache als schützenswertes Kulturgut nicht in die Verfassung auf, werden wir das später bitter bereuen.

    Denn die Moslems werden, wenn sie erst die Mehrheit in der Bevölkerung sind, nicht die geringsten Skrupel oder Bedenken haben, eine mögliche Leerstelle der deutschen Sprache als verfassungsrechtlich geschütztes Kulturgut durch arabisch auszufüllen. Rotzfrech – wie sie nun mal sind.

    Ein Vakuum wird nämlich am Ende immer gefüllt. Entweder machen wir das selber – oder sie tun es.

    Die bisherigen deutschen Regierungen haben es sogar versäumt, die deutsche Sprache in den EU-Vertrgen als eine der Hauptsprachen (neben englisch, französisch und spanisch) festschreiben zu lassen – und das obwohl der deutsche Sprachraum in der EU der größte ist und von hier auch das meiste Geld kommt..
    Wie blöd kann man eigentlich noch sein?

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    1. Surgeon100

      Stimmt !
      Besonders der letzte Satz:
      Wie blöde kann man eigentlich sein ??
      Antwort:
      Vielen heutigen Deutschen sind der Blödheit keine Grenzen gesetzt.
      Weil sie alle Grenzen verloren und verraten haben, und jede Orientierung verloren haben
      an den feststehenden Werten und Grenzen der menschlichen Psyche !

      Die grenzenlose Freiheit und Machbarkeit, die uns vom Zeitgeist vorgegaukelt wird,
      gibt es nicht.
      Das Gegenteil ist der Fall !

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  3. nouseforislam

    In Frankreich z. B. ist die französische Sprache in der Verfassung als Landessprache festgelegt. Davon hat das rot-grün-links-versiffte Deppenpack, welches sich als Bundestagsabgeordnete duchschmarotzen kann, wahrscheinlich noch nichts gehört. Stattdessen müssen wir uns von einem Dönerdeutschen, den die SPD wahrscheinlich als Kandidaten nominiert haben, weil sie keine echten Einheimischen finden und einem trantütigen Fischkopp, der das Parlament mit einem VHS-Kurs für Plattschnak verwechselt, „belehren“ lassen. Eine bemitleidenwerte Parlamentarierschar, die wie die Klatschaffen die kümmerlichen Reden ihrer Vertreter bejubelt, weil sie ansonsten keine Argumente mehr vorweisen kann.

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  4. bibinka

    Marie Huana, (Denglish)
    Denglish Deutsch und English, wir sind genial und sprechen internationales
    Denglish Deutsch und Englisch wir sind famos und unsere Sprache los

    Und wenn dann in der Schule, Denglish zum Hauptfach wird
    Dann haben wir unsre Sprache verwirkt

    Satzzeichen abgeschafft
    Grammatik abgeschlafft,
    Wörter hingerafft,
    Ich habe mich leider nicht geirrt

    Quelle CD „Du bist mein Karma“

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  5. Surgeon100

    Ich bin für arabisch ! Weil es sich so nett anhört ! 🙂
    Auch Italienisch und Spanisch, weil es viel lebendiger ist und sich schneller sprechen läßt !
    Allerdings bin ich auch eher für eine Monarchie und zwar christlich,
    gegen jeden Materialismus und Kapitalismus,
    Lohn nach Leistung, für Berufe mit hoher Verantwortung klar mehr Geld,
    aber auch keine Verarmung von fleißigen Krankenschwestern, Altenpfleger/innen und Arbeitern etc pp
    Wer seine Arbeit mit mehr Charakter und Engagement tut, bekommt auch mehr Geld.
    Boni gibt es nicht.
    Im GG werden christliche Grundwerte verankert.
    Als Verfassung gilt das Kern- und Urchristentum.
    Die Justiz hat gerecht zu sein wie Salomo, korrupte Richter und StA und Menschenhasser werden umgehend entlassen.
    Alle Polizisten haben eine Gesinnungsprüfung abzulegen.
    Es gibt keine Verantwortung für welche mit Machtgesinnung und niederen Motiven.
    Ärzte werden auf Berufung zu ihrem Beruf geprüft.
    Ist jemand dagegen ??
    Der wird auch aussortiert ! 🙂
    Denn:
    unsere Gesetze und Werte kommen aus dem Christentum und 10 Geboten.
    Plus Aufklärer.
    Aber im Urchristentum und Kernchristentum gilt die höchste Menschenachtung und gelten die höchsten Werte und Prinzipien !
    Man kann das säkular ausdrücken, der Kern jedoch ist rein geistig !
    Viele verkennen das !
    Gesetze hören sich immer nett an, der Kern ist jedoch geistig und erst damit werden sie erfüllt !
    Siehe AT versus NT,
    im AZ hat man Gesetze nur formal erfüllt oft ohne Seele und Echtheit,
    im NT wurde durch den Revolutionär gegen Machtmißbrauch in jeder Form namens Jesus die Erfüllung und Einhaltung von innen heraus gefordert !

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    1. Benjamin Goldstein

      Ich will Schokoriegel. Warum haben sich die „Mütter und Schwiegermüsster des Grundgesetzes“ von den Amis über den Tisch ziehen lassen und die Schokoriegel vergessen. Jetzt kriegen wir von dem linksgrünversifften Haufen keine mehr, weil die braun sind!

