Ohne meine kleine Tochter und meinen Partner läge ich neben Susanna im Grab

Von Jürgen Fritz, So. 13. Jan 2019

Im Mai 2018 wurde die 14-jährige Susanna Maria Feldmann mehrfach vergewaltigt und dann erwürgt. Einer der mutmaßlichen Täter, Ali Bashar, ein 21-jähriger irakischer Asylant, der unter falschem Namen eingereist war, flüchtete zehn Tage nach der Tat, samt Eltern und fünf Geschwistern über Istanbul in die Autonome Region Kurdistan im Irak. Nachdem er dort verhaftet worden war, überführte der Präsident des Bundespolizeipräsidiums Dieter Romann ihn persönlich nach Deutschland. Da es kein Auslieferungsabkommen zwischen Deutschland und dem Irak gibt, wurden anschließend mehrere Anzeigen gegen Romann und die eingesetzten Beamten eingereicht wegen Freiheitsberaubung. Anfang Juni schrieb Susannas Mutter einen offenen Brief an Merkel. Anschließend sah sich die Familie einer Mobbing-Kampagne ausgesetzt. Orit Arfa gab Susannas Mutter nun das erste ausführliche Interview.

Einige feiern Ali Bashar, weil er eine „jüdische Schlampe“ umgebracht habe

Susanna Marias Mutter Diana Feldmann, die jüdische Wurzeln hat, kam 1991 nach Deutschland. Susanna selbst hatte kaum eine Verbindung zum jüdischen Staat. Viele Verwandte seien nach Israel ausgewandert und einige Freunde auch nach Amerika, erzählt Diana in perfektem Deutsch der US-amerikanisch-israelischen Buchautorin und Journalistin Orit Arfa.

Nie hätte sie gedacht, dass sie selbst einmal Opfer eines brutalen Angriffs im friedlichen Deutschland werden würde. Der Mord an Susanna hatte sicher kein antisemitisches Motiv. Niemand wusste, dass Susanna jüdisch ist, sagt Diana Feldmann. Auf ihrem Instagram-Konto sei eine russische und eine türkische Flagge zu sehen gewesen. Sie habe nie erzählt, dass sie Jüdin sei. Jetzt gäbe es aber Leute, die Ali Bashar sogar feierten, weil er eine Jüdin umgebracht habe, eine „jüdische Schlampe“.

Susanna suchte Anerkennung und Akzeptanz

Susanna habe kaum Kontakt zu ihrem Vater gehabt, einem kurdischen Türken (daher auch die türkische Flagge). Er und Diana trennten sich schon vor Susannas Geburt. Freunde beschrieben sie als hübsch, ruhig und ein wenig scheu. Sie zeigte die gewöhnlichen Anzeichen von typischem Teenagerverhalten. Sie kämpfte um Anerkennung und suchte Akzeptanz dadurch, dass sie Markenkleidung trug.

Susannas Kindheit sei auch ohne Papa gut gewesen, sagt Diana Feldmann. Ich war für Susanna Mama und Papa zugleich.“ Sie sei jetzt 44 Jahre alt, und als Susanna acht Jahre alt war, habe sie ihren jetzigen Partner kennengelernt. Vor fünf Jahren bekam Diana noch eine Tochter.

Dianas neuer Partner ist ein italienischer Katholik mit zwei älteren Kindern aus einer vorangegangenen Ehe. Susanna litt unter den familiären Veränderungen, die eine neue Partnerschaft eines Elternteils so mit sich brächten. „Sie hatte zwar nie einen Papa, stattdessen hat sie doppelte Liebe von mir bekommen.“ Nach der Geburt der kleinen Halbschwester hatte ihre Mama natürlich noch weniger Zeit für Susanna, erzählt Diana.

„Aber mir machen sie doch nichts“

Mit Freundinnen aus der Klasse sei Susanna von Mainz nach Wiesbaden gefahren und da hätten sie bei McDonald diese Gruppe Ausländer kennengelernt. Sie sei ganz begeistert nach Hause gekommen: „Ich habe neue Freunde gefunden.“ Diana habe mit ihr über die Asylbewerber gesprochen: „Du weißt nicht aus welchen Ländern die kommen. Du weißt nicht, ob sie vielleicht Krieg erlebt haben. Du weißt nicht wie diese Leute ticken, was in deren Köpfen vorgeht.“ Aber sie habe immer gesagt: „Die sind so lieb. Die sind so cool. Mit denen kann man lachen und Spaß haben!“

Auch habe sie ihrer Mutter erzählt, dass die geklaut und mit Drogen gehandelt hätten. „Aber mir machen sie doch nichts“, habe sie gesagt. „Die tun mir doch nichts.“ – „Auch wenn Du nichts machst – Du stehst dabei – mitgehangen, mitgefangen“, habe sie ihr gesagt. Aber das sei wohl dieser Reiz des Abenteuers, der sie angezogen habe.

