Antisemitismus: Über den rosa Elefanten im Wohnzimmer spricht niemand

(Rainer Thesen, 14.10.2019) Nun sind seit dem Attentat, Amoklauf, Terrorangriff oder wie man auch immer diese wahnwitzige Aktion eines 27-jährigen Wirrkopfs in Halle an der Saale nennen will, einige Tage vergangen. Der äußere Ablauf der Tat ebenso wie das Motiv stehen mit wohl hinreichender Sicherheit fest, so daß man sich dazu einigermaßen seriös äußern kann. Und, wie nicht anders zu erwarten, die üblichen Erklärungsmuster für solche Taten wurden auch diesmal von Politikern und Journalisten hervorgeholt und mit aktuellem Datum versehen als Erkenntnisse serviert. Natürlich hilft das alles auch in diesem Fall nicht weiter. Wir wollen den Fall also einer genaueren und sorgfältigeren Betrachtung unterziehen. Rainer Thesen beleuchtet den Sachverhalt und benennt den rosa Elefanten, der nicht gesehen werden soll.

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Der Augenblick ist die Ewigkeit oder: Vom Umgang mit der humanoiden Nichtigkeit

(Michael Klonovsky, 07.10.2019) Ist es nicht erstaunlich, dass eine so widerwärtige, krumme Kreatur wie der Mensch so schöne Dinge schaffen kann wie das Negligé, die Kathedrale, das Ölgemälde, das Cembalo, die Récamiere, den Jaguar E-Type, den Eisenbahn-Salonwagen, das Dry-Aged-Tomahawk-Steak, das Schachspiel, den Cabernet-Sauvignon, den Tiger II und die Mondrakete? Reflexionen über die Nichtigkeit der menschlichen Existenz, religiöse Verheißungen, Tragik, Komik und den Sinn des Daseins von Michael Klonovsky.

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Der feine Herr Polenz oder: Nazimentalität auf Nazisuche

(Michael Klonovsky, 06.09.2019) Ruprecht Polenz ist kein unbeschriebenes Blatt. Seit über 50 Jahren ist er bei der CDU aktiv, 19 Jahre lang war er Mitglied des Deutschen Bundestages, acht Jahre Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, zeitweise unter Merkel sogar CDU-Generalsekretär. Inzwischen ist er Vorsitzender der christlich-muslimischen Friedensinitiative und Kuratoriumsmitglied der Christlich-Islamischen Gesellschaft. Er warb aktiv für einen EU-Beitritt der Türkei und forderte öffentlich die Beobachtung von PI-News durch den Verfassungsschutz. Michael Klonovsky hat die jüngsten Aktivitäten dieses feinen Herrn ein wenig unter die Lupe genommen.

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Die innerlich Defizitären – Ein Psychogramm der arabischen Seele

(Michael Klonovsky, 20.08.2019) Manchmal sei das Getrenntleben nicht nur für Paare die bessere Lösung, resümiert der Hamburger Facharzt für Psychotherapeutische Medizin Dr. Burkhard Hofmann, der seit zehn Jahren Patienten am Persischen Golf behandelt, in seinem Buch „Und Gott schuf die Angst – Ein Psychogramm der arabischen Seele“. Unsere Vorstellung der Trennung von Glaube und Staat werde von streng gläubigen Muslimen als abwegig wahrgenommen. Der Glaube gebe ihnen Halt und Struktur wie ein Exoskelett, das gar nicht abgelegt werden könne, denn das defizitäre Selbst werde mit dem Glauben wie mit einer Plombe aufgefüllt, die Teil des Ich werde. Insofern sei es unvermeidbar, dass sich Deutschland in Richtung Gottesstaat verändern werde, sobald der Islam Mehrheitskonsens sei. Dieses aufklärerische und spannende Buch blieb in den deutschen Medien weitgehend unrezensiert. Michael Klonovsky stellt es uns vor.

