In Erinnerung an Ennio Morricone

(Jürgen Fritz, 09.07.2020) Am Montagmorgen ist Ennio Morricone von uns gegangen. Der italienische Komponist und Dirigent verstarb im Alter von 91 Jahren in Rom, wo er auch geboren worden war. Morricone komponierte die Musik für mehr als 500 Filme, darunter die Italowestern-Klassiker seines Freundes Sergio Leone „Zwei glorreiche Halunken“ und „Spiel mir das Lied vom Tod“, aber auch zu Roland Joffés Drama „Mission“ und zu Giuseppe Tornatores „Cinema Paradiso“. 2007 erhielt das Musikgenie den Oscar für sein Lebenswerk, 2016 einen weiteren für die Musik zu Quentin Tarantinos „The Hateful Eight“. Morricone hinterließ seinen Liebsten einen ergreifenden Abschiedsbrief, der von seinem Anwalt verlesen wurde.

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Blade Runner oder: Wer oder was bin ich?

(Jürgen Fritz, 13.12.2017) „Alles, was er wollte, waren die Antworten, die wir alle wollen: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wie viel Zeit bleibt mir? Alles, was ich tun konnte, war dasitzen und zusehen, wie er starb.“ – Blade Runner, das Meisterwerk von Ridley Scott. Philosophie in Bilder gegossen, die man niemals vergessen wird, wenn man sie einmal gesehen hat. Und damit sind wir bereits beim eigentlichen Thema des Films: Sehen, unsere Erinnerungen und unser Bewusstsein. Was hat es damit auf sich? Bestimmen sie, wer oder was wir sind?

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