Repressive Zensur: siebte Facebooksperre

Von Jürgen Fritz

Eine Kommunikationsplattform, auf der man in keiner Weise mehr kommunizieren darf. Eine Verfassung, Recht und Gesetz, an das sich einfach nicht mehr gehalten wird. Absolute Willkür statt Rechtssicherheit. Wer stört, wird einfach entfernt. Wir befinden uns in einem Krieg, dessen Hauptschlachtfelder vor Gericht und auf den großen elektronischen Kommunikationsplattformen, vor allem auf Facebook sein werden. Hier wird sich unser aller Zukunft entscheiden.

Eine Kommunikationsplattform auf der man in keiner Weise mehr kommunizieren darf

Nun also zum siebten Male. Seit gestern morgen ist mein Account auf Facebook wieder für 30 Tage vollständig gesperrt. Damit bin ich dort auf dieser Plattform, wo ich bis zu 12.600 Personen erreichen kann (5.000 Facebookfreunde + 7.600 Abonnenten), erneut von jeder Kommunikation ausgeschlossen, sowohl der öffentlichen als auch der privaten.

Wenn man gesperrt ist, kann man sich zwar noch einloggen und lesen, aber nicht mehr agieren – auch keine privaten Nachrichten mehr versenden, ja nicht einmal auf solche antworten, wenn man welche erhält, oder einfach etwas liken. Man ist quasi vollkommen stumm geschaltet – nicht blind, aber eben ohne Stimmbänder, die quasi abgeschnürt werden. Man kann keinen Pieps mehr von sich geben. Facebook kann aber natürlich weiter mit den Daten arbeiten und diese verkaufen, die in der Zeit der Sperre über einen gesammelt werden. Das Vertragsverhältnis wird dadurch also ein sehr einseitiges. Man befindet sich auf einer Kommunikationsplattform, auf der man in keiner einzigen Weise kommunizieren darf.

Der Kampf gegen Windmühlen

David Berger, einer der loyalsten Menschen, die ich kenne, hat gestern gleich bei mir angefragt, ob ich nicht ein paar Zeilen dazu schreiben wolle, die er gerne auf Philosophia perennis veröffentlichen würde. Ich sagte ihm gestern, dass ich keine Lust mehr habe, darüber zu schreiben, weil sich alles endlos immer ähnlich wiederholt. Langsam kommt man sich vor wie in „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Und ich bin sicher, vielen anderen wird es ähnlich gehen. Wir tun und machen, wir agieren und schreiben, wir gehen auf die Straße und demonstrieren, aber irgendwie tut sich nicht wirklich viel.

Ja, die AfD ist jetzt im Bundestag, Alice Weidel hielt gestern eine tolle Rede, bei der sie in die Vollen ging, die AfD-Bundestagsfraktion hat inzwischen eine Organklage beim Bundesverfassungsgericht gegen die Bundesregierung Merkel III und ihre Rechtsbrüche im Zusammenhang mit der illegalen Grenzöffnung eingereicht, mein Anwalt Dr. Christian Stahl – der sich unglaublich engagiert und einen super Job macht! – hat inzwischen in einem anderen Fall eine immens wichtige einstweilige Verfügung gegen Facebook erwirkt, als dieses ebenfalls rechtswidrig ein Posting löschte und dem User eine Sperrung verpasste. Aber trotz alledem stellt sich manchmal das Gefühl ein, dass es ein Kampf gegen Windmühlen sein könnte, weil die andere Seite ihr Ding gnadenlos durchzieht und diesen Weg immer weiter schreiten wird, notfalls auch über Leichen. Und argumentativ, mit Tatsachen, Fakten und logischen Schlussfolgerungen sind die kaum erreichbar, egal wie klug und richtig man argumentiert. Gleichwohl müssen wir weitermachen, eine andere sinnvolle Option gibt es nicht.