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Der tägliche Dummenfang: Zwei „Wissenschaftler“ haben herausgefunden, dass die AfD politische Ziele verfolgt

(Michael Klonovsky, 07.08.2019) Wissenschaftler betreiben in ihrem jeweiligen Bereich einen methodischen Prozess intersubjektiv nachvollziehbaren Forschens und Erkennens der Wirklichkeit. Ziel dieser methodischen Erforschung ist es, ein begründetes, geordnetes und gesichertes Wissen hervorzubringen. Wissenschaft bezeichnet somit ein zusammenhängendes System von Aussagen, Theorien und Verfahrensweisen, das strengen Prüfungen der Geltung unterzogen wurde und mit dem Anspruch objektiver, überpersönlicher Gültigkeit verbunden ist. Für diese höchst anspruchsvolle Tätigkeit werden Wissenschaftler von der Gesellschaft finanziert. Doch gibt es auch in diesem Bereich schwarze Schafe. Dazu ein Kommentar von Michael Klonovsky.

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Parteiensterben von seiner schönsten Seite? Es wird nur ein rotes Antiquariat aufgelöst

(Michael Klonovsky, 04.06.2019) „Der Umgang mit der scheidenden SPD-Chefin sorgt im Berliner Politikbetrieb für Entsetzen“, schwallt Spiegel online. „Von Scham und Schande ist die Rede.“ Scham – genauer: Fremdscham – war mein spontanes Empfinden bei jedem öffentlichen Nahles-Auftritt, vor dem ich Auge und Ohr nicht rechtzeitig in Sicherheit zu bringen vermochte, und eine Schande ist ja das halbe SPD-Personal, von Kahrs bis Schulz und von Maas bis an den Dämel, einschließlich des peinlich parteiischen Phrasendreschflegels Steinmeier – „Nicht der Mensch ist zu klein, das Amt ist zu groß“ (Montesquieu).

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Der Bruch mit der Zivilisation durch die Linken

(Michael Klonovsky, 26.05.2019) Der Begriff „Zivilisationsbruch“ ist im öffentlichen Gebrauch gemeinhin auf die Shoa beschränkt. Es gibt aber auch andere, unscheinbare Zivilisationsbrüche, gewissermaßen Haarrisse im zivilisatorischen Gefüge. Ein solcher geht nunmehr von einem Ort aus, der bislang als exemplarisch für den freien westlichen Geist galt: von der Harvard Universität. Michael Klonovsky berichtet und macht deutlich: Nicht nur Deutschland schafft sich ab, der gesamte Westen geht baden. Die großartigste Kultur aller Zeiten erdrosselt sich gerade selbst.

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Das Frühjahr riecht nach Männlichkeit, nach altem, fleißigem, tüchtigem, stolzem, heterosexuellem weißem Mann

(Jürgen Fritz, 29.03.2019) Es sei der weiße heterosexuelle Mann, der von den Gender-Ideologen gesellschaftlich wie das eigentliche Gift der Menschheit vorgeführt werde, und an diesem Gesellschaftsspiel beteiligten sich im öffentlichen Diskurs keineswegs nur Frauen, sondern auch viele weiße Hetero-Männer, konstatierte Bettina Röhl. Nämlich jene Männer, die für sich persönlich Vorteile aus ihrem vorgegaukelten Anti-Maskulismus als „geläuterte“, schon jetzt „bessere“ Männer heraus­schlagen wollten. Dem gilt es etwas entgegenzusetzen, meint JFB. Zeit für mehr Männlichkeit. Weiße, heterosexuelle Männlichkeit.

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Macron und Merkel werden fallen wie Kegel – Was mich betrifft, ich freue mich darauf

(Michael Klonovsky, 29.03.2019) Es kann sein, dass an den nächsten Wochenenden die Gelbwestenproteste richtig übel ausgehen. Der innenpolitisch auf dem letzten Loch pfeifende Macron hat das Militär gegen die Protestler aufgeboten. Dieser Beau, der seinen eigenen Laden nicht in Ordnung bringen kann, meldet die Führungsrolle in der EU an, die er in einen von Frankreich geführten, von Deutschland bezahlten und von ihm als Obergockel repräsentierten Bund umwandeln will. Er hat zwar außer Merkel und dem Trinker keine Verbündeten mehr, aber es verwundert schon, dass er auf der sogenannten europäischen Bühne nicht ausgelacht wird. Michael Klonovsky zu den Ereignissen in Frankreich.

