Verrat bleibt Verrat, auch wenn die Mehrheit ihn will

Von Jürgen Fritz, Fr. 10. Aug. 2018

Wer nach dem Nutzen der Wahrheit fragt, der hat sie bereits verraten. Wer aber Menschen verrät, die ihm ihr Vertrauen schenkten, der zeigt damit nicht nur seine mangelnde Treue und Wahrhaftigkeit, er dokumentiert auch seine Verachtung ihnen gegenüber. 

Merkelland 2018

In Hannover wird eine deutsche Frau, eine 63-jährige Obdachlose, Susanne M., vergewaltigt und erwürgt. Dringend tatverdächtig (die Vergewaltigung hat er bereits zugegeben, wohl auch das Würgen, bestreitet nur noch, dass er sie töten wollte) ist ein wegen sexueller Belästigung gerade erst vorbestrafter Asylant, der auf Bewährung war, wahrscheinlich ein Afrikaner aus dem Sudan, der mindestens fünf Identitäten hat.

Da müssten doch hunderte Zeitungen, Magazine und TV-Sender ausführlich darüber berichten, möchte man meinen. Wenn das keine politische Relevanz hat, was dann? Doch wer berichtet tatsächlich darüber? Die Hannoversche Allgemeine (eine Lokalzeitung), die Bild (die aber nur recht oberflächlich), Epoch Times und Jürgen Fritz Blog. Sonst kaum jemand.

Und viele scheint das auch gar nicht mehr zu interessieren. „Halt wieder eine vergewaltigt und umgebracht von einem, der wahrscheinlich gar nicht hätte hier sein dürfen. Ja und?“. Merkelland 2018.

Verrat bleibt Verrat, auch wenn die Mehrheit schreit: „Wir wollen aber genau diesen Verrat!“

Wenn jemand die politische Führung für ein Land übernimmt, zumal wenn er auch noch vom Staatsvolk in sein Amt gewählt wurde und geschworen hat, Schaden von diesem abzuwenden, die Menschen mithin darauf vertrauen, dass er sich für sie einsetzen wird, er dann aber so agiert, dass es in vielfacher Weise gegen die Interessen des eigenen Volkes gerichtet ist, zum einen ökonomisch, insbesondere aber wenn er Verbrecher unkontrolliert ins Land lässt, die die eigenen Staatsbürger bestehlen, bedrohen, ausrauben, körperlich verletzen, sexuell belästigen, vergewaltigen und teilweise sogar umbringen, wenn er sich ferner weigert, Dinge durchzusetzen, um sein eigenes Staatsvolk zu schützen, nur weil dies Konflikte mit anderen Staaten oder mit der EU gäbe oder weil er meint, alle Menschen wären ja gleich, also müsste er auch die Interessen der anderen vertreten, diese vielleicht sogar noch mehr als die der eigenen Bürger, dann handelt es sich hier – ungeachtet dessen, ob es einen genau definierten Straftatbestand erfüllt oder nicht – um einen Verrat am eigenen Volk.

Selbst wenn die Mehrheit des Volkes das aber genau so will, es mithin demokratisch geschieht in dem Sinne, dass es nicht dem Mehrheitswillen widerspricht, so bleibt es dennoch ein Verrat, denn der Schwur, Schaden abzuwenden, gilt allen Staatsbürgern. Verrat bleibt Verrat, auch wenn die Mehrheit schreit: „Wir wollen aber genau diesen Verrat!“.

Der Amtseid, den Bundespräsident, Bundeskanzler und Bundesminister ablegen

Der deutsche Amtseid ist in Art. 56 des deutschen Grundgesetzes festgelegt und wird vom Bundespräsidenten und nach Art. 64 vom Bundeskanzler und den Bundesministern bei ihrem Amtsantritt geleistet. Der Bundespräsident leistet den Amtseid auf einer gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat; der Bundeskanzler und die Bundesminister leisten den Eid vor den Mitgliedern des Bundestages.

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. (So wahr mir Gott helfe.)“

Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden.

Merkels Schwur

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Titelbild: YouTube-Screenshot

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