Absolute Willkür oder Rückkehr zur Rechtssicherheit

David Berger habe ich gestern übrigens folgendes geschrieben: „Ich hab gar keine Lust mehr darüber zu schreiben, lieber David, weil sich irgendwie alles endlos wiederholt. Es wird nichts besser, sondern die Spirale dreht sich immer weiter. Wenn ich meinen Prozess gegen Facebook verlieren sollte, kann ich auf dieser Plattform einpacken. Dann kann ich noch Katzen- und Essensbilder einstellen und selbst das könnte irgendjemand willkürlich als „Hassrede“ auslegen. Gewinne ich den Prozess, sieht die Sache anders aus. Dann muss Facebook im Idealfall alle gelöschten Postings wieder online stellen und ich darf sie wieder neu bewerben, dann mit Hinweis, dass dies Streitgegenstand vor Gericht war, den Facebook verloren hat. Von dem Gerichtsverfahren wird aus meiner Sicht viel abhängen – für mich, aber auch alle anderen.

So sehe ich es heute noch immer. Wenn das Landgericht Hamburg Facebook Recht geben sollte, dann ist der Kampf nicht nur für mich, sondern wahrscheinlich für alle und insgesamt verloren – sofern andere Gerichte in ähnlichen Fällen (Sperrungen ohne jeden Rechtsverstoß) nicht zu ganz anderen Urteilen kommen. Dann wäre der absoluten Willkür Tür und Tor geöffnet.

Deutschland in den 2010ern: Wer stört, wird einfach entfernt

Wie weit das gehen kann, zeigt ein anderer Fall. Die elektronische Kommunikationsplattform, auf der ich vor Facebook war, wizelife, hat meinen Account im Januar 2017 sogar gelöscht, obschon ich nicht einmal etwas auf wizelife gepostet hatte. Die Begrünung lautete:

Von mir bzw. durch meine Aktivitäten würde eine kontinuierliche Störung der Gemeinschaft der wize.life Plattform ausgehen. Dies hätte zur Folge, dass ein extrem hoher betrieblicher Aufwand durch mich bzw. meine Aktivitäten ausgelöst würde, den wize.life so nicht länger dulden könne. Weitere Korrespondenz zu diesem Fall werde es von der wize.life-Seite aus nicht geben.“

Dabei hatte ich dort seit Wochen und Monaten fast gar nichts mehr geschrieben. Aber weil andere meine Artikel, die ich auf Jürgen Fritz Blog, auf Philosophia perennis und dann auf Tichys Einblick den Psychopathologieartikel veröffentlicht hatte, auf wizelife am Schwarzen Brett anhefteten, löschte man mich und mit mir alle meine Artikel, die ich auf wize.life dort in der Themenwelt veröffentlichte hatte (ca. 100 bis 200). Alles war schlagartig weg – ohne Vorwarnung, ohne dass ich selbst etwas am Schwarzen Brett eingestellt hatte.

Dieser Krieg wird vor allem vor Gericht entschieden werden und auf den großen elektronischen Kommunikationsplattformen

Genau so wird auch Facebook agieren können, wenn die deutschen Gerichte dem nicht endlich Einhalt gebieten. Vor allem aber: Ohne solche Urteile gibt es für uns User und Bürger keine Rechtssicherheit mehr. Wir wissen nicht mehr, woran wir uns halten können. Wir wären dann letztlich völlig schutzlos ausgeliefert. Dieser Krieg – das ist es in meinen Augen, nichts Geringeres! – wird vor allem vor Gericht entschieden werden. Unser System der Gewaltenteilung ist das beste, das es überhaupt gibt. Die Schlüsselfrage wird sein, ob die Gerichte, die Judikative, ihre Unabhängigkeit wahren wird oder ob auch sie weitgehend sozialdemokratisch verseucht ist.

