Trump 50 Prozent intelligenter als Merkel: Weißes Haus legt Testergebnisse vor

Von Jürgen Fritz, Mo. 27. Jul 2020, Titelbild: WELT-Screenshot

Es wurde viel gelacht die letzten Tage über den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, nur weil er damit geprahlt hatte, einen kognitiven Test mit Bravour absolviert zu haben, wo es doch in Wahrheit ein Demenztest war, der so einfach ist, dass selbst achtjährige Kinder ihn mit Bravour bestehen. Doch nun werden einige bald ausgelacht haben. Denn das Weiße Haus legte jetzt einen eindeutigen Beleg dafür vor, dass Trump volle 50 Prozent intelligenter ist als die viel gerühmte und weltweit höchst angesehene deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Wer hätte das gedacht?

Da haben einige wohl zu früh gelacht

Das hatte Donald Trump doch sichtlich gewurmt, dies konnte man förmlich mit Händen greifen. Der Mann mag es nicht, wenn über ihn gelacht wird und das lässt er in der Regel auch nicht auf sich sitzen. Da hatten es doch tatsächlich einige gewagt, seine ohne Frage brillanten geistigen Fähigkeiten in Frage zu stellen und sich gar über ihn lustig gemacht, er könnte einen Elefanten von einem Krokodil und einer Schlange unterscheiden und sogar alle drei Tiere richtig mit Namen benennen, wow! Dabei war dies doch nur eine Frage von ganz, ganz vielen, die der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika alle richtig beantwortet hatte. Alle! Zumindest nach eigener Aussage. Joe Biden würde das „niemals schaffen“, sagte der Amtsinhaber über seinen Herausforderer immer und immer wieder in jede Kamera.

Der Test sei doch aber so leicht, den könne doch jeder locker bestehen, wurde Trump von bösen, voreingenommenen Reportern, von Demokraten und anderen schlimmen Menschen immer wieder entgegengehalten. Dann reichte es dem Präsidenten. Wenn schon sein Herausforderer Joe Biden – sleepy Joe (der schläfrige Joe), wie ihn Trump gerne nennt – nicht den Mut aufbringe, zu einem Intelligenztest gegen ihn anzutreten, dann wollte Donald, der I., es gleich richtig wissen und forderte die allseits geachtete und als sehr intelligent eingestufte deutsche Kanzlerin Angela Merkel zu einem direkten Vergleichstest heraus. So kam es also zu einem Gipfeltreffen der ganz besonderen Art. Die zwei geistigen Genies duellierten sich und siehe da, es kam ganz anders als gedacht.

Schon bei der Blasius-Formel muss Merkel lange überlegen

Wie das Pardon-Magazin aus erster Hand berichtet, wurden Merkel lediglich drei ganz einfache Fragen aus ihrem eigenen Spezialgebiet, der Physik, das sie ja sogar studierte und in dem sie promovierte, gestellt:

1. Nennen Sie die Formel des Physikers Blasius, die den dynamischen Auftrieb und das Drehmoment, die ein langgestreckter Körper (z. B. Tragflügel) in einem strömenden Medium unter bestimmten Voraussetzungen erfährt, wenn bestimmte Voraussetzungen an den Strömungstyp erfüllt sind.

Schon hier bei dieser doch recht einfachen Frage, so die Trump-Administration, musste die deutsche Kanzlerin mehrere Sekunden überlegen, bevor sie dann endlich die richtige Formel aufschreiben konnte:

Genau so habe er die Blair-Formel auch in Erinnerung, soll der Präsident nach kurzem Augenkontakt mit seinem Stab und einem Nicken seines physikalischen Chefberaters daraufhin entgegnet haben, worauf ihm dieser zuflüsterte „Blasius-Formel, nicht Blair“.

Schon bei der dritten ganz einfachen Frage patzt Merkel

Doch mit solchen Kleinigkeiten wollte sich dieser wahrlich große Präsident – manche sagen schon jetzt, der größte, den die USA bislang gesehen haben – nicht aufhalten und ließ sein Beraterteam gleich die nächste Frage nachschieben:

2. Von wem stammt die Formel, Vor- und Zuname und wo geboren?

„Von dem Physiker Blasius, sein Vorname war wohl Heinrich“, antwortete Merkel, laut dem Pardon-Magazin, welches in engem direkten Kontakt zum Weißen Haus steht. „Geboren war er meines Wissens in Berlin, lehrte, lebte und starb in Hamburg.“

Nun gut, nach diesen zwei wirklich extrem leichten Frage zum Einstieg wurde es schon ein ganz klein wenig schwieriger und siehe da, schon jetzt begann die deutsche Kanzlerin zu patzen.

3. Wann wurde Heinrich Blasisus geboren und wann starb er bzw. lebt er noch, wenn ja wo?

Bei der Beantwortung dieser Frage geriet Merkel bereits ins Stottern: Nein, leben würde Blasius sicherlich nicht mehr. Sie schätze mal, er müsse so um 1880 herum geboren sein,  sagte die Kanzlerin, und gestorben … hmm … also … er wurde auf jeden Fall sehr alt, das wisse sie, aber das genaue Datum … Sie mutmaße mal wahrscheinlich in den 1960-er Jahren.

Jetzt musste Trump, der, während Merkel sprach, die ganze Zeit auf seinen vorbereiteten Zettel mit den Fragen und richtigen Antworten gesehen hatte, laut lachen. Nicht um 1880, sondern 1883 sei er geboren. Und gestorben nicht in den 1960ern, sondern 1970!

