Horror-Video aus Nizza: „Ich habe ihn zerstört“

Ein Gastbeitrag von David Berger, So. 30. Sep 2018

Schrecklicher Bilder, die nichts für schwache Nerven sind. Ein Mann liegt schon halb bewusstlos am Boden. Um ihn herum mehrere junge Männer mit Migrationshintergrund. Einer geht zu dem Verletzten hin und tritt ihm zwei-, drei-, viermal in den Leib. Man hört Geschrei: „J’l’ai détruit !” – „Ich habe ihn zerstört!“ Dann sieht man in Großaufnahme das blutende Gesicht des Verletzten, der inzwischen völlig regungslos auf der Straße liegt. Dabei handelt es sich um die Altstadt von Nizza. David Berger, der sich in der französischen Stadt an der Riviera gut auskennt, berichtet rund um dieses schockierende Verbrechen.

Furchtbare Bilder

Die Szenen wurden nachts mit einem Smartphone aufgenommen – offensichtlich vor der Post in der Altstadt in der Nähe des Palais de Justice. Deutlich hören wir, wie eine Gruppe von Männern behauptet, „Nice 06.000“ zu sein und die sich gegenseitig ermutigen, den Mann zu „ficken“. Dann sieht man das blutverschmierte, hart zugerichtete Gesicht des Mannes, der regungslos auf der Straße liegt.

Das Video macht in den sozialen Netzwerken seit gestern Abend die Runde. Besonders nachdem es von Philippe Vardon, einem Abgeordneten des Rassemblement National (RN) der Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur ebenfalls veröffentlicht wurde. Er ruft die Öffentlichkeit dazu auf, nähere Angaben zu machen, um die Täter zu finden und an die Polizei gerichtet, eine Untersuchung einzuleiten.

Will die Polizei wirklich herausfinden, was geschah?

Die Polizei von Nizza hat nun umgehend reagiert und eine Untersuchung eingeleitet, kann aber noch keinerlei Angaben zu dem Video machen. Man wisse nicht, ob es sich um ein aktuelles Geschehen handele. Es könne ebenso gut wie in Nizza auch in den USA aufgenommen sein.

Wer sich ein wenig in Nizza auskennt, kann aber den Ort des Geschehens sehr leicht identifizieren. Es handelt sich eindeutig um die Straße, die von der Oper zum Platz vor dem Justizpalast führt, genauer um jenen Straßenteil vor der Post in der Altstadt, die im Hintergrund eindeutig erkennbar ist.

Meine Überzeugung wird auch von vielen anderen Ortskundigen geteilt. Ein guter Freund aus Nizza, der dort seit jeher lebt, schreibt mir gerade: „Es ist Nizza. Ich kenne diese Strasse sehr gut. Aucun doute.“ Die Aussagen der Polizei lassen also vermuten, dass man dort nicht besonders motiviert ist, die Hintergründe aufzudecken.

Nizza hat ein großes Problem mit arabischen Migranten

Nizza hat nicht erst seit dem LKW-Massaker ein enormes Problem mit arabischen Migranten. Schwer bewaffnete Spezialeinheiten des französischen Militärs patrouillieren regelmäßig in der ganzen Stadt und prägen das Straßenbild dort unverwechselbar.

Besonders die auch von Touristen stark frequentierte Gegend rund um den Palais de Justice gehört zu jenen Teilen der Metropole, in denen sich immer wieder gewalttätige Szenen abspielen.

Das schreckliche Video

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Philosophia perennis, einem der führenden freien Medien, und erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des Autors und PP-Betreibers.

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Zum Autor: David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch Der heilige Schein über seine Arbeit im Vatikan als homosexueller Mann. Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Homomagazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritk. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die ZeitJunge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

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Titelbild: YouTube-Screenshot

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