Dieser Krieg wird vor den Gerichten entschieden werden und auf Facebook, dem modernen Kommunikationsmedium schlechthin, noch vor Twitter, WhatsApp und was es noch alles gibt. Die politische Auseinandersetzung und ungesteuerte Information findet primär auf Facebook statt; sekundär auf Twitter und tertiär in den freien Medien direkt, die aber bislang Facebook und Twitter benötigen, damit die Leute überhaupt auf sie aufmerksam werden. Wenn dieses Schlachtfeld verloren geht, habe ich keine Hoffnung mehr. Daher auch der ungeheure politische Druck auf Zuckerberg. Die Gegenseite weiß das natürlich auch. Die Print- und Rundfunkmedien sind längst zum Großteil unter Kontrolle gebracht. Jetzt geht es um Facebook (und Twitter).

Shadowban, die sanfte Methode des Ausschaltens

Auf Twitter wird, darauf deutet vieles hin, mit einer sanfteren Methode manipuliert. Ich wurde dort noch nie gesperrt, auch wird fast nie etwas von mir gelöscht, obschon ständig was gemeldet wird. Aber es findet schon länger kaum noch jemand zu meinen Postings. Dies dürfte Gründe haben, Stichwort Shadowban, wie andere herausgefunden haben:

Twitter-Shadowban

Der Grund für meine siebte Facebooksperre

Wie absurd diese meine, siebte Sperrung ist, davon kann sich jeder hier selbst überzeugen. Das hier ist das Posting, das gestern nach nicht mal 45 Minuten gelöscht und ich deswegen gesperrt war, eine Verlinkung zu dem Artikel des Philosophen Prof. Dr. Rudolf Brandner auf Jürgen Fritz Blog.

7. Sperre - Posting

Eine neue Niveaustufe der repressiven Zensur

Hartmut Krauss, der Vorsitzende der Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte e.V. (GAM), kommentierte diese Sperrung auf meiner Facebookseite wie folgt:

„Eine Sperrung auf Facebook wegen der Einstellung dieses fundiert argumentierenden Textes, der aus der Perspektive der (verratenen) aufklärungshumanistischen Grundlage des modernen Europas die zerstörerischen Paradoxien der muslimischen Masseneinwanderung reflektiert, ist tatsächlich ein extremer Skandal. Es handelt sich hierbei m.E. um eine neue Niveaustufe der repressiven Zensur …“ 

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Titelbild: (c) Jürgen Fritz

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43 Antworten auf „Repressive Zensur: siebte Facebooksperre

  1. Markus Vorzellner

    Bravo, Jürgen Fritz! Der Kampf gegen diese Zensurterroristen ist heute wichtiger denn je. Ich selbst wurde vor zehn Tagen ebenfalls wegen islamkritischer Äußerungen gesperrt. Es ist tatsächlich die Frage, ob es sich hier um einen Kampf gegen Windmühlen handelt. Wenn die Öffentlichkeit in verstärkter Weise eingebunden werden kann, wird es vielleicht möglich sein, dieses Terrornetzwerk nach und nach auszuhöhlen. Bitte weiter so! Ich versuche ebenfalls, dran zu bleiben.

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  2. Der Beurteiler

    Sehr gut:
    „Gleichwohl müssen wir weitermachen, eine andere sinnvolle Option gibt es nicht.“
    Das gilt für uns alle hier!
    Bei VK wird Ihnen so etwas nicht passieren, aber natürlich ist FB wesentlich erfolgreicher und populärer als der russische Ableger! Trotzdem schätze ich, wachsen auch gerade in Deutschland die Nutzer von VK. Laut Wikipedia liegt Vk.com immerhin auf Platz 8 In Deutschland!

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    1. Sabine

      Nun ja, aber VK driftet so langsam aber wirklich, voll ins „Rechte“ ab, mir ist diese Plattform sehr unsympathisch. Meinen FB-Account habe ich jetzt – nach vierten Sperre – gelöscht. Hab die Faxen dicke.