„Irgendwann fick ich sie!“

Dann habe sich Susanna schnell in KC verliebt, Ali Bashars 14 Jahre alten Bruder. Aber der sie mehr wie eine Schwester behandelt. Diana habe Susanna immer ermutigt, offen zu ihr zu sein, wenn es um die Schule, die gleichaltrigen Jungen und die typischen Jugend-Streiche gegangen sei.

Sie habe ihr vertraut. Ihre Tochter hätte ihr vieles anvertraut, was andere ihren Eltern nie anvertrauen würden. Dass sie einen Joint probiert hätte, das aber nichts für sie sei. Auch dass sie sich an der Hand geritzt habe, womöglich um KC zu imponieren. Sie hätte sogar noch Salbe draufgeschmiert.

Am Abend ihres Todestages habe sie sich mit ihren Freunden und KC in der Stadt getroffen. Doch sei KC an diesem Abend nicht alleine gewesen. Sei sieben Jahre älterer Bruder Ali war dabei, der ein Auge auf Susanna geworfen hatte. Diana glaubt, dass KC Susanna in eine Falle gelockt habe, vielleicht um seinem älteren Bruder zu gefallen und dessen Bande, zu der auch ein 35-jähriger Türke gehörte, der als Komplize galt. Anscheinend hatte der 21-jährige Ali eine Vorliebe für Jungfrauen. Es wurde berichtet, dass er zuvor eine Elfjährige missbraucht haben soll. Einem Afghanen namens Mansur soll Ali B. gesagt haben, Mansur solle Ali immer anrufen, wenn er Susanna sehe. „Irgendwann fick ich sie!“, soll Ali B. gesagt haben.

Susanna hat in jedem nur das Gute gesehen

Susanna habe sich in der Umgebung von Jungen sehr wohl gefühlt, sagt Diana, ist sich aber sicher, dass Susanna niemals vorher sexuellen Kontakt hatte. Sie sei sehr scheu gewesen, was das Thema Sex betroffen habe. Sie war an dem Thema Sexualität nicht interessiert, sie war auf diesem Gebiet komplett unerfahren, sie hat vielen Menschen vertraut und in jedem nur das Gute gesehen.“

Hätte sie gewusst, dass Ali dort ist, dann wäre sie niemals hingegangen, ist sich Diana sicher. Als ein Mädchen, das in Alis Bruder verliebt war, hätte sie es wohl kaum gewollt, dass der erste Sexualkontakt mit dessen älterem Bruder irgendwo auf der Straße oder auf einem Feld zustande komme.

Mit Ali sei sie nie befreundet gewesen. Sie habe ihn vom Sehen gekannt, aber alle fanden Ali komisch – so aggressiv. Die Mädchen hätten immer jedem abgeraten, sich mit ihm abzugeben, auch Susanna. Besser auf Distanz bleiben zu Ali, habe es geheißen.

Hilf mir, ich bin hier in einem Flüchtlingsheim und will gehen, aber sie lassen mich nicht

Am 22. Mai habe Susanna noch angerufen, dass sie bei einer Freundin bleibe. In dieser Nacht habe Susanna per Handy-Nachricht einen Hilferuf zu einer Freundin Sonja geschickt. Diese Sonja sei die erste und einzige gewesen, die wusste, dass Susanna in Schwierigkeiten stecke. Denn Susanna habe ihr an diesem Abend geschrieben:

„Hilf mir. Ich habe Angst. Ich bin hier mit Ali und seinen Freunden in einem Flüchtlingsheim. Ich will gehen und sie lassen mich nicht. Sie halten mich fest.“

Diese Sonja habe weder Diana noch die Polizei verständigt. Irgendwann habe Sonja geantwortet, Susanna soll doch ihre Mutter anrufen. Das wollte Susanna aber nicht, weil sie ihre Mutter über den Ort, wo sie hingegangen war, belogen hatte.

„Jeder sucht dich – Wo bist du?“

Als Susanna am nächsten Morgen um 7 Uhr nicht zu Hause gewesen sei, habe Diana über WhatsApp geschrieben: „Wo bist du? Warum bist du nicht nach Hause gekommen?“. Dann seien komische Antworten gekommen wie: „Ich komme um 4 Uhr nachmittags. Mein Akku ist alle.“ Da wusste Diana noch nicht, dass sie in Wirklichkeit mit dem Mörder ihrer Tochter über WhatsApp kommunizierte. Sie machte Screenshots von dieser Konversation.

