Wahl-O-Matrix erneut mit exzellenter Wahlprognose: 1,22 Prozent mittlere Abweichung

Von Jürgen Fritz, Mo. 27. Mai 2019

Auch bei der EU-Wahl zeigte Wahl-O-Matrix, das deutschlandweit führende Meta-Analyse-Tool, wie genau seine Wahlprognosen ein ums andere Mal sind. Bei der NRW-Wahl auf Platz 1 und bei der Bundestagswahl auf Platz 2, hinter INSA (Bild), lag Wahl-O-Matrix dieses mal hinter Forschungsgruppe Wahlen (ZDF) und ein hundertstel Punkt hinter Civey (Spiegel) auf Platz 3, ist also erneut in der Spitzengruppe.

So sah die Wahl-O-Matrix Prognose vom 25.05.2019 aus

2019-05-25-Prognose

… und so das Wahlergebnis

2019-Endergebnis

1,22 Prozent mittlere Abweichung

Bis auf einen Fall lagen alle prognostizierten Werte recht gut, nämlich alle weniger als 1,5 Prozent vom tatsächlichen Wahlergebnis entfernt. Einzig Die Grünen schlugen aus der Reihe. Dass sie ein sehr gutes Ergebnis erzielen und sich mehr als verdoppeln würden gegenüber der Bundestagswahl 2017, als sie auf 8,9 Prozent kamen, hatte ich erwartet, aber über 20, ja sogar über 20,5 Prozent hätte ich nicht für möglich gehalten. Meine Vermutung: Die letzten Tage vor der Wahl, womöglich insbesondere das Rezo-Video, haben den Grünen nochmals einen zusätzlichen Schub gegeben. Dadurch ist die mittlere Abweichung leider über 1 Prozent gestiegen, was eigentlich mein Ideal darstellt.

Wahl-O-Matrix-Prognose und tatsächliche Wahlergebnisse (in Klammern die Abweichung der Ergebnisse von der Prognose) in Prozent:

  • CDU/CSU: 28 –> 28,86  (+ 0,86)
  • GRÜNE: 18 –> 20,53 (+ 2,53)
  • SPD: 16,5 –> 15,82 (– 0,68)
  • AfD: 12 –> 10,97 (– 1,03)
  • LINKE: 6,75 –> 5,50 (– 1,25)
  • FDP: 6,75 –> 5,42 (– 1,33)
  • Sonstige: 12 –> 12,89 (+ 0,89)

Somit kommen wir auf eine Gesamtabweichung von 8,57 Prozent bei sieben Werten, also auf eine mittlere Abweichung von 8,57 Prozent / 7 = 1,22 Prozent.

Wahl-O-Matrix auf Platz 3

Im Vergleich zu den Umfrage-Instituten und Wahlbörsen liegt Wahl-O-Matrix damit erneut in der Spitzengruppe der drei Besten. Minimalst näher dran war dieses Mal Civey mit einem hunderstel Punkt Vorsprung. Und die Umfrage, die am nächsten am Wahlergebnis lag, kam dieses Mal von der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF. Unter 1 Prozent mittlere Abweichung schaffte es diesmal keiner, über 2 Prozent lag auch niemand und nur Infratest dimap (ARD) minimalst über 1,5 Prozent.

  1. Forschungsgruppe Wahlen (ZDF): 1,08 %
  2. Civey (Spiegel): 1,21 %
  3. Wahl-O-Matrix: 1,22 %
  4. PESM-Wahlbörse: 1,24 %
  5. Ipsos: 1,26 %
  6. Prognosys Mastervote: 1,28 %
  7. INSA (Bild): 1,46 %
  8. Infratest dimap (ARD): 1,51 %

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Titelbild: (c) JFB

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