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  3. truckeropa66

    Einen „Kriegsschauplatz“ haben Sie nicht erwähnt. Der auch fast jeden betreffen kann. Die Weideflächen der diversen Amtsschimmel.

    – Zerstörung Mittelständiger Unternehmen, durch überflüssige und Sinnlose Auflagen.
    – Im Gastronomie Bereich erweckt sich insbesondere der Eindruck, Versammlung Bereiche zu
    vernichten. Man hat hier vor einer anders als Stadtmenschen denkenden Bevölkerung Angst
    da diese Leute oft selbstständiger denken als Städter, die an einander vorbei leben.
    – GEZ-Wahn

    die Liste könnte weiter detailliert werden. Und ich spreche aus eigener Erfahrung! Dieser persönliche Krieg schwellt auch weiter.

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    1. maru

      „Verengung des erlaubten Meinungskorridors“: Das trifft´s genau.
      Und damit werden nicht nur Meinungen und Diskurse eingeengt und abgewürgt, sondern auch GEDANKEN.
      Die Gedanken sind frei – das gilt auch nur dann, wenn ein offenes Klima und allgemeine (Meinuns-)Freiheit herrscht.

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  5. Jojoba

    Lieber Herr Fritz,
    Ihr Unmut ist verständlich, aber verstummen wäre sicher keine Option. Jeder Mensch der frei denken gelernt hat kann nicht einfach zurückrudern.

    Wie hier anderweitig schon angesprochen gibt es andere Plattformen ausser den beiden größten Genannten. Wenn das so gewollt ist, warum nicht?
    Ohne User werden diese Konzerne auch ins Denken kommen.

    Wer braucht schon Facebook oder Twitter?

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  6. Reiner Jerczynski

    Bei der letzten Facebook-Sperre war ich 60 (sechzig) Tage gesperrt,ich muss für mich feststellen,dass sie es geschafft haben,ich habe keine Lust mehr zu kommentieren,ich lese und antworte nur noch mit ironischen Bemerkungen.

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  7. Reinhard Wehpunkt

    „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab“ lautet eine alte Indianer-Weisheit.

    Selbst nach einer Gerichtsentscheidung, welches die facebook-Zensur als unrechtmäßig verurteilt, wird Fratzenbuch unbeirrt weiter machen. Fratzenbuch denkt nur in terms of profit und ein paar tausend € Gerichts- und Anwaltskosten sind peanuts im Vergleich zu 50.000.000 € angedrohter Geldstrafe. Darüberhinaus fürchtet Fratzenbuch natürlich auch, vom Bannstrahl weiterführender Repressionsmaßnahmen durch die Verbrecher der Political Correctness getroffen zu werden, sollten sie sich nicht dem Meinungsunterdrückungsterror des rotgrünen Packs, das derzeit noch immer alle Zügel der Macht in der Hand hält, fügen.

    Ich finde es gut, richtig und wichtig, einen Gerichtsentscheid in dieser Sache herbeizuführen und ich spende dafür auch gerne ein paar Euros, denn es ist mit hohen Kosten für Sie verbunden. Egal wie das Urteil ausfällt, es wird in jedem Fall ein weiteres Mosaiksteinchen in der Dokumentation des Merkelschen Unrechtstaates sein.

    Doch zu glauben, damit könne eine Wende eingeleitet werden, halte ich für gefährlich naiv. Die Verbrecher der Political Correctness haben noch lange nicht fertig, auch wenn sie wie Flasche leer sind. Es ist Zeit, sich aus der Abhängigkeit der Systemnutte Fratzenbuch zu lösen und über Alternativen nachzudenken. Die Schlacht wird nicht gewonnen, indem man darauf hofft, Leute des großen Schwarmes, die in einer hedonistischen Wolke konfliktfrei ihr Leben verdämmern wollen, auf drohende Gefahren aufmerksam zu machen und so eine positive Veränderung bewirken zu können.

