Kanzlerfrage: Kramp-Karrenbauer bekommt nicht mal halb so viele Stimmen wie Habeck

(Jürgen Fritz, 04.06.2019) Was, wenn das Volk den Kanzler direkt wählen könnte? Wen würden die Deutschen dann derzeit am ehesten wählen? Die WELT führt seit gestern zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey eine entsprechende Umfrage durch und stellt die Vorsitzenden der beiden Parteien zur Auswahl, die derzeit mit großem Abstand führend sind, was die Wählergunst anbelangt: die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und einen der beiden Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck. Viele Tausende gaben bereits ein Votum ab und Civey wertet die Ergebnisse repräsentativ aus. Das Zwischenergebnis ist nicht nur eindeutig, nein es ist überdeutlich!

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Sonntagsfrage: SPD stürzt von 17 auf 12, Grüne steigen von 18 auf 27 Prozent auf Platz eins

(Jürgen Fritz, 02.06.2019) Während die SPD gerade dabei ist, sich selbst zu zerfleischen und immer noch tiefer sinkt, schießen Die Grünen noch weiter in die Höhe, das aber in einem Ausmaß, welches kaum jemand für möglich gehalten hätte, wohl nicht einmal sie selbst. Dümpelten sie vor zwei Jahren noch bei um die 7 Prozent herum und mussten fast schon um die Überwindung der Fünf-Prozent-Hürde bangen, sind sie nun laut der neuesten Forsa-Umfrage erstmals deutschlandweit die Nr. 1, stärker als CDU und CSU zusammen.

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Deutschland, ein gespaltenes Land? Wo Grüne und AfD jeweils am meisten reüssieren

(Jürgen Fritz, 28.05.2019) 20,5 und 11,0 Prozent, so lauten die Zahlen, wenn man fragt, wie stark Die Grünen und die AfD, die beiden politischen Antipoden, bei der EU-Wahl abschnitten. Interessant und zugleich aufschlussreich wird es jedoch, wenn man sich genauer anschaut, wie diese beiden Parteien in den einzelnen Bundesländern und Regionen abschnitten, wer sie jeweils vor allem wählte. Und dabei ergibt sich fast zwangsläufig eine Frage: Ist Deutschland inzwischen ein gespaltenes Land?

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EU-Wahl: GroKo geht unter, Grüne triumphieren

(Jürgen Fritz, 27.05.2019) Es kam fast exakt so, wie von Wahl-O-Matrix vorausgesagt, mit einer kleinen Ausnahme: Die Grünen schossen noch stärker empor als erwartet und erreichten bei der EU-Wahl ein sensationelles Ergebnis von über 20,5 Prozent. Für die SPD kam es dagegen noch ein wenig schlimmer als prognostiziert. Sie fiel sogar noch unter 16 Prozent, landete am Ende bei 15,8, ein Minus gegenüber 2014 von 11,5 Punkten. Sowohl CDU/CSU als auch die SPD erzielten damit ihre schlechtesten Ergebnisse ever, die Grünen dagegen steigerten sich um fast 10 Punkte. Hier eine detaillierte Analyse der EU-Wahlergebnisse.

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EU-Wahl: So würden die Deutschen heute wählen

(Jürgen Fritz, 19.05.2019) Ab Donnerstag beginnen die Wahlen zum sogenannten „Europäischen Parlament“, das eigentlich EU-Parlament heißen müsste, da es nicht alle 50 europäischen Staaten mit rund 750 Millionen Europäern abbildet, sondern – inklusive dem Noch-Mitglied Großbritannien – nur 28 Staaten mit ca. 510 Millionen Bürgern. In Deutschland wird heute in einer Woche, am Sonntag, den 26. Mail 2019 gewählt. Was in den nächsten Tagen noch passieren wird, weiß natürlich kein Mensch, aber was wir relativ zuverlässig sagen können, ist, wie die Deutschen abstimmen würden, wenn die Wahl schon heute wäre. Es gäbe zwei große Gewinner und zwei große Verlierer, darunter einen ganz großen.