Trump stellt sich ohne jedes Zögern einem unfassbar schweren Test

Merkel wollte noch einwerfen, dass die Zahlenangaben doch fast genau stimmen würden, aber Trump ließ sie da schon nicht mehr zu Wort kommen, stand auf ging auf die Kamera zu – das Ganze wurde natürlich wissenschaftlich dokumentiert und gefilmt -, und stellte sich dann selbst einem ungleich schwereren Test.

„Nennen Sie die fünf Wörter, die ich ihnen vor Wochen bei Ihrem kognitiven Test zu Beginn vorgelesen habe und zwar in der richtigen Reihenfolge“, wurde Trump nun von seinem Leibarzt aufgefordert. Trump nahm seine komplette Konzentration zusammen und begann langsam, aber deutlich und voll fokussiert zu sprechen:

„Person – Woman – Man – Camera – TV“.

Der Jubel, der nun im Weißen Haus ausbrach, war schier unbeschreiblich. „Unglaublich!“, schrie Trumps neue Pressesprecherin, die bezaubernde Kayleigh McEnany. „It’s unbelievable!“

„Person, Woman, Man, Camera, TV – For others it is very difficult, but for me it is very easy“ 

„How can you do this? What’s your secret?“, fragte ihn einer seiner Ärzte. „Oh, for others it is very difficult, but for me it is very easy“ (Für andere ist das sehr schwer, aber für mich ist das ganz leicht), antwortete der Präsident, ganz bescheiden und ohne jede Arroganz oder Selbstüberschätzung.

Wieder brach ein wahrer Begeisterungssturm im Oval Office aus, während Merkel ein klein wenig beschämt, den Blick senkte. Dass sie geschmunzelt habe, wie einige deutsche Lügen- und Fakeblätter berichten, stimmt nicht. Seriöse US-Zeitungen wie der National Enquirer beschreiben die Szene vielmehr so, dass Merkel sogar rot angelaufen sei wegen ihres deutlich schlechteren Abschneidens.

Aufgemuntert von dem Jubel wandte sich der Präsident erneut direkt in die Kamera und wiederholte die fünf Worte gleich nochmals und das sogar mehrfach!

„Person – Woman – Man – Camera – TV“.

Und gleich nochmal (Once again):

„Person – Woman – Man – Camera – TV“.

„Unglaublich! Er kann es immer wieder und stets ohne den geringsten Fehler – nicht ein einziger Fehler“, riefen einige. „Ladies and gentleman, the 45th President of the United States of America“, sagte Kayleigh McEnany sehr souverän, ja fast schon ein bisschen abgeklärt, aber doch unverkennbar mit Stolz geschwellter Brust.

„For others it is very difficult, but for me it is very easy“, entgegnete der Präsident noch einmal sehr bescheiden, wie wir das alle von ihm seit Jahren kennen. „It’s very easy – for me“.

50 oder sogar 300 Prozent intelligenter als Merkel?

Der Präsident und seine Entourage verließen daraufhin direkt den Raum, ohne sich von der deutschen Kanzlerin noch zu verabschieden. Vor lauter Euphorie hatte man den Gast und so eindeutig besiegten Duellpartner glatt vergessen.

Trump stürmte sogleich an sein Handy, um auf Twitter zu verkünden, dass er 300 Prozent intelligenter sei als Merkel, er habe fünf Wörter sogar in der richtigen Reihenfolge alle richtig aufgezählt und zwar Wörter nicht aus seinem eigenen Fachgebiet, sondern völlig neutrale, ihm vorher nicht bekannte, die er nur einmal gehört hatte, während Merkel nur zwei Sachen wusste aus ihrem eigenen Fachgebiet, was sie jahrelang studiert habe.

Später wurde der Tweet korrigiert. Er sei nicht 300, sondern 50 Prozent intelligenter als Merkel. Der Chefmathematiker des Weißen Hauses hatte es nochmals ganz exakt nachgerechnet, man wolle ja die Dinge nicht irgendwie verzerrt darstellen. Merkel habe zwei von drei Fragen richtig beantwortet, Trump fünf von fünf Begriffen richtig genannt. Also habe sie – so rechnete der Mathematiker vor, indem er den auf den kleinsten gemeinsamen Nenner erweiterte – 2 von 3 = 20/30 richtig, Trump aber 5 von 5 = 30/30. 30 sei aber 50 Prozent mehr als 20.

Der intelligenteste US-Präsident aller Zeiten

Später fragte Trump dann seinen Stab, ob denn schon mal ein früherer Präsident, etwa John Quincy Adams, Thomas Jefferson oder John F. Kennedy diese fünf Wörter alle fünf in der richtigen Reihenfolge aufgesagt habe. Nein, teilte man dem amtierenden Präsidenten mit. In dieser Reihenfolge habe niemals zuvor ein US-Präsident diese fünf Begriffe genannt.

Aber dann bin ich ja der intelligenteste Präsident aller Zeiten, meinte daraufhin Trump. Ja, das sind Sie ganz ohne Zweifel, sagten daraufhin alle in seinem Stab, bis auf eine Person, die aber am nächsten Tag schon nicht mehr zur Administration des Präsidenten gehörte und von der er, wie er versicherte, von Anfang an nie viel gehalten habe.

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