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Michael Klonovskys Achermittwochsrede

(Dokumentation, 27.03.2019) „Hinten Willkommenskultur, vorne tolerant“, mit diesen knappen Worten beschreibt Michael Klonovsky in seiner Aschermittwochsrede die deutsche Fußballnationalmannschaft, pardon!, einfach nur: die Mannschaft. „Die besagte Mannschaft hat Deutschland noch besser repräsentiert als die drei letzten Bundestagspräsidenten. Keine Abschottung des Tores, keine gnadenlose Verteidigung des angeblich Eigenen, keine dumpfen Aggressionen, kein dummer Stolz, kein krankhafter Ehrgeiz. Stattdessen auch noch während des Spiels perfekt sitzende Frisuren. Ein wunderbares Abbild unseres Landes.“ Hören Sie hier Klonovskys komplette Rede.

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Die Hydra hat viele Köpfe, sie sind überall und wachsen permanent nach

(Michael Klonovsky & Jürgen Fritz, 14.03.2019) Anfang März gab Macron seine Vorstellungen einer zentralistischen EU zum Besten. Einige Tage später antwortete dann Alexander Gauland auf die Pläne Macrons in einem Gastkommentar in der Welt. Fast noch interessanter als diese Antwort waren die Reaktionen hierauf. Denn diese lassen tief blicken und zeigen, worum es denen, die seit langem die Hegemonie an sich gerissen haben, inzwischen ausschließlich geht. Michael Klonovsky und Jürgen Fritz berichten.

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Wat habter für ’ne fiese Charakter: Wie Beckmann sich bei Matussek für seine Einladung bedankt

(Jürgen Fritz, 11.03.2019) Am Samstag feierte Matthias Matussek seinen 65. Geburtstag. Nun war und ist der Mann seit über 40 Jahren als Journalist und Publizist tätig, davon über ein viertel Jahrhundert lang für den „Spiegel“, unter anderem als Büroleiter in New York, Rio de Janeiro und London, später dann als Leiter des Kulturressorts. Dementsprechend sah die Gästeliste aus. Viele Freunde, gute Bekannte und Kollegen aus diesen gemeinsamen Jahren und Jahrzehnten. Nun war aber auch einer da, der wollte eigentlich gar nicht dabei sein, war es aber doch und wollte auch dabei sein, das aber nur um zu zeigen, dass er eigentlich gar nicht da sein will. Und das zeigte er zuerst in einem Geburtsstagsständchen der besonderen Art und, weil ihm das noch nicht reichte, auch noch in einem öffentlichen Schreiben, in dem er allen nochmals so richtig sagte, was er von dem Geburtstagskind denkt.

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Das große Ziel: die Herrschaft erwünschter Illusionen

(Michael Klonovsky, 18.02.2019) „Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben. (…) Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.“ – Arnold Gehlen

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Was, wenn die vermeintlichen „Verfassungsschützer“ verfassungsfeindlich sind?

(Michael Klonovsky, 21.01.2019) Zu sagen, man habe kein Interesse daran, „Menschheit“ zu werden, man wolle Deutscher bleiben, mithin deutscher Staatsbürger, also Teil des Souveräns unserer freiheitlichen Demokratie, das sei verfassungsfeindlich, meinen einige, bei denen sich der geneigte Bürger fragt, welches Unverständnis unserer Verfassung derjenige in sich trägt, der solch abstruse Rubrizierungen von sich gibt. Was aber, wenn die solches von sich Gebenden es in höchste Ämter des Staates bringen und dann die ihren zu obersten Wächtern der Verfassung bestellen, welche sie gemeinsam gerade abzubauen und zu zerstören sich zum Ziel gesetzt haben? Michael Klonovsky geht der Sache nach.

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SPD: Sarrazin muss weg, Kinderehen und viel mehr Abtreibungen her

(Michael Klonovsky, Bernd Zeller, Jürgen Fritz, 18.12.2018) Die Nationalität, die Sprache und Kultur, die innere Sicherheit und Zivilisiertheit, die Sittlichkeit und das Gefühl für Gerechtigkeit kann man uns nehmen, den Islam, die Massenmigration, den radikalen Feminismus, den anthropogenen Klimawandel und die Verachtung fürs Vaterland nicht. So oder so ähnlich würde heute wohl die SPD-Vorsitzende sprechen, müsste sie eine programmatische Reichstagsrede halten. Und dies würden alle „anständigen“ Parteimitglieder mit großem Applaus quittieren. Bis auf einen. Aber der muss ohnehin weg.

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