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Eine Frage an Steffi Lemke, Bundestagsabgeordnete B’90/Grüne

(Jürgen Fritz, 18.05.2019) Steffi Lemke, Sie sind seit 2013 Bundestagsabgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen, zuvor waren Sie 2002 bis 2013 Bundesgeschäftsführerin dieser Partei und davor schon 1994 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages für Die Grünen. Sie sind also seit einem viertel Jahrhundert in durchaus gehobenen Positionen innerhalb Ihrer Partei. Während der Bundestagsrede von Nicole Höchst (AfD) gestern riefen Sie nun, wenn ich es richtig gehört und gelesen habe, folgendes dazwischen: „Nur Ätzen und Geifern! Sonst gar nix!“. Dazu hätte ich eine Frage an Sie, Frau Lemke.

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Die Grünen: völlig unterschätzt

(Jürgen Fritz, 02.05.2019) Die große Gefahr für die Union ist nicht die AfD, deren Potential ist und wird doch sehr begrenzt, die große Gefahr sind Die Grünen. Diese können CDU und CSU viel mehr Stimmen wegnehmen. Ihr Potential wird von vielen konservativen und rechten Wählern, die sich oft sehr schwer tun, sich in Denk- und Urteilsweise jener hineinzuversetzen, bisweilen völlig unterschätzt. Während die AfD derzeit ein Potential von maximal 14 bis 19 Prozent hat, mehr würden die AfD auch dann nicht wählen, wenn diese optimal performen würde, wovon sie weit entfernt ist, haben die Grünen laut INSA-Analyse ein Potential von 19 bis 37 Prozent.

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Köln: Schwerer Anschlag auf einen Wahlstand der Grünen

(David Berger, 01.05.2019) Gerade erst haben Die Grünen, die voller Hoffnung sind für anstehende EU-Wahl, ihren Wahlkampf eröffnet und in den Städten ihre ersten Stände aufgestellt, da müssen sie schon einen schweren Anschlag verkraften, der, so ist aus vertraulichen Quellen zu hören, die gesamte Partei tief erschüttert haben soll. Der Angriff ereignete sich am Montagnachmittag in Köln an einem kurz zuvor erst aufgebauten Grünen-Wahlkampfstand. Zum Glück kam niemand ums Leben, aber der Schock sitzt tief. David Berger, der direkt vor Ort war, berichtet aus erster Hand.

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AfD in Sachsen bei 25 Prozent, stärker als Grüne, SPD und FDP zusammen

(Jürgen Fritz, 06.04.2019) Vor zwei Wochen berichtete JFB über die IM Field/FB Czaplicki-Umfrage bezüglich der in knapp fünf Monaten anstehenden Landtagswahl in Sachsen. Diese Umfrage wurde im Auftrag der Leipziger Zeitung erstellt und kam zu sehr überraschenden, ja seltsamen Ergebnissen, die irgendwie nicht so ganz glaubwürdig erschienen. Demnach sollte die AfD innerhalb von drei Monaten von 25 auf 18 Prozent gefallen und Die Grünen in 15 Monaten von 4 auf 16 Prozent gestiegen sein. JFB blieb natürlich am Ball und beobachtete das Geschehen weiter und siehe da, nun erschien eine neue Befragung, die zu deutlich anderen Ergebnissen kommt als die wenig glaubhafte IM Field-Umfrage.

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AfD stürzt in Sachsen von 25 auf 18 Prozent, Grüne steigen von 4 auf 16

(Jürgen Fritz, 24.03.2019) Anfang März sah es kurzfristig so aus, als ob die AfD ihren Abwärtstrend, der jetzt schon fast ein halbes Jahr lang anhält, endlich brechen könnte. Es gab – wenn auch nur ganz schwache – Zeichen, dass die Zustimmung in der Bevölkerung wieder ein wenig steigen könnte. Doch dies hat sich seither nicht bestätigen können. Ganz im Gegenteil, der Abwärtstrend der Alternative für Deutschland setzt sich auf breiter Front fort – auch im Osten des Landes. Gut fünf Monate vor der Sachsenwahl sehen wir hier gleich zwei katastrophale Entwicklungen.

