Ernüchterndes Wort zum Mittwoch

Von Jürgen Fritz, Mi. 22. Sep 2021, Titelbild: Gerd Altmann (geralt), Pixabay, CC0 Creative

Die Einen versuchen alle Verbrechen von Immigranten aus zwei bestimmten Kulturräumen auszublenden, klein zu reden, zu verharmlosen und zu relativieren, am liebsten völlig zu beschweigen und gänzlich aus der Wahrnehmung zu verbannen oder aber mit der Russentechnik, dem rhetorischen Ablenkungsmanöver des Whataboutism zu begegnen, um sich …

… dem Problem nicht stellen zu müssen. Die Anderen versuchen alle Verbrechen von Rechtsextremisten, von „Querdenkern“ (Unmutsfühlenden), von COVID-19-Verharmlosern etc. auszublenden, zu ignorieren oder klein zu reden, um sich diesem Problem nicht stellen zu müssen.

So traurig der Befund auch ist, aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir konstatieren: Über vollkommen ideologisches Denken kommt die Mehrheit, kommt die breite Masse nicht hinaus. Ihre gedankliche Bemühungen richten sich folglich nicht darauf a) zu erfassen, was tatsächlich der Fall ist, und b) die kausalen und sonstigen Zusammenhänge sowie Implikationen zu eruieren und zu verstehen, sondern vornehmlich, manchmal sogar fast ausschließlich darauf, die eigenen Vorstellungen, die eigene (falsche) Weltanschauung, die eigene Ideologie zu schützen und abzuschirmen (fehlende Wahrheitsorientierung).

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