„Tschüss Wiesbaden, jetzt nach Paris mit meinem Herz Armando“, schrieb Ali Bashar mit Emoticons im Namen Susannas. Diana sei ratlos und entsetzt gewesen. Am nächsten Tag fragte sie weiter: „Jeder sucht dich und niemand weiß, wo du bist. Wo bist du Susanna? Bitte….!“

Zu dem anberaumten Termin mit einem Sozialarbeiter kam Susanna niemals. Diana war sehr erstaunt, denn ihre Tochter nahm normalerweise Termine wie diesen sehr ernst. Um 21 Uhr abends wurde Susanna offiziell als vermisst gemeldet. Man geht davon aus, dass Ali und seine Komplizen in der Zwischenzeit Susannas Körper zu den Schienen gebracht hatten, nachdem sie ihn für einen Tag liegen gelassen hatten. Eine intensive Suche begann.

Diese Familie sollte nie wieder nach Deutschland zurückkehren dürfen

Bei der Suche fuhr Diana sogar zusammen mit einem anderen Bruder von Ali und dem jüngeren Bruder von Mansur, dem Afghanen, im Auto umher, um die Gegend abzusuchen. Sie gingen sogar zu Familie Bashar nach Hause.

„Da standen die Schwester, die Mutter, und sie alle haben gesagt ‚Allah, Allah wir haben ihn nicht gesehen‘. Sie haben gelogen, denn sie wussten ganz genau, was passiert war.“

Am 29. Mai rief ein Freundin Diana an und erzählte ihr, dass sie einen anonymen Anruf bekommen habe, in dem erklärt wurde, dass Susanna in Wiesbaden-Erbenheim neben den Bahngleisen vergraben wäre.

Fast die ganze Familie tritt die Flucht aus Deutschland an

Ein paar Tage später erhielt Diana einen Tipp von jemandem über Instagram, dass die gesamte Familie Bashar nach Düsseldorf gefahren war, um von dort aus zu flüchten. Am Flughafen von Düsseldorf kauften sie acht Flugtickets nach Istanbul und bezahlten in bar. Dies war am 2. Juni, zehn Tage nach der Tat. Susannas Leiche war zu dem Zeitpunkt noch immer nicht gefunden.

Ali Bashar floh tatsächlich zusammen mit seinen Eltern und fünf Geschwistern über den Flughafen Düsseldorf zunächst nach Istanbul. Zuvor hatten sich die Familienmitglieder für ihre Flucht im irakischen Generalkonsulat in Frankfurt Passersatzpapiere, sogenannte Laissez-passer-Dokumente, auf ihre richtigen Namen besorgt. Die Flugtickets waren ebenfalls auf ihre richtigen Namen ausgestellt, nicht auf die falschen Namen, die sie bei der Einreise angegeben hatten und die auf ihren Aufenthaltspapieren standen.

Von Istanbul floh die Familie dann weiter nach Erbil in den Irak und gelangte schließlich zurück in ihre Heimatstadt Zaxo in der Autonomen Region Kurdistan. Dort verhafteten kurdische Sicherheitskräfte Ali Bashar am frühen Morgen des 8. Juni 2018.

Sehen Sie ihre Tochter besser nicht noch einmal an

Am 6. Juni fand man schließlich Susannas Leiche. Sie war verscharrt worden. Der Körper des Mädchens sei durch Schläge, Penetration und Verwesung völlig zerschunden gewesen. Um den Hals sei ein Ärmel ihrer Jacke in einem komplizierten Knoten gebunden gewesen. In ihrer Unterwäsche sei ein Nagetier-Knochen gefunden worden. Susannas Gesicht soll so entstellt gewesen sein, dass Diana geraten wurde, sie nicht noch einmal anzusehen.

Alles, was zu Geld gemacht werden konnte, sei weg gewesen, ihr Handy, sogar die Schuhe. Ali Bashar leugnete die Vergewaltigung, obwohl Zeugen erklärten, dass er damit geprahlt hatte, sie die ganze Nacht lang vergewaltigt zu haben. Die forensischen Untersuchungen fanden Spuren von Ali und einer anderen ausländischen Person in Susannas Körper. Die Anklagen lauten auf Vergewaltigung und Mord.

Die Verhaftung von Ali Bashar

Nach Angaben des Polizeichefs der Stadt Dohuk hat Ali Bashar ausgesagt, Sex von Susanna gefordert und sie wenig später erwürgt zu haben. Bei den Vernehmungen in Deutschland gestand er dann bloß noch die Tötung, die Vergewaltigung bestritt er nun.