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    2. maru

      Was Sie da vorschlagen @Surgeon wäre nichts weiter als eine christliche Variante der Scharia. Nein, danke!

      Wesentlich zielführender ist eine strikte TRENNUNG von religiösen und weltlichen Gesetzen sowie eine konsequente Trennung von Staat und Kirche. Dazu würde auch endlich eine Abschaffung der Kirchensteuer gehören. Es ist eindeutig verfassungswidrig, daß deutsche Finanzämter für die Kirchen Steuern einziehen.
      Aber KONSEQUENZ war noch nie eine deutsche Stärke.

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  6. klausschaper

    Für mich ist es total unverständlich, warum die deutsche Sprache innerhalb unserer Grenzen überhaupt zur Diskussion steht. Und wenn ich in dem Artikel lese: „Die Blockparteien schickten ihre rhetorischen Genies ins Rennen, um den Antrag getreu den Gepflogenheiten dieser parlamentarischen Hüpfburg abzuschmettern.“, kann ich darauf nur antworten: a) sind mir keine rhetorischen Genies aus diesen Parteien bekannt, b) ist es traurig und unwürdig, dass ein solch begründeter Antrag abgelehnt wird, nur weil er von einer Partei gestellt worden ist, die damit lediglich den Finger auf die Wunde der Versäumnisse der Altparteien legt.

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  8. Nullum Secundu

    Ich verstehe nicht, was an einer Sprache so wichtig sein soll, ist sie doch genauso wie der Geburtsort, die Hautfarbe u.s.w., lediglich ein Produkt des Zufalls, das wir nicht beeinflussen können und das deshalb auch scheissegal ist.

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    1. Realistischer

      Es ist konsequenter Weise auch deine und unsere Existenz scheissegal, denn das sind nur zufällig hingewürfelte Atome die genausogut anders sein könnten, wenn das die Evolution und der Urknall anders gewollt hätten.
      Genau diese Einstellung führt uns in den Abgrund. Diese Selbstlosigkeit, diese Verantwortungslosigkeit, diese generelle Gleichgültigkeit gegenüber allem und ganz besonders gegenüber sich selbst. Kurz: Nihilismus.

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      1. Nullum Secundu

        Gut erkannt! Is halt so. Obwohl ich das mit dem Abgrund nicht verstanden habe und eine Antwort auf meine Frage, was daran so wichtig ist, war das auch nicht.

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      2. maru

        @Nullum: Was an IDENTITÄT wichtig ist, merkt man meist erst, wenn sie futsch ist. Das ist übrgens bei allen wichtigen Dingen im Leben so, an die man sich gewöhnt hat und die man für „selbstverständlich“ hält.

        Nur jemand, der über kein Selbstwertgefühl verfügt, stellt solch blödsinnige Fragen, wozu Identität gut sei. Natürlich gehört die Sprache dazu, sonst hätten indianische Völker nicht unter Einsatz ihres Lebens für den Erhalt ihrer Sprachen gekämpft.

        Solche Trolle wie Sie regen mich auf. Wozu Blauer Reiter, Kölner Dom oder Neuschwanstein? Weg damit, macht Platz für Neues – aus Arabien.

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      3. Nullum Secundu

        Machen Sie sich mal keine Sorgen um mein Selbstwertgefühl. Die Betonung liegt allerdings auf selbst ( wie individuell). Und die Welt aendert sich so wie so, ob mit, gegen oder ohne uns. Täte sie das nicht, lebten wir alle noch auf den Bäumen. Ihnen würde das sicher gefallen. Ich kümmere mich lieber darum das es mir gut geht, spreche meine Sprache und lasse anderen ihre Sprache. Schließlich ist Sprache nur ein Kommunikationsmittel und keine Tugend. Um das zu erkennen, muss man allerdings denken können, woran Sie noch üben müssen.

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      4. maru

        Ach wissen Sie @Nullum (Ist der Name eigentlich Programm?) jemand, der so prollig zu „argumentieren“ versucht wie Sie, sollte erstmal ein Training darin absolvieren – bevor er sich so bloßstellt wie Sie es gerade geruhten.
        Ich halte Sie respektlos, für TROTZIG und vor allem rhetorisch nicht für satisfaktionsfähig. Daher beende ich hiermit den „Gedankenaustausch“.
        Und tschüs.

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  11. Jürg Rückert

    So der Unterbau wegbricht, so der Überbau fällt.
    Das GG ist in sich bereits Makulatur. Alle Kernelemente wurden verwässert oder gar ins Gegenteil verkehrt. In eine Loseblatt-Sammlung kann man keinen Anker werfen!
    Aber etwas Gutes hat die von der AfD eingebrachte Diskussion doch erbracht, eine Demaskierung:

    Die Schande wird heimlich zur Welt gebracht!
    Wächst sie aber und wird sie groß,
    dann geht sie auch bei Tage bloß.
    Je hässlicher ihr Gesicht,
    desto mehr sucht sie das Tageslicht.
    (nach Goethe)

    Für Schande darf man auch das Wort Verrat einsetzen. Das eigene Volk geht den Blockparteilern „am Arsch na“!

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