    Das ist nur verlorene Kraft, Zeit und Geld. Und wie gesagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab“.

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  9. Denkender 1949

    Das klingt alles sehr pessimistisch. Ich kann das nachempfinden. Mir geht es auch so. Auch ich klage mit dem RA Dr. Stahl gegen FB (Amtsgericht Berlin). Auch ich wurde gesperrt (nicht zum ersten Mal), konnte mich dann 1 Woche wieder betätigen und wurde wieder gesperrt. Für einen Beitrag der 6 Monate zurück lag.
    Überraschenderweise wurde meine Sperre 10 Tage vor Ablauf ohne Info oder Mitteilung seitens FB vor 2 Tagen aufgehoben. Ich gehe davon aus, dass dies auf die Tätigkeit des Dr. Stahl (in anderen Fällen) zurückzuführen ist.
    Es tut sich also doch etwas, wenn auch nur gering.
    Meine Klage werde ich natürlich nicht zurückziehen.
    Lieber Jürgen, wir müssen weiter kämpfen auch wenn es schwer fällt.
    Den Fortschritt der Zivilisation haben wir das aufopferungsvolle Wirken und Kämpfen vieler Männer und Frauen zu verdanken. Und die besten unter ihnen sind für ihre Überzeugung sogar gestorben. Aber nicht umsonst, wie wir heute wissen.
    Darum müssen wir weiter kämpfen. Auch der Feind ist verwundbar und wird irgendwann müde.
    Vorwärts, wir stehen in diesem Kampf nicht allein. Und solange uns noch Freunde bleiben, hängt unsere Fahne nicht im Zeitgeist-Wind.

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  10. Paul

    Immer wieder kommt selbst bei den sehr gebildeten Menschen die nicht wegzudenkende Einsichtsunfähigkeit bestimmte soziale Medien oder Netzwerke wären ein Hort der individuellen Freiheit. Wenn es sich herausstellt, dass diese Freiheit nicht gelebt und gedacht werden kann, ist es Zeit, diese sozialen Medien und Netzwerke zu verlassen, anstatt sich mit weiteren Beschwerden und Rechtsanwaltskosten zu belasten. Das spart Geld und Nervenverdruss und darüber hinaus verdienen Dritte nicht noch an einem.

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  11. maru

    Ich sehe es nicht so, daß die entscheidende Schlacht auf FB ausgetragen wird.
    Gegen Nazis kann man zur Not sogar im Untergrund kämpfen – wie uns die Geschichte der Résistance und der Partisanen zeigt.
    Venceremos! Adelante!

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    1. maru

      Allerdings sollte dieser Blog sicherheitshalber schon mal auf einen Server im Ausland (Schweiz?) umziehen; so wie Philosophia Perennis es gemacht hat.

      Ich traue den Machthabenden hier alles zu.

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  12. Karl-Peter Ebner

    Lasst uns auf Facebook eine Gruppe :
    Die Gesperrten oder die Zensierten gründen – ich bin überzeugt das wir zehntausende Mitglieder werden und damit ordentlich Aufmerksamkeit bekommen.
    Ich selbst war dieses Jahr an nur 8 Tagen NICHT GESPERRT !!!!
    Die letzte Sperre (30 Tage) gab es für den Satz : Deutschland erwache endlich

    Ich bin auch bereit gegen Facebook zu prozessieren – will sich jemand anschliessen ?
    Gruss karl-peter ebner

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    1. Denkender 1949

      Lese bitte hier meinen Kommentar bzgl. Prozeß.
      Die Gruppenidee finde ich gut. Die Umsetzung wird aber schwierig. Und was sollen die Mitglieder zum Besten geben?