Anfang Juli 2018 erhärtete sich zudem der schon vor dem Mord an Susanna bestehende Verdacht, dass Ali Bashar im März und noch einmal im Mai 2018 in der Flüchtlingsunterkunft eine elfjährige Deutsche vergewaltigt hat. In diesem Zusammenhang erging ein weiterer Haftbefehl gegen den Iraker.

Einer seiner Brüder und der afghanische Jugendliche, der der Polizei vom Mord an Susanna berichtet hatte, sind inzwischen dringend verdächtig, an der zweiten Vergewaltigung der Elfjährigen im Mai selbst unmittelbar beteiligt gewesen zu sein. Der minderjährige Afghane, der mittlerweile noch einer weiteren Vergewaltigung dringend verdächtig ist, wurde daraufhin ebenfalls inhaftiert.

ali-bashar

Ali Bashar

Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums holt Ali Bashar persönlich zurück nach Deutschland

Nachdem Bashar im Irak verhaftet worden war, flog Dieter Romann, der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, zusammen mit Beamten der Bundespolizei persönlich nach Erbil, um den mutmaßlichen Mörder am 9. Juni nach Wiesbaden zu überführen.

Da es kein Auslieferungsabkommen zwischen Deutschland und dem Irak gibt, wurden wegen dieses Vorgangs mehrere Anzeigen gegen Romann und die eingesetzten Beamten erstattet wegen Freiheitsberaubung. Romann gab an, Ali Bashar sei nicht ausgeliefert, sondern von den lokalen kurdischen Behörden abgeschoben worden. Außerdem sei er während des Flugs nicht gefesselt gewesen und freiwillig an Bord geblieben. Die Beamten hätten nur die Sicherheit der anderen Passagiere gewährleistet. Gegen Romann und zehn weitere Beamte, darunter fünf Angehörige der Spezialeinheit GSG 9, wurde tatsächlich ein Ermittlungsverfahren wegen Freiheitsberaubung eingeleitet.

Zurück in Wiesbaden verweigerte es Ali, sich mithilfe eines Dolmetschers über das Verbrechen in seiner Muttersprache befragen zu lassen. Er zog es stattdessen vor, in gebrochenem Deutsch zu antworten.

Dianas offenen Brief an die Bundeskanzlerin hat Facebook gelöscht

Diana wurden von der örtlichen Polizei Vorwürfe gemacht, sie hätte Susanna nicht alleine mit solchen Menschen ausgehen lassen sollen. Dabei sagte man doch schon den Kindern im Kindergarten, sie sollen sich mit ausländischen Kindern anfreunden, sagt Diana. Das habe auch sie ihren Kindern so beigebracht.

Nach dem Mord schrieb Diana einen Offenen Brief an die Bundeskanzlerin, in welchem sie dieser vorwarf, dass das Blut ihrer Tochter Susanna an Merkels Händen klebe.

„Ich schrieb mir alles von der Seele – in direkter Sprache, wie eine Mutter schreibt und fühlt. Aber Frau Merkel kann das nicht verstehen, weil sie selbst keine Kinder hat. Sie weiß nicht, was es bedeutet ein Kind zu verlieren.“

Facebook hat diesen Brief gelöscht, weil er angeblich die sogenannten „Hassrede“-Richtlinien verletze. (Hier ist er nachzulesen.)

Ohne meine kleine Tochter und meinen Partner läge ich neben Susanna im Grab

Diana ist der Auffassung, dass viele Asylsuchende keine wirklichen „Flüchtlinge“ seien, die vor Krieg oder Verfolgung flüchten, sondern Wirtschafts-Migranten – oder so wie in Alis Baschars Fall sogar Sexualstraftäter.

Deutsche Journalisten, die die Zuwanderungspolitik der Kanzlerin unterstützen, warfen Diana vor, sie ließe sich von sogenannten „Rechten“ instrumentalisieren. Diana empfindet das überhaupt nicht so.

Wirklichen Trost findet Diana Feldmann, die versucht gegen ihre Depression anzukämpfen, kaum. Wenn sie nicht ihre kleine Tochter und ihren Partner hätte, dann läge sie jetzt schon neben Susanna im Grab, sagt sie. Wieder bricht sie in Tränen aus.

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Das Interview von Orit Arfa mit Diana Feldmann erschien zuerst in The Jerusalem PostDer von Almut Meyer ins Deutsche übersetzte Text erschien in der Jüdischen Rundschau. Dort kann das vollständige Interview nachgelesen werden.

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Titelbild: YouTube-Screenshot von Susanna Maria Feldmann

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