Hamm: Vier Polizisten privat von bis zu 15 Personen zusammengeschlagen

Von Jürgen Fritz, Mo. 26. Aug 2019, Titelbild: Symbolbild, YouTube-Screenshot

Am Wochenende kam es in Hamm (NRW) zu einem Übergriff, der eine neue Dimension darstellen dürfte. In der Nacht von Freitag auf Samstag waren vier Polizisten in ihrer Freizeit unterwegs, als plötzlich ein 19-Jähriger auf einen der vier zukommt und ihn auf einen „zurückliegenden dienstlichen Anlass“ anspricht. Die Polizisten, die weder im Dienst noch in Uniform sind, weisen den jungen Mann zurück. Doch kurz darauf kommt dieser mit bis zu 15 Mann zurück, die sofort über die Polizisten herfallen.

Bis zu 15 Mann fallen über die vier Polizisten her und schlagen sie zusammen – erst  hinzugerufene Einsatzkräfte können sie befreien

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 02.30 Uhr. Vier Polizeibeamte waren in Hamm auf der Nassauer Straße in der Nähe der Hammer Meile privat unterwegs, da werden sie plötzlich von einem jungen Mann (19) angesprochen, der einen der Polizisten aus einem vergangenen Einsatz wiedererkannte. Die Polizisten, die nicht im Dienst und in zivil waren, wiesen den 19-Jährigen zurück. Doch nur wenige Minuten später tauchte dieser wieder auf, jetzt aber nicht mehr alleine. Er soll innerhalb kurzer Zeit bis zu 15 Mann mobilisiert haben. Und die gingen nun sofort auf die vier Beamten los.

Die Angreifer schlugen einen der Polizisten zu Boden und verpassten dem am Boden Liegenden mehrere Fußtritte gegen den Kopf. Ein weiterer Polizist erlitt oberflächliche Schnittverletzungen am Bauch, was darauf schließen lässt, dass auch ein Messer im Spiel gewesen sein könnte. Auch die beiden anderen Beamten wurden nicht verschont. Sie trugen Prellungen sowie Schürf- und Platzwunden davon. Erst als hinzugerufene Einsatzkräfte eintrafen, konnten die vier Polizisten aus den Fängen der Angreifer befreit werden.

Alle vier Polizisten mussten ins Krankenhaus, einer stationär

Die vier Beamten mussten anschließend alle ins Krankenhaus. Zwei wurden ambulant behandelt und konnten die Klinik dann wieder verlassen. Die anderen bleiben mussten vorerst auf Station bleiben. Am Sonntag teilte der Staatsanwalt mit, dass der Polizist mit den Schnittverletzungen die Klinik am Samstagabend verlassen konnte. Der vierte Polizist, der mehrfach gegen den Kopf getreten wurde, musste mit einer Gehirnerschütterung in Behandlung bleiben.

Eine Mordkommission habe die Ermittlungen aufgenommen. Zwei Tatverdächtige wurden jedoch nach einer sofortigen vorläufigen Festnahme noch am Samstagabend wieder entlassen, da „nicht genügend Beweismittel“ vorliegen, führte der Staatsanwalt aus. Viele Zeugen machten unterschiedlichste Aussagen, so dass es nicht sicher sei, ob es diese beiden 19-Jährigen waren, die auf die Polizisten losgegangen sind. Die Ermittlungen würden auf Hochtouren laufen. Es soll Material von Videokameras der Kneipen und Bars an der Hammer Meile ausgewertet werden, um den Schlägern auf die Spur zu kommen.

Diese Tat stellt den Gipfel der stetig steigenden Übergriffe auf Polizeibeamte und Rettungskräfte dar

Am Samstagabend meldete sich auch der Polizeipräsident aus Hamm, Erich Sievert, zu Wort:

„Innenminister Herbert Reul und ich verurteilen diesen Vorfall scharf. Wir werden alles dafür tun, den Sachverhalt und die Hintergründe der Tat lückenlos aufzuklären. Es ist nicht zu dulden, dass Polizeibeamte in ihrer Freizeit aufgrund ihres Berufes angegriffen werden. Innenminister Reul und ich wünschen den Beamten von Herzen gute Besserung.“

Am Sonntagabend hat sich auch die Polizeigewerkschaft NRW zu der brutalen Attacke geäußert. Der Landesvorsitzende Erich Rettinghaus meinte:

„Diese Tat ist auf das Schärfste zu verurteilen und stellt den Gipfel der stetig steigenden Übergriffe auf Polizeibeamte und Rettungskräfte dar“.