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  13. 300sel

    Lieber Jürgen Fritz,
    liebe Freunde,

    das beste was Ihr gegen die Willkür von Fakebook & Co. machen könnt, ist diese Datenkraken einfach nicht mehr zu nutzen. Ignorieren. Zurück in die reale Welt. Noch vor weniger als zwanzig Jahren hat kein Hahn nach „social media“ gekräht. Die virtuelle Welt ist eine einzige Scheinwelt. Geschaffen, um die Menschn von der Wirklichkeit abzulenken.

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  14. Franz Stein

    „….Genau so wird auch Facebook agieren können, wenn die deutschen Gerichte dem nicht endlich Einhalt gebieten.“

    es tut mir leid sagen zu müssen, dass ich das als Wunschdenken beurteile. Die Gerichte verhalten sich systemkonform, wie zu allen Zeiten. Bei der Gefechtslage kann es nur heißen : Geist gegen Macht.
    Dazu gehört Kretivität und den Ausbau der Gegenöffentlchkeit. Die Strategie der Totschweigens ist derzeit am Beispiel der AfD zu erkennen. Weidel hat deshalb das einzig Richtige gemacht. Und Schäuble hat den Braten gerochen, sonst hätte er schon während der Rede gerügt. Zum Schluss mußte er, vermutlich wegen Druck von den anderen. Ohne den Eklat hätte es im Mainstream keinen Bericht gegeben!

    Der Kampf um die Freiheit, jeder an seinem Platz, jeder nach seinen Möglichkeiten und nicht verbrennen. Heldisch sein, nur wenn eine Chance zum Sieg besteht. Sie werden in gar nicht langer Zeit die Demokraten als Terroristen deklarieren. Vor 5 Jahren habe ich über Alois Irlmeier gelacht. Mir ist das Lachen vergangen.

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  15. vasilimylove

    Ich wurde mehrfach gesperrt, weil ich aus „Der islamische Faschismus“ von Abdel-Samad zitierte, ferner Merkel.

    War aber nie dort mit richtigen Namen angemeldet. Das wäre für mich undenkbar, weil ich meine Daten nicht gratis einer Internetfirma überlasse.

    Wenn ich heute Firmenseiten besuche, die zu FB verlinken, schreibe ich diesen Firmen meinen begründeten Protest.

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  16. Carla Schütte

    …wir dürfen nicht aufgeben, steter Tropfen höhlt den Stein…auch in Politik und Wissenschaft werden täglich mehr Menschen wach, leider nur zu langsam und oft erst, wenn sie kurz vor der Pension stehen …wer kämpft kann verlieren, wer aufgibt hat schon verloren …WIR dürfen und werden nicht aufgeben, auch wenn es für uns einfacher ist, als für Sie, einen neuen Acc anzulegen…zu denen übrigens Kahane ganz am Anfang die Linken aufgeforderte hatte…der Link ist heute nicht mehr zu finden 🙂

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  17. GA

    Dieses Gejammer ist für mich nur schwer nachvollziehbar. Da gehen Leute auf FB und beschweren sich darüber zensiert zu werden. Da wählen welche die Blockparteien und beschweren sich darüber, oder auch nicht mehr, ausgeraubt, vergewaltigt oder überfahren zu werden. Andere setzen sich in Ameisenhaufen, gehen Schwimmen ohne dies zu können und reklamieren dann die absehbaren Folgen.

    FB ist nur deshalb existent, weil soviele der Dortigen glauben, sie hätten in diesem Zensur-Regime Extrarechte.

    Das ist so sinnig wie die Behauptung eines Kettenrauchers, daß die Zigaretten Schuld an seinem Niedergang hätten.

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    1. 300sel

      Der weit verbreitete und höchst naive Irrglaube, dass private Medienunternehmen oder „Social Media“ Plattformen Allgemeingut seien, erstaunt mich auch immer wieder.