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Petr Bystron: Claudia Roth ist ihrem Amt nicht gewachsen

(Dokumentation, 14.03.2019) Einen heftigen Schlagabtausch gab es heute im Ältestenrat des Deutschen Bundestages. Über eine halbe Stunde befasste sich das Gremium auf Antrag der AfD mit der Entgleisung von Claudia Roth (Die Grünen) während der Plenarsitzung am 22. Februar 2019. Während der Diskussion zur „Feministischen Außenpolitik“ hatte Roth in ihrer Funktion als Bundestagsvizepräsidentin die Rede des AfD-Außenpolitikers Petr Bystron so intensiv gestört, dass dieser sich massiv beeinträchtigt fühlte. In der heutigen Sitzung des Ältestenrates ist es nach Aussage von Teilnehmern zu hitzigen Diskussionen gekommen. Selbst Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) habe eingestanden, dass er ein derartiges Verhalten eines Sitzungsleiters im Bundestag wie das von Claudia Roth seit über 40 Jahren nicht erlebt habe.

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Die Hydra hat viele Köpfe, sie sind überall und wachsen permanent nach

(Michael Klonovsky & Jürgen Fritz, 14.03.2019) Anfang März gab Macron seine Vorstellungen einer zentralistischen EU zum Besten. Einige Tage später antwortete dann Alexander Gauland auf die Pläne Macrons in einem Gastkommentar in der Welt. Fast noch interessanter als diese Antwort waren die Reaktionen hierauf. Denn diese lassen tief blicken und zeigen, worum es denen, die seit langem die Hegemonie an sich gerissen haben, inzwischen ausschließlich geht. Michael Klonovsky und Jürgen Fritz berichten.

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Wissen Grünen-Politiker oft gar nicht, wovon und was sie überhaupt reden?

(Jürgen Fritz, 13.03.2019) In Berlin soll es bereits ein geflügeltes Wort geben: „einen Baerbock schießen“. Gemeint ist damit, dass jemand völlig daneben haut. Dies ist eine Anspielung darauf, dass spätestens ab dem 15. Jahrhundert bei Schützenfesten dem schlechtesten Schützen, der überhaupt nichts traf, ein Ziegenbock als Trostpreis überreicht wurde. Doch dabei ist die Grünenvorsitzende durchaus keine Ausnahme in ihrer Partei. Nein, es scheint sich vielmehr wie ein roter Faden durch Die Grünen zu ziehen, die quasi Bock um Bock schießen.

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Rekord-Mitgliederzuwachs bei den Grünen und wie sie das auszunutzen trachten

(Jürgen Fritz, 26.02.2019) In den Umfragewerten sind Die Grünen nach der Bundestagswahl im September 2017 enorm gestiegen. Doch die Partei verzeichnet auch bezüglich ihrer Mitgliederzahl mit einem Plus von über 10.000 in 2018 das beste Ergebnis seit ihrer Gründungsphase und erklimmt hier ein neues Rekordhoch. Damit nehmen B’90/Grüne seit Jahrzehnten eine völlig andere Entwicklung als alle anderen Parteien, abgesehen von der neugegründeten AfD. Lesen Sie hier, wie Die Grünen diesen Vorteil strategisch auszunutzen versuchen.

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Deutschland droht AKK-KGE: Kramp-Karrenbauer und Göring-Eckardt laufen sich warm für Schwarz-Grün

(Jörg Meuthen, 25.02.2019) Seit vielen Jahren schon ist zu beobachten, dass es nicht nur zu einer Sozialdemokratisierung der CDU kam, sondern noch mehr vielleicht zu einer Grünisierung. Sei es aus inhaltlicher Annäherung oder primär strategischen Überlegungen, weil man erkannte, dass hier auf mittlere Sicht am ehesten Mehrheiten generiert werden können, klar ist, dass die Union schon lange auf Schwarz-Grün zusteuert. Und das wird sich unter Kramp-Karrenbauer nicht ändern, wie ihr Doppelinterview mit Göring-Eckardt zeigt, das die Bild am Wochenende veröffentlichte. Lesen Sie dazu einen Kommentar von Jörg Meuthen.

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