Die Gewalt gegen Polizisten habe mittlerweile ein „unerträgliches Niveau“ erreicht. Er fordert neben einer lückenlosen Aufklärung auch mögliche Höchstrafen anzuwenden bei „derartigen Angriffen“.

Es ist nicht schwer zu erraten, wie sich solche Vorfälle auf das künftige Einschreiten der Polizisten auswirken werden

Eugen Prinz kommentiert den Vorfall auf PI-News wie folgt:

»Staatsanwalt Jörg Schulte-Göbel war, wie es in NRW in solchen Fällen gang und gäbe ist, bisher mit Informationen sehr sparsam. Er nannte weder den dienstlichen Anlass, auf den sich der Rädelsführer bezogen hatte, noch den ethnischen Hintergrund der Tatverdächtigen. Solange sich die Staatsanwaltschaft so bedeckt hält, sind wir auf also Spekulationen angewiesen. Und eine davon lautet, dass es angesichts des Modus Operandi in diesem Fall sehr verwunderlich wäre, wenn es sich bei den Tatverdächtigen um indigene Deutsche handeln würde. Die Tatsache, dass innerhalb kürzester Zeit 15 Gewalttäter mobilisiert werden konnten, lässt zudem an einen kriminellen arabischen Familienclan denken.

Von dieser Sorte gibt es in NRW etwa 50 Stück, auch in kleineren Städten und sogar auf dem Land sind sie vertreten. Die Gesamtzahl ihrer Mitglieder in Deutschland übertrifft inzwischen sogar die Truppenstärke der Bundeswehr. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie aus dem ebenso hochinteressanten wie erschreckenden Video Araber-Clans gegen Deutschland von Dr. Bernd Baumann, dem parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Bundestag. Natürlich können die Hintergründe aber auch ganz anders gelagert sein. (…) Es ist nicht schwer zu erraten, wie sich solche Vorfälle auf das künftige Einschreiten der Polizisten gegenüber dieser Klientel auswirken werden. Das selbe gilt für Richter und Staatsanwälte, denen es bald ähnlich gehen wird, falls es nicht ohnehin schon so ist.«

Duftmarken

Das ist natürlich nur eine Spekulation, die Eugen Prinz hier anstellt, aber sicherlich keine solche, die völlig aus der Luft gegriffen wäre, sondern eine durchaus in der Sache wohlbegründete. Sobald hier neue Erkenntnisse vorliegen, wer die Täter tatsächlich sind, wird dies hier natürlich nachgereicht.

Man könnte auch sagen: Da hat jemand Duftmarken gesetzt (Reviermarkierung). Und Polizisten sind auch nur Menschen, die solch massiver Gewalt, die uns jahrzehntelang weitgehend fremd war, oftmals kaum gewachsen sind. Wer wird es einem Polizisten menschlich verübeln können, wenn er zukünftig überlegt, mit wem er sich anlegt, wenn er fürchten muss, von bestimmten Gruppen dann sogar privat heimgesucht zu werden und selbst nicht mehr sicher ist.

*

Aktive Unterstützung: Jürgen Fritz Blog (JFB) ist vollkommen unabhängig und kostenfrei (keine Bezahlschranke). Es kostet allerdings Geld, Zeit und viel Arbeit, Artikel auf diesem Niveau regelmäßig und dauerhaft anbieten zu können. Wenn Sie meine Arbeit entsprechend würdigen wollen, so können Sie dies tun per klassischer Überweisung auf:

Jürgen Fritz, IBAN: DE44 5001 0060 0170 9226 04, BIC: PBNKDEFF, Verwendungszweck: JFB. Oder über PayPal  5 EUR – 10 EUR – 20 EUR – 30 EUR – 50 EUR – 100 EUR