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  18. Jürg Rückert

    „Der Spiegel“ verstand sich mal als Heldenkiller. Er nahm sich Männer wie den Südpol-Scott vor und holte sie vom Sockel wie später die Amis Saddam im Irak. Dann kamen die grünen Tabubrecher auf: gesellschaftliche Sitten, Vaterland, unsere Geschichte – tabula rasa!
    Als A. Weidel „Messermänner und andere Taugenichtse“ formulierte, kreischte das grüne Volk der Guten auf: „Ein erneuter Tabubruch der AfD! Wie lange noch sehen wir tatenlos den Unholden zu?“
    Die „68iger“ haben die Republik gestürmt. Jetzt beginnen sie jegliche Form der Repression zu entdecken und einzusetzen, Metternichs in Grün.
    Wir sind nicht der Nabel der Welt. Gerade in den USA putschten sich die Linken über die „Demokraten“ an die Mechanismen der Macht. Einer ihrer wichtigsten Inspiratoren ist ein Mann mit dem Gesicht eines Berijas und dem Namen Saul Alisnky. Seine „13 Regeln für Radikale“ wurden Mrs. Clintons Bibel und nicht nur ihre.

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  19. Reinhard Sichermann

    Leider gibt es seit der imaginären Übernahme von facebook gegen Zensur-Sperren keine Aussichten auf Aufhebung oder gar Rechtliches zugestehen. Meine persönlichen FB Sperrungen habe ich durch direktes anschreiben von FB Irland minimiert. Mit Gälischen Worten und dem Rückblick auf den 30.01.1972 ,,Bloddy Sunday“ wurde ich auch freundlich unterstützt. Leider folgen und unterstützen sehr viele verblendete Europäer dem Diktatur Wahn. Selbst der ,, dritten Macht “ sind Devisen wichtiger als das Grundprinzip ,,Pressefreiheit “ Aber es ist Gut zu Wissen dass es noch Freigeister gibt. MFG Reinhard Sichermann

    Jürgen Fritz Blog schrieb am Do., 17. Mai 2018, 09:04:

    > Jürgen Fritz posted: „Von Jürgen Fritz Eine Kommunikationsplattform, auf > der man in keiner Weise mehr kommunizieren darf. Eine Verfassung, Recht und > Gesetz, an das sich einfach nicht mehr gehalten wird. Absolute Willkür > statt Rechtssicherheit. Wer stört, wird einfach entfernt“ >

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  20. Sven Frost

    Jetzt weisste wie Stasi sich anfühlt,meine 30 Tage-Sperren hab ich aufgehört zu zählen…4 Accounts sind deswegen schon gelöscht worden seit Mitte letzten Jahres. Ein Freund aus ner gemeinsamen politischen Gruppe ist bei laufender 30 Tagesperre für drei ältere Postings aus letztem Jahr mit jeweils 90 Tagen Sonderurlaub beglückt worden.

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    1. Surgeon100

      Es sind weniger Moslems. und denen wäre das eher egal. es sind kriecherische grüne und linke Leute, oft Junge. die wie üblich in Deutschland alles mitmachen für Geld, zwar teilweise später aussteigen,
      und auch mal an die Presse gehen,
      aber sonst alles machen.
      Menschen wie du und ich, mittendrin.
      Das Böse ist eh da, ggf. schon beim Nachbarn.
      Je nach Wahrnehmung, Niveau und Sehensweise.

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  21. Pingback: Repressive Zensur: siebte Facebooksperre – Jürgen Fritz Blog – Nachrichtenüberblick rund um die AfD

  22. T. Hahlweg

    Das Furchtbare, das Traurige ist ja leider, dass wir im Prinzip generell schon verloren haben. Egal wie erfolgreich jetzt noch irgendein Protest ist, Deutschland ist nicht mehr Deutschland.
    Man muss ja nur einen Blick auf den Anteil der Nicht-Deutschen in den jüngeren Jahrgängen und auf die Geburtenraten werfen. In nur wenigen Jahren werden wir eine Minderheit im eigenen Land sein und das wird mit Sicherheit nicht schön.
    Spätestens wenn die Entwicklung erst einmal abgeschlossen und Deutschland nurmehr Deutschlanistan ist, wird hier alles den Bach runtergehen. Generell erst einmal unsere bisherige wirtschaftliche Stärke. (Denn es sind ja nun einmal die Menschen die den Unterschied ausmachen, zwischen Kalkutta und Deutschland.) Und im Detail wird es natürlich die Rente, den Sozialstaat, die kostenlose Krankenversorung, Polizei, Bibliotheken usw. usf. betreffen …

