Zehn bis 15 Schwarzafrikaner veranstalten in Köln tödliche Massenschlägerei

Von Jürgen Fritz, So. 25. Aug 2019, Update: Mo. 26. Aug 2019, Titelbild: WELT-Screenshot

Am Sonntagmorgen gegen 04.45 Uhr kam es in Köln am Ebertplatz zu einer Massenschlägerei mit ca. zehn bis 15 Männern. Zeugen, die bei der Polizei anriefen, meldeten eine heftige Auseinandersetzung. Als die Beamten vor Ort eintrafen, liefen die Männer auseinander, einer blieb jedoch bewusstlos und stark blutend am Boden liegen. Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Er verstarb noch am Tatort.

Wieder ein Erstochener am Ebertplatz

Vor knapp zwei Jahren, im Oktober 2017, war hier am Ebertplatz bei einem Revierstreit unter Drogendealern ein 22-jähriger afrikanischer Immigrant von anderen Afrikanern mit einem Messer tödlich verletzt worden. Doch dies war nur den Endpunkt einer langen Entwicklung. Denn der Ebertplatz galt lange schon als krimineller Brennpunkt.  Infolge mangelnder Instandhaltung und Pflege seitens der Stadt, defekter Rolltreppen und der Trockenlegung des Brunnens zeigte der Ebertplatz über Jahre ein Bild der Vernachlässigung und wurde von den Kölnern gemieden. Er wurde zunehmend von einem anderen Klientel besetzt. 2017 geriet der Platz dann wiederholt zum Schauplatz von Drogengeschäften und Gewaltdelikten, die in der Ermordung des Afrikaners im Oktober 2017 gipfelten.

Anschließend versuchte man, den schmucklosen Platz aufzuhübschen. Der Brunnen wurde repariert. Ein Überseecontainer wurde zum Gastronomie-Ausschank umfunktioniert, der bei gutem Wetter täglich von 15:00 – 22:00 geöffnet ist und Menschen zum Verweilen einladen sollte. Nun also nach all den Anstrengungen nach nicht einmal zwei Jahren der nächste Erstochene am Ebertplatz. Wieder ist es ein Afrikaner. Und wieder sind die Tatverdächtigen ebenfalls Afrikaner, genauer: Schwarzafrikaner.

Ein Somali blieb stark blutend liegen, verstarb noch am Tatort – zehn Männer festgenommen, alles Schwarzafrikaner

Als die Einsatzkräfte heute am frühen Morgen gegen 04:45 Uhr am Ebertplatz eintrafen, sind die Beteiligten – es sollen ca. zehn bis 15 gewesen sein – zunächst geflohen. Einer blieb jedoch verletzt am Boden liegen. „Er war bewusstlos, blutete stark“, so ein Sprecher der Polizei. Ein Notarzt versuchte, den Schwerverletzten zu reanimieren. Vergeblich. Der Mann starb noch vor Ort. Bei dem Toten handele sich um einen 25 Jahre alten Mann aus Somalia, der im Raum Paderborn ansässig gewesen sein soll. Somalia liegt im äußersten Osten Afrikas am Horn von Afrika. Die Bevölkerung besteht quasi zu 100 Prozent aus Muslimen der sunnitischen Untergruppe.

Die Polizisten konnten heute Nacht in Tatortnähe zehn „potenziell Tatbeteiligte“ festnehmen. Laut Polizei handelt es sich bei allen Beteiligten um Schwarzafrikaner. Der Grund für den tödlichen Streit ist bisher nicht bekannt. Möglicherweise hatte der Konflikt seinen Ursprung in einer Kneipe, in der sich die Männer vorher getroffen hatten. Nach bisherigen Erkenntnissen stammen die Afrikaner nicht aus Köln und gehören auch nicht zur hier bekannten Drogenszene, die am Ebertplatz seit Jahren aktiv ist.

Es wurde eine 20-köpfige Mordkommission gebildet, die in dem Sache ermittele, insbesondere wie es überhaupt zu der Bluttat gekommen ist. Der Leichnam des Somaliers wurde heute, am Sonntag direkt obduziert. Das Ergebnis ist aber noch nicht bekannt.

Videoüberwachung des Platzes angeordnet

Polizeipräsident Uwe Jacob kündigte direkt Maßnahmen an: „Aus polizeilicher Sicht sprechen wir hier über einen Brennpunkt. Deswegen habe ich eine Videoüberwachung angeordnet, die gerade installiert wird.“ Diese soll zum Jahresende einsatzbereit sein.

Im Kölner Stadt-Anzeiger forderte auch der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) konkrete Maßnahmen von der Stadt, um den Ebertplatz sicherer zu machen. „Aus meiner Sicht müsste man zum Beispiel überlegen, ob der Weiterbetrieb der Kneipe auf der unteren Ebene, die ja ein Anziehungspunkt für eine bestimmte Klientel zu sein scheint, wirklich klug ist“, meinte Reul. Damit bezieht er sich laut der Zeitung auf das Restaurant African Drum. Und auch der Innenminister drängte darauf, auf dem Platz schnellstmöglich eine Überwachung mit Videokameras einzurichten. Die Inbetriebnahme der Videoanlage sollte aus seiner Sicht „oberste Priorität“ haben.

Laut polizeilicher Kriminalstatistik begehen Ausländer fünf- bis sechsmal so oft Tötungsdelikte wie Deutsche (inklusive der eingebürgerten Immigranten, die natürlich bei den Deutschen mitgezählt werden).

Update vom 26.08.2019, 13:20 Uhr

Inzwischen hat die Polizei einen „dringend Tatverdächtigen“ ermittelt. Dabei soll es sich ebenfalls um einen Somali handeln, der 25 Jahre alt ist und aus im Raum Düren wohnt. Polizisten hatten ihn unmittelbar nach der Tat an der S-Bahn-Haltestelle Hansaring festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, seinen Landsmann in den Hals gestochen zu haben. Sein Opfer sei laut Obduktion vom Sonntag an diesem Stich in den Hals verblutet.

Somalia liegt wie gesagt im äußersten Osten Afrikas am Horn von Afrika. Die Bevölkerung besteht quasi zu 100 Prozent aus Muslimen der sunnitischen Untergruppe.

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