    Wenn ich mir nur ansehe, wie sehr sich hier in meinem Stadtteil in den letzten Jahren die Lebensqualität verschlechtert hat. Nächtliche Überfälle vor dem Bankautomaten, explodierende Einbruchszahlen, Messerstechereien, Massenschlägereien … Die Bänke auf den öffentlichen Plätzen nur noch besetzt durch Südländer, Tag und Nacht. Statt wie früher zum Marktplatz geht man inzwischen zum orientalischen Basar zum Einkaufen … Selbst an die zentralen Orte hier kann sich eine Frau, nachts im Dunkeln, nicht mehr allein hinwagen. Auch als Mann – besser bloß niemanden zu lange anstarren, immer schön mit gesenktem Kopf rumlaufen. Vor allem wenn man alleine unterwegs ist …
    Nur 2 Jahre (!!!) hat diese Entwicklung gebraucht. Da möchte ich mir nicht vorstellen, wie schlimm es in 20 Jahren sein wird.

    Im Prinzip kann man wirklich nur noch versuchen, es irgendwie positiv zu sehen.
    Ich erhoffe mir z.B. inzwischen sogar dass wir hier möglichst bald endlich die Scharia einführen. (Wird ja nur noch höchstens 20 Jahre dauern.) Das ist immerhin auch eine Art Zucht und Ordnung, die dann wieder herrscht.
    Ich werd dann am Wochenende schön gemütlich zum Marktplatz Basar spazieren und mir ansehen, wie Diebe und anderes Gesindel am Pranger ihre Stockhiebe verpasst bekommen … War ja nicht alles schlecht, im Mittelalter …

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  23. 300sel

    Es gibt inzwischen immer mehr Plätze in Deutschland, die zunehmend an Nairobi erinnern.

    Was mir allerdings unbegreiflich ist:
    Warum denken so viele Mitbürger, dass Afrikanisierung und Islamisierung ein und dasselbe sei?
    Sind die Deutschen wirklich schon so verblödet?

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    1. Knuth

      Ja!
      Wir werden zu Recht als Angeörige einer Hunderasse bezeichnet, ohne das dies strafbar wäre.
      Man kann nicht alles entschuldigen mit Umerziehung.

      Ob die Masse nun selbst schuld ist oder nicht, ist von der Wirkung her egeal.

      Natürlich sollte jeder denkende Deutsche alles in seiner Macht stehende legale tun, um den Untergang zu verhindern, frei nach Martin Luther würde morgen die Welt untergehen, pflanzte ich heute noch ein Apfelbäumchen.

      ABER DER BEFUND IST UNÜBERSEHBAR!

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  24. Surgeon100

    FB sollte zerschlagen und international kontrolliert werden !
    Zuckerberg beschädigt Millionen Menschen weltweit an Psyche und Geist !
    Er ist ein versteckter Krimineller,
    und sollte an User massiv Schadensersatz zahlen müssen !
    Zerschlagung und Fonds !
    Und absolute Entmachtung, und lebenslang Verbot für gleiche Aktivitäten !
    Aber selbst Maas hat ihm geholfen mit dem NetzDG und angestellten Honks,
    die die millionenfachen psychischen Schäden an Menschen durch völlig illegale Sperren und Löschen durchführen !
    Solange Honks von der Straße sich als Richter ! über Millionen Menschen aufspielen,
    ist das Recht gebeugt und siegt das Böse !

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